1. Mannschaft: Noch ist das Aufstiegsrennen nicht verloren

Fünf Punkte liegen die Zolliker Fussballer in der Gruppe 4 der 3. Liga vor dem Start in die Rückrunde hinter Tabellenführer Brüttisellen-Dietlikon zurück. Glaubt man Trainer Christian Stengele, ist das Aufstiegsrennen noch nicht entschieden. „Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen und die Konzentration und die Disziplin steigern, werden wir Brüttisellen-Dietlikon noch in Bedrängnis bringen“, sagt er. „Aber nur dann.“ Mit der Vorbereitung und insbesondere dem in der Nähe von Murcia abgehaltenen Trainingslager ist Stengele zufrieden. Seine Spieler seien sehr motiviert und engagiert bei der Sache gewesen, sagt der 28-Jährige frühere Seefeld- und Küsnacht-Spieler. „Alle Spieler ziehen mit.“

Einziger Wermutstropfen der vergangenen Wochen war das Aus im Cup-Achtelfinal vor zehn Tagen: Gegen den Drittligisten Oetwil-Geroldswil musste Zollikon den entscheidenden Treffer zum 1:2 erst in der Nachspielzeit hinnehmen. Am kommenden Sonntag trifft der Seeklub um 10 Uhr auswärts auf den SV Seebach, der zur Winterpause lediglich sechs Zähler weniger aufweist. (dbü)

Lest morgen Mittwoch: Das ausführliche Interview mit SCZ-Trainer Christian Stengele – nur hier auf old.sczollikon.ch

Die 1. Mannschaft verliert im Cup-Achtelfinale 1:2 gegen Oetwil

In einer hart umkämpften und spannenden Partie zwischen den beiden Drittligisten SC Zollikon und FC Oetwil-Geroldswil ging der Gast knapp als Sieger vom Platz. Der Siegtreffer fiel in der 91. Minute. 

Der SC Zollikon überwinterte zum ersten Mal seit Jahren im René-Faigle-Cup und empfing am Sonntag den FC Oetwil-Geroldswil zum Achtelfinale. Beide Mannschaften spielen in verschiedenen Gruppen der 3. Liga um die Tabellenspitze. Für Spannung war also gesorgt.

Der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie. Andrea Schärer erzielte nach einer Vorlage von Sean Winkler mit einem satten Schuss in die linke obere Ecke das 1:0. Der SC Zollikon hatte in der ersten Halbzeit mehrere hochkarätige Chancen, um die Führung auszubauen, schaffte dies jedoch nicht.

Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen. Oetwil-Geroldswil hatte nun mehr Spielanteile, ohne aber vorerst zu guten Chancen zu kommen. Nach 70 Minuten konnten die Gäste nach einem verunglückten Spielaufbau des SC Zollikons zum 1:1 ausgleichen. In der 78. Minute erhielt SCZ-Verteidiger Jakub Vanek wegen einer rüden Grätsche die rote Karte. Der FC Oetwil-Geroldswil nutzte die Überzahl, um den Druck hochzuhalten und schloss in der Nachspielzeit einen Angriff per Kopf zum 2:1 ab. (Albert Gubler)

Telegramm

SC Zollikon – FC Oetwil-Geroldswil 1:2 (1:0).

Sportplatz Riet, 150 Zuschauer.

Tore: 14. A.Schärer 1:0. 70. 1:1. 91. 1:2.

SCZ: Niederhauser; C. Bühlmann, Dugandzic, Girod, Vanek; Lionzo (60. Rocha), F. Bühlmann (75. Strazzella), M. Felder, M. Schärer; A.Schärer, Winkler.

Bemerkungen: Gelbe Karten: M. Felder, Lionzo, C. Bühlmann (alle Foul). Rote Karte: Vanek (grobes Foulspiel). SCZ ohne Hugentobler, Martin, Y. Rämi (verletzt), Fuchs (krank), Oettli (2. Mannschaft), G. Rämi (gesperrt), Camichel (abwesend), Karpf, Oechslin, Heller (nicht im Aufgebot). Beim SCZ nicht eingesetzt: Azarnait, Staubli, Spalinger, Gubler.

