2. Mannschaft: Trotz fehlenden Goalies gut in der 4. Liga etabliert
Nach dem Aufstieg fasste die zweite Mannschaft in der 4. Liga rasch Fuss. Schon nach wenigen Partien zeigte sich, dass es mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben würde. Vor der an 7. April startenden Rückrunde liegt das Zwei mit 15 Punkten aus zehn Spielen auf dem fünften Tabellenrang. „Wir beginnen bereits mit der Vorbereitung der Saison 2013/14“, schreibt Trainer Ben Crawshaw.
Mit grossen Hoffnungen sind wir im vergangenen August in die neue Saison gestartet. Hierbei verspürte man nach der erfolgreichen Spielzeit 2011/12 einen grossen Nachhall an Euphorie sowie den Willen höhere Ziele zu erreichen. Nach erfolgreichen Trainingseinheiten und Testspielen stiessen wir bereits beim Eröffnungsspiel der Meisterschaft 2012/13 auf einen sehr starken Gegner: den FC Pfäffikon. Diese Mannschaft gehörte schon damals zu den Favoriten (und liegt nun zur Winterpause ohne Niederlage an der Tabellenspitze). Obwohl wir bereits in Freundschaftsspielen anderen Mannschaften der 4. Liga als Gegner begegnet waren, verbreitete sich zu Beginn doch auch etwas Nervosität.
Obwohl einige unserer Stammspieler noch in den Sommerferien weilten und mit Ferry Hermida sogar ein Feldspieler im Tor stand, konnten wir eine sehr gute Leistung erbringen und zeigen, dass wir dem FC Pfäffikon nicht unterlegen sind. Zwar besiegten uns die Zürcher Oberländer letztendlich, doch stellten wir über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft und unsere Niederlage war lediglich zwei Fehlern geschuldet.
Das Goalieproblem
Mit dem Aufstieg in die 4. Liga stieg das Niveau deutlich an, und die Partien waren häufig ausgeglichen und umkämpft. Auch stieg das Risiko, dass unsere Gegner ihre Torchancen vermehrt zu nutzen wüssten. Jedoch bestand unser grösstes Problem der Hinrunde in der Abwesenheit wichtiger Spieler sowie in der Schwierigkeit, einen „echten“ Torwart auf dem Platz zu haben. Vor allem das Goalieproblem zog sich durch die ganze Hinrunde. Fast alle Vereinstorhüter waren verletzt.
Deshalb war es eine grosse Herausforderung überhaupt jemanden zu finden, der sich ins Goal stellte. So setzten wir insgesamt auch sieben verschiedene Torhüter ein. Auch wenn jeder einzelne Goalie sein Bestes für die Mannschaft gab, wissen wir dennoch, dass die Rolle des Torhüters in einer Mannschaft von einem essentiellen Wert ist und ein beinahe wöchentlicher Wechsel im Tor automatisch einige Probleme mit sich bringt. Erschwerend war auch, dass kein Torwart im Training vorhanden war. Die dadurch entstandene vermehrte Konzentration auf die Verteidigung führte dazu, dass wir unsere Torchancen seltener nutzen konnten. Folglich wäre für das neue Jahr ein fester Torwart wünschenswert. Dies insbesondere deshalb, weil unsere Mannschaft in jedem Spiel dem Gegner prinzipiell überlegen war.
Der Blick in die Rückrunde
Das Ziel muss es sein, in der Rückrunde ungeschlagen zu bleiben. Oder zumindest in jedem Spiel alles zu geben, um den Platz als Sieger zu verlassen. Auch werden wir uns auch bereits auf die Saison 2013/14 vorbereiten: Wir werden verschiedene Formationen und Strategien einüben, um in Zukunft je nach Spielstand einen Plan A, einen Plan B und einen Plan C zu haben.
Mein persönliches Ziel ist es auch, jenen A-Junioren, die im Sommer den grossen Schritt zu den Aktivteams machen werden, bereits im Frühling einen Vorgeschmack geben zu können, wie es bei uns zu und her geht. In den vergangenen Jahren habe ich diesen Punkt vernachlässigt, weshalb die ehemaligen Junioren zu Saisonbeginn ihre Anpassungszeit benötigten.
Das Highlight der Hinrunde
Der Sieg gegen den FC Männedorf Mitte Oktober war sicherlich ein Hochgenuss. Hatte dieser Gegner uns vor zwei Jahren noch den Aufstieg gekostet, liessen wir ihm nun kaum eine Chance und besiegten ihn ungefährdet 3:0. So wurde unsere harte Arbeit der letzten zwei bis drei Jahre sichtbar. Mir persönlich hat dieses Spiel gezeigt, dass es sich lohnt „am Ball“ zu bleiben. Bedenkt: Wir haben unseren damaligen Rivalen sogar fussballerisch übertrumpft!
Eine zweite grosse Befriedigung stellte der Auswärtssieg gegen den FC Herrliberg dar im zweiten Saisonspiel dar. Weiter bin ich stolz darauf, dass es gelang eine 3. Mannschaft zu bilden und dass unsere SCZ-Familie von Jahr zu Jahr wächst und stärker wird.
Der Rückschlag der Hinrunde
Wir mussten uns von einem herausragenden Talent und einem grossartigen Menschen verabschieden: Christopher Musa Muhammed. Er wird mir und sicherlich auch der gesamten Mannschaft nicht nur auf dem Fussballplatz, sondern auch als Freund fehlen. (Seine Lebensgeschichte siehe: hier).
Thank you for the memories Chris and never stop believing!
Ben Crawshaw
