Rückblick der U-23-Frauen: Nur ein Tor fehlte zum grossen Coup

„Äs Gööööli“ – nur ein einziges Gööööli hätte das U-23-Team auf den Thron gehoben. Aber „hätte“ und „wäre“ gibt es im Fussball nicht, schreiben die Trainer Kurt Müntener, Stephan Lang und Peter Christen. In vier Kurzinterviews kommen Spielerinnen der U-23 zu Wort.

Die Standortbestimmung vor Saisonbeginn war schwierig. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte  noch keine Spielerin 11-er-Fussball gespielt, und das Team wurde ausschliesslich aus B- und C-Juniorinnen der Saison 2011/12 gebildet. Die Umstellung auf das grosse Spielfeld, das Spiel in Blöcken und die etwas härtere Gangart in der U-23-Liga stellten eine grosse Herausforderung dar.

Acht Spiele, 21 Punkte mit einem Torverhältnis von 29:8 lautete die stolze Bilanz dieser Vorrunde. Sieben Spiele in Folge konnten siegreich beendet werden, wenn da nur nicht unser Auftaktspiel gewesen wäre: Ein einziges Gööööli hätte genügt, um am Ende der Saison auf Rang eins zu sein… aber eben, im Fussball gibt es ja kein „hätte“ und „wäre“. Ihr seid ein grossartiges Team!

Alle haben zu unserer ausgezeichneten Vorrunde beigetragen: Spielerinnen mit „langer“ Karriere, aber auch solche, die noch nicht lange dabei sind.

Q-di Müntener, Stephan Lang und Peter Christen

 

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Maxine de Ven (Innenverteidigung, Captain)

Wie lange spielst du schon Fussball?

M: Seit fünf Jahren, mein Bruder inspirierte mich.

Warum gerade Fussball?

M: Wir spielten in der Schule oft Fussball. Mir gefällt es, weil es ein Teamsport ist.

Du bist Captain der U-23. Wie ist dein Team?

M: Wir haben eine gute Stimmung. Ich bin in meiner Eigenschaft als Captain akzeptiert, auch wenn ich halt ab und zu etwas laut werden muss.

Was sind deine Stärken?

M: Überblick (letzter Ball) und Schnelligkeit.

Wie lauten deine Ziele?

M: Captain bleiben und mein Spiel nach vorne optimieren.

Was nervt dich?

M: Wenn Mitspielerinnen ein Spiel schon in der Pause verloren geben, Unkonzentriertheit und Fehlerwiederholung im Spiel.

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Vera Meier (Aufbau)

Wie lange spielst du schon Fussball?

V: Fünf Jahre. Ich war bereits bei den C- und B-Juniorinnen dabei, bevor ich in die U-23 kam.

Warum gerade Fussball?

V: Schon als Kind liebte ich das Fussballspiel.

Warum beim SCZ?

V: Ich wohne hier und habe im Team viele Kolleginnen.

Fussball ist nicht dein einziges Hobby. Du bist auch noch Pfadiführerin…

V: Viele meinen, das gehe nicht aneinander vorbei! Solange mir beide Hobbies Spass machen, kann ich mich sehr gut organisieren.

Wie lauten deine Ziele?

V: Mein fussballerisches Niveau zu halten.

Was sind deine Stärken?

V: Ich bin laufstark und verfüge über Spielübersicht und Kampfkraft.

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Enkhjin Oldokh (Aufbau)

Wie lange spielst du schon Fussball?

E: Erst zwei Jahre. Ich kam auch erst mit 12 Jahren in die Schweiz.

Warum hast du dich für Fussball entschieden?

E: Fussball hat mich immer interessiert, obwohl ich mich zuhause erst für diesen „Bubensport“ stark machen musste!

Warum spielst du beim SC Zollikon? Schliesslich wohnst du ja in der Stadt Zürich.

E: Eine Freundin von mir spielte bereits in Zollikon.

Was sind deine Stärken?

E: Das Kopfballspiel. Und meine Trainer sagen, dass ich das Spiel lesen könne.

Welches sind deine Ziele?

E: Nach nur zwei Jahren Fussball habe ich das Ziel, mich laufend zu verbessern.

Wie ist dein Team?

E: Ich bin sehr gut aufgenommen worden, die Stimmung ist super.

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Paula Etter (Sturm)

Wie lange spielst du schon Fussball?

P: Erst seit dreiviertel Jahren.

Warum gerade Fussball?

P: Weil es ein Teamsport ist und weil mir das Spiel mit dem Ball gefällt.

Warum spielst du beim SCZ?

P: Ich wohne hier, somit liegt das auf der Hand.

Wie lauten deine Ziele?

P: Ich möchte Erfolg für das Team wie auch für mich. Ich möchte von mir sagen können: „Ich spiele guten Fussball.“

Was sind deine Stärken?

P: Ausdauer, Schnelligkeit, und das stete Ziel, mich zu verbessern.

Wie ist dein Team?

P: Ich bin gut aufgenommen worden. Das Team wurde zu meiner zweiten Familie!

Du kommst direkt von den C-Juniorinnen. Stellte die Umstellung kein grosses Problem dar?

P: Die Umstellung zur U-23 war gut für mich. Ich musste mich durchsetzen und kann mich schneller verbessern.