Da-Junioren: Kurzpassspiel à la Barcelona unter Pep Guardiola

Die Zolliker Da-Junioren brachten im vergangenen halben Jahr viele Beobachter zum Staunen – nicht selten gar die gegnerischen Trainer. Nicht nur beim Bodenseepokal zeigten sie sich von ihrer besten Seite.

Nach einer intensiven Vorbereitung mit etlichen Hallenturnieren starteten wir voller Vorfreude in die Frühlingssaison 2018, in der wir unser Können in der Promotionsklasse und damit unter den besten 20 Mannschaften des Kantons unter Beweis stellen wollten. Da wir auch noch im Cup vertreten waren, standen uns viele «englische Wochen» bevor, die bei den Junioren auch einige Spuren hinterliessen. Obwohl wir etliche Verletzte zu beklagen hatten, kamen wir im Pokalwettbewerb bis ins Viertelfinal, wo wir leider gegen den späteren Cupsieger FC Horgen knapp ausschieden.

Während der Saison konnten wir uns immer wieder mit uns bereits bekannten Gegnern messen. Diese Spiele waren für uns Trainer meist die Highlights, da wir die enormen Fortschritte sehen konnten, die unsere Junioren seit dem letzten Duell mit dem jeweiligen Gegner erzielt hatten. Gegner, die uns im Herbst noch auseinandergepflückt hatte, besiegten wir nun souverän: mit unserem legendären Kurzpassspiel, das inzwischen schon fast mit jenem des FC Barcelona unter Ex-Trainer Pep Guardiola vergleichbar ist. Letztlich schlossen wir die Saison auf dem hervorragenden vierten Rang ab.

Messbare Fortschritte – auch physisch

Das grösste Highlight jedoch war der Bodenseepokal in Bregenz, an dem 96 Mannschaften aus ganz Europa teilnahmen. Wir zeigten uns von unserer besten Seite und spielten einen ausgezeichneten Kombinationsfussball, der Zuschauer wie auch gegnerische Trainer ins Staunen versetzte. Somit kamen wir auch dort bis ins Viertelfinale, wo wir uns dann allerdings der Auswahl des Bundeslandes Bregenz 0:1 geschlagen geben mussten – dem späteren Turniersieger. Wir beendeten den Wettbewerb in der stärksten Altersklasse schliesslich auf dem hervorragenden 6. Platz. Doch was viel stärker in Erinnerung bleibt sind die tollen Tage, die Familie, Junioren und Trainer miteinander verbrachten und die das Team bezüglich Teamspirit noch einmal einen riesigen Schritt weiterbrachten. Wir können das allen anderen Trainern sehr empfehlen: So ein Turnier schafft Erinnerungen, die so schnell keiner vergisst!

Während der gesamten Saison haben sich unsere Jungs fussballerisch, physisch wie auch zwischenmenschlich stark weiterentwickelt, was wir Trainer durch einen Leistungstest messen konnten, den wir nach fast einem Jahr Abstand wiederholten. Der im ersten Test im Sprint über fünf Meter langsamste Junior war beim zweiten Test schneller als der Schnellste des ersten Tests (!). Und im Dauerlauf über fünf Platzrunden waren die Bestzeiten bis eine halbe Minute schneller als zehn Monate zuvor. Grossartig!

Spezielles Dankeschön an zwei Vorstandsmitglieder

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Eltern und sonstigen Helfern für ihren Einsatz bedanken. Ohne die etlichen Stunden an Unterstützung bei den Fahrten und von den Zuschauerrängen wäre eine solche Saison niemals möglich gewesen und hätte den Kindern nur halb so viel Freude bereitet.

Auch dem Club möchten wir unseren herzlichen Dank aussprechen. Speziell sei hier SCZ-Spiko Antonella Montanaro erwähnt, die unseren wegen des Cups vollgepackten Spielplan mit etlichen Mittwochspielen umzusetzen vermochte. Ein Dank geht zudem an Vereinskassier Graziano Cocchiarella, weil die finanzielle Unterstützung des Clubs beim Bodenseepokal die Teilnahme überhaupt erst ermöglichte.