Neujahrsansprache: 2015 ist das Jahr der Juniorenkommission JuKo

Liebe SCZ Familie,

Tresi Roca, SCZ-Präsident

wie in meinem letzten Bericht beschrieben, drückt uns zum heutigen Zeitpunkt nur an einer Stelle der Schuh – und er drückt gleich auf die Achillesferse. Was verursacht uns diesen Schmerz? Es sind die vielen Aufgaben, die unsere Juniorenkommission (JuKo) hat und die wir unter mehr Leute verteilen wollen und müssen. Erste Erfolge wurden schon erzielt, konnten wir doch im letzten Halbjahr die Warteliste der Junioren signifikant reduzieren. Ebenfalls konnten wir Stefanie Majer gewinnen. Sie unterstützt die JuKo im administrativen Bereich. Mindestens gleich wichtig ist, dass alle Personen, welche in dieser Saison für die JuKo tätig waren, immer noch dabei sind. Trotzdem brauchen wir hier noch Verstärkung. Wie kann diese aussehen?

Vorerst möchte ich hier aber erklären, was das Engagement der JuKo bewirken sollte. Die Antwort ist einfach: Die JuKo ist zur Unterstützung der Junioren und der Trainer da. Ihre Aufgaben sind unter anderem:

– Trainersuche, Trainerunterstützung, Trainerausbildung

– Organisieren von Trainingsplätzen / Turnhallen

– Schiedsrichter aufbieten

– Konflikte lösen (Trainer/Spielern/Eltern)

– Spiele, Spieler, Trainer beobachten

– zusammen mit Trainern Mannschaftseinteilungen vornehmen

– Organisation Spielersuche (z.B. gerade aktuell: A-Junioren!)

Wie kann man die JuKo unterstützen?

Ganz wichtig ist es hier zu sagen, dass man nicht unbedingt der JuKo beitreten muss. Man kann z.B. als Eltern die Trainer auch unterstützen, indem man die Junioren zu den Auswärtsspielen fährt, den Trainer auch mal lobt oder mit ihm spricht. Auch schätzt er es sicher, wenn man ihn fragt, ob man ihm kleinere Arbeiten (Bälle pumpen, Kinder trösten, Wasser holen, Tore aufstellen …) oder grössere Arbeiten (Adresslisten nachführen, während der Trainings unterstützen, Assistenztrainer/Trainer werden) abnehmen kann. Diese Hilfe ist wichtiger als man denkt, denn je wohler sich die Trainer im Klub fühlen, umso länger bleiben sie ihm treu. Treue Trainer bedeuten weniger Arbeit für die JuKo.

Die zweite Möglichkeit ist der Beitritt in die JuKo. Wichtig ist es, dass man am Anfang gleich etwa sagt, wie viel Zeit man aufbringen möchte. Wir müssen die JuKo so hinkriegen, dass die Leute diese ehrenamtliche Arbeit nicht als „arbeiten müssen“ empfinden. Ich vergleiche diese Arbeit sehr gerne mit einer Spende, dementsprechend sollte man diese Arbeit gern verrichten, mit der Gewissheit, etwas Sinnvolles gemacht zu haben. Der Vorteil im Vergleich zur finanziellen Spende ist der folgende: Sie wissen ganz genau, was Ihre Zeit-Spende bewirkt und können sich darum auch mehr darüber freuen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wenden Sie sich doch an unsere Juniorenkommission oder direkt an mich: E-Mailadresse.

Der SCZ ist eine grosse Familie

Zum Schluss meines Berichtes möchte ich unbedingt noch erwähnen, dass der SCZ in den letzten Jahren immer etwas familiärer geworden ist, was mich ausserordentlich freut. Der Neid gegenüber anderen Mannschaften ist gänzlich verschwunden. Man hilft sich gegenseitig aus, organisiert ausserhalb des Vorstandes mannschaftsüberlappende Events (als Paradebeispiel sei hier das vom Feinsten organisierte Weihnachtsturnier vom „Eis“ erwähnt) und kommt bestens mit der Chefin unserer Klubbeiz aus. Auch litten die sportlichen Erfolge nie unter dieser neuen Bereitschaft zur Kooperation, im Gegenteil. Bitte tragt zu dieser Errungenschaft weiterhin Sorge – diese Verbundenheit ist unglaublich viel wert.

In diesem Sinne ein DDS (Dickes DankeSchön) an all die vielen, die dem Klub auf irgendeine Art und Weise verbunden sind!

Es Guets Nois

Euer Präsi,

Tresi

(Andreas Roca)

1. Mannschaft: Fulminanter Start, Formkrise, Cupsieg zum Schluss

Die 1. Mannschaft startete im August und September fulminant in die 3.-Liga-Saison. Dann folgte eine durch Absenzen und Verletzungen bedingte Formkrise, sodass man zur Winterpause nun fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Brüttisellen-Dietlikon aufweist. Zum Vorrundenabschluss gewann das Team im Cup gegen das höherklassige Schlieren und setzte dem gelungenen Jahr einen weiteren Höhepunkt auf.

1.MannschaftNach einer guten Vorbereitung begannen wir die Saison stark. Vier Mal in Folge endeten die Spiele mit einem Tor Differenz – jeweils zu unseren Gunsten. Die Umstellung auf das 4-4-2-System funktionierte. Nach einem überzeugenden 6:1 im Derby gegen Küsnacht grüssten wir von der Tabellenspitze. Zudem erreichten wir dank Siegen in weit entfernten Dörfern (Büsingen und Feuerthalen) erstmals die 3. Runde des Zürcher Regionalcups. Besonders erfreulich war, dass sich die im Sommer neu zum Team gestossenen Spieler so schnell integrieren konnten.

Formkrise im Oktober

Leider hielt unsere ausgezeichnete Frühform nicht an. Aufgrund einiger Ferienabwesenheiten und Verletzungen verloren wir den Rhythmus und dementsprechend auch Punkte. Auch die Trainingspräsenz nahm wie die Leistungen auf dem Platz ab. Nun stehen wir mit fünf Punkten Rückstand wieder einmal auf dem schon bekannten 2. Platz. Wir machten erneut die schmerzliche Erfahrung, dass ein bisschen weniger zu wenig ist!

Zwei Highlights zum Schluss

Weihnachtsgekicke, 1. MannschaftIm allerletzten Spiel der Vorrunde folgte dann das absolute Highlight: Im Cupspiel der dritten Runde besiegten wir den Zweitligisten FC Schlieren mit 2:0. So überwintern wir zum ersten Mal seit langem im Cup.

Den traditionellen Abschluss der Saison bildete das vierte von der 1. Mannschaft organisierte Weihnachtsturnier, bei dem alle Aktivmannschaften den Beginn der Adventszeit feierten.

Nun gilt es, diese positiven Ereignisse aus dem Spätherbst ins nächste Jahr mitzunehmen, um noch einmal die Tabellenspitze angreifen zu können.

Herzlichen Dank an alle, die uns in der Vorrunde unterstützt haben!

Christian Stengele

2. Mannschaft: Eine gute Vorrunde – und unausgeschöpftes Potenzial

Es gab während der Vorrunde der 2. Mannschaft Höhen und Tiefen, schreibt Trainer Fabian von Rechenberg. Schlussendlich steht das Team in der 4. Liga auf einem guten 4. Zwischenrang und hat noch viel Luft nach oben.

Die 2. MannschaftWir dürfen zufrieden sein. Die Mannschaft spielt konstanter als in der letzten Vorrunde und war einzig gegen den FC Neumünster die klar schwächere Mannschaft, wenn auch nicht chancenlos auf einen Punktgewinn. Der 4. Zwischenrang ist eine klare Verbesserung zum letzten Jahr. Allerdings wäre der 3. Platz möglich gewesen.

Die Höhepunkte

Es gab allgemein viele Höhepunkte in dieser Vorrunde. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war seit dem Aufstieg in die 4. Liga noch nie so gut wie jetzt. Zu den Highlights gehörten sicherlich die unvergesslichen Torwart-Auftritte der Dugandzic-Brüder, die Siegesschlacht von Uster und das last-minute-Tor in Männedorf.

Die Tiefpunkte

Leider gab es aber auch in diesem Halbjahr ein paar echte Tiefpunkte. In Herrliberg haben wir nach einer hoch überlegenen 3:0-Führung zwei Punkte nicht nur verschenkt, sondern unser Ansehen mit unrühmlichem Verhalten mit Füssen getreten. Zwei Spieler haben ohne Abmeldung am gleichen Spieltag vergessen die Juniorenspiele zu pfeifen. Und zum ersten Mal kam es vor, dass ein Spieler einen Match versoffen hat. Die Strafen nach diesen Missetaten waren drakonisch und die junge Mannschaft hat ihre Lehren daraus gezogen.

Das (unausgeschöpfte) Potential

Erschreckend ist die schwankende Trainingspräsenz. Allgemein ist diese mit 16 bis 20 Spielern pro Training für eine 4.-Liga-Mannschaft zwar enorm hoch. Doch kommen immer wieder einzelne Wochen, während derer sich gerade mal zehn bis zwölf Spieler einfinden. Es gibt einige Spieler, die ihre Konstanz bei der Trainingspräsenz hinterfragen müssen. Wäre diese höher, könnten wir um die Tabellenspitze mitspielen.

Des Weiteren hat die Mannschaft riesiges Potential, da sie (auch dank der Integration einiger A-Junioren) sehr jung ist. Über 90 Prozent der Spieler sind 23 Jahre jung und jünger. Und das Kader konnte in den vergangenen Monaten auch noch nicht aus dem vollen schöpfen: Oliver Aeschimann, Valentin Müller, Raphael Salatti, Conan O`Brien, Dario Leumann, Ante Vasilij, Luca Mazzola, Marc Widmer und Michael Karrer sind gar nicht oder nur ganz selten zum Einsatz gekommen, da sie länger abwesend waren. Jeder dieser Spieler kann die Mannschaft nochmals stärker machen.

Danke Elias Grisoni…

Verabschiedet hat sich nach sechs Jahren Elias Grisoni aus dem SC Zollikon. Wir erinnern uns mit Freude an seine vielen Tore, seine enorme Trainingspräsenz, sein Engagement als Juniorentrainer, Grümpi-Mannschafts-Organisator, beim Auf- und Abstellen von verschiedenen Anlässen und und und. Er hat Grosses für den Verein geleistet und wir werden ihn dementsprechend in bester Erinnerung behalten.

…und danke vielen weiteren Personen

Besonderer Dank geht an Alain Merkli und Ivo Dugandzic, die mich als Trainer unterstützen und als Backup fungieren. Vielen Dank an den Vorstand für sein Engagement, das man nicht genug würdigen kann. Vielen Dank an Wendy, die die beste Clubmutter ist, die man sich wünschen kann. Vielen Dank an Christian Stengele, den Trainer der 1. Mannschaft, mit dem die Zusammenarbeit super funktioniert. Danke an Cedi und Tarik vom „Drei“, denen ich ihren „Papi“ hin und wieder ausleihen darf. Und ganz besonderen Dank an Edith Karpf-Godenzi, die wieder kein Spiel verpasst hat!

Besonders freut uns, dass wir mit dem Zuzug von Fabian nun auch Ursina und Stefan regelmässig am Spielfeldrand begrüssen dürfen! Denise Rämi, Daniel Bruderer und Ronja Karpf, wann kommt ihr wieder regelmässig? Wir spielen doch besser als letztes Jahr! J Natürlich auch herzlicher Dank an Euch!

Wir freuen uns auf die Rückrunde. Ane Manne!

Euer Coach (für meine Junioren)

Euer Flitzer von Zollikon (für alle andern)

Fabian von Rechenberg

3. Mannschaft: Viel Eifer, hohe Trainingspräsenz, gute Leistungen

Cedric Hofstetter und Tarik Azarnait sind mit den Leistungen ihrer Spieler im Jahr 2014 zufrieden. Insbesondere gefällt den Trainern der 3. Mannschaft der Elan, mit dem ihre Spieler zu Werke gehen.

3. Mannschaft, BerichtDie Vorzeichen standen positiv: Schon während der Rückrunde in der ersten Jahreshälfte konnten die Spieler der 3. Mannschaft die Resultate und Leistungen markant steigern. In der darauf folgenden Sommerpause fiel kein einziges Training aus, die  Übungseinheiten wurden von jeweils zwölf bis 22 Spielern besucht. So konnte das Team mit viel Schwung in die neue Saison starten.

Die ersten zwei Spiele waren hart umkämpft. Leider verloren wir sie beide zu hoch (1:4, 0:3), zumal sich die Differenz erst in den letzten Matchminuten ergeben hatte. Schon eine Woche darauf feierten wir bei Rot Weiss Winikon den ersten Sieg der Saison. In Oberrieden, wo der Platz so schmal ist, dass ein Einwurf auf Strafraumhöhe die Wirkung eines Eckstosses hat, konnten wir erneut punkten. Einen weiteren Sieg konnten wir zu Hause gegen Herrliberg verbuchen. Die anderen vier Spiele verlor die Mannschaft mit jeweils nur einem Punkt Tordifferenz. Es fehlte nur wenig um auch diese Begegnungen für uns zu entscheiden.

Neuer Sponsor und drei Juniorentrainer

Durch die für die Mannschaft unnatürlich hohe Zahl an Strafpunkten, die grösstenteils mit zwei roten Karten zu erklären ist, stehen wir auf dem 8. Platz in der zehn Teams umfassenden Tabelle, hinter dem punktgleichen 7. Mönchaltdorf. Bis zum vierten Platz fehlt nicht viel. Die drei Topteams hingegen sind weit entfernt.

Ungefähr neun Monate nach dem ersten Treffen mit  SCZ-Vizepräsident Ferry Hermida und unserem neuen Sponsor Oliver Twist Pub haben wir vor kurzem endlich unsere neuen Trikots erhalten, in denen wir die nächste Saison spielen werden. Ein spezieller Dank geht ans Oliver Twist Pub für die Finanzierung, an Ferry Hermida für die Koordination und an Diego Peralta für das Logodesign.

An dieser Stelle ist auch auf unsere drei mutigen Spieler aufmerksam zu machen, welche seit dem Sommer das Eb-Juniorenteam führen. Luka Demsar, Maikel Dias und Diego Peralta haben mit ihrer Juniorenmannschaft in diesem halben Jahr viel geleistet und den Aufstieg in eine höhere Stärkenklasse geschafft. Gratulation!

Nach dieser erfolgreichen Saisonhälfte, die wir spielerisch in der Rückrunde toppen wollen, endete das Training Anfangs Dezember zugunsten einer Kreativpause der Spieler. Mit einem gelungenen Team-Apéro am 23. Dezember konnten wir das Jahr abschliessen und uns auf die Feiertage vorbereiten. Im neuen Jahr fängt das Training und die Vorbereitung auf dem Riet wieder an. Ziel ist es schon auf Saisonniveau in die Rückrunde zu starten. So können wir uns wichtige Punkte sichern. Hauptsache ist jedoch immer noch der Spass am Fussball und der Zusammenhalt im Team.

Cedi Hofstetter, Doriq Azarnait und Kommunikation Witzig

 

Juko: Warteliste abgebaut, Trainersuche bleibt schwierig

Mitte März 2014 übernahmen wir, Severin Oechslin und Albert Gubler, gemeinsam das Amt des Juniorenobmanns beim SC Zollikon. Der Beginn unserer ersten Saison war dementsprechend herausfordernd und spannend.

