Fe-Junioren: Warum sich die Trainer Hörgeräte für ihre Spieler wünschen
Wir sind die Fe-Junioren des SCZ. Fe steht für «F-Excellence»:
- Dominic, die Katze im Tor
- Juri Eiskalt
- Arthur Wadenbeisser
- Sebastian, der Knipser
- Flynn Beckenbauer
- Ilias, die hängende Spitze
- Vito, der Hammer
- Siro Pelé
- Theo Polster
- Josias, der klassische 6er
- Neo, schneller als Matrix
- Emil, der Dribbler
- Simon überall
- Orell Übersteiger
- und last but not least: Herr Kalbermatten – natürlich.
Wir trainieren jeweils am Montagabend mit grösstem Einsatz am Ball, ab und zu mit den Händen aber vor allem gegen die Müdigkeit. Die Müdigkeit sieht man uns auch nach dem Turnier an.
Diese Saison koordinieren wir unseren Schussapparat und studieren das gepflegte Passspiel. Oft müssen wir noch den Knäuelfussball entwirren. Mit Blick auf den Ball heisst es bei uns nicht umsonst: einer für alle, alle für einen. Trotzdem machen wir sehr grosse Fortschritte und freuen uns schon auf das nächste Turnier! Nur Grippe oder Handbrüche können uns einen Strich durch die Rechnung machen: ansonsten sind wir ausnahmslos immer alle im Training!
Wir Trainer sind begeistert und möchten der Mannschaft ein grosses Kompliment machen: 200 Prozent Motivation, Teamgeist und Spielfreude machen grossen Spass! Für 2019 wünschten wir uns Hörgeräte als Teil der Tenues – dann kriegen wir das mit dem Zuhören vielleicht auch noch hin… 😉
Anthony, Alex und Simon

Es ist kein alltägliches Spiel, das gestern Mittwochabend im Stadion Niedermatten im aargauischen Wohlen auf dem Programm steht: Mit dem «Drei» des Sportclubs Zollikon und dem «Zwei» des SC Ersigen duellieren sich die beiden schlechtesten Mannschaften der vergangenen 5.-Liga-Saison. Während die Zolliker in der Spielzeit 2017/18 überhaupt nie zu punkten vermochten und sich ein Torverhältnis von 7:69 einfingen, errangen die Berner immerhin einen Zähler.
Den fussballerischen Leckerbissen liessen sich rund 500 Zuschauer nicht entgehen – nie zuvor hatte einer der insgesamt involvierten 30 Spieler vor einer grösseren Kulisse gespielt. Entsprechend bilanzierte SCZ-Spieler Tim Schwarz nach der Partie im Interview mit dem «Blick» (siehe Link am Ende des Artikels): «Das war das beste Spiel meines Lebens – ein überwältigendes Erlebnis, vor so vielen Fans zu spielen.» Ähnlich äusserte sich Aussenverteidiger Daniel Christen: «Es war mega lässig», sagte er. «Schlicht grandios, vor dem besten Fanclub der Schweiz spielen zu dürfen: jenem des SCZ!»
Ins Spiel war das Zolliker «Drü» besser gestartet, hatte nach dem aus heiterem Himmel gefallenen Gegentreffer zum 0:1 nach einer knappen halben Stunde aber etwas den Faden verloren. In der Folge waren die Ersiger besser und gewannen letztlich verdient 2:0. «Wir sind einfach besser», sagte ein Spieler des Gegners nach der Partie lachend ins «Blick»-Mikrofon. «Weil wir Berner sind.»
Bedeutend wichtiger als das Resultat aber war für alle Beteiligten das Erlebnis: Der SCZ und der SCE lieferten sich ein faires Spiel in beeindruckender Ambiance, auf blick.ch live für ein potenzielles Millionenpublikum übertragen. Und die Boulevardzeitung kündigte noch am Abend nach der Partie an, den Anlass in einem Jahr zu wiederholen. Ob sich unser «Drü» wieder qualifizieren wird? Leider unwahrscheinlich, denn die gänzlich unerwartete Sensation passierte in der neuen Saison bereits: Die Mannschaft gewann ein Spiel. (Bilder: fvrz/Screenshots Video blick.ch)
Die Highlights des Gurkenspiels im Video: