Ca-Junioren: Ungeschliffene Diamenten, die Freude bereiten werden

Bei den aktuellen Ca-Junioren ist sehr viel Talent vorhanden, schreiben die Trainer des Teams. Sechs von ihnen werden hier genauer vorgestellt.

Teamfoto, C-JuniorenHier wachsen zwei vielversprechende Jahrgänge heran, liebe Freunde des SC Zollikon. Die 2000er- und 2001er-Kids der Ca-Junioren sprudeln nur so vor Talent und Potenzial. Es sind ungeschliffene Diamanten, die in wenigen Jahren hoffentlich in der 1. Mannschaft für Schlagzeilen sorgen werden! Letztes Jahr haben wir euch Amal, Mauricio, Baran, Manabu, Kai und Mathias vorgestellt; dieses Jahr haben es sich folgende Herren verdient, kurz vorgestellt zu werden:

Christian
Dieser Junge ist beinahe jeden Tag auf dem Fussballplatz, und das merkt man sofort, wenn man ihm beim Fussballspielen zusieht. Tolle Ballbehandlung, saubere Technik, Kreativität und Übersicht; ein richtiger Spanier eben. Christian ist eine Mischung aus David Silva, Isco und Xabi Alonso: das Herz unseres Mittelfelds.

Livio
Nach einem kurzen Abstecher zum FC Küsnacht ist er nun wieder zu Hause. Vom Flügel zum Stürmer umfunktioniert, steuerte er viele wichtige Tore bei. Extrem vielseitig: Er kann die Bälle im Mittelfeld gut abholen und abprallen lassen, ist aber auch durch seinen Speed extrem gefährlich bei Pässen in die Tiefe.

Eros
In den ersten Trainings und Spielen blieb unser rechter Flügel noch blass. Ab dem zweiten Meisterschaftsspiel war er dann aber nicht mehr aus der Startelf wegzudenken – und das obwohl er zum jüngeren Jahrgang gehört. Tempo, hervorragende Ballbehandlung und ein unzähmbarer Tordrang machen ihn zu einer ganz gefährlichen Offensivwaffe.

Diogo
Ein klassischer SCZ-„Schischi“. Gesegnet mit dem Drang nach Tunnels, Chippos und Dribblings bringt er die Zuschauer zur Ekstase. Hinzu kommt, dass er körperlich den meisten überlegen ist und praktisch jeden Zweikampf gewinnt.

Linus
Dass er ein hervorragender Innenverteidiger ist, wussten wir bereits, als wir ihn im Frühjahr bei den Da-Junioren scouteten. Der Junge verliert fast keinen Ball und ist darum für höheres bestimmt. Nun wird er zum zentralen Mittelfeldspieler oder Stürmer umgeschult.

Immi
Er hat im letzten halben Jahr zusammen mit Eros wohl den grössten Entwicklungssprung gemacht. Er saugt Fussballwissen auf wie ein Schwamm und setzt es dann auf dem Platz immer besser um. Hinzu kommt, dass er viel an seiner Ballsicherheit gearbeitet hat; so wird er zur ernsthaften Option fürs zentrale Mittelfeld.

Die Herbstrunde 2014 schloss die Mannschaft mit sechs Siegen, einem Unentschieden, zwei Niederlagen und somit 19 Punkten auf dem 2. Platz ab. Die beiden Niederlagen musste man in den ersten vier Spieltagen hinnehmen. Seit fünf Spieltagen sind die Jungs nun also ungeschlagen und haben die Gegner zum Teil total dominiert, was auf eine noch erfolgreichere Frühlingsrunde hoffen lässt. Auf jeden Fall ein ganz grosses Lob an unsere Junioren für diese gelungene Hinrunde!

Auf den Lorbeeren ausruhen wäre jetzt aber komplett verkehrt; es liegt viel Arbeit vor uns. So müssen wir zum Beispiel mit Marino und Livio noch einige Tricks der „Tachibana Twins“ einstudieren; das wird ganz grosses Kino! Wir werden natürlich weiterhin hart an der Technik arbeiten (Stichwort „Rondos“), und vor allem bei der Taktik besteht noch viel Luft nach oben. Hier können wir noch einiges perfektionieren um den Gegner in Zukunft noch mehr zu dominieren.

Und ganz zum Schluss geht ein Dankeschön an die lieben Eltern. Wir hatten immer viel Unterstützung (und Fahrer) an den Auswärtsspielen und auch beim Leibchenwaschen hatten wir nie Probleme einen Freiwilligen zu finden. Das macht den Trainerjob eindeutig einfacher und angenehmer. Nochmals herzlichen Dank!

Tomas Hermida, Matteo Felder, Yves Rämi und Beni Niederhauser

Cb-Junioren: Schwieriger Übergang zum Grossfeld-Fussball

Zum ersten Mal seit einigen Jahren verfügt der SC Zollikon über einen so zahlreichen C-Junioren-Jahrgang, dass zwei Mannschaften gebildet werden konnten. Nach einer harzigen Trainersuche übernahm ich Anfang Saison das Training der Spieler der Jahrgänge 2000 und 2001, schreibt Trainer Albert Gubler.

Erfreulicherweise wächst der Sportclub weiterhin und so war für uns die Freude gross, als wir eine zweite C-Mannschaft bilden konnten. Mit einem Kader von 15 Junioren starteten wir in die Saison. Was auf den ersten Blick etwas knapp aussieht, ist dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Ca kein Problem. An jedem Wochenende stehen uns Aushilfen zur Verfügung. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

Die Saison startete gleich mit der höchsten Niederlage, einem 0:7 gegen den FC Egg. Man merkte den Junioren an, dass sie noch nicht an die grösseren Platzverhältnisse und das neue Spielsystem mit elf Spielern gewöhnt waren. Doch gleich in der Woche darauf konnte man den schlechten ersten Eindruck korrigieren. Im Derby gegen den FC Seefeld / Witikon ging man dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 6:4 als Sieger vom Platz.

Dieses Szenario sollte den Ton für die verbleibende Herbstsaison angeben, wiederholte es sich doch immer wieder: Die SCZ-Spieler zeigten oft vor allem nach der Pause sehr gute Leistungen und verbesserten sich auch spielerisch, wobei sie nie aufgaben und in jedem Spiel bis zum Schluss an ihre Chance glaubten.

Spektakuläre Aufholjagden

Den Zuschauern boten die Cb-Junioren auch ab und zu ein Spektakel, etwa beim 7:7 gegen den damaligen Tabellenführer (und späteren Dritten) Schwerzenbach, als man einen 0:3-Rückstand drehte und danach 1-Tor-Rückstände bis zum Spielende immer wieder auszugleichen vermochte. Die Saison schloss man mit drei Siegen und einem Unentschieden auf dem 8. Rang ab. Vor allem in den Spielen gegen Küsnacht und Männedorf wäre mehr drin gelegen.

Insgesamt war die Vorrunde aber ein Erfolg. Vor allem auf technischer und taktischer Ebene gelangen den Spielern Fortschritte und dank einer sehr guten Trainingspräsenz ist auch der Teamgeist hoch. Ich möchte mich ganz herzlich bei Toni Incagliato bedanken, der mich ab Mitte Vorrunde tatkräftig beim Training und bei den Spielen unterstützt hat. Zudem geht mein Dank auch an die Eltern, die mit Zuschauen, Fahren und Waschen ihren Junioren den Spielbetrieb ermöglicht haben. Somit freuen wir uns auf eine Rückrunde, in der wir natürlich öfters als dreimal gewinnen möchten.

Albert Gubler

Da-Junioren: Enttäuschende Ergebnisse, aber hohe Motivation

Oft hatten die Da-Junioren nicht oder nur ganz knapp genügend Spieler, weshalb der Klassenerhalt verpasst wurde. „In der kommenden Rückrunde werden wir motivierter und voller Willensstärke antreten“, schreiben die drei Spieler Jonathan Zürcher, Richard Beinhoff und Gabriel Sturm.

