Da-Junioren: Vom Sieg beim Hallenturnier bis zur Meisterfeier

Für das Da hat ein Spieler den Bericht verfasst: Er ist mit der Rückrunde zufrieden – und darf das auch sein. Was mit einem Sieg beim Hallenturnier begann, endete mit der Meisterfeier.

Unsere Herbstrunde verlief nicht gerade gut. Eher hohe Niederlagen und ein letzter Platz in der Tabelle markierten unsere Herbstrunde als eher erfolglos. Wir fanden alle, es sei nicht sehr spassig gewesen. Deswegen konzentrierten wir uns darauf, das in der Frühlingsrunde gutzumachen.

Nach und während des Winters bekamen wir neue Rekruten aus dem Db. Diese Tatsache ist wahrscheinlich auch ein Hauptgrund, weshalb wir uns so verbessert haben im Vergleich zur  Herbstrunde.

Doch nun zum Anfang der Frühlingsrunde – unserem Hallenturnier. Dieses fand im frühen 2015 statt, 12 Mannschaften nahmen teil. Der SC Zollikon gewann die ersten vier Spiele, doch  mussten wir im letzten Gruppenspiel gegen das Frauenteam von GCZ eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Wir haben aber trotzdem den 1. Tabellenplatz unserer Gruppe erobert. Der Start in die Rückrunde war also gelungen – und im Halbfinale ging es so weiter: Wir gewannen im Penaltyschiessen. Dies war bereits ein sehr guter Erfolg fürs Team, doch noch stand das Finale gegen den FC Schwerzenbach bevor. Der SC Zollikon ging schnell 1:0 in Führung und schaltete nun auf Defensive um. Das Da behielt somit das Resultat, und wir wurden als Sieger des Turniers gekrönt.

Es wurde knapp – doch erfolgreich

Wir waren vor der Winterpause in die 1. Stärkeklasse abgestiegen – und nahmen uns vor, nun den Titel zu gewinnen. Wir gewannen die ersten fünf Spiele hoch, verloren jedoch ein Spiel und dann wurde es wieder knapp um die Meisterschaft. Vor allem weil wir zusätzlich auch noch ein Unentschieden hinnehmen mussten. Achliesslich wussten wir, dass wir nur Meister werden würden, wenn wir unser letztes Spiel gegen Männedorf gewannen. Was wir auch taten – uns zwar mit 11:1. Die Meisterschaft gehörte uns.

In den letzten paar Wochen trainierten wir normal, und als Abschluss assen wir zusammen beim Schüeli. Am Schlusss bekamen wir alle eine Goldmedaille von den Trainern und bedankten uns dafür.

Im Übrigen meine ich, die Saison ist sehr gut gelaufen. Wir sind nicht nur Meister geworden, weil wir in der 1. Stärkeklasse waren – das hatte sicherlich damit zu tun –, wir wurden es weil wir auch einen neuen Spielstil annahmen. Dieser lief fast reibungslos perfekt. Und Meister sind wir ja geworden :P.

Philip Dengler

Da-Junior

Db-Junioren: Trotz sportlichen Misserfolgs nie aufgegeben

Die Db-Junioren haben einen schwierigen Frühling hinter sich: Vier Abgänge starker Spieler zu den Da-Junioren konnte das Team sportlich nicht verkraften, schreibt Trainer Davide Guido in seinem Rückblick.

Die Saison begann mit einigen Wechseln: Vier Spieler wechselten zu den Da-Junioren, um dieses Team zu verstärken. Immerhin lautete dessen Ziel ja auch Wiederaufstieg in die Elite. Und unsere Kollegen erreichten dieses Ziel. Glückwunsch an die Trainer Mirsad und Renato sowie dem Da-Team. Gut gemacht!!

Diese vier erwähnten Abgänge schwächten unser Team. Jedoch gab es auch die Möglichkeit, jedem Junior zu mehr Spielzeit zu verhelfen, womit ein jeder mehr Erfahrung sammeln konnte.

Leider war die Saison nicht vom sportlichen Erfolg gekrönt. Es konnte kein einziger Punkt gewonnen werden. Trotz des sportlichen Misserfolgs blieb das Team stets zusammen. Ein grosses Lob hierfür all meinen Jungs – es war schön zu sehen, wie ihr die Freude am Fussball nie verloren habt. Bleibt dem Sportclub weiterhin so treu! Es werden erfolgreichere Saisons auf euch warten.

Die Saison kann kurz gefasst werden. 1. Halbzeit top, 2. Halbzeit Flop. Ich wünsche allen viel Spass und Erfolg in der nächsten Saison bei den D- oder C-Junioren. Danke vielmals für das schöne Abschlussgeschenk. J

MIR SIND ZOLLIKON SC ZOLLIKON

Davide

Dc-Junioren: Ein Tor à la Barcelona bleibt in bester Erinnerung

Das Zusammenspiel haben die Dc-Junioren in der abgelaufenen Frühlingsrunde verbessern können, schreiben deren Trainer Gian Vedova und Dugald Gardner in ihrem Rückblick.

Die Frühjahrsrunde war für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung. Nach der hinter uns liegenden Herbstrunde waren wir langsam aber sicher als Mannschaft eingespielt. Es gelang uns im Training immer besser den in der Herbstrunde noch manchmal vermissten Teamgeist zu fördern. Leider konnten wir unsere spielerischen Eigenschaften jedoch nur selten auch an den Spieltagen richtig abrufen. Im Vergleich zur Herbstrunde haben wir uns allerdings ersichtlich gesteigert, was das Zusammenspiel anbelangt. So erzielten wir einige genial herausgespielte Tore. Mit vielen aneinander gereihten Doppelpässe und einer perfekten Vorlage gelang uns gegen Rümlang ein Tor, welches auch Barcelona nicht schöner hätte herausspielen können.

Ebenfalls in Erinnerung bleibt das letzte Spiel der Saison in dem es bis kurz vor Schluss 2:2 stand, unser Mannschaft aber durch eine enorme Willensleistung den Siegtreffer noch erzwang, welcher absolut verdient war und frenetisch bejubelt wurde.

Auch neben dem Platz gefordert

In der Zeit der Frühjahrsrunde war neben dem Platz für einen Grossteil der Junioren und auch bei uns Trainern viel los. Einige Junioren waren neben dem Fussball auch in der Musikschule oder mit der Vorbereitung der Gymiprüfung beschäftigt. Dies merkten wir gegen Ende der Saison immer mehr, als wir immer weniger Junioren für die Spiele an den Wochenenden aufbieten konnten.

Gesamthaft war es jedoch eine gute Saison mit ihren Hoch- und Tiefpunkten. Dafür bedanken wir Trainer uns bei den Junioren und Juniorinnen und wünschen allen weiterhin viel Erfolg auf und neben dem Fussballplatz. Auch den Eltern gilt ein Dankeschön für die grosse Unterstützung während der Saison.

Sehen wird man sich sicherlich wieder einmal auf dem Riet!

Gian Vedova und Dugald Gardner

Ea- und Eb-Junioren: Gemeinsam waren sie im Frühling richtig stark

Im Winter wurden die Ea- und die Eb-Junioren zusammengeführt. Das Poolkonzept für zwei Teams habe sich bewährt, schreiben die Trainer in ihrem Rückrundenfazit.

Mit dem AC MilanGemeinsam mit der JuKo entschieden wir in der Rückrunde das Konzept eines Spielerpools für zwei Teams einzuführen und dadurch 23 Kindern die Möglichkeit zu geben, höherklassigen Fussball zu spielen. Folglich stellten wir fortan jedes Wochenende zwei Teams – eines in der Promotionsrunde und eines in der 1. Stärkeklasse. Dieser Aufstieg bedeutete nicht nur für jeden Junior Spiele auf jeweils höherem Niveau mit mehr Verantwortung, sondern vor allem: jedes Wochenende ein Aufgebot, jedes Wochenende Matchpraxis, jedes Wochenende eine Challenge! Gleichzeitig erlaubte es den Kindern in den Trainings voneinander zu profitieren und sich gemeinsam im Team weiterzuentwickeln.
Auch wenn es uns Trainern Anfang der Saison etwas mulmig war, ob wir den Kids nicht zu viel zumuten würden, zeigte sich schon zu Beginn der Runde, dass wir durchaus mithalten und uns in der jeweiligen Stärkeklasse etablieren konnten. Am Ende der Saison standen in beiden Ligen jeweils fünf Siege und fünf Niederlagen zu Buche – viel wichtiger waren uns Trainern aber die Fortschritte, die wir Woche für Woche bei den Kindern beobachten konnten. Sie wuchsen mit ihren Aufgaben.

Die Saisonhöhepunkte

Eb-Junioren_2Neben den 20 Rundenspielen sowie den Vorbereitungsspielen, dem Auffahrtsturnier in Uster und dem Trainingswochenende zu Beginn der Rückrunde werden einige der Kids sicherlich zwei Saisonhöhepunkte in Erinnerung behalten: Zum einen war dies der sensationelle 2. Platz beim Promotions-Hallenturnier des FC Pfäffikon. Bei diesem Hallenturnier traten wir als absoluter Aussenseiter an, doch schon bei den ersten Spielen zeigte sich, dass die Kids das schnelle Spiel annahmen und sehr konzentriert zu Werke gingen. Fortan steigerten sich die Kids von Spiel zu Spiel und waren auch im Finale bis kurz vor Schluss 1:0 in Führung – mussten aber den Ausgleich nach einem Sonntagsschuss in letzter Minute in Kauf nehmen. Im anschliessenden Penaltyschiessen hatten wir dann das nötige Glück leider nicht auf unserer Seite. Die Enttäuschung währte aber nur kurz – nämlich bis die Kids bemerkten, dass der Pokal mit Gummibärchen gefüllt war ;-).
Der zweite Saisonhöhepunkt war sicherlich die Teilnahme am Nicoletti Cup. Ein international besetztes Turnier u.a. mit Vertretungen aller zehn Nationalliga-Clubs (GC, FCZ, FCB, Young Boys etc.) sowie AC Milan und Inter Mailand… und mittendrin unsere Zolliker Kids! Gleich zu Beginn spielten wir gegen den grossen AC Milan und hatten kurz vor Schluss die Chance zum Ausgleich (oh nein – Pfosten…) bevor wir im Gegenzug das vorentscheidende Goal zum 0:2-Endstand bekamen. Weiterhin durften wir uns u.a. mit den Old Boys aus Basel, Black Stars aus Basel, Rothrist und Altach (Österreich) messen. Zum Schluss erreichten wir einen bemerkenswerten 21. Platz in einem sehr starken 32er-Teilnehmerfeld und konnten tolle Erfahrungen zum Abschluss der Saison machen.

Dankeschön & Alles Gute

Last but not least möchten wir Trainer uns vor allem bei unseren „Co-Papis“ Thomas, Veit und Christian bedanken. Alle 3 haben sich in der Winterpause spontan bereit erklärt, je ein „10er-Ticket“ als Co-Trainer für Trainings in dem Halbjahr zu lösen, um uns Haupttrainern dadurch einen geregelten Trainingsablauf in kleineren Gruppen zu ermöglichen. Weiterhin bedanken möchten wir uns bei „unseren Eltern“, die das Team mit grossem Elan und grosser Begeisterung unterstützten – sei es als Fahrer, Fan, „Schlachtenbummler“ oder einfach als Mami oder Papi, wenn einer der Junioren doch mal Trost benötigte.
Wir wünschen allen Kindern eine tolle neue Saison – für die eine Hälfte der Kids auf neuem Terrain bei den D-Junioren, für die andere Hälfte in ihrem zweiten E-Junioren-Jahr.

Eure Trainer Marco, Martin und Alex

Ec-Junioren: Bloss zwei Siege, doch ein versöhnlicher Abschluss

Leider sei die Rückrunde missglückt, schreiben die Trainer der Ec-Junioren in ihrem Bericht. Ihre Spieler mussten sieben Niederlagen hinnehmen, spielten einmal Unentschieden und gewannen zwei Partien.