Unser grosses, prioritäres Ziel für die Saison 2014/15 war der Abbau der Warteliste. Als Dorfverein ist der SC Zollikon bestrebt, so vielen Kindern wie möglich die Gelegenheit zu geben, Fussball zu spielen. Dank vielen sehr engagierten und motivierten Trainern und der guten Infrastruktur mit Kunstrasen ist es uns gelungen, die Warteliste auf eine Handvoll Kinder zu verkleinern.

Bei den C-Junioren und bei den D-Junioren konnten wir je eine zusätzliche Mannschaft bilden, die am Meisterschaftsbetrieb teilnahmen. Für das kommende Frühjahr folgt die nächste Neuerung: Bei den E-Junioren werden wir zum ersten Mal gleich vier Mannschaften stellen, darunter eine in der Promotionsklasse!

A-Junioren gesucht

Während es bei den jüngeren Spielern aufwärts geht, sieht es am anderen Ende des Spektrums leider düster aus. Es ist uns nicht gelungen, genügend ältere Spieler im Verein zu behalten, weshalb wir die A+-Junioren bereits vor Saisonbeginn zurückziehen mussten. Die verbleibenden Spieler wurden in die drei Aktivmannschaften integriert.

Für die zweite Saisonhälfte und auch die neue Saison möchten wir uns vermehrt auch um die ältere Generation kümmern: Unsere ältesten Junioren sollen den Spass am Fussball behalten und Teil der grossen SCZ-Familie bleiben!

Trainer und Assistenztrainer gesucht

Der Juniorenbetrieb beim SC Zollikon ist nur dank dem grossartigen Engagement der freiwilligen Trainer möglich. Auch dieses Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei den Trainern und Trainerinnen bedanken, welche den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten, sondern sie auch zu guten Fussballspielern ausbilden.

In den nächsten Monaten geht die Planung für die neue Saison auch schon wieder los: Wir suchen immer wieder nach interessierten und fussballbegeisterten Personen, die Interesse haben, als Trainer oder Assistenztrainer im Verein mitzuwirken. „Fussballbegeistert“ heisst im Übrigen nicht, dass man Fussballspielen können muss. Falls Du dich angesprochen fühlst, kannst  Du dich sehr gerne jederzeit bei uns melden!

Damit wünschen wir euch noch einen tollen Jahresabschluss und hoffen, dass die Junioren und Eltern weiterhin mit viel Spass und Elan beim SC Zollikon dabei bleiben.

Severin Oechslin und Albert Gubler

Junioren-Obmänner SC Zollikon

A-Junioren: Der SCZ braucht rasch wieder ein A-Juniorenteam!

Weil das Team über zu wenig Spieler verfügte, musste der SCZ seine A-Junioren aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückziehen. Doch der SCZ braucht seine ältesten Junioren dringend, schreibt Trainer Toni Incagliato. Sonst droht auch ein Absturz der Aktivmannschaften.

Als ich mich im vergangenen Mai entschloss, nach einigen Jahren Unterbruch die A-Junioren erneut zu übernehmen, war ich voller Tatendrang (doch es kam bald alles anders). Den definitiven Zuschlag, das Team trainieren zu können, erhielt ich erst in den Sommerferien. So musste ich von Anfang an allen Junioren nachrennen. Leider konnte ich nur sehr wenige von ihnen erreichen. Ein Teil von ihnen wollte eine Pause einlegen, andere spielen schon bei den Aktiven, andere weilen im Militär oder im Ausland. So mussten wir das erste Spiel (Cup) forfait geben und später sogar die Mannschaft aus dem Meisterschaftsbetrieb zurückziehen.

Für die Rückrunde sieht es leider nicht besser aus… Schade! Während meiner langen Mitgliedschaft beim SCZ passiert es bereits zum dritten Mal, dass wir keine A-Junioren stellen können. Die beiden ersten Male ging es mit dem SCZ kurz darauf steil bergab.

Es bleibt nur zu hoffen, dass ein solcher Absturz dieses Mal nicht geschehen wird. Klar ist: Der Verein braucht so rasch wie möglich wieder A-Junioren.

C.T.

Toni Incagliato

B-Junioren: In der oberen Tabellenhälfte abgeschlossen

Die Zolliker B-Junioren bereiteten sich während der Sommerferien gewissenhaft auf die neue Saison vor, litten dann aber unter grossem Verletzungspech, das die angestrebten Ziele vorerst in weite Ferne rücken liess. Dank beherzter Leistungen schlossen sie die Spielzeit letztlich trotzdem auf dem guten 5. Tabellenrang ab.

B-Junioren1Der Herbstrunde 2014 sahen vor allem die Jungs der Jahrgänge 99 mit Freude entgegen. Denn nachdem sie letzte Saison ein Jahr früher als vorgesehen bei den B-Junioren hatten spielen müssen, normalisierte sich die Situation betreffend Altersunterschied nach den Sommerferien wieder.

Um uns optimal auf den Saisonstart vorbereiten zu können, führten wir in der letzten Sommerferienwoche auf dem Riet ein Trainingscamp durch. Während vier Tagen versuchten wir jeweils zwei Stunden am Morgen und am Nachmittag und bei guten Wetterbedingungen mit vielen abwechslungsreichen Übungen Technik, Ausdauer und Schnelligkeit zu verbessern.  Unglücklicherweise verletzte sich gleich zu Beginn des Camps unser Mittelfeldspieler Jesper Montezin derart schlimm, dass er uns vorzeitig verlassen und  für sechs Wochen auf fussballerische Aktivitäten verzichten musste.  Obwohl uns so ein wichtiger Spieler fehlte, profitierte die Mannschaft von der einmaligen Gelegenheit in Ruhe und ohne Zeitdruck effizient trainieren zu können. Dabei konnten wir uns auch mal Themen widmen, für die während der Meisterschaft normalerweise keine Zeit bleibt.

Nach diesen vier Tagen wäre das Gros des Teams eigentlich top vorbereitet und motiviert gewesen, die anstehenden Meisterschaftsspiele in Angriff zu nehmen.  Doch dann verletzten sich drei weitere Spieler so unglücklich, dass sie für die ersten Spiele nicht einsatzfähig waren. Mit talentierten C-Junioren versuchten wir diese Ausfälle im Kader zu ersetzen. Das Verletzungspech verfolgte uns aber weiter, als sich beim ersten Match unser Torhüter Manu Wyss und in einer späteren Partie auch noch unser zweiter Torhüter Maxi Jonescu verletzten. Trotz dieser Absenzen und verstärkt mit C-Junioren gewannen wir das erste Spiel gegen den FC Gossau souverän 5:1.

B-Junioren2Vor allem im Cup-Spiel  gegen den in der 1. Stärkeklasse engagierten FC Volketswil bewiesen die Jungs, dass sie auch einem vermeintlich stärkeren Gegner Paroli bieten können, und verloren nach guter Leistung nur knapp mit 0:1. Dramatisch verliefen dann die Spiele gegen den FC Pfäffikon und den späteren Gruppensieger und Aufsteiger FC Maur: Beide Male verspielten wir einen schon sicher geglaubten Vorsprung (2:0 gegen Pfäffikon, 3:1 gegen Maur) in den letzten 15 Minuten noch und beendeten die Partien mit einem Unentschieden. So waren dies viel mehr vier verlorene als zwei gewonnene Punkte.

Den Höhepunkt der Meisterschaft bildete das mit grosser Spannung erwartete Derby auswärts gegen das Team Herrliberg-Küsnacht b, unseren Erzrivalen. Das Spiel endete 3:3-Unentschieden. Dabei bewiesen die Jungs, dass sie fähig sind mit viel Kampfgeist, Ehrgeiz und Willen einen 0:2- und einen 2:3-Rückstand aufzuholen.

Einmal mehr hat das Team während der Saison mit viel Fleiss und tollem Einsatz eine gute Leistung gezeigt und weitere Fortschritte erzielt. Mit drei Siegen, drei Niederlagen und drei Unentschieden  beendeten wir die Saison auf dem guten 5. Platz und somit knapp in der oberen Tabellenhälfte.  Wir gratulieren unserem Captain Micha Saluz, der die Saison als Torschützenkönig abschloss.