Endlich war es so weit, an diesem Montag absolvierten wir unser erstes Training. Alle Junioren und Juniorinnen sind mit sehr grosser Begeisterung zum ersten Training eingetroffen. Mirsad Kadic und Renato Lionzo (ein lustiger und humorvoller Co-Trainer) sind seit Anfang der neuen Saison unsere Trainer. Anfangs der Saison lief es für uns einigermassen ertragbar, doch nach einigen Spieltagen ging es mit den Ergebnissen den Berg runter. Aber nicht mit unserer Motivation. Die Spiele gingen verloren, trotzdem kamen alle gerne ins Training.

Ins Da kamen im Sommer viele neue Spieler aus dem E, die körperlich mit den besten Mannschaften noch nicht mithalten konnten. Vom letzten Da blieben nur drei Spieler übrig, Wir hatten auch viele Verletzte und abwesende Spieler, weshalb wir einige Spiele ohne Ersatzspieler bestreiten mussten. Meistens hatten wir gar keinen oder nur einen Ersatzspieler. Zwei Spiele beendeten wir nur mit acht Mann.

Die Trainings in der Halle machen sehr viel Spass. In der kommenden Rückrunde werden wir dank unseres Abstiegs motivierter und voller Willensstärke zu den nächsten Spieltagen antreten!  Es werden neue Spieler vom Db zu uns stossen, damit der Konkurrenzkampf grösser wird. Auf der Ersatzbank wird es nicht mehr langweilig sein, so ganz alleine.  Wir  freuen uns auf die Trainings und die Spiele und erwarten bessere Ergebnisse als in der Hinrunde.

Jonathan Zürcher, Richard Beinhoff und Gabriel Sturm

Db-Junioren: Selbst alleine sind die Spieler gut zurechtgekommen

Zu Saisonbeginn gab es noch gewisse Anpassungsprobleme ans grössere Spielfeld, doch steigerten sich die Spieler kontinuierlich und bildeten zuletzt ein schlagkräftiges Team, schreibt Trainer Davide Guido.

Eine neue Saison beginnt stets mit einer neuen Herausforderung: Die unsrige lautete im vergangenen Sommer, mit Unterstützung der älteren Db-Junioren die Ea- und Eb-Junioren an das grössere Feld zu gewöhnen. Und aus den Db-, Ea- und Eb-Junioren ein Team zu bilden.

Anfangs Saison musste noch viel probiert und entdeckt werden. Wer ist auf welcher Position am effektivsten in diesem Team, war die Frage. Mit dem Ziel, Ende Saison besser zu sein als am Anfang, waren die Niederlagen zu Beginn der Saison zu verkraften. Die Mannschaft entwickelte sich stets weiter, die Aufstellung wurde angepasst, die Spielerpositionen wurden verändert, sodass gegen Ende der Saison eine kompetitive Mannschaft entstand, die gut in der Liga mithalten konnte. Die letzten Spiele der Saison brachten dann auch Punkte auf unser Konto. Die Mannschaft war gewachsen und stärker geworden. Jeder Spieler konnte das umsetzen, was der Trainer wünschte. So konnte man auch das letzte Spiel gegen einen starken Gegner auf Augenhöhe gestalten.

Danke für die Unterstützung

Ich möchte mich bei der Mannschaft für ihre Unterstützung bedanken. Weil ich als einziger Trainer dieser Mannschaft auf dem Platz stand, war es wichtig, dass die Junioren auch alleine zurechtkommen. Jungs, das habt ihr super gemacht, weiter so!

Ein grosses Dankeschön geht an alle, die sich als Schiri zur Verfügung stellten, sowie an Luca und Edwin, die einzelne Trainings für mich übernommen haben. Bedanken möchte ich mich auch bei Wendy (das war ein super Brunch), bei den Eltern für ihr Vertrauen und die Mithilfe, bei unseren treuen Fans und dem ganzen Vorstand des SCZ.

Davide Guido

Dc-Junioren: Fast ein 0:5 gedreht – und immer gute Stimmung

Zu Saisonbeginn mussten die Trainer der Dc-Junioren noch immer auf Verstärkungen aus anderen Mannschaften zurückgreifen, weil den eigenen die Spielerpässe fehlten. Sobald das Team eingespielt war, kam der Erfolg. Und die Stimmung war nicht nur bei Tunnels prächtig, wie die Trainer Dugald Gardner und Gianni Vedova schreiben.