Ec-JuniorenVor der Winterpause wurde bekannt, dass schon zur Hälfte der Saison 2014/15 interne Transfers stattfinden würden. So wurde uns Trainern rasch klar, dass wir leider fünf Spieler vom Eb- ins Ea-Team würden abgeben müssen, dafür erhielten wir fünf neue gute Spieler von den Ec-Junioren. Aufs neue Kalenderjahr hin wurde eine vierte E-Juniorenmannschaft gegründet und das Ea-Team in zwei Mannschaften geteilt. Darum mussten sich die Spieler und wir ab Januar statt Eb- neu an die Teambezeichnung Ec-Junioren gewöhnen.

Nun war organisatorisch alles vorbereitet für die anstehende Rückrunde. Der Trainingstart war am 12. Januar. Da die Rückrunde erst am 28. März startete, hatten wir uns im Januar und März für sämtliche Turniere angemeldet. Beim ersten Hallenturnier in Russikon erreichten wir am 17. Januar den 8. Schlussrang. Eine Woche später folgte das nächste Hallenturnier in Maur mit Schlussrang 6, bald darauf das Hallenturnier in Walisellen mit Schlussrang 14. Kurzum: Die Hallenturniere brachten leider nicht die Resultate, die wir uns erhofft hatten.

19 wunderschöne, dunkelblaue Trikots

Blenden wir – bevor wir über die Rasensaison berichten – nochmals rasch zurück in den Herbst: Weil die Eltern der Junioren und wir bemerkten, dass der Look der Trikots veraltet war und der Tenüsatz nicht mehr komplett war, beschlossen wir, neue Ausrüstung anzuschaffen. Einen Sponsor fanden wir schnell: Ein Vater erklärte sich mit seinem Geschäft bereit, die Trikots zu sponsern. Zwar ging es noch ein Weilchen, bis die Trikots endlich bei uns ankamen. Doch ein Tag vor dem Turnier in Walisellen waren sie da: 19 wunderschöne, dunkelblaue Trikots.

Doch zurück zu den Turnieren: Am 14. März trugen wir auswärts in Wetzikon ein Testspiel aus, eine Woche später spielten wir ebenfalls in Wetzikon ein Turnier auf Kunstrasen. Dieses beendeten wir auf dem 6. Rang. Dann, am 28. März, folgte endlich der Start zur Rückrunde. Von dieser erhofften wir uns sehr viel, war es doch unser hohes Ziel, an die erfolgreiche Hinrunde anzuknüpfen. Im ersten Spiel erkämpften wir uns zu Hause ein Unentschieden gegen Maur. Im zweiten Spiel ging’s ähnlich zur Sache, doch da hatten wir viel Pech im Abschluss und verloren knapp im Derby auswärts in Seefeld. Dann kam der lang ersehnte erste Sieg in der Rückrunde im Derby zuhause gegen Küsnacht.

Jubeln im Testspiel zum Schluss

Diesem Erfolgserlebnis folgte leider erneut eine knappe Niederlage, bevor das Superderby in Witikon anstand, welches wir sensationell und hochverdient gewannen. Nach dem Witikon-Spiel ging’s leider mit den Resultaten bergab: Wir verloren Spiel um Spiel leider viel zu hoch. Mit der Zeit tat uns die Mannschaft richtiggehend leid. Wir motivierten sie immer wieder von neuem, doch versagten uns im Abschluss vor dem gegnerischen Tor die Nerven oder wir hatten Pech mit Pfostenschüssen. So kam’s, dass wir die Rückrunde letztlich mit bloss zwei Siegen und einem Remis abschlossen. Wir hatten uns dies ganz klar anders vorgenommen.

Nun ging’s in die Schüeli-Pause. Doch wir hatten uns noch ein letztes Freundschaftsspiel geplant. Der letzte Match war so ein Freundschaftsspiel, welches wir gegen den FC Bäretswil hochverdient 8:0 für uns entschieden. So konnten die Spieler zum Saisonende doch noch einmal jubeln – ein versöhnlicher Abschluss! An einem Montag Anfang Juli fand noch die friedliche Abschlussfeier mit Apero auf dem Riet statt. Nun mussten wir von vielen Spielern und Eltern Abschied nehmen, der uns allen nicht leicht fiel. Es war eine super tolle Zeit mit allen zusammen. Ich möchte mich im Name des dreiköpfigen Trainerteams bei allen Spieler/innen für ihren super Einsatz, bei allen Eltern für die Mithilfe bei Fahrdiensten, Trikotswaschen etc. und beim Verein sehr herzlich bedanken. Nun wünschen wir allen Spielern, Eltern und allen vom Verein eine schöne Sommerpause.

