2. Mannschaft: Befreiungsschlag gegen den FC Greifensee

Von Fabian von Rechenberg

Nach einigen schweren Spielen mit unnötigen Punktverlusten hatte sich die 2. Mannschaft des SCZ für dieses Wochenende viel vorgenommen, so schien es jedenfalls vom Spielfeldrand. Das Team dominierte die Partie gegen den FC Greifensee von der 1. Minute an und zeigte dem Gegner schnell wer hier die bessere Mannschaft ist. Das Spiel nach vorne war gut bis cirka 20 bis 25 Meter vor dem gegnerischen Tor. Ab da wurde es harzig. Dies auch da es immer schwer ist gegen Teams zu spielen die mit Mann und Maus hinten verteidigen.

Jedoch gab es doch ab und an einige gute Torgelegenheiten die entweder nicht konsequent fertig gespielt wurden oder bei denen das Pech eingriff. Trotzdem gab die Mannschaft nicht auf und spielte guten Fussball. Die Waffe des Gegners war auch schnell klar: Der Innenverteidiger schlug klassische 4.-Liga-Weitpässe in die gegnerische Hälfte – und dort schaute man einfach mal was passiert. Diese Spielweise hatte die Zolliker Verteidigung jedoch sehr gut im Griff bis kurz vor der Pause. Ein Angreifer des FC Greifensee fand eine kleine Lücke, durch die er sich durchmogelte und gefoult wurde. Schiedsrichter – Pfiff – Elfmeter! Ob das Foul ausserhalb oder innerhalb des 16er war, konnte nicht klar geklärt werden, deshalb enthalten wir uns. Der Spieler mit der Nr. 10 der Gäste lief an und drin war das Ding. Es war unglaublich man lag schon wieder 0:1 zurück obwohl man die klar bessere Mannschaft mit den klar besseren Chancen war. Doch den Kopf hängen lassen bringt ja nichts, oder doch?

Mithilfe eines Zaubertranks

Nur 3 Minuten später, kurz bevor es in die Pause ging, dachte sich Ismael Seven etwas ganz besonderes aus. Nach einer schön getretenen Ecke auf den zweiten Pfosten tat er so als würde er den hängenden Kopf zum Abschluss nehmen, liess den Ball aber gekonnt daran vorbei zischen und netzte mit dem aus dem hinterhalt kommenden Fuss ein! Einige mögen sagen, ach das war doch nur Glück?! Jedoch denke ich kann man eine solche elegante Körperhaltung wie bei dem Ausgleich nur durch hartes Training und Willen zustande bringen. Danach gings ab in die Pause.

Nach der Pause nahm die Dominanz immer mehr zu: Weshalb dies so war ist nun auch klar. Vor dem Spiel hatte der Coach auf ein alt bewährtes Mittel aus der Zeit der Römer zurückgegriffen – den alt bekannten Zaubertrank (Rezept bekannt) hergestellt von der renomierten Neuzeitdruidin Wendy. Danke dafür!

Nun wartet der Leader

In der zweiten Halbzeit klappte es dann auch endlich mit dem Tore schiessen. Zuerst stocherte Marco Schneider in bester Ärztemanier den Ball nach einem Abpraller ins Tor, kurz darauf holte Kevin Spalinger aus und drin war das Ding. Da dachte sich plötzlich Carlo Bühlmann er müsse die Verteidiger ein wenig schwindlig spielen, in Robben-Manier ziehte er von der Seite rein und versenkte den Ball schön in der weiten Ecke. Als Nächster durfte sich Kevin Rocha als Freistosskunstschütze feiern lassen und den Abschluss machte Valentin Kälin mit einem starken Linksschuss in die weite Ecke.

Dieser Auftritt macht Mut und zeigt, dass sich diese Mannschaft vor niemandem verstecken muss. Wenn jeder 100 Prozent gibt liegt viel drin auch wenn der Saisonstart absolut nicht so verlaufen ist wie es sich das Team gewünscht hat. Doch jetzt geht es es richtig los, am kommenden Wochenende wartet der Leader. Wenn das Team so geschlossen und motiviert auftritt, bin ich mir sicher, dass wir dem Leader das Leben schwer machen können – und wer weiss, vielleicht bringt man Ihn ja sogar zum stolpern…

1. Mannschaft: 2:0 gegen Pfäffikon – der dritte Sieg in Folge

Nach zwei Siegen zu Null wollte der SC Zollikon im Heimspiel gegen den FC Pfäffikon seine Serie ausbauen und den Anschluss an die Tabellenspitze wahren. Vor zahlreichen Zuschauern auf dem Riet gab es so ein sehr taktisches und ausgeglichenes Spiel zu sehen.

Von Albert Gubler

Nach 7 Punkten aus drei Spielen, darunter ein Unentschieden gegen Tabellenführer Witikon und ein klarer Sieg im Derby gegen die zweite Mannschaft des FC Küsnacht, wollte die erste Mannschaft ihre starke Serie ausbauen und den Schwung weiter mitnehmen. Im Vergleich zur Vorwoche gab es nur eine Änderung in der Startelf: Yves Rämi spielte anstelle des angeschlagenen Tomas Hermida im zentralen Mittelfeld, weshalb der formstarke Sebastian Oettli in die Innenverteidigung rückte.