Die Saison startete harzig. Aufgrund vieler fehlender Spielerpässe mussten wird das erste Spiel forfait geben. Auch in der Folge mussten wir immer wieder Spieler vom Da und Db ausleihen, weil zu wenige unserer Junioren spielberechtigt waren. So mussten wir diverse Klatschen einstecken, verbesserten uns aber immerhin laufend.

In den Trainings herrschte immer gute Stimmung und man konnte sich beim einen oder anderen Tunnel ein lautes „Olé“ nicht verkneifen. Die gute Laune und der Zusammenhalt übertrugen sich auch immer mehr auf das Spiel. Unvergessen wird wohl das Spiel gegen den FC Stäfa bleiben, bei welchem wir zur Pause mit 0:5 zurück lagen, nach der Pause noch mal angriffen und das Ding innerhalb von 15 Minuten mit einer geschlossen Mannschaftsleistung und fünf sensationellen Toren von Timmy ausglichen. Danach wogte das Spiel hin und her. Der FC Stäfa verschoss einen Elfer, bei uns hatte Fred die Führung auf dem Fuss. Doch schlussendlich gelang dem Gegner kurz vor Schluss das entscheidende 6:5. Die Enttäuschung war unseren Spielern anzusehen. Trotzdem war es bis anhin unser bestes Spiel und niemand konnte das Team, nach so einer Aufholjagd, kritisieren.

Den Schwung in den Frühling mitnehmen

Im letzten Spiel der Saison zeigte die Mannschaft dann, zu was sie eigentlich fähig wäre. Auswärts beim FC Schwerzenbach gewannen wir 11:3 und zerlegten phasenweise das Spiel der Heimmannschaft – mit schönen Kombinationen und Toren im Minutentakt. Es war eine wahre Freude zuzuschauen. Die Mannschaft hat endgültig zusammen gefunden und wir hoffen den Schwung aus diesem letzten Spiel in die Frühjahrsrunde mitzunehmen. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf viele hochstehende Spiele mit einem klasse Team.

Dugald Gardner und Gianni Vedova

Ea-Junioren: Zusammenspiel und gegenseitig aufmunternde Worte

Die Ea-Junioren blicken auf eine überaus gelungene Herbstsaison zurück. Zum einen stimmten die Resultate, doch zum anderen – und viel wichtiger – passte es auch zwischenmenschlich: Die Junioren zeigten Teamgeist, spielten vorbildlich zusammen. „Und wenn mal jemand einen Fehler machte, dann gab es Aufmunterung der Teammitglieder“, schreiben die Marco Valsangiacomo, Martin Kläusli und Alex Kettenbach.

Auf eine tolle Hinrunde mit vielen schönen Höhenpunkten kann das Ea zurückblicken! Nachdem lediglich drei Spieler aus dem letztjährigen Ea „übrig“ blieben, trat eine sehr junge Mannschaft in der 1. Stärkeklasse an, um die Farben des SCZ würdig zu vertreten. Wenige Spieler kamen aus dem letztjährigen Eb, viele direkt aus den F-Junioren in die stärkste E-Mannschaft des SCZ.

Es zeigte sich sofort, dass der neue Trend – nämlich verstärkt auf Technik und häufigeres Training bei den F-Junioren zu fokussieren – erste Früchte trägt. Trotz zum Teil körperlich wesentlich stärkeren Gegnern wusste das Team im Zusammenspiel und dank technischer Fähigkeiten auf der ganzen Linie zu überzeugen und gewann sieben der neun Vorrundenspiele zum Grossteil sehr deutlich. Lediglich gegen die beiden körperlich überlegenen Teams aus Volketswil und Zürich-Affoltern, die beide mit den älteren Jahrgängen antraten, wurde dem jungen Zolliker Team aufgezeigt, dass die Bäume auch für das Ea nicht in den Himmel wachsen und alle noch viel an sich arbeiten müssen.

Mit zukünftigen Nati-Spielern gemessen?