Mark Aurel Wyss und Flurin Müller

Db-Junioren: Es lohnt sich aufzustehen, wenn man am Boden liegt

Ein Misserfolg ist die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Henry Ford

Nach einer schwierigen, anstrengenden Herbstrunde versuchten wir unsere Junioren nach der Winterpause so aufzubauen, dass sie ihr Selbstvertrauen wieder zurückgewinnen. Eine vorübergehende Gruppeneinteilung in die tiefere Stärkeklasse konnte dies nur unterstützen. Die Vorrunde sollte uns lediglich als Lektion dienen und uns nicht den Spass am Fussballspielen verderben.

Bereits in den ersten Wochen des neuen Jahres trainierten wir regelmässig zweimal wöchentlich, abwechselnd je einmal in der Oescher-Turnhalle und auf dem Kunstrasen auf dem Riet. Unsere Junioren «arbeiteten» hart und holten sich in kurzer Zeit ihre Kondition zurück.

62BC3CE2-0075-4766-8823-85CB5DE8C3D3Bald darauf nahmen wir Ende Januar am beliebten Hallenturnier des FC Brüttisellen –Dietlikon teil. Wir wollten uns endlich wieder messen und hofften darauf, nun auch zu punkten. Unser Zusammenspiel war hervorragend! Voll motiviert gelang es uns die Bronzemedaille zu erkämpfen. Zwei unserer Spieler wurden sogar mit einer Auszeichnung belohnt: Raúl Buchwalder als bester Goalie und unser «Zehner» Rafael Boban als bester Spieler des Turniers. Was für eine tolle Leistung!

Vor Saisonbeginn und nach intensiver Vorbereitung auf die Meisterschaft luden wir den FC Stäfa zu einem Testspiel aufs Riet ein. Und siehe da: Es klappte auch auf dem Rasen wieder. Unsere Junioren konnten nebst einem beherzten Sieg auch wichtige Motivation und Selbstvertrauen zurückholen und das Fundament für eine positive Saison legen.

Hiermit zeigt es sich einmal mehr: Wenn eine Mannschaft am Boden liegt und viele Misserfolge einstecken muss, lohnt es sich aufzustehen und hart – das heisst mit viel Fleiss und Ansporn – an einer soliden Grundlage zu arbeiten. Diese Mannschaft zeigte auf dem Platz Willen, Einsatzbereitschaft und viel Kampf. Die Meisterschaft wurde auf einem hervorragenden vierten Platz abgeschlossen.

Nach diesem Erfolg lautet unser neues Saisonziel nun, erneut in die höhere Stärkeklasse aufzusteigen. Und dies wird uns bestimmt gelingen!

Fausto Montanaro & Maikel Dias

Dc-Junioren: Wenig schöne Erinnerungen – bis zum sehr erfreulichen Abschluss

Die Zolliker Dc-Junioren verpassten ihr Ziel für die Rückrunde – Rang 4 – ausgesprochen deutlich. Stattdessen wurden sie mit null Punkten Gruppenletzte. «Sehr enttäuschend, sehr schade», schreibt Trainer Luka Demsar. «Uns lief es leider nie richtig gut.»

Leider verloren wir in dieser Rückrunde Spiel um Spiel, der Mannschaft war irgendwie ihre Siegermentalität abhanden gekommen. Nicht nur mussten wir einige Abgänge von guten Spielern verkraften, auch kassierten wir bei den Partien viel zu viele unnötige Gegentore. Kurzum: Es war eine sehr schwierige Rückrunde.