Luka Demsar, Maikel Dias, Diego Peralta

Fa-Junioren: Endlich wieder draussen dem Ball nachjagen!

Zuerst freuen sich die Fa-Junioren darauf, nach dem langen Winter endlich wieder draussen zu spielen. Später, im Frühling, fiebern sie dann dem Schüeli entgegen.

Fa-JuniorenMit frischem Elan starten die Fa-Junioren nach der Weihnachts- und Winterpause in die neue Saison. Da die Wiese im Buchholz während des Winters nicht begehbar ist, trainieren wir weiterhin in der Turnhalle Oescher. Die Turnhalle ist zwar „fein“, aber mit knapp 20 Junioren doch etwas klein. Inzwischen ist es uns aber gelungen, auch auf kleinem Raum ein Training durchzuführen, bei dem die Junioren genügend zum Spiel kommen und Spass am Innentraining haben. Auch das schnelle Spiel mit flachen, kurzen Pässen hat durchaus seinen Reiz! Vor den Sportferien findet unser letztes Hallenturnier des Winters in Wädenswil statt. Da können wir unsere „Futsal“-Kenntnisse ein letztes Mal unter Beweis stellen. Und das gelingt auch wirklich gut.

Es geht dem Frühling entgegen, die Tage werden länger und die Fussballwiesen grüner. Die Fa-Junioren brennen so richtig darauf, wieder draussen spielen zu können. So begeben wir Trainer uns anfangs März nach Maur, um mit Trainerkollegen anderer Gemeinden zusammen die Turniere für die bevorstehende Saison zu planen. Ganz so einfach ist das nicht, denn da gibt es diverse Feiertage zu berücksichtigen: Muttertag, Ostern, Auffahrt, Pfingsten und noch einige mehr. Wir sind vorerst mal für drei Turniere eingeschrieben, ein viertes abseits des rechten Zürichsee-Ufers soll noch folgen.

„Zämäspilä, zämespilä!“

Das Training draussen beginnt und die Zurufe von der Seitenlinie „Zämespilä, zämespilä“ und „immer i Bewegig“ sind nicht zu überhören. In den Turnieren merken die Junioren denn auch wie wichtig das Zusammenspiel ist. So klappen die Maradona-geprägten Sololäufe bei schwächeren Gegnern zwar ganz gut. Bei starken Kontrahenten wird es mit „Eigenbrödeln“ (wie es die Junioren nennen) jedoch richtig schwierig. Über alle Turniere gesehen schlagen wir uns wirklich gut. Doch auch Niederlagen gehören zum Fussball. Und da darf man sagen, dass das Team gelernt hat, diese wegzustecken und sich wieder aufzuraffen. Bravo! Ein wichtiges Lehrstück fürs Leben.

Im Juni führen wir dank der Mithilfe vieler Eltern ein gut organisiertes Heimturnier auf dem Riet durch. Vielen Dank nochmals für die tatkräftige Unterstützung! In der zweiten Juni-Hälfte ist der Fokus dann auf das Schüeli gerichtet. Da legen die Junioren nochmals einen Gang zu, denn das Schüeli ist – die Fa-Trainer hören das nur ungern – wohl das wichtigste Fussballereignis des Jahres. Viel Glück!

Nach dem Fa-Abschluss-Picknick in der Spitzhütte geht es dann in die Sommerferien. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Trainer zu euch Junioren und Eltern nochmals sagen: „Vielen Dank, es hat uns riesig Spass gemacht! Ihr wart einfach toll!“

Eure Trainer

Fausto Montanaro, Toni Incagliato, Peter Eisenegger

Fb-Junioren: Diesen einen Schritt Rückstand holen wir bald auf

Wenn die jüngsten Zolliker Junioren weiterhin mit soviel Spass Fussball spielen, holen sie den eingehandelten Rückstand auf andere Vereine der Region bald auf, schreibt Trainer Severin Oechslin.