Nach einem Vorbereitungsturnier am letzten Sommerferien- und Zolliker Chilbi-Wochenende in Altstetten, an dem die neu formierte Mannschaft sich einspielen und gleichzeitig drei der vier Gegner besiegen konnte, ahnten wir schon, dass eine schöne Hinrunde auf uns warten würde. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten der jüngeren Kids mit der „laaaaaangen“ Spielzeit wurde das Team immer ausgeglichener und selbstsicherer und konnte die Trainingsschwerpunkte immer besser in das Spiel übertragen.

Da der vom FVRZ vorgegebene Spielplan nur noch zwei Spiele nach den Herbstferien vorsah, machten wir Trainer aus der Not eine Tugend und organisierten noch zwei prestigeträchtige Freundschaftsspiele, um die Wettkampfhärte der Kids weiter zu fördern. Während das Derby gegen den FC Seefeld positiv gestaltet werden konnte, unterlagen unsere Ea-Kids beim Saisonhöhepunkt gegen die äusserst „abgezockten“ Letzikids des FC Zürich nach (verständlicher Weise) nervösem Auftreten. Trotzdem wird dieses Spiel den Kids sicherlich lange in Erinnerung bleiben – denn wer weiss, ob wir nicht gegen den einen oder anderen zukünftigen Nati-Spieler gespielt haben?

Was uns noch viel wichtiger ist als positive Resultate

Viel wichtiger als die „nackten Ergebnisse“ waren für uns Trainer folgende Dinge zu beobachten: Alle Kinder – ohne Ausnahme – zeigten einen super-super-super Teamgeist, der sowohl im Training als auch im Spiel ausgelebt wurde. Die Trainingsbeteiligung – sowohl quantitativ als auch qualitativ – war vorbildlich, das Zusammenspiel unter den Kindern war schlicht schön anzusehen, und wenn mal jemand einen Fehler machte, dann gab es Aufmunterung der Teammitglieder.

Zum Jahresende möchten wir Trainer uns bei den Eltern bedanken, die uns vorbildlich unterstützten – sei es als Fahrer, Trikotwaschservice, Fahrservice zu Auswärtsspielen oder schlicht als vorbildliche Fans, die die eigene Mannschaft fair unterstützen, aber auch die Leistung der Gegner und die Entscheidungen der Trainer ohne Diskussion anerkannten.

Wir freuen uns auf eine tolle Hallenrunde und vor allem auf eine schöne Rückrunde.

Marco Valsangiacomo, Martin Kläusli und Alex Kettenbach

Eb-Junioren: Ausgezeichnete Hinrunde mit nur zwei Niederlagen

Viele neue Spieler und drei neue, unerfahrene Trainer – die Erfolgsaussichten der Eb-Junioren waren vor der Saison ungewiss. Nach einem halben Jahr kann festgehalten werden: Es hat geklappt. „Wir sind sehr stolz auf die Junioren, die uns Trainer manchmal wie verzaubert haben“, schreiben die Trainer Luka Demsar, Maikel Dias und Diego Peralta.

Eb-Junioren, MannschaftsbildIn der Eb-Mannschaft des SCZ war vieles neu. Es kamen Spieler von den F-Junioren hoch ins Eb und es stiegen Spieler vom Ec ins Eb auf. Und auch der gesamte Trainerstab war neu. Als der Vereinsvorstand im Sommer an uns trat und uns fragte, ob wir angesichts des Trainermangels eine Mannschaft übernehmen würden, sagten wir – allesamt Spieler der 3. Mannschaft –  zu und erhielten die Eb-Juniorenmannschaft zugeteilt. Wir trainieren zum ersten Mal eine Mannschaft, weshalb für uns vieles neu war. Doch zum Glück fanden wir recht schnell guten Kontakt zu den Eltern und zu den Vereinsverantwortlichen wie etwa dem Juniorenobmann.

Leider hatten wir nach den Sommerferien bloss ein einziges Training zur Verfügung, um die Junioren kennenzulernen, weil am Montag vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch die Chilbi auf dem Programm stand. So machten wir halt einfach in diesem einen Training unser bestmögliches. Und tatsächlich: Unsere Junioren haben im ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Wallisellen trotz nur einem Training nach den langen Ferien uns Trainer wie bezaubert – der SCZ gewann überlegen 7:0.