Weil es nichts Schönes oder bloss winzige schöne Erinnerungen an diese Rückrunde gibt, verzichte ich für einmal auf einen detaillierten Rückblick der Spiele und Turniere und nehme diese Eindrücke stattdessen in den Gesamtrückblick hinein.

Die zweite Saisonhälfte begann am Donnerstagabend 11. Januar beim Elternabend im Restaurant Rosengarten. Viele Infos und viel Hoffnung waren in uns allen im Herzen drin. Rang 4 in der Meisterschaft lautete unser Ziel, das wir alle gemeinsam erreichen wollten.

Nach ersten Enttäuschungen Mut zugesprochen

Die Meisterschaft sollte allerdings erst drei Monate später beginnen. Zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit der Saison nahmen wir an vielen Hallen- und später auch an Kunstrasenturnieren teil. Doch leider schafften wir es an diesen Turnieren nie in die Finalrunde, sondern mussten stets um die hinteren Ränge kämpfen. Dennoch versuchte ich nach all diesen Turnieren der Mannschaft Mut zuzusprechen: Ich sagte den Spielern, dass es sich nur um ein Vorbereitungsturnier gehandelt habe und wir in der Meisterschaft dann total anders auftreten würden: stärker und dominanter. Leider wissen wir inzwischen alle, wie es herauskommen sollte – nicht gerade so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Im März kamen einige Testspiele auf Kunstrasen hinzu, bei denen wir auch nicht gut aussahen. Die Ausnahmen stellten Spiele gegen Herrliberg und Wetzikon dar. Gegen Herrliberg verloren wir zwar 2:3, doch gefiel mir meine Mannschaft spielerisch; der 4:3-Sieg gegen Wetzikon gab uns die nötige Motivation fürs letzte Vorbereitungsturnier, das ebenfalls auf Kunstrasen stattfand. Von diesem Kräftemessen erhoffte ich mir weitere Fortschritte, doch leider enttäuschten wir sehr und konnten keinen einzigen Punkt gewinnen.

«Das Scheitern war zur Kopfsache geworden»

Auch in der Meisterschaft konnten wir überhaupt nicht zeigen, was wir uns vorgenommen hatten: Wir erhielten unnötig viele Gegentore gegen gleichstarke Gegner, die Mannschaft konnte keine Siegermentalität mehr zeigen. Da konnte ich leider auch nicht viel ausrichten. Mein Rufen, Motivieren, Dirigieren blieb fast ganz ohne Wirkung. Mir konnte die Mannschaft so, wie ich sie auf dem Platz sah, nur leidtun.

Als Trainer bekümmerte mich diese schwierige Situation sehr. Ich fragte mich immer wieder, was man noch verbessern könnte, damit der Erfolg zurückkommt. Bei einigen Partien zeigten wir gute Halbzeiten, konnten unsere Leistung aber nicht während der gesamten Spielzeit aufrechterhalten: Unser Scheitern war zur Kopfsache geworden.

Gründe gab es viele. Ein gewichtiger Grund war, dass uns drei gute Spieler im März verliessen. Ilian, Matteo und Nadim, der zum Ende der Meisterschaft doch nochmals ins Team zurückkehrte.

… und endlich traf Dimos sehenswert ins Tor

Trotzdem: Ich möchte die wenigen positiven Momente nicht unerwähnt lassen. Zum einen das zweite Goal – das erste auf Rasen – von Dimos, der immer wieder sehr nahe am Torerfolg gewesen war und der es schliesslich packte und beim 1:5 gegen Herrliberg endlich ins gegnerische Tor traf; zum anderen möchte ich die neuen Spieler hervorheben, die sich sehr schnell in die Stammaufstellung gespielt haben: Felix Kaiser, Nilas und Alessandro.

