Die 1. Mannschaft vor dem Saisonstart: Elan und hohe Ziele

Nach Wochen der Vorbereitung steht endlich der Saisonbeginn vor der Tür: Die 1. Mannschaft des SCZ empfängt übermorgen Sonntag den FC Oerlikon/Polizei auf dem Riet.

Die 1. Mannschaft des SC Zollikon freut sich auf die neue Saison. Gemäss der Trainer Tomas Hermida und Christian Stengele wurde in der Vorbereitung gut gearbeitet. Die Resultate der Vorbereitungsspiele allerding zeichnen das Bild eines ständigen Auf und Ab: Auf eine 1:2-Niederlage gegen den FC Wiedikon folgte ein souveränder 3:0-Sieg gegen den FC Männedorf, einer 1:2-Niederlage im Derby gegen den FC Küsnacht ein hoher 5:1-Sieg gegen den FC Egg. Zum Abschluss der Testphase spielte der SCZ am vergangenen Wochenende 0:0-Unentschieden gegen die ambitionierten A-Junioren des SC YF Juventus Zürich. Eine Enttäuschung war das frühe Ausscheiden im Cup: Gegen den FC Stäfa scheiterte man nach ansprechender Leistung im Penaltyschiessen.

Oerlikon/Polizei gleich ein erster Gradmesser

In den letzten vier Spielzeiten spielte der SCZ immer in der Spitzengruppe der 3. Liga mit. Natürlich möchte man auch dieses Jahr weiterhin erfolgreich agieren und vor allem mehr Tore erzielen: Im Vorjahr stand die Defensive meist sicher, die Torausbeute blieb aber schwach.

Zum Saisonbeginn empfängt die 1. Mannschaft übermorgen Sonntag um 13:30 Uhr auf dem Riet den FC Oerlikon/Polizei. Die erste Aufgabe kommt gleich einem echten Prüfstein für das Team der Trainer Hermida und Stengele gleich: In der letzten Saison hat es gegen die Stadtzürcher bloss einen von sechs möglichen Punkten gewinnen können – im Aufstiegsrennen (mit)entscheidend.

Eine Saisonvorschau inkl. Favoriten und Aussenseitern wurde an dieser Stelle bereits publiziert und kann hier nachgelesen werden. (agu/dbü)

1. Mannschaft scheidet im Cup knapp gegen den FC Stäfa aus

Nachdem sie letztes Jahr im Cup hatte überwintern können, ist das Cup-Abenteuer für die 1. Mannschaft des SC Zollikons in diesem Jahr nun bereits vorbei: Das Team der Trainer Christian Stengele und Tomas Hermida verlor am Sonntag gegen den FC Stäfa mit 2:4 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschiessen.

Von Albert Gubler

Nach einer Vorbereitung, die von zahlreichen guten Testspielen geprägt war, wollte die 1. Mannschaft des SC Zollikon gestern Sonntag mit einem Erfolgserlebnis in die neue Spielzeit starten. Auf dem Riet in Zollikon trafen der SCZ und der FC Stäfa in einem spannenden Cupspiel aufeinander. Von der ersten Minute entwickelte sich ein Spiel, das für Zuschauer von beiden Seiten etwas bot.

Während der Gastgeber mehr Ballbesitz und mehr Torangriffe zu verzeichnen hatte, kam der FC Stäfa zu den grössten Chancen. Zweimal vereitelte der überragende Benjamin Niederhauser 1-gegen-1-Situationen gegen den Stäfner Captain. Auf der Gegenseite scheiterte Marko Dugandzic mit einem Freistoss am ebenfalls starken Stäfner Torhüter. Mit einem gerechten Unentschieden ging es in die Pause.

Führung gleich wieder verspielt

In der 65. Minute fiel das erste Tor: Beim ersten Abschluss war Albert Gubler noch am Torhüter von Stäfa gescheitert, doch nach einer Vorlage von Sean Winkler brauchte er bei seiner zweiten Gelegenheit aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben. Leider führte die Führung nicht zu mehr Ruhe im Zolliker Spiel: Nur eine Minute später glich der FC Stäfa nach einem Freistoss aus.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb so das selbe Bild – die erste Mannschaft mit mehr Ballbesitz und Abschlüssen, während der FC Stäfa die gefährlicheren Chancen hatte. Einige Male rettete Niederhauser gekonnt.