Spieler haben Grosses geleistet

In den nächsten Trainings fanden wir zunehmend unsere Linie als Trainer und bauten immer mehr gute Übungen für die Junioren ein. Diese hatten Spass und lernten viel. Und wir Trainer lernten auch von Spiel zu Spiel und von Training zu Training dazu und zudem unser Umfeld wie Eltern und Vereinspersonen immer besser kennen. So bekamen auch wir Trainer immer mehr Freude an unserer Tätigkeit. Und weil wir auch unsere Spieler immer besser kennen lernten, erkannten wir mit der Zeit auch, wer auf welcher Position am besten zu spielen imstande ist.

Wir gewannen nach dem Startsieg zuhause gegen Wallisellen zwei Mal auswärts, bevor wir die erste Niederlage einstecken mussten. Doch nach der zweiten Niederlage, die kurz darauf folgte, gewannen wir alle Spiele in der Meisterschaft der 2. Stärkeklasse – teilweise knapp und mit viel Glück, teilweise dank einer starken Schlussoffensive.

So stehen wir – wenn es die verflixte Tabelle denn überhaupt gäbe – in den oberen Rängen der Tabelle. Doch leider wird die Tabelle auf der Verbandshomepage nicht angezeigt, was ich sehr schade finde. Wir sind sehr stolz auf die Junioren, die Grosses geleistet haben und uns Trainer manchmal wie verzaubert haben. Im Grossen und Ganzen sind wir sehr zufrieden, auch wenn es manchmal auch kleine negative Punkte gab im Training. Aber wo gibt es dies nicht?

Luka Demsar, Maikel Dias und Diego Peralta

Ec-Junioren: Acht Siege, 97:46 Tore und ein guter Teamgeist

Die Ec-Junioren blicken auf eine sehr erfolgreiche Vorrunde zurück. Ein Spiel konnten sie sogar 17:1 für sich entscheiden, wie die drei Trainerinnen Salome Good, Enkhjin Oldokh und Nicole Pappa berichten.

Nun ist leider die Saison auch schon wieder vorbei. Sie verlief für uns ganz gut und im Grossen und Ganzen ziemlich erfolgreich. Wir konnten uns gegen acht von zehn Mannschaften durchsetzen, was uns eine positive Bilanz verschaffte. Unser Torverhältnis betrug schlussendlich 97:46, worauf wir stolz sein können.

Leider konnten wir uns im ersten Spiel der Saison gegen Dübendorf nicht durchsetzen und verloren 3:9. Wir sehen den Grund darin, dass viele unserer Junioren noch nie zusammen gespielt hatten und sich so die Verwirrung auf das Resultat auswirkte. Sie wussten nicht, wo sie auf dem Spielfeld stehen müssen und rannten alle gleichzeitig dem Ball hinterher. Dies konnten wir dank intensiver und lernreicher Trainings verbessern und im Spiel dann später auch umsetzen.

Gegen Küsnacht konnten wir zum Glück ein Unentschieden herausholen, was die Motivation wieder etwas steigerte. Unsere Spieler kannten sich schon etwas besser aus und fingen langsam an, Teamgeist zu entwickeln. Den Junioren ging es nicht nur ums Gewinnen, sondern viel mehr um den Spass, den sie beim Fussball haben.

Mit einem Lächeln vom Platz

Den Rest der Spiele haben wir gewonnen und so wurde die Motivation immer grösser. Das Spiel gegen Gossau konnten wir sogar 17:1 für uns entscheiden. Dies war das höchste Resultat, das wir erzielen konnten. Die Zufriedenheit in der Mannschaft wuchs und das Gefühl, eine Mannschaft zu sein, ebenfalls. Wir Trainerinnen und die Junioren selbst gingen immer mit einem Lächeln vom Platz.

Was uns sehr gefreut hat, ist die Bereitschaft der Eltern, die Kinder am Match zu unterstützen. Vor allem in diesem Alter finden wir es wichtig, dass von jeder Seite her Unterstützung kommt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die uns geholfen haben, sei es mit den Trikots oder mit dem Fahrdienst. Leider verlief nicht immer alles ganz nach Plan, jedoch hoffen wir in Zukunft auf eine noch bessere Zusammenarbeit mit den Eltern.

Salome Good, Enkhjin Oldokh und Nicole Pappa

Fa-Junioren: „Zämespilä, zämespilä – und i Bewegig blibe!“

Am liebsten schiesst jeder F-Junior selbst Tore – beim Zusammenspiel im Team hapert es drum noch etwas. Die Junioren haben ihr grosses Potenzial aber schon mehrfach angedeutet: Mit Siegen und Dribblings, die an Ronaldo und Messi erinnern, wie die Trainer Fausto Montanaro, Toni Incagliato und Peter Eisenegger schreiben.

F-JuniorenViele der Fa-Junioren hatten im Jahr zuvor schon im Fb trainiert oder sind auf dem Spielplatz öfters mit dem Ball unterwegs. So waren schon beim ersten Training gewisse Ähnlichkeiten mit Ronaldo, Messi & Co schlicht unverkennbar. Naja, so schön die Dribblings auch waren, mit dem Zusammenspiel hat es wohl hie und da noch etwas gehapert… um es mal nett auszudrücken. Aber man kann es nun ja wirklich niemandem verübeln… schliesslich ist sich auch im jungen Alter jeder selbst der Nächste, wenn es ums Tore-Schiessen geht. 😉

So hörte man dann öfters die Trainer von der Seitenlinie schreien: „Zämespilä, zämespilä.“ Von Training zu Training wurden gute Fortschritte erzielt, die bei den Turnieren öfters zu Erfolgserlebnissen führten – auch wenn das Siegen zumindest nach Ansicht der Trainer nicht wirklich im Vordergrund stand (diese Ansicht wurde von den Junioren wohl nicht immer geteilt).

„Immer in Bewegig, immer in Bewegig – schlafsch?“

Natürlich kann man nicht immer „Mätschlen“. So wurden vermehrt auch Technik-Übungen in die Trainings eingebaut. „Gähn“, wie langweilig! Rumstehen und warten bis der Ball einem vor die Füsse fällt, zurückspielen… und wieder warten. Nein, so einfach war es nicht, denn Bereitschaft und Bewegung sind das A und O im modernen One-Touch-Fussball! So dann auch die Anfeuerungsrufe von Fausto, unserem Cheftrainer: „Immer in Bewegig, immer in Bewegig“ – „Schlafsch?“

Die Tage wurden kürzer und die Nächte länger. So haben wir uns nach den Herbstferien in die Turnhalle des Schulhauses Oescher verschoben. Plötzlich waren andere Qualitäten gefragt. So mussten wir uns auf kürzere, tiefe Pässe und ein effizientes Zusammenspiel auf engem Raum umgewöhnen. Inzwischen klappt das schon wirklich gut. Drum: Macht weiter so! Es macht riesig Spass mit euch!

Fausto Montanaro, Toni Incagliato und Peter Eisenegger

Fb-Junioren: Motivierte Trainer und begeisterte Kinder

Dank der Unterstützung von Vätern hat das Team der Fb-Junioren die Kurve gekriegt – und nun zusammen viel Spass.

Nach einem holprigen Start in die Hinrunde ist es Alexander und mir glücklicherweise gelungen, zusätzlich einige Väter für unseren Trainerstab zu gewinnen. So konnten wir die Trainings auf verschiedene Schultern verteilen und haben es geschafft, dass die Jungs immer von einem top motivierten Trainer begrüsst wurden. Ich möchte mich deshalb vor allem bei euch bedanken für euren Einsatz, der nicht selbstverständlich ist. Ich hoffe es macht euch eben so viel Spass wie mir.

Unsere Junioren entwickeln sich gut. Unser Ziel: Den Jungs das runde Leder näher zu bringen, uns technisch und koordinativ zu verbessern und immer noch Spass dabei zu haben. Dies ist uns gelungen. Wie bestritten einige Turniere mit Erfolg. Väter, Mütter, Coaches und vor allem die Kinder konnten sich riesig begeistern. Ich hoffe wir werden in der Rückrunde weiterhin so viel Spass miteinander haben und uns gemeinsam weiterentwickeln.

Sevi Oechslin