Die letzten Trainings waren leider nicht friedlich, weshalb unser Spiel Dorf gegen Berg vor dem Abschlussfest leider abgesagt wurde musste. Vom Abschlussfest allerdings gibt es nur Schönes zu vermelden: Mit den Spielern und den anwesenden Eltern feierten wir Trainer am Freitagabend 6. Juli bei einem gemütlichen Zusammensein und von Wendy zubereitetem Nachtessen – sie verköstigte uns mit Grilladen und feinen Salaten –, anschliessend fieberten wir gemeinsam beim WM-Viertelfinalspiel Belgien gegen Brasilien mit.

Doch der Fussball fand an diesem Abend auch draussen statt: Obwohl nicht so geplant, wollten die Junioren draussen Fussball spielen, und am Ende kickten nicht nur sie und die Trainer, sondern auch viele Eltern beim friedlichen Spiel mit. Erst als der Regen kam, stürmten alle Spieler wieder rein, um der letzten halben Stunde des WM-Viertelfinales beizuwohnen. Damit war die Saison 2017/18 offiziell beendet. Eine sehr schwierige Rückrunde mit vielen unschönen Erinnerungen hatte doch mit sehr friedlichen Junioren doch noch schön geendet.

«Sehr schöne Gespräche» mit den Junioreneltern

Zum Schluss möchte ich mich bedanken bei euch Spielern: für euren Einsatz, für eure Motivation, für euren Kampfgeist und eure Leidenschaft bei jedem Trainingsmatch. Grosser Dank geht an Noam und Giorgio, die mich als Assistenztrainer tatkräftig unterstützten. Der weitere Dank geht an die Vorstandsmitglieder für ihr Vertrauen in uns. Danken möchte ich zudem den Aushilfsspielern und deren Mannschaften Ea, Db, Ed, Ec und Da – wir konnten immer wieder sehr von euch profitieren.

Mein letztes Dankeschön gilt den Eltern: für euer Vertrauen in uns und für eure verschiedenen Hilfsangebote wie Trikotwaschen und Fahrdienst. Was ich stets sehr schön fand, waren die Gespräche mit euch nach einem Spiel oder nach einem Training.

Luka Demsar, Giorgio Taparelli & Noam Benotmann

 

Ea/Eb-Junioren: Immer virtuoser am Ball – und erfolgreicher bei Turnieren

Eine reichhaltige Saison ist zu Ende gegangen für die Fussballer und Fussballerinnen des Zolliker Ea/Eb. Ihr Engagement hat gestimmt, die Moral auch, das Zusammenspiel wurde immer besser – natürlich nur durch hartes Training miteinander. Die Virtuosität mit dem Ball, sei das im Zweikampf, bei Pässen oder bei kritischen Spielsituationen, ist in diesem Halbjahr wiederum stark gestiegen.

So lässt sich die Siegesbilanz für beide Teams sehen:

  • Das Ea hat 7 von 9 Spielen für sich entscheiden können
  • Das Eb hat 5 von 9 Spielen gewonnen

Ea_1Einzelne Spieler haben in beiden Mannschaften ausgeholfen und da und dort konnte der eine oder andere bereits mal im D reinschauen.

Weiter erreichten die beiden E-Juniorenmannschaften beim internationalen Vorturnier in Konstanz den 2. Platz und beim interregionalen Turnier in Rotkreuz den guten 6. Platz. Und das hochkarätig besetzte Auffahrtsturnier in Kloten hat das EaEb gar gewonnen! Damit nicht genug, auch beim Turnier in Wetzikon konnte ein weiterer Turniersieg eingeheimst werden. Wir gratulieren!

Ea_2Die Erfolge, das gute Training und die grosse gemeinsame Fussballfreude wären nicht möglich ohne das grosse Engagement der Trainer: Alex, Dani, Marco, Martin, Sandro und Andy – habt grossen Dank für euer Engagement, die klaren Worte, die Freude am Spiel, den Teamgeist und euer Fairplay.

Für das Ea/Eb, Simon Kauth

Ec-Junioren: Siege an Hallenturnieren trotz organisatorischer Schwierigkeiten

Die Ec-Junioren haben in der Saison 2017/18 alles gegeben und viel gelernt. Wir sind alle stolz auf sie.