Nach 9 Minuten traf Andrea Schärer mit dem ersten Torschuss aus rund 19 Metern die Latte. Nur wenig fehlte hier zur Zolliker Führung. Fünf Minuten später hatte der FC Pfäffikon seine erste Chance – nach einem weiten Pass in die Spitze schob ein Stürmer den Ball aus aussichtsreicher Position klar neben das Tor. Bis kurz vor der Pause blieb das Spiel ohne nennenswerte Torchance – dann führte eine Standardsituation zum 1:0. Yves Rämi verlängerte einen Eckball von Andrea Schärer zu Patrick Aeschbacher, der den schwierigen Ball an die Latte lenkte. Den Abpraller verwandelte Sandro Camichel gedankenschnell zur Führung.

Dritter Zu-Null-Sieg in Folge 

Kurz vor der Pause hatte der FC Pfäffikon noch eine Chance zum Ausgleich, doch ein Kopfball nach einem Freistoss verfehlte das Tor knapp. In der 58. Minute erzielte Andrea Schärer das 2:0. Aeschbacher hatte Severin Oechslin steil angespielt und der Aussenverteidiger zwang den Torwart zu einer Abwehr vor die Füsse von Schärer, der den Ball akrobatisch im Tor unterbrachte. Danach hatte der SC Zollikon das Spiel zu jeder Zeit im Griff und verwaltete die Führung souverän. Weder der Gast noch das Heimteam kamen bis zum Spielende noch zu klaren Torchancen. Einzig der eingewechselte Albert Gubler sorgte mit einem haarsträubenden Fouleinwurf in der Schlussminute für Lacher und Kopfschütteln.

Damit hat die erste Mannschaft zum dritten Mal in Folge zu Null gespielt und gewonnen. In den letzten Spielen stand die ganze Mannschaft und besonders die Abwehr sehr gut, während der Angriff vor dem Tor mit einer im Vorjahr vermissten Effizienz auszeichnete. Bereits sehr gut ins Zolliker Spiel eingebunden ist Neuzugang Patrick Aeschbacher, dem bereits seine dritte Torvorlage gelang.

Nächsten Sonntag ist der SCZ um 10:15 Uhr beim punktgleichen FC Unterstrass zu Gast. Es ist wiederum ein sehr spannendes und umkämpftes Spiel zu erwarten.

SC Zollikon – FC Pfäffikon 2:0 (1:0).

Riet, 100 Zuschauer.

Tore: 37. Camichel 1:0. 58. A. Schärer 2:0.

SCZ: G. Rämi; Martin, Oettli, Dugandzic, Oechslin (75. Vanek); Fuchs, Felder, Y. Rämi, Camichel (63. Lionzo); A. Schärer (85. Spalinger), Aeschbacher (68. Gubler).

Bemerkungen: Gelbe Karten gegen Camichel, Martin, Lionzo und Dugandzic. SCZ ohne F. Bühlmann, Girod und Winkler  (verletzt) M. Schärer (krank), Niederhauser, Eichin (nicht im Aufgebot) sowie C. Bühlmann (2. Mannschaft). Beim SCZ nicht eingesetzt: T. Hermida.

1. Mannschaft: SCZ gewinnt 5:0 gegen Rot Weiss Winikon

Die 3.-Liga-Mannschaft des Sportclubs Zollikon hat sich nach ungenügendem Saisonstart gefangen: Gegen Winikon gewann sie die zweite Partie in Folge.

Von Albert Gubler

Nach dem 4:0-Derbysieg gegen Küsnacht in der Vorwoche wollten die Zolliker 3.-Liga-Fussballer am vergangenen Sonntag endlich zu Konstanz finden: Im Auswärtsspiel gegen den Rot Weiss Winikon sollte der zweite Sieg in Folge gelingen. Allerdings kam auf dem Rasenplatz in Uster das Heimteam zur ersten Chance – bei einem Konter traf der Stürmer nur die Lattenoberkante.

Nach zwölf Minuten traf Joel Fuchs zum 1:0 für die Gäste. Der starke Zolliker Flügelspieler war seinem Gegenspieler entwischt und hatte zur Mitte gepasst, wo Patrick Aeschbachers Schuss zuerst zwar noch abgeblockt wurde, dann aber wiederum Fuchs selbst zur Stelle war und aus fünf Metern einschob. Kurz vor der Pause erhöhte Sandro Camichel nach einem starken Pass Aeschbachers auf 2:0.

Anschluss an Spitze behalten

Gleich nach der Halbzeitpause entschied der Sportclub Zollikon die Partie mit einem Doppelschlag. Andrea Schärer nahm einen weiten Pass von Marko Dugandzic im Strafraum an und vollendete via Innenpfosten aus spitzem Winkel zum 3:0. Zwei Minuten später traf der eben erst eingewechselte Yves Rämi von der Strafraumgrenze aus platziert ebenfalls via Innenpfosten. Mit dieser 4:0-Führung im Rücken zog sich der SCZ etwas zurück und überliess Rot Weiss Winikon mehrheitlich den Ballbesitz, doch nicht ohne durch Konter weiterhin gefährlich zu bleiben. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Minute Albert Gubler, der nach einer abgewehrten Flanke von Sascha Martin aus sieben Metern einschieben konnnte.

Mit sechs Punkten aus den letzten zwei Partien hat sich der SCZ nach durchwachsenem Saisonstart etwas erholt und vermieden, den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren. Nach sieben Spielen liegt er mit 13 Punkten je vier Zähler hinter Höngg und Witikon sowie drei Zähler hinter Oerlikon. Am kommenden Sonntag empfängt er um 13.30 Uhr den Sechstklassierten FC Pfäffikon auf dem Sportplatz Riet.