Ein grosses Dankeschön geht an die lieben Eltern, welche uns sowohl bei den Heim- als auch Auswärtsspielen unterstützten. Ebenso bedanken wir uns fürs Waschen der Tenues. Ein besonderer Dank gilt auch Wendy Winkler für die kulinarische Betreuung während des Sommercamps.

Werner Kienle und Carlo Bühlmann

B-Juniorinnen: Ein motivierender 17:0-Sieg nach langer Durststrecke

Die jungen B-Juniorinnen des SC Zollikon und des FC Küsnacht haben lange nicht ins gegnerische Tor getroffen – schossen sich gegen den FC Fehraltorf aber schliesslich in eindrücklicher Manier den Frust von der Seele. „Was für ein Schlusspunkt einer doch sehr verhaltenen Saison“, schreiben die Trainer Stephan Lang und Peter Christen.

Nachdem Peter und ich im Sommer das neue Team der B-Juniorinnen übernommen hatten, stellten wir sogleich fest, dass uns die Arbeit nicht ausgehen würde. Um ein genügend grosses Kader bilden zu können, musste erst die bestehende Basis fast zur Hälfte mit C-Juniorinnen ergänzt werden. Nach dem Start der Meisterschaft zeigte sich dann rasch, dass uns dadurch unsere Gegnerinnen an Alter, Erfahrung, Ausbildung und nicht zuletzt auch an Substanz ziemlich voraus waren.

Dementsprechend verliefen unsere Meisterschaftseinsätze sehr synchron. Die einzige Variable war die Zahl der erhaltenen Gegentreffer: 0:5, 0:4, 0:9, 0:3..! Wann aber sollte uns endlich der erste Torerfolg gelingen?

Ende September gegen den FFC Südost schien unsere Arbeit Früchte zu tragen. Wir dominierten den Gegner in erfreulicher Weise, schafften es jedoch erneut nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Folglich ging leider auch dieses Spiel ­– diesmal aber sehr unverdient – 0:1 verloren. Zwei Runden später wurden wir Trainer endlich erlöst: Gegen den FC Rüti gelangen uns tatsächlich vier Tore! Die Anzahl der kassierten Gegentreffer sei an dieser Stelle verschwiegen.

Unser Ziel: Sieg, viele Tore, kein Gegentreffer

Unsere Spielerergebnisse schlugen sich natürlich auch in der Tabellenposition nieder. Einzig Fehraltorf lag noch hinter uns – und just bei diesem Gegner hatten wir in der letzten Meisterschaftsrunde anzutreten. Zuvor waren aber noch zwei Runden zu absolvieren, wobei uns gegen Dübendorf endlich der langersehnte erste Punktegewinn gelang.

Samstag, 8. November 2014, ein herrlich warmer Herbsttag, Tatort Sportplatz Heiget in Fehraltorf, Direktbegegnung der Tabellenletzten. Wir Trainer konnten endlich einmal alle unsere besten Akteurinnen aufbieten, die Zielsetzung war dadurch klar: Sieg, viele Tore, aber kein Gegentreffer! Nach acht fulminanten Minuten führten wir bereits 2:0 und weitere Tore folgten praktisch im Minutentakt. Das ganze Team kämpfte unermüdlich und erbarmungslos bis zum Schlusspfiff. 0:17 zu unseren Gunsten hiess es am Ende, wir konnten es kaum glauben. Was für ein Schlusspunkt einer doch sehr verhaltenen Saison. Gerne nehmen wir dieses Ergebnis motivierend mit ins neue Jahr.

Bis dahin bleibt uns nur, uns beim ganzen Team für den geleisteten Einsatz in Spiel und Training zu bedanken (wobei beides sicher noch zu verbessern ist!). Ein ganz spezieller Dank gilt auch Oliver sowie allen für die erbrachte Unterstützung.

Stephan Lang und Peter Christen