Insgesamt war die zurückliegende Saison für die Zolliker Ec-Junioren sehr positiv: Die Mannschaft hat von den grossartigen, engagierten und jungen Trainern Kiri und Ero sehr viel gelernt. So konnten alle Ec-Junioren fussballerisch wachsen. Regelmässige Trainings, Disziplin, Übung und Freundschaft waren der Schlüssel zum Erfolg. Eine erste Ernte konnte bereits im Winter eingefahren werden: Wir vermochten gleich zwei Hallenturniere zu gewinnen. Bravo!

Nach den Sportferien mussten wir leider einige organisatorische Schwierigkeiten durchleben: Es ist nie einfach mit der Koordination – und das haben wir am Ende der Saison sehr deutlich gespürt. Plötzlich waren weniger Ec-Junioren in Trainings und an den Spielen dabei, was sich negativ auf die Leistung der Mannschaft ausgewirkt hat. Dennoch: Wir konnten aus diesen Erfahrungen auch viel lernen. Engagement und aktive Arbeit sind die Hauptsache. Auch beim Fussball.

Wir wünschen unseren Ec-Junioren viel Glück in den zukünftigen Teams.

David Gómez

Ed-Junioren: Es gelang, den Teamspirit zu stärken

Nach einer unangenehmen Hinrunde mit viel Arbeit und Schweiss schlossen die Ed-Junioren die Rückrunde voller Begeisterung und mit etlichen Emotionen ab.

Zum Anfang der Saison 2017/18 hatte ich das Vergnügen, mit 13 Spielern in die Saison zu starten. Es war schnell klar, dass die Herbstrunde kein einfaches Unterfangen sein würde und viel zu tun war: Es galt die Teamstrukturen aufzubauen sowie Disziplin und Technik zu fördern. Doch auch der Spass sollte nicht zu kurz kommen.

Die grosse Herausforderung der Ed-Mannschaft lautete, mit unterschiedlichsten Charakteren zu arbeiten und einen optimalen Weg zu finden, um den Zusammenhalt zu stärken und den technischen und taktischen Fortschritt zu gewährleisten.

Für mich war es fast härter als für die Kinder, als wir in der Hinrunde nur wenige Siege feiern konnten – drei Siege in neun Spielen – und etliche Kanterniederlagen hinnehmen mussten; schliesslich musste ich versuchen, jeden Einzelnen motiviert durch die schwierigen Spiele zu bringen.

Wille und Leidenschaft spürbar

Zu Beginn der Rückrunde wollten wir unser Ziel vor Augen behalten: Wir wollten den Teamspirit weiter fördern, damit die Mannschaft selbstbewusst und mit Freude und kämpferisch spielt. Das ist gelungen!

Unsere Resultate in der zurückliegenden Rückrunde: SC Zollikon vs. Herrliberg Ed (6:3) / SC Zollikon vs. FC Volketswil Ec (3:3) / SC Zollikon vs. FC Witikon Ed (2:7) / SC Zollikon vs. FC Brüttisellen Ec (3:7) / SC Zollikon vs. FC Wallisellen Ee (3:5) / SC Zollikon vs. FC Seefeld ZH e (8:8) / SC Zollikon vs. FC Dübendorf (3:8) / SC Zollikon vs. FC Schwamendingen (5:1) / SC Zollikon vs. FC Effretikon (3:6)

Die Rückrunde hat das Ed somit erfolgreich abgeschlossen. Bravo! In den letzten Wochen konnte ich während der Trainingseinheiten – trotz Ablenkungen und teilweise Disziplinmangel – den Willen, die Einheit und die Leidenschaft spüren.

