Rückblick der C-Junioren: Viele Lehren aus der Vorrunde gezogen
Resultatmässig verlief die Herbstrunde für die C-Junioren nicht nach Wunsch. Die Umstellung auf das grössere Spielfeld fiel einigen Spielern schwer. In der kommenden Rückrunde soll mit viel Einsatz zurück zum Erfolg gefunden werden, schreibt Trainer Werner Kienle.
Nach dem tollen Meisterschaftsgewinn mit den Da-Junioren im Frühjahr 2012 verlief die Herbstrunde mit den C-Junioren resultatmässig nicht nach unseren Vorstellungen. Nachdem Albi, Guy und ich als neues Trainer-Trio die C-Junioren übernommen hatten, stellten wir bald fest, dass wir uns einigen Herausforderungen stellen mussten – angefangen mit dem sehr grossen Bestand. So konnte man aus allen D-Junioren, welche jahrgangbedingt zu den C-Junioren wechseln mussten, nur ein einziges Team zusammenstellen, da die Anzahl von 27 Spielern es nicht zuliess, daraus zwei Mannschaft bilden zu können.
Zudem spielten die ehemaligen D-Jungs in unterschiedlichen Spielstärken, weshalb einige gute bis sehr gute, andere wiederum durchschnittliche bis ungenügende fussballerische Fähigkeiten aufwiesen. Dennoch gelang es uns mit einem neu erarbeiteten Trainingskonzept, welches eine sinnvolle Gruppeneinteilung und das Rotationsprinzip beinhaltete, die Trainingseinheiten effizient und fokussiert zu gestalten, so dass diese einerseits nicht allzu sehr an Qualität einbüssten, andererseits auch jedermann profitieren konnte ohne dass der Spass dabei zu kurz kam.
Viele Veränderungen für die ehemaligen D-Junioren
Weiter mussten wir uns mit der Tatsache abfinden, dass die ex D-Jungs in der neuen Saison mit vielen Veränderungen konfrontiert wurden. Als erstes mussten sich die meisten an die grösseren Dimensionen des Spielfelds, des Balls und des Tors gewöhnen. Ebenso forderten die längeren Laufwege und die längere Spielzeit (2x 40 Minuten) eine entsprechend bessere Ausdauer. Auch änderte sich das Spielsystem auf neu 4-4-2, weshalb während den Trainings eine vertiefte Einführung in die Viererkette unumgänglich wurde.
Während den Meisterschaftsspielen beschäftigte uns die teils markante körperliche Überlegenheit einzelner gegnerischer Spieler, was aber in dieser Alters-Kategorie durchaus zur Normalität gehört. Obwohl während den Spielen viele gute Ansätze zu erkennen waren, mangelte es dennoch bei den Zweikämpfen an der nötigen Aggressivität und der richtigen Portion Mut. Noch zu gross war wohl der Respekt oder gar die Angst, um von einem grösseren Gegenspieler frech den Ball zu erobern und gewieft mit kurzen, schnellen Passkombinationen die gegnerische Abwehr zu überlisten. Auch wenn wir uns dieser Schwächen bewusst waren und während der Trainings versuchten diese auszumerzen, gelang es im Verlauf der Meisterschaft nicht mehr eine Kehrtwende herbeizuführen. Es folgten weitere Niederlagen, so dass wir die Herbstrunde auf dem zweitletzten Platz beendeten.
Mit Fleiss, Ehrgeiz und Wille zurück zum Erfolg
Die schlecht abgeschlossene Meisterschaft wollen wir nun aber abhaken. Die entsprechenden Lehren daraus haben wir gezogen und werden versuchen, diese in die kommenden Trainings einfliessen zu lassen. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Jungs mit viel Fleiss, Ehrgeiz und Wille gute Fortschritte machen und wir während der kommenden Frühlingsrunde wieder Erfolge erzielen werden. Den letzten Schliff wird das Team dann während den kommenden Frühlingsferien im Trainingslager in Tenero (TI) erhalten, sodass wir gut gerüstet die dann schon laufende Meisterschaft weiter in Angriff nehmen können.
Ich möchte meinen Co-Trainern, Albi und Guy, für die tolle Zusammenarbeit und euch liebe Eltern für die Unterstützung, sei es am Spielfeldrand, für das Waschen der Tenues oder für den Personentransport, recht herzlich danken. Wie immer hoffe ich, dass wir auch weiterhin auf euch zählen dürfen. Zu guter Letzt danke ich, auch im Namen von Albi und Guy, den Jungs für den tollen Einsatz während der letzten Saison.
Werner Kienle