Telegramm

Rot-Weiss Winikon I – SC Zollikon 0:5 (0:2).
Buchholz, 60 Zuschauer.
Tore: 12. Fuchs 0:1. 41. Camichel 0:2 . 48. A. Schärer 0:3. 50. Y. Rämi 0:4. 90. Gubler 0:5.
SCZ: G. Rämi; Martin, T. Hermida (42. Y. Rämi), Dugandzic, Oechslin (78. Vanek); Fuchs, Felder, Oettli, Camichel (65. Lionzo); A.Schärer (68. Gubler), Aeschbacher (57. Winkler).
Bemerkungen: Gelbe Karten gegen Y. Rämi und Felder. Oettli nach der Einwechslung von Y. Rämi in der Innenverteidigung. SCZ ohne F. Bühlmann und Girod (verletzt) C. Bühlmann, Niederhauser, Eichin (nicht im Aufgebot) sowie M. Schärer und Spalinger (2. Mannschaft).

1. Mannschaft: 4:0-Sieg im Derby gegen den FC Küsnacht II

Die 3.-Liga-Mannschaft des SCZ fand nach zwei Spielen ohne Vollerfolg zum Siegen zurück: Nachbar Küsnacht liess sie im Derby keine Chance.

Von Albert Gubler

Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg begrüsste der SC Zollikon die zweite Mannschaft des FC Küsnachts zum Derby auf dem Sportplatz Riet. Nach der enttäuschenden Leistung im Spiel gegen Schwamendingen und einer Steigerung gegen Witikon wollte man im Spiel gegen Küsnacht unbedingt wieder einmal drei Punkte holen: Die Heimmannschaft riss das Spieldiktat sofort an sich.

Bereits nach 10 Minuten traf Andrea Schärer nach einer Flanke von Nicolas Girod per Kopf zum 1:0. Auch danach blieb der SCZ dominant – angeführt vom überragenden Sebastian Oettli im Mittelfeld liess man den FC Küsnacht kaum in die eigene Platzhälfte vordringen. Oettli war es auch, der nach 20 Minuten das zweite Tor erzielte. Marko Dugandzic spielte einen Pass zu Joel Fuchs, der sich am rechten Flügel durchsetzte. Seine scharfe Hereingabe wurde von Oettli zum 2:0 verwandelt. Kurz vor der Pause traf auch Neuzugang Patrick Aeschbacher zum ersten Mal für den SCZ – nach einer genauen Flanke von Sandro Camichel köpfte er freistehend ins Tor. Die Viererkette um Marko Dugandzic und Nicolas Girod wurde wenig beschäftigt und fiel durch starke Aktionen im Spielaufbau positiv auf.

Starke Mannschaftsleistung

Auch nach der Pause blieb der SC Zollikon spielbestimmend. Der FC Küsnacht kam kaum zu Entlastungsangriffen und SCZ-Torhüter Guy Rämi musste nur einmal entscheidend eingreifen. In der 67. Minute traf Sebastian Oettli ein zweites Mal – nach einer Abwehraktion nahm er den Ball an der Strafraumgrenze an und traf per Vollrist in die rechte obere Ecke.  Auch die Einwechselspieler hatten danach die Chance, sich zu präsentieren. Leider gelang ihnen trotz einiger schönen Spielzüge kein Treffer mehr.

Mit dem Derbysieg hat der SCZ den FCK in der Tabelle nun wieder überholt. Am Sonntag spielt das Team wieder einmal auf Naturrasen: In Uster trifft man auf den Rot Weiss Winikon. Dabei gilt es, wieder näher an die schon in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit vermisste und in der laufenden Hinrunde noch nicht wieder gefundene Konstanz zu kommen.

SC Zollikon – FC Küsnacht 4:0 (3:0).

Riet, 100 Zuschauer.

Tore: 10. A. Schärer 1:0. 23. Oettli 2:0 . 43. Aeschbacher 3:0. 67. Oettli 4:0.

SCZ: G.Rämi; Martin, Girod (50. T.Hermida), Dugandzic, Oechslin (78. Vanek); Fuchs (67. Lionzo), Felder, Oettli (67. Y. Rämi), Camichel (54. M.Schärer); A. Schärer (70. Winkler), Aeschbacher (52. Spalinger).

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), C.Bühlmann, Niederhauser, Eichin (nicht im Aufgebot) und Gubler (3. Mannschaft).

1. Mannschaft: Verbessert zum Punktgewinn in Witikon

Die 1. Mannschaft zeigte am vergangenen Samstag auswärts beim Tabellenführer FC Witikon eine ansprechende Reaktion auf die enttäuschende 1:2-Heimniederlage gegen Schwamendingen am Wochenende zuvor, wird mit nur einem Punkt jedoch zu wenig belohnt.

Gleich auf vier Positionen stellte Coach Christian Stengele sein Team um im Vergleich zur Vorwoche: Im Tor stand Guy Rämi für den abwesenden Benjamin Niederhauser, in der Abwehr erhielt der wieder genesene Nicolas Girod den Vorzug vor Tomas Hermida, und im Sturm liefen Renato Lionzo und Neuzugang Patrick Aeschbacher anstelle von Sean Winkler und Kevin Spalinger auf. Die erste Torchance für die Gäste aus Zollikon verzeichnete in der 4. Minute mit Joel Fuchs indes ein Spieler, der bisher in jeder Partie von Beginn an gespielt hatte. Nach einem Solo schob der 18-Jährige den Ball knapp am Pfosten vorbei.

Lange Zeit blieb dies die einzige Torchance im Spiel zwischen Tabellenführer Witikon und dem Sechstplatzierten Zollikon. Die Startphase nämlich war von Nervosität geprägt, das Spiel fand vor allem im Mittelfeld statt. Versuche beider Mannschaften, den Gegner mittels langer Bälle zu überlisten, missrieten. Nach einem Fehler von Witikon-Goalie Rajah Schnyder reagierte SCZ-Stürmer Lionzo in der 20. Minute am schnellsten und lobte den Ball gekonnt über Schnyder hinweg in Richtung Tor – der Stadtzürcher Verteidiger Daniel Wieland aber konnte in extremis auf der Torlinie retten.

Kein fussballerischer Leckerbissen

Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit gehörte sodann dem Gastgeber: Witikon näherte sich dem Zolliker Tor immer mehr, spielte zunächst aber jeweils den letzten Pass zu ungenau. In der 35. Minute vergab der Witiker Stürmer Albert Miller die bis dahin beste Gelegenheit der Partie – sein Schuss über SCZ-Goalie Rämi verfehlte das Tor knapp. Eine Minute später scheiterte auch Millers Sturmkollege Serafin Oberholzer: Alleine vor Rämi schob er den Ball am Gehäuse vorbei. In der 41. Minute spielte sich der SCZ erstmals mit einer gelungenen Kombination in den gegnerischen Strafraum: Nach einer Flanke von Captain Matteo Felder scheiterte Debütant Aeschbacher mittels Hechtkopfball am gut reagierenden Schnyder.

Die erste Halbzeit war kein fussballerischer Leckerbissen gewesen, kämpferisch aber hatten beide Teams überzeugt. Auch nach dem Seitenwechsel waren sowohl Witikon als auch Zollikon auf Sicherheit bedacht und gingen kaum Risiken ein, weshalb gefährliche Aktionen zunächst Mangelware blieben. Bis zur 63. Minute dauerte es, bis wieder mehr Spannung aufkam: Miller setzte sich auf der linken Seite durch und legte von der Grundlinie zurück an die Strafraumgrenze, doch Oberholzer schoss freistehend über das Tor. Zwei Minuten später hatte Witikon Glück, als ihr Verteidiger für eine Notbremse gegen Andrea Schärer an der Strafraumgrenze bloss die gelbe Karte sah. Den anschliessenden Freistoss legte SCZ-Verteidiger Sascha Martin quer auf Felder, dessen Schuss aber geriet zu zentral und konnte FCW-Goalie Schnyder nicht recht fordern.

Zwei Tore in der Schlussphase

In der 76. Minute spielte Felder einen Steilpass auf den kurz zuvor eingewechselten Stürmer Spalinger, welcher der FCW-Verteidigung entwischte und alleine vor Schnyder cool zum 1:0 für die Gäste einschob. Danach igelte sich der SCZ in der eigenen Hälfte ein, schaffte es aber kaum gefährliche Konter zu fahren. Auch Witikon wurde nicht mehr wirklich gefährlich, agierte meist mit langen Bällen. Und doch gelang dem Gastgeber noch der späte Ausgleichtreffer: In der 86. Minute entwischte Miller der SCZ-Abwehr, machte im Strafraum nochmals einen Haken, setzte sich mit ein wenig Glück auch gegen SCZ-Innenverteidiger Marko Dugandzic und Goalie Rämi durch und schob den Ball schlussendlich ins verlassene Tor.

So wurden die Zolliker mit bloss einem Punkt für eine engagierte und im Vergleich zur Vorwoche verbesserte Leistung zu wenig belohnt. In der Tabelle verbleiben sie auf Rang 6, mit vier Punkten Rückstand auf den neuen Leader SV Höngg ist aber nach wie vor nichts verloren. Der SCZ kann sich nun während zwei Wochen auf die zweite Hälfte der Vorrunde vorbereiten. Am Sonntag 27. September empfängt er zuhause auf dem Sportplatz Riet den direkt vor ihm auf dem 5. Tabellenrang platzierten FC Küsnacht zum Derby. (scz)

Telegramm

FC Witikon – SC Zollikon 1:1 (0:0).

Sportplatz Looren, 80 Zuschauer.

Tore: 76. Spalinger 0:1. 86. Miller 1:1.

SCZ: G. Rämi; Martin, Girod, Dugandzic, Oechslin; Fuchs (73. Camichel), Felder, Oettli (81. Y. Rämi), A. Schärer; Aeschbacher (64. M. Schärer), Lionzo (73. Spalinger).

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), Gubler, Niederhauser (beide verletzt) und C. Bühlmann (2. Mannschaft). Beim SCZ nicht eingesetzt: Hermida, Vanek, Winkler.

2. Mannschaft: Souveräner 3:1- Sieg im Prestigeduell mit Meilen

Dank sicherem Auftritt in Abwehr und Zentrum und einer wiederbelebten Offensive kann sich die 2. Mannschaft des SC Zollikon in der 4. Liga gegen den FC Meilen den ersten Sieg der laufenden Saison sichern.

Von Severin Winkler

Gleich zu Beginn der 4.-Liga-Partie zwischen dem SC Zollikon und dem FC Meilen liess ein langer Ball der Gäste bei den Zollikern dunkle Erinnerungen an das letzte Spiel gegen Stäfa aufkommen. Doch an diesem Sonntag war die Innenverteidigung der Gastgeber ausgeschlafen und konnte den Angriff problemlos abwehren. Und ab da war es auch schon vorbei mit Unsicherheiten. Die motivierten Zolliker zeigten eine sehr gute Leistung.

Schon früh kam Karpf zu einer ersten guten Chance nach Hereingabe von rechts durch Müller. Kurz darauf war es dann aber Rocha, der die Zolliker in Führung brachte. Nach erneuter Hereingabe von Müller konnte er den Ball geschickt über den Torwart spitzeln. Es waren rund 30 Minuten gespielt, die Zolliker dachten aber nicht ans Aufhören.

Teilweise gehässiges Spiel

Nach ein paar Minuten konnte Karpf die Führung ausbauen. Mit der Hacke schob er den Ball genial am gegnerischen Torwart vorbei. Von da an wurde das Spiel leider etwas aggressiv. Die entspannte Dominanz der Zolliker Abwehrreihen liess die Meilemer derart verzweifeln, dass sie zu unnötigen Fouls, sinnlosen Kommentaren gegenüber dem Schiedsrichter und primitiven Provokationen gegenüber Gegnern und Mitspielern griffen. Allgemein fiel auf, dass die Zolliker sich mehr auf das Fussballspielen konzentrierten. Man war als Einheit auf den Platz gekommen um drei Punkte zu holen.

Nichtsdestotrotz konnten die Meilener in der 40. Minute aber einen Anschlusstreffer verbuchen. Nach einem Fehler von Salatti, der ansonsten ein überragendes Spiel zeigte, konnten die Gäste ihren Angreifer steil anspielen und dieser sicher verwerten. Nach der Pause dann ein weiterer Dämpfer für Zollikon: Von den ständigen Provokationen angezettelt, liess sich Karpf zu einer dummen Tätlichkeit hinreissen. Der Schiedsrichter, der die Partie durchwegs sicher leitete, zeigte dem jungen Offensivmann korrekterweise die rote Karte. Von da an musste SCZ-Trainer von Rechenberg viele Wechsel vornehmen. Diese Wechsel taten dem Zolliker Spiel allerdings gut. Der frische Rämi – eine Leihgabe der ersten Mannschaft – konnte wichtige Akzente setzen. Er war es auch, der in der 75. Minute das 3:1 herausspielte, indem er sich auf der rechten Seite durchsetzte und auf den heraneilenden Barth spielte. Der junge Mittelfeldspieler behielt die Nerven und schob locker zum 3:1 ein.

Potenzial aufblitzen lassen

Die Meilemer versuchten das Spiel noch zu kehren. Doch bis auf einen guten Weitschuss, dem SCZ-Torwart Eichin nur hinterherschauen konnte, liess die Zolliker Abwehr kaum mehr etwas zu. Rocha konnte mit einem gut platzierten Freistoss kurz vor Schluss beinahe noch das 4:1 erzielen. Der Torwart der Gäste reagierte aber schnell und konnte den Ball noch aus dem Kreuz fischen.

Der SC Zollikon II liess an diesem Sonntag einen Teil seines Potenzials aufblitzen. Die Abwehrreihen und das Zentrum harmonierten hervorragend. Casio und Widmer dirigierten das Spiel von hinten heraus souverän um den Meilemer 10er herum, der einem wirklich leidtun konnte. Strazzella und Salatti liessen keinen Zweifel in ihrer Überlegenheit zu und dank den zurückgekehrten verlorenen Söhnen Rocha und Karpf war auch die Offensive voll auf Sieg ausgerichtet. Diese Leistung macht Lust auf mehr! Wenn dieses Niveau gehalten oder gar noch gesteigert werden kann, steht, nach einem kleinen Fehlstart, eine grossartige Saison bevor. Ane Manne!

1. Mannschaft: Kraft- und emotionslos 1:2 verloren

Ein müde wirkender Sportclub Zollikon unterliegt dem FC Schwamendingen zuhause 1:2 und droht früh in der Saison den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren – in einer Gruppe, in welcher der anvisierte Aufstieg in die 2. Liga wohl deutlich einfacher zu bewerkstelligen wäre als in den vergangenen Jahren. 

Von Dennis Bühler

Einmal Dritter, zuletzt drei Mal in Serie Zweiter – seit die 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon im Juni 2011 in die 3. Liga aufgestiegen ist, verpasste sie den Sprung in die 2. Liga meist nur knapp. Im ersten Jahr war sie gegen den unangefochtenen Leader aus Herrliberg zwar noch chancenlos und verlor 20 Punkte, klassierte sich aber bereits auf dem für einen Aufsteiger ausgezeichneten 3. Tabellenrang. 2012/13 fehlte gegen das junge Team von YF Juventus bloss ein einziger Zähler (wobei YF unter fast schon skandalösen Umständen in der letzten Runde einen Forfaitsieg verbuchen durfte), 2013/14 vermochte der SCZ den 2. Tabellenrang zu verteidigen und verfehlte den Aufstieg zwei Punkte hinter Höngg erneut nur hauchdünn. Und auch in der vergangenen Spielzeit – erstmals unter dem Trainerduo Tomas Hermida und Christian Stengele – klassierte sich der SCZ auf dem 2. Rang, auch wenn Aufsteiger Brüttisellen-Dietlikon bis zum Saisonende bis auf neun Punkte enteilen konnte.

Kurzum: Die hohen Ziele, die sich die Zolliker Spieler auch vor der vor einem Monat begonnenen Saison wiederum gesetzt haben, sind gerechtfertigt. Sie haben in den letzten Jahren bereits bewiesen, dass sie über das Potenzial verfügen, um im Aufstiegsrennen ein gewichtiges Wort mitzureden. Könnte das Team die in der Vergangenheit mehrheitlich guten bis sehr guten Leistungen mal während einer gesamten Saison konstant abrufen und leistete es sich keine Aussetzer, läge auch der Aufstieg drin. Vor allem, wenn wie in dieser Saison – dies lässt sich nach vier gespielten Runden bereits festhalten – kein Team vorneweg marschiert. Der gegenwärtige Leader, der FC Witikon (vier Spiele, zehn Punkte), ist – man weiss es aus vergangenen Duellen – qualitativ höchstens gleich hoch einzuschätzen wie der SCZ. Mit anderen Worten: Die Gelegenheit wäre günstig. So günstig wie noch nie seit dem Aufstieg vor vier Jahren.

Unnötige Niederlage

Die bisherigen Resultate allerdings sind enttäuschend: Der SCZ ist in der ersten Cuprunde ausgeschieden; und er hat zwei der bisherigen vier Meisterschaftspartien verloren. Mit sechs Zählern ist der SCZ auf dem (noch nicht allzu aussagekräftigen) 6. Rang klassiert. Reissen sich die Spieler nun nicht schnellstmöglich am Riemen, droht sich das Team schon nach wenigen Wochen ins Niemandsland des Tabellenmittelfeldes zu verabschieden. Eine für alle Beteiligten langweilige und frustrierende Saison wäre die Folge: Viel zu gut, um abzusteigen, und chancenlos, aufzusteigen.

So unnötig wie die Auftakt-Heimniederlage gegen Oerlikon/Polizei war auch die gestrige Niederlage gegen den FC Schwamendingen. In den Anfangsminuten trat der SCZ spielbestimmend auf. Captain Matteo Felder prüfte den gegnerischen Torhüter mit einem Distanzschuss – und zeigte so früh auf, wie einfach dieser in Schwierigkeiten hätte gebracht werden können. Umso unverständlicher blieb, dass die Zolliker Spieler danach kaum mehr auf das Tor der Schwamendinger schossen, ja dass sie sich fast bis ins gegnerische Tor dribbeln wollten. Nach der Startviertelstunde kamen die Stadtzürcher Gäste besser auf und zu zwei guten Gelegenheiten, SCZ-Goalie Benjamin Niederhauser aber musste vorerst nicht eingreifen. In der 20. Minute setzte Joel Fuchs nach einer Flanke von Andrea Schärer einen Kopfball knapp über das Tor.

Unglückliches Handspiel

Während einer Phase, in der es der SCZ nicht schaffte, Druck aufzubauen, fiel das 0:1. Mittelfeldspieler Sebastian Oettli war ein kapitaler Fehlpass unterlaufen und das Abwehrzentrum zu wenig kompakt gestanden – und so hatte der Schwamendinger Angreifer wenig Mühe, mit einer Körpertäuschung den allzu früh spekulierenden Niederhauser in die falsche Ecke zu schicken. Nach 39 Minuten erzielte der SCZ den Ausgleichstreffer: Ein Schuss von Kevin Spalinger war noch von einem Verteidiger geblockt worden, doch mit etwas Glück prallte der Ball zu dessen Sturmkollege Sean Winkler, der überlegt zum 1:1 einschieben konnte.

Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit wenig. Genauer: 13 Minuten lang. Dann schlug der FC Schwamendingen einen Ball hoch in Richtung Zolliker Strafraum, wo der Ball dem völlig unbedrängten SCZ-Aussenverteidiger Sascha Martin an die Hand prallte. Der Penaltypfiff des Schiedsrichters war folgerichtig, und der Stadtzürcher Schütze liess SCZ-Torwart Niederhauser keine Abwehrmöglichkeit. Sechs Minuten später hatten die Zolliker Pech, als der Unparteiische einen Zweikampf im Strafraum der Schwamendinger als Schwalbe Andrea Schärers taxierte; allerdings: vermutlich lag er damit richtig.

Ideenlose Offensive

Enttäuschend war, dass der SCZ in der verbleibenden halben Stunde kaum Torchancen herauszuspielen vermochte. Er agierte meist mit langen Bällen auf die Flügelspieler Schärer und Fuchs (und nach seiner Einwechslung Camichel) und vermied es weiterhin tunlichst, auch mal aus der Distanz zu schiessen. Und als sich einmal die Gelegenheit bot, einen Freistoss aus aussichtsreicher Distanz zu schiessen, nahm Schütze Marko Dugandzic bloss einen Schritt Anlauf (und schoss dementsprechend weit neben das Tor). Es fehlte an Zug zum Tor und am Willen und der Entschlossenheit, den direkten Weg in den Strafraum und dort das Duell zu suchen. Kurzum: Der SCZ griff auf viel zu durchsichtige Art und Weise an, und die Gäste aus Schwamendingen brachten den knappen Vorsprung ohne grosse Mühe über die Distanz. Während sich die 1. Zolliker Mannschaft seit dem Amtsantritt von Coach Stengele defensiv stark verbessert zeigt und im Abwehrverhalten meist 2.-Liga-Format aufweist, fehlt es offensiv an Ideen.

Nicht ausbezahlt hatte sich gegen Schwamendingen auch die Massnahme Stengeles, im dritten Spiel innert sieben Tagen zum dritten Mal dieselben elf Spieler auf den Platz zu schicken. Einigen fehlte es sichtlich an körperlicher und mentaler Frische. Vorab in der Offensive, wo der SCZ über etliche valable Alternativen verfügt, hätten dem Team neue Kräfte gut getan. Vielleicht erhalten diese in der nächsten Partie Gelegenheit, sich zu beweisen: Am Samstag um 17 Uhr trifft der SCZ auswärts auf den Tabellenführer FC Witikon.

Telegramm

SC Zollikon I – FC Schwamendingen II 1:2 (1:1).

Riet, 70 Zuschauer.

Tore: 28. 0:1. 39. Winkler 1:1. 58. (Penalty) 1:2.

SCZ: Niederhauser; Oechslin, T. Hermida, Dugandzic (88. Gubler), Martin; A. Schärer, Felder, Oettli (78. Y. Rämi), Fuchs (76. Camichel); Spalinger (59. Lionzo), Winkler (68. M. Schärer).

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann und Vanek (beide verletzt), G. Rämi (abwesend), M. Eichin (2. Mannschaft) und Aeschbacher (noch nicht spielberechtigt). Rocha und Karpf neu fix in der 2. Mannschaft. Beim SCZ nicht eingesetzt: C. Bühlmann und Girod.

1. Mannschaft: Auswärtssieg in Wetzikon bei strömendem Regen

Nach dem ersten Saisonsieg gegen den FC Fällanden reiste der SC Zollikon am Dienstag zum Nachtragsspiel nach Wetzikon. Im strömenden Regen zeigte der Seeklub eine engagierte und disziplinierte Leistung, die zu einem 3:1 Sieg führte.

von Albert Gubler

Bereits in der ersten Minute kam Sascha Martin zum ersten Abschluss, sein Schuss wurde aber noch entscheidend abgelenkt. In den nächsten Phase blieb der SCZ spielbestimmend und nach 18 Minuten ging der Gast in Führung. Marko Dugandzic spielte einen wunderbaren Pass in die Tiefe zu Sean Winkler, dessen Schuss vom gegnerischen Torwart zu Kevin Spalinger geklärt wurde – der Stürmer schob gekonnt zu seinem 2. Saisontreffer ein. Die Führung hielt gerade einmal 5 Minuten: nach einem Freistoss aus dem Halbfeld köpfte der Heimklub den Ausgleich.

Doch der SCZ reagierte ebenso umgehend: Andrea Schärer setzte sich auf dem Flügel stark durch und flankte scharf zur Mitte, wo Joel Fuchs mit einem wuchtigen Kopfball das 2:1 markierte. In der ersten Halbzeit hatte die erste Mannschaft deutlich mehr Ballbesitz und erzielte auch einmal die notwendigen Tore.

Niederhauser rettet den Sieg

Kurz nach der Pause stieg Joel Fuchs wieder hoch und traf mit einem Kopfball nur die Latte. Den Nachschuss parierte der gegnerische Torwart gekonnt. In der 61. Minute kam der FC Wetzikon zu ihrer besten Ausgleichschance. Nach einem Foul von Severin Oechslin am durchgebrochenen Wetziker Stürmer gab es Elfmeter. Der Gefoult trat gleich selbst an, doch Benjamin Niederhauser holte den Elfmeter reaktionsschnell aus dem Eck. Der starke Niederhauser hatte bereits mehrfach geklärt und strahlte eine enorme Sicherheit aus. Kurz danach hatte der stets aktive Fuchs bei einem Pfostenschuss Pech – der junge Flügelspieler hätte ein zweites Tor mehr als verdient. In der 78. Minute sorgte Andrea Schärer mit seinem zweiten Saisontor für die Entscheidung – er schob bei einem schnellen Angriff gekonnt in die linke Ecke ein.

Damit hat der SC Zollikon gut auf die Niederlagen im Cup und der ersten Runde reagiert – mit zwei Auswärtssiegen gehört man nun zu einer grossen Gruppe von Mannschaften mit 6 oder mehr Punkten. Kein Team in der Gruppe 3 ist nach drei Runden verlustpunktelos. Am Sonntag tritt die erste Mannschaft um 13:30 Uhr auf dem Riet gegen den FC Schwamendingen II an.

FC Wetzikon – SC Zollikon 1:3 (1:2).

Meierwiesen, 40 Zuschauer.

Tore: 18. Spalinger 0:1. 22. 1:1. 29. Fuchs 1:2. 78. A. Schärer 1:3.

SCZ: Niederhauser; Martin, T.Hermida, Dugandzic, Oechslin (90. C. Bühlmann); A. Schärer, Felder, Oettli (88. Y. Rämi), Fuchs (86. Gubler); Winkler (75. M. Schärer), Spalinger (70. Lionzo).

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), Girod und Camichel (abwesend), Vanek und Karpf (beruflich), Aeschbacher (noch nicht spielberechtigt). Beim SCZ nicht eingesetzt: Rocha, G. Rämi.

1. Mannschaft: SCZ siegt dank Tor von Spalinger 1:0 in Fällanden

Die 1. Mannschaft rehabilitiert sich für die Auftaktniederlage und kommt gegen den FC Fällanden zu einem knappen, jedoch weitgehend ungefährdeten 1:0-Sieg.

Von Albert Gubler

Der SC Zollikon ist denkbar schlecht in die Saison gestartet – dem Ausscheiden im Cup folgte letzte Woche die Auftaktniederlage gegen den FC Oerlikon-Polizei II. Damit stand die 1. Mannschaft des Seeklubs gestern Sonntag gegen den FC Fällanden schon etwas unter Druck, um nicht schon nach zwei Runden vom Tabellenende zu grüssen und Gefahr zu laufen, die hohen Saisonziele schon derart früh begraben zu müssen.

Die erste Chance gegen Fällanden hatte Captain Matteo Felder, der aus 14 Metern über das Tor schoss. In der Folge schoss der SC Zollikon meist mit Distanzschüssen auf das Fällander Tor, zielte aber noch nicht genau genug, um den gegnerischen Torwart in Bedrängnis zu bringen. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Zu knapp ausgefallener Sieg

Zehn Minuten nach der Pause sorgte Kevin Spalinger, nach einer Gelbsperre zurück im Team, für die Zolliker Führung. Er traf nach einer Vorlage von Severin Oechslin zum 1:0. Mit der Führung im Rücken erspielte sich der SC Zollikon weitere Chancen: Renato Lionzo traf aus einer Abseitsposition und schoss einmal nur ganz knapp neben das Tor, Andrea Schärer scheiterte am Fällander Torwart. Der Heimklub kam aber nur selten gefährlich vor das Zolliker Tor und so konnte der Seeklub den ersten Saisonsieg einfahren.

Bereits morgen Dienstag geht es für den SC Zollikon weiter – man tritt im Nachtragsspiel der 1. Runde gegen den FC Wetzikon II an.

Telegramm

FC Fällanden – SC Zollikon 0:1 (0:0).

Neue Glattwis, 60 Zuschauer.

Tore: 56. Spalinger 0:1.

SCZ: Niederhauser; Martin, T.Hermida, Dugandzic, Oechslin; A. Schärer, Felder, Oettli (89. Y. Rämi), Fuchs (84. Karpf); Winkler (79. M. Schärer), Spalinger (65. Lionzo).

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), Girod und Camichel (abwesend), Gubler und Rocha (2. Mannschaft), Aeschbacher (noch nicht spielberechtigt). Beim SCZ nicht eingesetzt: Vanek, C. Bühlmann, G. Rämi.

1. Mannschaft: Saisonauftakt gegen Oerlikon/Polizei misslingt

Im zweiten Ernstkampf die zweite Enttäuschung: Nach dem Ausscheiden im Cupwettbewerb startet die Zolliker 3.-Liga-Equipe auch mit einer Niederlage in die Meisterschaft.

Von Albert Gubler

Auf dem heimischen Fussballplatz Riet startete die 1. Mannschaft des SC Zollikon vorgestern Sonntag in die Meisterschaft 2015/16. Nachdem man im Cup gegen Stäfa im Elfmeterschiessen ausgeschieden war, folgte nun im zweiten Ernstkampf die nächste Enttäuschung: Wie in der Rückrunde musste sich das Heimteam gegen den FC Oerlikon/Polizei II mit 1:2 geschlagen geben.

In der ersten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen gewesen. Während der SCZ die gefährlicheren Torchancen verzeichnete, konnten das Heimteam zwei Konter nur mit Fouls stoppen, bei denen man mit Glück nur gelbe Karten erhielt. Eine Minute vor der Pause ging der SC Zollikon in Führung. Andrea Schärer erzielte nach einem abgefälschten Freistoss von Sascha Martin mit dem Aussenrist das 1:0.

Erster Fehlstart seit Jahren

Nach einer guten Stunde glich der Stadtklub aus: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff kam der Ball auf Umwegen zu ihrem Stürmer, der aus zwölf Metern SCZ-Torwart Benjamin Niederhauser mit einem präzisen Schuss ins Eck überwand. Nachdem der SC Zollikon mehrere hochkarätige Chancen zur erneuten Führung ausgelassen hatte, traf der FC Oerlikon/Polizei das zweite Mal. Nach einem Befreiungsschlag kam es zu einer 2-gegen-1-Situation im Zolliker Strafraum, welche die Stadtzürcher erfolgreich zu Ende spielten.

So startet der SC Zollikon zum ersten Mal seit einigen Jahren mit einer Niederlage in eine neue Saison. Am kommenden Sonntag geht es auswärts gegen den FC Fällanden.

Telegramm

SC Zollikon – FC Oerlikon/Polizei II 1:2 (1:0).

Riet, 100 Zuschauer.

Tore: 44. Schärer 1:0. 58. 1:1. 75. 1:2

SCZ: Niederhauser; Martin, Girod, Stengele (80. Rocha), C.Bühlmann; Lionzo, Dugandzic, Y. Rämi, A. Schärer; Winkler (59. Camichel), Fuchs (74. Gubler).

Bemerkungen: Gelbe Karten: Martin und Niederhauser. SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), Oechslin und Spalinger (gesperrt), Felder und Oettli (abwesend), G. Rämi (2. Mannschaft), Aeschbacher (noch nicht spielberechtigt). Beim SCZ nicht eingesetzt: Karpf, M. Schärer.