Dankeschön an den Klub, die Spieler und deren Eltern

Zum Schluss möchte ich mich beim Sportclub Zollikon fürs Vertrauen in mich als Trainer und für die Unterstützung in jeglicher Hinsicht bedanken. Ebenso geht ein Dank an alle Aktiven, A-Junioren und Mini-Schiedsrichter für den Schiedsrichtereinsatz der jeweiligen Heimspiele auf dem Riet.

An alle meine Junioren gerichtet: Giorgio R. Alessandro, Tristan, Martin, Lucas, Mathieu, Mattéo, Alonso, Lorin, Konrad, Giordano, Nicolas, Kaan, Valentin und Friedrich – merci, dass ihr Teil dieses Teams wart.

Den Eltern danke ich herzlich für die Mithilfe und Unterstützung in schwierigen Situationen und für das Fahren an die Auswärtsspiele (zum Teil frühmorgens) sowie das Trikotwaschen.

Giorgio Taparelli

Fb-Junioren: In der Rückrunde an Turnieren brilliert – und sogar das Verlieren gelernt

Wie wir bereits im letzten Bericht schrieben, haben wir bei jedem Wetter – Sonne, Regen oder Schnee – unsere Trainings absolviert. Die Früchte dieser Trainings ernteten wir bei den Turnieren in der Rückrunde.

Bei vielen Turnieren hat die Mannschaft die meisten Spiele gewonnen und dabei selten Unentschieden gespielt und kaum je verloren. Nur ein Mal haben die Kinder wie auch die Erwachsenen am Ende eines Turniers viel geweint, weil der Pokal fast in unseren Händen war. Im Final hatten wir gegen eine Mannschaft verloren, gegen welche wir schon in der Gruppenphase gespielt und gewonnen hatten. Aber verlieren sollte die Mannschaft ebenfalls lernen. Damit können die Kinder, besonders die Ehrgeizigen, lernen, dass man nicht immer gewinnen kann. Das Wichtigste ist: Lernen und bei jedem Spiel miteinander besser spielen – und natürlich Spass haben.

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Fc-Junioren: Im Vergleich zum Vorjahr sind etliche Fortschritte sichtbar

Zu Beginn waren die Zolliker Fc-Junioren schläfrig – vor allem wenn ein Turnier früh morgens startete. Im Verlauf der zweiten Saisonhälfte 2017/18 aber vermochten sie sich markant zu steigern. Nur knapp verpassten sie ihren ersten Podestplatz.

In der zweiten Hälfte der Saison 2017/18 war uns Trainern vor allem eines wichtig: Die Jungs sollten zu einer Mannschaft zusammenwachsen und nicht mehr nur durch Einzelaktionen auffallen. So probierten wir Anfang 2018 die Übung «5 gegen 2» aus, um die Passfreudigkeit der Junioren zu steigern. Allerdings kam dieses Spiel bei den Junioren nicht wirklich gut an, viele empfanden es als langweilig.

Unser erstes Turnier beim Nachbarn FC Küsnacht verlief nicht nach Wunsch. Unsere Jungs – die wohl alle eher «Langschläfer» sind – waren unkonzentriert und verloren die Mehrzahl der Spiele.

Fc_1Hüssi Cup: Locker in den Halbfinal eingezogen …

Als zweites Turnier wählten wir den Hüssi Cup des FC Hinwil. Obwohl wir uns erneut sehr früh am Morgen besammelten, waren die Jungs dieses Mal viel wacher, und so schlugen wir den FC Wald im ersten Spiel gleich 6:0. Nach nur fünfminütiger Pause ging’s weiter gegen die Heimmannschaft des FC Hinwil. Wiederum spielten die Jungs tollen Fussball und vermochten auch diese Partie problemlos 3:0 zu gewinnen. Die Tore waren sehr schön heraus gespielt, was auch die Trainerin des Gegners neidlos anerkennen musste.

Da unser letzter Gruppengegner, der FC Bülach, seine beiden ersten Partien ebenfalls gewonnen hatte, ging es im dritten Gruppenspiel nur noch darum, wer sich als Tabellenerster und wer sich als Zweiter für den Halbfinal qualifizieren sollte.

Fc_3Der FC Bülach machte von Anfang an sehr viel Druck und ging früh 1:0 in Führung. Offensichtlich hatten unsere Spieler zu viel Angst vor den älteren Gegnern, weshalb wir unser drittes Gruppenspiel zu Recht 0:3 verloren. Dennoch durften wir uns über den Halbfinaleinzug freuen, und die Chancen auf einen Podestplatz standen nicht schlecht.

… dann aber leider das Podest knapp verpasst

Im Halbfinal ging es gegen den FC Weisslingen. Der Gegner drängte uns von Anfang an in unsere Hälfte zurück, wir kamen kaum je richtig über die Mittellinie. Auch wenn die gegnerische Mannschaft mit einem Latten- und einem Pfostenschuss Pech zu beklagen hatte, war uns allen klar, dass es sehr schwer werden würde, das Unentschieden bis zum Spielende zu halten. Es kam wie erwartet: Weisslingen ging ungefähr in der Hälfte der Partie in Führung. Nun war unsere Gegenwehr definitiv gebrochen, und so kassierten wir noch zwei weitere Gegentreffer.

Fc_4Im kleinen Final spielten wir gegen den FC Mönchaltorf. Wir starteten ausgezeichnet: Nach einer schönen Kombination gingen wir 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt waren die Aussichten auf Rang drei bestens, doch dann kam ein Einbruch und die Mannschaft hörte plötzlich auf Fussball zu spielen. Wir verteidigten nicht mehr kompakt und unsere Angriffe waren komplett harmlos; bis auf eine Chance brachten wir im Angriff nichts Substanzielles mehr zustande. So konnte der FC Mönchaltdorf die Partie mit zwei Toren in der Schlussphase drehen, und wir beendeten das Turnier nach einem noch vielversprechenderen Start letztlich auf dem guten vierten Rang.

Baran Mermer & Dimitri Schmid

Ga-Junioren: Ein Goalieproblem wird unser Verein in nächster Zeit nicht haben

Liebe Ga-Junioren

Folgender Bericht ist mit einer guten Prise Humor geschrieben, darum bitte ich Euch, nicht alles allzu ernst zu nehmen. 😉

Ungefähr sechs Monate sind vergangen, seit wir letztmals einen Bericht für die SCZ-Homepage verfasst haben. Vieles ist passiert seither, und doch ist auch manches gleichgeblieben: So sind wir – wie im letzten Bericht erwähnt – noch immer drakonische Trainer, und die Schweizer Nati ist, fast schon klassisch, einmal mehr im Achtelfinal ausgeschieden. Doch wenigstens haben sich zwei Dinge zum Positiven entwickelt: unsere Junioren und die Englischkenntnisse von Luka D.

Harte Zweikämpfe, riskante Grätschen

Die abwechslungsreichen Trainings, welche nur aus «Mätcheln» bestanden, haben unsere Junioren ständig an ihr Limit gebracht. Luka, Panos und ich probierten dabei selbstverständlich, unsere Jungs taktisch anzuweisen, doch leider mit minimalem Erfolg. Doch schliesslich standen nicht unsere Anweisungen oder unsere abwechslungsreichen Trainings im Mittelpunkt, sondern die Freude am Fussball. Durch diese Freude und den eisernen Willen zum Siegen, waren die Zweikämpfe hart umstritten und die Grätschen riskant, jedoch immer noch in einem fairen Rahmen.

Das einzige Problem war, dass gut die Hälfte unserer Jungs lieber «Goalie» sein wollte als Feldspieler. Logischerweise aber konnten wir nicht jeweils mit acht Goalies pro Goal spielen, und so mussten wir sie regelrecht zwingen als Feldspieler zu agieren. Wenn das so weitergegangen wäre, hätten die aktiven Mannschaften des SC Zollikon auch noch in 15 Jahren ein Stürmerproblem. Wir hatten das Glück, dass während der Saison neue Spieler von der Warteliste aufgerückt sind und neuen Elan gebracht haben.

Das spielte alles keinen Tango

Jeweils am Schluss der Trainings – so haben wir das unseren Jungs beigebracht – schüttelten sie sich die Hände (Shake Hands). Dies mussten wir leider mehrmals üben, weil es meistens zu Beginn normal funktioniert hat, doch dann in eine Keilerei eskalierte. Es gab keine Verletzte, nur lachende Kinder, selten Weinende. Mit selten meinen wir jedes Training.

Wir haben unsere Jungs jetzt über ein Jahr begleitet und ihre Höhen und Tiefen miterlebt. Die Regeln vom letzten Jahr beherrschen sie noch immer nicht, wie auch das Schuhe binden, doch das spielte alles keinen Tango. Die Hauptsache war, sie kamen gerne ins Training und hatten ihren Spass. Dies hat uns Trainern ebenfalls Freude bereitet. Auch wenn die Hälfte der Jungs unsere Namen auch nach 4 Monaten noch immer nicht kannte. Doch dies, meine liebe «SCZler», ist eine andere Geschichte.

Wir wünschen Euch allen schöne Ferien und unseren Jungs viel Freude und Glück in ihrer Fussballkarierre.

Steven Casio

Gb-Junioren: Ein Hauch von WM in den und nach den Trainingseinheiten

Von ersten Dribblings bis zum Schüeli: Die Rückrunde der jüngsten Zolliker Fussballer war abwechslungsreich – und dank der Begeisterung für Panini-Bildli war für die meisten auch die WM in Russland ganz nah.

Die Rückrunde begann Anfang 2018 in der Halle Zollikerberg mit einer guten Mischung aus Spiel-, Technik- und Ballgefühleinheiten. Im kleinen Team haben wir mit vielen Übungen von Pässen, Stoppen und Laufen mit Ball die Grundlagen für den Spass und Erfolg am Fussball gelegt. In Eins-gegen-eins- bzw. Zwei-gegen-zwei-Varianten konnte und wollte sich jeder beweisen und sich somit steigern, damit wir zum Abschluss des Halbjahres ein gutes Spiel mit ersten Strukturen erleben konnten.

Der Wechsel aus der Halle verzögerte sich durch Bauarbeiten ein wenig. Kaum auf dem Rasen angekommen wurden die Trainings intensiver. Der Ball wurde um etliche Hütchen mal rechts, mal links gedribbelt, bis es zum Torabschluss kam.

Zu dieser Zeit haben wir nach der Hälfte der Trainingseinheiten manchmal die Teams mit den anderen G-Junioren durchmischt. So konnten wir von anderen Spielern sowie Trainern profitieren, das Training noch variabler gestalten und natürlich auch «mätchlen».

Fleissig Panini-Bildli getauscht

Die WM kam immer näher und somit auch die guten Klebebilder, neue Idole und Trikots. Da über 600 Bilder benötigt wurden, um das Sammelalbum zu füllen, wurde nach den Trainings fleissig getauscht. Nicht nur die Spieler sondern auch einige Eltern sah man mit dicken Päcklis und Zetteln in gemischter Runde zusammenstehen.

Zum Abschluss der Saison gab es für einige Kids das erste Schüeli, welches wie jeden Juni auf dem Fussballplatz Riet stattfand: Die «Chindsgi»-Kinder konnten leider noch nicht mitspielenm für die Erstklässler aber war es ein riesiges und teils auch sehr erfolgreiches Highlight.

Ein grosses Dankeschön geht an Florian für die gute Unterstützung und an alle Kinder für den sportlichen Einsatz und die Freude am Spiel.

John-Phillip Gerull