Weil bis zum Abpfiff keine weiteren Tore mehr fielen, musste das Elfmeterschiessen entscheiden: Der Stäfner Torwart hielt gleich drei Versuche der Gastgeber (jene von Marko Dugandzic, Yves Rämi und Tomas Hermida), während Niederhauser nur einen Penalty parieren konnte. Einzig Jakub Vanek traf für den SCZ. Nach vier Versuchen stand damit der FC Stäfa bereits als Sieger fest.

Meisterschaftsstart in zwei Wochen

Trotz vieler Abwesenden – Trainer Christian Stengele weilte an seiner Trainerausbildung, Captain Matteo Felder war gesperrt und Abwehrchef Nicolas Girod noch in den Ferien – hatte der SC Zollikon eine engagierte Leistung gegen einen guten Gegner gezeigt. Bloss gehört Elfmeterschiessen noch immer nicht zu den Zolliker Stärken: Bereits vor zwei Jahren war das Team in der ersten Cuprunde nach drei verschossenen Penaltys gescheitert.

In zwei Wochen startet der SCZ mit einem Heimspiel gegen den FC Oerlikon II in die Meisterschaft. Gegen den Stadtklub möchte sich die 1. Mannschaft für die Niederlage in der Rückrunde revanchieren und freut sich auf eure lautstarke Unterstützung!

Telegramm

SC Zollikon – FC Stäfa 2:4 n. P. (1:1,0:0).

Riet, 60 Zuschauer.

Tore: 65. Gubler 1:0. 67. 1:1.

SCZ: Niederhauser; Martin, Dugandzic, Hermida, Vanek; Rocha (60. Camichel), A. Schärer , Y. Rämi, Lionzo (85. C. Bühlmann); Gubler (73. Spalinger), Winkler.

Bemerkungen: SCZ ohne F. Bühlmann (verletzt), Felder und Oechslin (gesperrt), Fuchs, Karpf, Oettli und Girod (Ferien). Beim SCZ nicht eingesetzt: G. Rämi, Dora, M. Schärer.

1. Mannschaft: 2014/15 erneut auf dem zweiten Platz gelandet

Die erste Mannschaft schloss eine gute, aber nicht überragende Saison nach der Rückrunde auf dem 2. Tabellenplatz ab. Auf Aufsteiger Brüttisellen-Dietlikon verlor sie am Ende neun Punkte. Unverändert grossartig bleibt der Teamgeist und Zusammenhalt neben dem Platz.

Eis_1Die lange Wintervorbereitung begann bereits im Januar auf dem Riet und wurde mit dem Trainingslager bei blendendem Wetter in Murcia gebührend abgeschlossen. Das erste Highlight stand mit dem Cup-Achtelfinale gegen Oetwil-Geroldswil an: Nach einem harten Kampf und mit viel Pech verlor man dieses Spiel in der Schlussminute knapp mit 1:2.

Eis_3Von diesem Rückschlag erholte man sich jedoch schnell: Die 1. Mannschaft startete mit zwei Siegen in die Rückrunde, bevor man in Unterstrass mit 0:1 verlor. Diese Unkonstanz zog sich dann durch die weitere Saison – auf kurze Siegesserien folgten unnötige Niederlagen gegen schlechter klassierte Mannschaften. Mit einem 0:0 in einem taktischen (für Zuschauer wohl langweiligen) Spiel gegen Brüttisellen verabschiedete man sich aus dem Aufstiegsrennen, bevor der SCZ sich mit Siegen gegen Kloten und Fällanden den 2. Tabellenplatz zurückeroberte. Besonders hervorzuheben ist auch der wichtige Derbysieg gegen den FC Küsnacht, wobei die 1. Mannschaft nach einem 0:1-Pausenrückstand das Spiel noch auf 4:1 zu drehen vermochte.

Gelungene Integration junger Spieler

Eis2Für die neue Saison bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft auf dem Platz noch näher zusammenrückt und das Spielsystem weiter perfektioniert. Der Teamgeist war unverändert hoch, wie (bis auf obige Aufnahme aus Spanien) unveröffentlichte Bilder vom Skiweekend in der Lenzerheide, Trainingslager in Murcia, Grümpi und zahlreichen anderen Teamevents zeigen. Auch die Integration von jungen Spielern klappte auch in der Rückrunde sehr gut – der gerade erst 18-jährig gewordene Joel Fuchs beispielsweise erzielte seine ersten Meisterschaftstreffer im Dress der 1. Mannschaft.

Fuchs wurde auch verdientermassen zum Newcomer des Jahres gewählt. Das Tor des Jahres erzielte mit Severin Oechslin (Hackentor gegen den FC Kloten) der zweitjüngste Spieler des Teams. Andrea Schärer durfte sich über zwei Preise freuen: Er wurde sowohl als Holz des Jahres als auch als Spieler des Jahres geehrt.

Christian Stengele (Coach) und Albert Gubler (Spieler)

2. Mannschaft: Sportlich schwach, doch neben dem Platz brillant

Die 2. Mannschaft hatte in der Rückrunde zu viele verletzungsbedingte Ausfälle und konnte deshalb sportlich nicht brillieren, schreibt Trainer Fabian von Rechenberg in seinem Fazit. Doch man freue sich nun auf die neue Saison und über die gute Stimmung im Team.

Der SC Zollikon 2 kam in der Rückrunde sportlich nie richtig auf Touren. Das so oder so schon schmale Kader wurde immer wieder durch Verletzungen von Leistungsträgern aus der Bahn geworfen. Folglich war es für das Zwei sportlich eine Rückrunde zum vergessen. Dafür war die Stimmung umso besser.

Die schlechten sportlichen Leistungen vermochten die Stimmung nämlich jeweils nur kurzfristig zu trüben. Es macht wieder richtig Spass im Zwei zu spielen. Man versteht sich hervorragend, lacht viel und ausserfussballerische Aktivitäten stehen zum ersten mal seit langem wieder hoch im Kurs. So etablierte sich das Memphis an der Langstrasse zum Stammlokal für lustige Mannschaftsabende, wo bereits die eine oder andere legendäre Geschichte geschrieben worde.

Neue Saison, neues Glück

Nun will man die Saison 2014/2015 hinter sich lassen und man freut sich auf den Neustart. Wieder ist das junge Kader ein Jahr älter und ein Jahr reifer geworden und dies wollen die Spieler und der Trainerstaff nutzen. Die Bereitschaft wieder mehr in den Fussball zu investieren wurde zugesichert. Es ist zu hoffen, dass das Team im neuen Jahr dank konstanten Trainings- und Spielpräsenzen sein grosses Potential endlich abrufen kann.

Danke!

Besonderer Dank geht an Alain Merkli und Ivo Dugandzic, die mich im Trainerstaff unterstützen. Vielen Dank an den Vorstand für sein Engagement, das man nicht genug würdigen kann. Vielen Dank an Wendy, die die beste Clubmutter ist, die man sich wünschen kann. Vielen Dank an Eis-Trainer Christian Stengele, mit dem die Zusammenarbeit super funktioniert. Danke an Cedi und Tarik vom 3 dafür, dass ich mir euren „Papi“ hin und wieder ausleihen darf ;). Und ganz besonderen Dank an Edith Karpf-Godenzi, die wieder kein Spiel verpasste, obwohl Dominic nun dem 1. Kader angehört!

Wir freuen uns auf die neue Saison. AAANNNEEE MAAANNNEEE!!!!

Fabian von Rechenberg

Trainer SC Zollikon 2

3. Mannschaft: Super Stimmung und erste sportliche Erfolge

Eine Verbesserung auf dem Platz sei festzustellen, schreiben die für die 3. Mannschaft verantwortlichen Tarik Azarnait, Cedric Hofstetter und Dimitri Witzig in ihrem Rückblick auf die Saison 2014/15. „Es entwickelt sich langsam das Potenzial.“

3_MannschaftNachdem die 2012 gegründete 3. Mannschaft ihre ersten zwei Spielzeiten jeweils auf den letzten Rängen abgeschlossen hatte, konnte sie sich in der zurückliegenden Saison langsam steigern und zumindest bei jenen Spielen, zu denen man mit genügend Leuten im Kader erschien war, gegen praktisch jeden Gegner mithalten. Gegen den souveränen Aufsteiger FC Wald 2 konnte man zwar keinen Punkt gewinnen, aber man verlor zweimal nur mit einem Tor Differenz. Diese Tendenz stimmt für die neue Saison zuversichtlich.

Abgesehen vom sportlichen Erfolg, welcher für die dritte Mannschaft neu ist, hat sich nicht viel verändert. Das Team hat weiterhin einen guten Zusammenhalt und ist bei jedem Training, Spiel und Teamevent mit vollem Elan dabei.

Sozialer und sportlicher Erfolg

RipsZum Abschluss der letzten Saison gingen wir mit gut 20 Leuten ins Oliver Twist zu einem riesigen Spare-Ribs-Essen gefolgt von Ausgang in der Langstrasse. Hiermit möchten wir uns nochmal herzlich beim Oliver Twist bedanken – für diesen Abend und für das Sponsoring unseres neuen Trikots. Es ist immer wieder schön nach einem Sieg (oder auch nach einer Niederlage) noch zusammen ein Bier im besten English Pub Zürichs zu geniessen.

Für die neue Saison kann man nur hoffen, dass der Teamspirit weiterhin so gut bleibt und man regelmässig mit mehr als 12-13 Leuten an die Matches fahren kann. Dann wird sich zum sozialen Erfolg im Team auch noch mehr sportlicher Erfolg dazu gesellen.

Schliesslich gilt es noch einen Dank an die 1. und 2. Mannschaft resp. deren Trainer auszurichten, die uns immer wieder für die einzelnen Matches ihre starken Reservisten ausleihen konnten, welche durch ihre grössere Erfahrung und ihr Talent einige Punktgewinne sicherten.

Hopp Zollike, Hajde Moruks!

Tarik Azarnait, Cedric Hofstetter und Dimitri Witzig

B-Juniorinnen: Trotz häufiger Positionswechsel die Ziele erfüllt

Die B-Juniorinnen des FC Küsnacht/Zollikon hatten in der Frühjahrsrunde vor allem mit einem zu kämpfen, schildern die Trainer Peter Christen und Stephan Lang in ihrem Rückblick: der wiederholten Abwesenheit ihrer Torfrau. Trotz der vielen Positionswechseln verlief die Saison zufriedenstellend.

Nach unserem fulminanten Schlusspunkt in der Herbstrunde hatten Peter und ich die Erwartungen für die anstehende Frühjahrsrunde neu definiert. Dementsprechend verlief auch unsere erste Partie gegen den FC Rüti. Gleich mit 6:2 schickten wir die Gegnerinnen zurück ins Oberland. Zwei Wochen später erwartete uns der FC Männedorf, notabene der letztjährige Drittplatzierte. Und wieder zeigte sich, dass unser Team gegenüber der Vorsaison wahrlich grosse Fortschritte gemacht hatte. Das Spiel endete nach einer kämpferischen Leistung mit einem gerechten Unentschieden.

In der Folge wurde die Euphorie jedoch gebremst. Unsere Torfrau fehlte uns verletzungsbedingt und so mussten je eine Halbzeit die Offensivkräfte Valentina und Julia unser Tor vor Schaden bewahren. Auch wenn sie ihre ungewohnte Aufgabe gut lösten, ging der Schwung im Angriff völlig verloren und es setzte eine klare Niederlage ab.

Ein herrlicher Sieg über Herrliberg-Meilen

Gegen Südost waren wir dann wieder komplett auf dem Platz – doch leider nicht komplett im Kopf! Trotz ausgeglichenem, ja teils von uns dominiertem Spiel erlitten wir abermals eine knappe, aber diesmal schmerzliche Niederlage.

Eine Woche darauf fehlte uns wieder der Goalie, was unsere Hoffnungen nicht wirklich stärkte. Es war heiss in Herrliberg, aber die Ersatztorfrauen meisterten ihre Aufgabe hervorragend und diesmal schlug auch unser personell verstärkte Sturm entscheidend zu. Das ganze Team zeigte eine beeindruckende Leistung. Mussten wir uns vor dem Spiel noch überhebliche Kommentare des gegnerischen Trainers gefallen lassen, liessen wir denselben nach der Partie völlig verstummen. Eine herbe Niederlage für den FC Herrliberg-Meilen. Ein herrlicher Sieg für uns. Bravo!

Halbzeit der Saison und wir hatten uns in der Tabelle in der vorderen Hälfte etabliert. Noch vier Spiele waren zu leisten. Die Partien gegen Schwerzenbach und Fehraltorf erledigten wir standesgemäss und zufriedenstellend mit dem Punktemaximum. Nun aber folgte Stäfa, der zu dieser Zeit Tabellenführende. Und wieder fehlte uns die Torhüterin. Leider konnten wir in diesem sehr entscheidenden Match nicht ganz an unsere Leistung gegen Herrliberg anknüpfen. Drei – in Anbetracht der Situation – wirklich unnötig verlorene Punkte. Schade!

Gedanklich etwas zu früh in den Ferien

Der Schlusspunkt dieser Saison verlief entgegengesetzt zum Finale der letzten Saison. Man hätte meinen können, es befänden sich schon alle Spielerinnen in den Ferien, abgesehen vom Regen und vom Gegner natürlich..!

Schlussendlich jedoch wurden unsere Zielsetzungen nahezu erfüllt, auch wenn zum Schluss unsere Rangierung auch noch etwas besser hätte sein müssen. Wir danken ganz herzlich allen 98ern, welche uns nach Reglement leider verlassen müssen. Aber natürlich auch allen Verbleibenden. Einen speziellen Dank auch an Barbara und ihre Eltern für das wunderbar organisierte Abschiedsfest und natürlich allen, die uns die ganze Saison unterstützt haben.

Stephan Lang & Peter Christen

B-Junioren: In Tenero Schwung geholt für gute Frühjahrsrunde

Zu Beginn lief es noch nicht wunschgemäss, schreibt B-Juniorentrainer Werner Kienle in seinem Rückblick auf die Frühjahrsrunde. Doch nach dem Trainingslager im Tessin ging es aufwärts – und die Mannschaft brillierte unter anderem bei drei Kantersiegen.

Obere Reihe v.l.n.r.: Werner Kienle (Trainer), Carlo Bühlmann (Trainer), Oltion, Silvio, Carlos, Mattia, Chris, Cäle, Dimi, Micha, Rici, Jesper, Michael. Untere Reihe v.l.n.r.: Géza, Döme, Manu, Eric, Niggi, Baran, Alex.

Bereits am 6. Januar starteten wir die Vorbereitung für die Frühlingsrunde 2015. Bis Anfang März standen Kondition, Kraft, Koordination und Schnelligkeit sowie die Teilnahme an zwei Hallenturnieren auf dem Programm. Bereits am 1. März spielten wir unser erstes Freundschaftsspiel gegen den FC Stäfa, welches uns – auch wenn wir nur knapp verloren – klar aufzeigte, dass technisch und taktisch noch einige Defizite bestanden. Diese konnten wir aber gezielt in den folgenden Trainingseinheiten abbauen und so unser Spiel merklich verbessern, was dann in den nachfolgenden Testspielen zu zwei Siegen führte.

Mit viel Selbstvertrauen ging’s dann in die erste Runde gegen den FC Gossau. Nach einer guten Leistung verloren wir das Spiel dennoch mit 0:1. Auch im zweiten Match gegen den FC Bäretswil vermochte das Team noch nicht seine Bestform abzurufen, weshalb wir erneut eine 2:4-Niederlage einstecken mussten..

Trainingslager im wunderschönen Tenero

Nach diesem schlechten Auftakt war für die Moral des Teams nun dringend ein Erfolg und somit die ersten Punkte notwendig. Das anstehende Trainingslager in Tenero sollte hierfür beste Hand bieten.

Photo Trainingslager: Obere Reihe v.l.n.r.: Kudi Münthener (Trainer), Cäle, Silvio, Dimi, Johan, Micha, Carlos, Rici, Jesper, Werner Kienle (Trainer) Untere Reihe v.l.n.r.: Géza, Alex, Chris, Niggi, Eric, Manu (liegend).

Während den Frühlingsferien reisten wir ins alljährlich stattfindende Trainingslager nach Tenero im Ticino. Auf dieser riesigen und wunderschönen Sportanlage, direkt am Lago Maggiore gelegen, konnten wir die Mannschaft während dieser Woche bestens auf die weiteren Meisterschaftsspiele vorbereiten. Dabei versuchten wir diverse neue Spielzüge einzuüben aber auch die Technik, wie das Passspiel oder die Ballan- und Mitnahme, stetig zu verbessern. Kudi Müntener, der mich als Co-Trainer ins Lager begleitete, absolvierte mit unserem Goalie täglich spezifische Torwart-Trainings. Neben den Trainingseinheiten standen aber auch die Pflege der Kameradschaft und der Zusammenhalt innerhalb des Teams immer wieder im Vordergrund.

Potenzial mit drei hohen Kantersiegen aufgezeigt

Nach unserer Rückkehr aus dem Trainingslager ging‘s mit den Leistungen der Mannschaft endlich wieder bergauf und wir erkämpften uns im dritten Meisterschaftsspiel mit einem Unentschieden gegen FC Wetzikon den ersten Punkt. Das Highlights der Meisterschaft waren aber unser 15:1 gegen den FC Kollbrung – Rikon, das 11:1 gegen den FC Pfäffikon und schliesslich das beste, je gezeigte Spiel gegen den FC Russikon, welches wir mit 10:1 Toren für uns entschieden. In diesem Spiel zeigte das Team, welche Fortschritte es in den letzten Monaten gemacht hatte und was für ein Potenzial noch in ihm steckt. All dies stimmte uns zuversichtlich, dass wir nach den Sommerferien in der ersten Stärkeklasse durchaus mithalten könnten.

Einziger Wermutstropfen war die Partie gegen den FC Schwamendingen, als unser Captain nach Beendigung des Spiels den Schiri, aufgrund der vielen nicht geahndeten Fouls und seiner generell schwachen Leistung, verbal beleidigte. Diese Unbeherrschtheit wurde mit einer Spielsperre von 4 Partien und unnötigen Strafpunkten bestraft.

Vielversprechende Herbstrunde vor uns

Am Schluss der Saison landeten wir auf Rang sechs, somit gerade in der Hälfte der Tabelle. Gesamthaft gesehen können wir mit der Leistung aber zufrieden sein. Einmal mehr haben die Mannschaft und auch vereinzelte Spieler bewiesen, dass grosse Fortschritte erzielt wurden. Wir sind überzeugt, dass mit den neuen Ex-C-Junioren sehr gute Spieler zu uns B-Junioren wechseln werden und somit eine vielversprechende Herbstrunde vor uns liegen wird.

Die Mannschaft verlassen werden aufgrund ihrer Jahrgänge Silvio, Rici, Manu und Michael. Da es noch kein A-Junioren-Team gibt, werden sie direkt ins Zwei wechseln. Wir wünschen ihnen schon jetzt viel Glück und Erfolg bei den Aktiven. Auch mein Co-Trainer, Carlo Bühlmann, wird mit seiner Tätigkeit als Trainer aufhören und sich wieder voll und ganz auf seine Leistungen im Eis konzentrieren. Auch ihm danke ich herzlich für die tolle Zusammenarbeit. Ebenso bedanken möchte ich mich bei Kudi Müntener für seine Unterstützung als Co-Trainer in Tenero und allen Eltern für das Waschen der Tenues und das Fahren der Jungs an die Auswärtsspiele.

Werner Kienle

Ca-Junioren: Hier sind die Awards für die besten Spieler der Saison

Die Enttäuschung war riesig, als am Saisonabschluss der Ca-Junioren mitgeteilt wurde, dass dieses Jahr keine SCZ-Awards durchgeführt würden. Als Wiedergutmachung lösen wir es dieses Mal so:

Bester Torhüter Ca-Junioren 2014/2015
Amal

Viele werden jetzt sagen: „Ja mega schwierig, ihr händ ja au nur ein Goalie!“ Ist so! Doch auch wenn wir 25 Torhüter im Kader gehabt hätten: Amal hätte trotzdem gewonnen. Arbeite weiterhin so hart an Dir (er trainiert jeden Donnerstag mit den Goalies der 1. Mannschaft) und Du wirst ein sensationeller Torhüter.

Bester Verteidiger Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2000)
Matthias
Unser Capitano und Fels in der Brandung. Mit seiner Schnelligkeit und Zweikampfstärke hat er schon viele Stürmer zur Verzweiflung gebracht und unzählige Grosschancen zu Nichte gemacht. Auch in der Spieleröffnung hat er das nächste Level erreicht; weiter so!

Bester Verteidiger Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2001)
Linus
Was dieser Junge in den letzten drei Saisonspielen auf der Position des rechten Aussenverteidigers gezeigt hat, war absolute Spitzenklasse! Defensiv jeden, aber wirklich jeden Zweikampf gewonnen, Spieleröffnung einfach nur sensationell und offensiv mit Hinterlaufen immer wieder Akzente gesetzt. Einziger Haken: Eigentlich ist er technisch viel zu stark für diese Position; er gehört ins zentrale Mittelfeld.

Bester Mittelfeldspieler Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2000)
Marino
Nach dem Abgang unseres Spielmachers Christian zu den B-Junioren ist Marino eingesprungen und hat seine Sache sehr gut gemacht. Gesegnet mit einer überragenden Übersicht und tollen Pässen in die Tiefe hat er immer wieder für gefährliche Aktionen gesorgt. Sein Spiel gegen Herrliberg war von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur überragend!

Bester Mittelfeldspieler Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2001)
Marc V.
Marc hatte es nicht einfach an Kai, Diogo und Marino vorbeizukommen. Mit seinem unermüdlichen Einsatz, Drang zum Tor und seiner überragenden Technik hat er sich immer wieder Teileinsätze verdient und war auch immer bereit, wenn einer der Stammmittelfeldspieler einen schlechten Tag eingezogen hat. Ein absoluter Luxusjoker!

Bester Stürmer Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2000)
Livio
Wir haben zwar nicht mitgezählt, aber Livio hat sicher 20 unserer 50 Saisontore erzielt. Eine hervorragende Leistung eines hervorragenden Stürmers; er ist schnell, stark am Ball, beidfüssig und effizient (Ausnahmen: gegen Fällanden und Maur). Man hört ja immer wieder, dass Stürmer manchmal egoistisch sein müssen; aber glaub uns lieber Livio: Wenn Du den Ball in Zukunft häufiger abspielst und dann Deine Schnelligkeit einsetzt, wirst Du noch mehr Tore schiessen.

Bester Stürmer Ca-Junioren 2014/2015 (Jahrgang 2001)
Eros
Unser Mann für den rechten Flügel. Er ist pfeilschnell, dribbelstark und (meistens) eiskalt vor dem Tor; ihn als Gegenspieler zu haben muss ziemlich unangenehm sein. Obwohl er im jüngeren Jahrgang ist, war er immer indiskutabler Stammspieler und Leistungsträger.

Bester Spieler Ca-Junioren 2014/2015
Kai

Lieber Kai, zuerst einmal gute Besserung! Deine Verletzung am Grümpi hat uns alle geschockt. Wir hoffen, dass Du schnell wieder fit bist und freuen uns Dich bald wieder auf dem Fussballplatz zu sehen.
Vielleicht gibt es talentiertere Spieler in unserer Mannschaft, kann schon sein. Was Dich aber zum Spieler des Jahres macht, ist nebst Deiner fussballerischen Klasse vor allem Dein Charakter. Jeder einzelne Mitspieler (egal ob Gangsta, Streber, Skater, usw.) und Trainer respektiert und mag Dich; Du bist ein Vorbild in Sachen Trainingspräsenz, Einsatz, Fairplay und Anstand. Bleib so wie Du bist!

Eigentlich hätten es alle verdient, bei den SCZ-Awards erwähnt zu werden. Ihr seid hervorragende Kicker und habt das Herz am rechten Fleck. Selten durften wir eine solch harmonische und gut zusammenarbeitende Mannschaft betreuen. Vielen Dank für das tolle Jahr!

Euer Coach-Trio
Yves, Matteo und Tomas

Tresis präsidiale Ansprache zum heutigen Nationalfeiertag

Tresi Roca, SCZ-PräsidentLiebe SCZ-Familie

Leben heute: Es ist den Menschen in der Schweiz noch nie so gut ergangen wie heute und sie waren noch nie so gestresst wie heute. Ein Widerspruch? Anscheinend nicht. Der Stress kommt nicht daher, dass man primär Existenzängste hat, sondern wegen der vielen kleineren Problemen, die einen ständig verfolgen. Man kommt nie mehr richtig zur Ruhe und kann sich kaum mehr auf etwas konzentrieren. Das äussert sich dann so, dass man noch 3 Personen eine WhatsApp-Nachricht senden sollte, für eine Einladung noch eine Ausrede finden muss, beim Chef noch eine Reklamation anbringen möchte und heute die Ferien mit Aktionspreis fixieren will. Sind zwei Sachen gelöst kommen drei weitere dazu – Mobile eintauschen, Auto vorführen, Präsidentenbericht schreiben ;-).

Und irgendwann geht es zum Fussballspiel oder Fussballtraining. Welche Wohltat. Alle „Problemchen“ werden dank Konzentration auf eine Sache ausgeschaltet und man kümmert sich nur um die (fast) schönste Nebensache der Welt: Fussball. Der Kopf ist klar und frei. Geistige Entspannung in Kombination mit körperlicher Anstrengung ist beste Erholung. Danach das Zusammensein mit den Kumpels, Lachen, Plaudern, sich wohl fühlen und entspannt und zufrieden nach Hause gehen. Fazit: Ein gelungener Tag! Zuhause angekommen realisiert man: Probleme hat man nicht, die macht man sich.

Vielleicht können wir ja von dieser Erfahrung auch etwas in den Alltag mitnehmen. Ein Versuch wert ist es allemal!

In diesem Sinn wünsche ich allen einen ruhigen, erholsamen und fussballerisch spannenden Herbst.

Euer Präsi

Tresi

Cb-Junioren: Spielerische Fort-, resultatmässige Rückschritte

Mit sieben Punkten wurde das Ziel, besser als in der Vorrunde abzuschneiden, leider nicht erreicht. Jedoch machte die junge Cb-Junioren-Mannschaft auf und neben dem Platz sehr grosse Fortschritte.

Das Cb-Junioren Kader startete mit einem starken 9:0 gegen den FC Pfäffikon in die Saison, konnte diese Leistung aber nachfolgend nicht bestätigen. Besonders in Abendspielen am Mittwoch hatte die Mannschaft Mühe, den oft grösseren und schnelleren Gegenspielern Paroli zu bieten. Dennoch verbesserte man sich spielerisch und taktisch im neuen 4-2-3-1-System. Die jungen Spieler begriffen schnell, dass man mit Selbstvertrauen und einem sicheren Spielaufbau den Gegner rennen lassen konnte. Leider fehlten vor dem gegnerischen Tor noch die nötige Geduld und Coolness. Wenn aber alles zusammenpasste, war die Mannschaft zu sehr starken Leistungen fähig: Gegen den späteren Meister Volketswil drehte man beinahe einen 0:4-Rückstand und gegen den Tabellenvierten Rüti spielte man 1:1-Unentschieden.

Das Highlight der Saison erfolgte beim Derbysieg gegen den FC Seefeld / Witikon, als alles zusammenpasste. Diskussionslos schickte man den Nachbarn mit einem 10:1-Sieg nach Hause.

Auch neben dem Platz war der Zusammenhalt der Mannschaft gut – beim Saisonabschluss nach dem Grümpi feierte man zusammen das Ende der Saison. Ich möchte mich noch ganz herzlich bei Toni Incagliato für die Unterstützung und die Hilfe beim Training, bei den Eltern für den Support, das Waschen und Fahren sowie bei den Spielern für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Ich hoffe, sie werden weiter Freude am Fussball haben und bleiben weiterhin ein Teil der grossen Familie SCZ.

Albert Gubler