Liebe Fb-Junioren

Nun ist euer erstes Jahr als Junioren im Sportclub Zollikon schon vergangen. Nach einem etwas holprigen Start im vergangenen Sommer war das Trainerteam in der Rückrunde bereits eingespielt. Es war eine Challenge für uns  Trainer, denn wir lernten uns erst im Verlauf der Saison kennen und waren immer wieder in verschiedenen Konstellationen auf dem Riet anwesend. Ich hoffe ihr seid trotzdem immer gerne ins Training gekommen und werdet auch in der Zukunft im Fa euer bestes für den Verein geben.

Über ein Jahr hinweg haben wir stetig eine Verbesserung bei euch gesehen, auch wenn wir einige Schritte hinter den Vereinen in der Umgebung zurückliegen. Wenn ihr mit soviel Spass beim Fussball bleibt, holt ihr diesen Rückstand mit Leichtigkeit auf. Ihr seid die Zukunft des Sportclubs und ich bin mir sicher den einen oder anderen von euch in zehn Jahren im Eis spielen zu sehen.

Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Trainerkollegen, bei den Eltern und beim Verein für die Unterstützung bedanken. Es ist keine Selbstverständlichkeit dass alle immer mithelfen. Danke!

Geniesst eure wohlverdienten Ferien und viel Erfolg in der neuen Saison

Severin Oechslin (für den gesamten Trainerstaff)

1. Mannschaft: Zwei Ab- und vier Aufsteiger und schweres Cuplos

Der Fussballverband Region Zürich hat die 3.-Liga-Gruppen wild durcheinander gemischt. So trifft das Zolliker „Eis“ in der kommenden Saison nur noch auf fünf Vereine, mit denen sie sich schon im letzten Jahr mass – aber auf sechs neue Gegner. Darunter zwei Absteiger aus der 2. Liga und gleich vier Aufsteiger aus der 4. Liga. Im Cup kommt es zum Seederby.

Von Dennis Bühler

1.MannschaftIn der vor kurzem abgelaufenen Saison sorgte die 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon im Pokalwettbewerb für Furore: Erstmals seit vielen Jahren konnte sie wieder mal im Cup überwintern. In der kommenden Saison 2015/16 möchte das Team der Trainer Christian Stengele und Tomas Hermida diesen Erfolg wiederholen – bekommt es aber gleich in der 1. Runde mit einem harten Brocken zu tun. Der SCZ empfängt am 9. August den FC Stäfa, der ebenfalls in der 3. Liga engagiert ist, seit er vor ein paar Wochen aus der regionalen 2. Liga abgestiegen ist.

In der Meisterschaft trifft die 1. Mannschaft in der 3.-Liga-Gruppe 3 auf fünf bereits bekannte Gegner: den FC Fällanden I, den FC Küsnacht II, den FC Oerlikon/Polizei II, den FC Unterstrass I und den FC Witikon I.

Gleichzeitig hat sie sechs neue Gegner zugeteilt erhalten: den FC Pfäffikon I, den FC Schwamendingen II, den FC Wetzikon II, Rot Weiss Winikon, den SV Höngg II und Racing Club Zürich III. Darunter sind zwei Absteiger sowie vier Aufsteiger.

Die beiden Absteiger

Einer der Gruppenfavoriten dürfte der FC Pfäffikon I sein, der in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Gruppe 2 der regionalen 2. Liga bei immerhin 31 Punkten aus 26 Spielen nur ganz knapp nicht schaffte: wegen der (allerdings deutlich) höheren Anzahl Strafpunkte.

Der zweite Absteiger ist für den SCZ ein altbekannter Gegner: Der SV Höngg II, der nach einer Saison wieder aus der 2. Liga regional abgestiegen ist. Um drei Zähler verpasste er den Klassenerhalt – nach einer starken Vor-, aber umso schwächerer Rückrunde.

Die vier Aufsteiger

Aus der 4. Liga aufgestiegen ist der FC Schwamendingen II. Den Stadtzürchern ist eine starke Saison gelungen, auch wenn sie bis zwei Runden vor Schluss um den Aufstieg zittern mussten: mit 48 Punkten aus 20 Spielen liessen sie den FC Albania letztlich um zwei Zähler hinter sich.

Etwas knapper promoviert wurde Rot Weiss Winikon, das in der 4.-Liga-Gruppe 7 den FC Maur I um einen Punkt zu distanzieren vermochte. Nach 20 Runden hatte das Team 47 Zähler ergattert.

Noch enger schliesslich war das Aufstiegsrennen in der 4.-Liga-Gruppe 3, das der FC Wetzikon II nur hauchdünn für sich entscheiden konnte: Nach je 20 Partien hatten die Zürcher Oberländer 44 Punkte auf dem Konto, genau gleich viele wie der FC Hinwil I. Fünf Strafpunkte weniger entschieden für Wetzikon.

Der vierte Aufsteiger in der SCZ-Gruppe scheint auf den ersten Blick altbekannt. Aber: Die Zolliker treffen nicht wie in der vergangenen Saison auf Racing Club Zürich I, sondern nun auf deren 3. Mannschaft, die in Zukunft als höchst klassierte Mannschaft des Vereins die neue 1. Mannschaft bilden dürfte (die bisherige 1. Mannschaft stieg in der abgelaufenen Saison in der Zolliker Gruppe ab, die bisherige 2. Mannschaft blieb in der 4. Liga und trifft – siehe unten – auf das Zolliker „Zwei“).

Die Gruppen der 2. und 3. SCZ-Mannschaften

Die 2. Mannschaft spielt in der 4.-Liga-Gruppe 11, in der sowohl samstags wie sonntags gespielt werden soll. Sie trifft auf den FC Gossau II, den FC Greifensee II, den FC Herrliberg II, den FC Küsnacht III, den FC Männedorf II, den FC Meilen II, den FC Oetwil am See I, den FC Stäfa II, den FC Unter III, Racing Club Zürich III.

Die 3. Mannschaft spielt in der 5.-Liga-Gruppe 4 gegen den Brüttisellen Dietlikon II, Dübendorf III, Glattal Dübendorf III, Industrie Turicum II, Neumünster II, Oerlikon/Polizei III, Schwamendingen IV, Schwerzenbach II und Zürich Nord I.

Noch sind alle Gruppeneinteilungen bloss provisorisch. Änderungen sind jedoch – von allfälligen Team-Rückzügen abgesehen – keine mehr zu erwarten.

Grümpi / Schüeli: Heute Freitag gehts los – hier die letzten Infos

Das lange Warten hat ein Ende: Heute beginnt das schönste Wochenende des Jahres. Und auch das Wetter scheint mitzuspielen.

IMG_5109Seit Wochen sieht man sie auf dem Schulhausplatz und auf dem Kunstrasenspielfeld auf dem Riet üben: Schulklassen, die sich wappnen für das Schüeli. Morgen Samstag in aller Frühe ist es endlich so weit: Um 20 Minuten nach 8 Uhr beginnt das diesjährige Schülerturnier. Schon vorher – heute Freitagabend ab 18.00 Uhr – treten die Erwachsenen gegen den Ball. Am ersten Tag dieses intensiven Wochenendes dauern die Partien bis 22 Uhr. Selbstverständlich ist die Festwirtschaft ab 17.30 Uhr und bis Mitternacht geöffnet.

Den ganzen Samstag über spielen Kinder und Erwachsene parallel und abwechselnd auf den beiden Plätzen. Platz A ist jener, der näher bei der Stadt Zürich liegt; Platz B ist jener, in dessen Nähe der Jurywagen aufgestellt ist.

IMG_4959Die Finalspiele werden am Sonntag ausgetragen: diejenigen des Schüelis ab 13 Uhr, jene des Grümpis ab 16 Uhr. Die Schüeli-Rangverkündigung findet am Sonntag um ca. 16.30 Uhr im Festzelt statt, die Grümpi-Rangverkündigung um ca. 19 Uhr.

Am Samstagabend steht im Festzelt ein Karaoke-Wettbewerb auf dem Programm. Die Bar hat bis 02 Uhr geöffnet.

Die wichtigsten Regeln bei den Spielen:

  • Schienbeinschoner und Stulpen sind in allen Kategorien obligatorisch. Spieler, die ohne Schienbeinschoner und Stulpen spielen, werden vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Schienbeinschoner mit Stulpen können am Jurywagen für 10 Franken gekauft oder gegen ein Depot von 10 Franken ausgeliehen werden.
  • Unbedingt empfohlen sind Nockenschuhe (von Turnschuhen wird wegen der Rutschgefahr abgeraten; Stollenschuhe sind verboten).
  • Die Offside-Regel ist aufgehoben.
  • Die Torhüter dürfen Rückpässe eigener Mitspieler in die Hand nehmen.
  • Es gibt keinen Torabstoss. Der Torhüter kann den Ball entweder kicken oder werfen.

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Hier den Spielplan inkl. Reglement aufrufen!

SCZ-Schiedsrichter Ben Crawshaw: Mit Pfiff in den Cupfinal

Am kommenden Sonntag steht Ben Crawshaw aus dem Zollikerberg im Cupfinal – in besonderer Rolle. Der frühere Fussballer und Trainer des Sportclubs Zollikon leitet die Partie als Schiedsrichter.

Von Dennis Bühler

Ben Crawshaw„Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens“: Seit bald vier Jahren pfeift der Zollikerbergler Ben Crawshaw fast jedes Wochenende und manchmal auch unter der Woche Fussballspiele – und noch nie habe er bereut, seine eigenen Nockenschuhe an den Nagel gehängt und nach insgesamt elf Jahren als Trainer beim Sportclub Zollikon sein Amt aufgegeben zu haben, sagt er. „Die Erfahrungen, die ich als Schiedsrichter gesammelt habe, helfen mir auch bei hitzigen Situationen im Alltag“, so Crawshaw. Sei er früher Konflikten nicht gerade aus dem Weg gegangen, sei er inzwischen spürbar ruhiger und überlegter geworden.

Am  Sonntagmorgen pfeift der 30-Jährige den Cupfinal der D-Junioren zwischen YF Juventus und dem FC Horgen, standesgemäss auf neutralem Boden in Kloten ausgetragen. „Mit dieser Spielleitung betraut worden zu sein, ist für mich eine grosse Ehre“, sagt Crawshaw. „Es ist der bisherige Höhepunkt meiner Schiedsrichterkarriere.“ Schon als Spieler und Trainer sei der Pokalwettbewerb für ihn besonders reizvoll gewesen, schon damals habe er davon geträumt, mal im Cupfinal zu stehen. „Als Spieler und als Trainer habe ich das nie geschafft, jetzt aber als Schiedsrichter – ein Traum wird wahr.“ Dass er „nur“ das Endspiel zehn- und elfjähriger Junioren pfeift, tut seiner Begeisterung keinen Abbruch. Hauptsache sei, dass es sich um ein Finale handle, bei dem alle Spieler topmotiviert seien und das vor grosser Kulisse stattfinde.

„Nicht bloss ein Hobby“

Sich als Schiedsrichter vor zwei Mannschaften und den Zuschauern zu exponieren, erfordere viel Mut, sagt Crawshaw. Jenen Spielern und Personen am Spielfeldrand, die gerne unablässig über die Unparteiischen lästern, legt er ans Herz, sich auch mal als Schiedsrichter zu versuchen. „Dies würde das Verständnis für die teilweise enorm schwierigen Entscheidungen fördern, die innert Sekundenbruchteilen gefällt werden müssen.“

Sein Ziel als Schiedsrichter sei es, möglichst hoch hinaus zu kommen, sagt der gebürtige Engländer. Weil er erst spät – 26-jährig – mit dem Pfeifen begonnen habe, sei es zwar kaum realistisch, dereinst gar in der Challenge oder Super League engagiert zu sein. „Doch mindestens 1.-Liga-Spiele möchte ich pfeifen.“ Noch wichtiger als das Niveau der Spiele aber sei es ihm, weiterhin Freude zu verspüren. Deshalb freue er sich auf ein Spiel von D-Junioren genauso wie auf eine 2.-Liga-Partie, erst recht, aber nicht nur wenn es sich um einen Cupfinal handle. Denn: „Pfeifen ist für mich längst nicht mehr bloss ein Hobby, sondern eine Leidenschaft.“