1. Mannschaft: Im Cup-Achtelfinal gegen 3.Ligisten Oetwil-Geroldswil

Seit Mitte dieser Woche steht der Cup-Gegner des SCZ fest: Am 15. März 2015 empfängt unsere 1. Mannschaft auf dem Riet den FC Oetwil-Geroldswil.

Ein schweres Los für den Sportclub Zollikon: Im Pokal-Achtelfinal trifft das Team von Trainer Christian Stengele mit dem FC Oetwil-Geroldswil auf einen anderen Drittligisten. Die Zürcher-Unterländer haben in dieser Saison noch nie verloren: Sie führen die 3. Liga Gruppe 2 mit der starken Herbstbilanz von elf Spielen, acht Siegen und drei Remis (27 Punkte) an. Ihr Torverhältnis von 22:10 lässt vermuten, dass ihre Stärken primär in der Defensive liegen.

Auch im Cup hat Oetwil-Geroldswil überzeugt und zwei höherklassige Vereine bezwungen, womit es verdientermassen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in den Achtelfinal vorgestossen ist: In der 1. Runde gewann die Mannschaft gegen das 2.-Liga-Team des FC Wollishofen 5:4, in der 2. Runde besiegte sie den Drittligisten Glattfelden 5:2 nach Penaltyschiessen, und in der 3. Runde von Anfang Monat gewann sie gegen den Zweitligisten Schwamendingen 3:1.

Für den SCZ könnte der Heimvorteil sprechen: Gespielt wird am Sonntag, 15. März auf dem Zolliker Fussballplatz Riet. Zwei Wochen später beginnt auch die Meisterschaft wieder. (dbü)

2:0 gegen Zweitligist Schlieren: Der SCZ überwintert im Cup!

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung ist dem SC Zollikon gestern Abend die Überraschung im Cup gelungen: Die 1. Mannschaft schlug den Zweitligisten FC Schlieren verdient mit 2:0.

von Albert Gubler

Nach überstandenen ersten zwei Runden bot sich dem Sportclub Zollikon gestern Abend zum ersten Mal seit Jahren die Chance, im Pokalwettbewerb zu überwintern. Gegen den Zweitligisten FC Schlieren ging man jedoch als Aussenseiter ins Spiel. Von Beginn weg war davon allerdings nichts zu spüren. Bereits nach fünf Minuten hatte Verteidiger Severin Oechslin nach einem Eckball die erste Torchance.

In der zehnten Minute erzielte Andrea Schärer das erste Tor des Tages. Sean Winkler nahm einen weiten Ball aus der Verteidigung elegant an und passste sofort zu Schärer, der mit einem satten Schuss aus 20 Metern ins Tor traf. Danach kam der Zweitligist besser ins Spiel. Die Schlieremer waren bei einem Pfostenschuss im Pech und nur dank einer starken Parade von Benjamin Niederhauser zur Halbzeitpause noch im Hintertreffen.

Vorentscheidung durch ein Eigentor

Auch in der zweiten Hälfte kämpfte Gastgeber Zollikon vorbildlich. Man liess den technisch beschlagenen Spielern des höherklassigen Teams keinen Raum und gewann besonders in der Innenverteidigung fast jeden Zweikampf. In der 60. Minute folgte die Vorentscheidung. Nach einem tollen Pass von Renato Lionzo flankte Torschütze Schärer in die Mitte. Sean Winkler liess etwas unkonventionell durch und der hinter ihm anrauschende Verteidiger lenkte den Ball unhaltbar ins Tor ab. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, sagte Winkler nach dem Spiel mit einem Augenzwinkern. Mit dem Vorsprung im Rücken verteidigte der Heimklub nun geschickt und liess den FC Schlieren zu keinen grossen Torchancen mehr kommen.

Hervorragende Mannschaftsleistung zum Schluss

Nach der empfindlichen Niederlage gegen den damaligen Tabellenletzten Kloten und dem Last-Minute-Sieg in Fällanden hat die erste Mannschaft gestern im Cup die wohl stärkste Saisonleistung gezeigt. In der Verteidigung blieb man fehlerfrei, im Mittelfeldzentrum fielen Flavio Strazzella und Matteo Felder durch eine enorme Laufleistung auf, und über die Flügel sorgten sowohl Sandro Camichel und Renato Lionzo als nach seiner Einwechslung auch Joel Fuchs für viel Zug. Zudem bewiesen im Sturm Andrea Schärer und Sean Winkler erneut, dass sie miteinander harmonieren.

Dank des Sieges überwintert die erste Mannschaft nun zum ersten Mal seit Jahren im Cup und wartet gespannt, welcher Gegner ihm im Achtelfinal gegenüber stehen wird. Nun verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer Christian Stengele aber erst einmal in die wohlverdiente Winterpause.

Telegramm

SC Zollikon I – FC Schlieren I 2:0 (1:0).
Sportplatz Riet, 200 Zuschauer.
Tore: 11. A. Schärer 1:0 58. Antic (Eigentor) 2:0.

SCZ: Niederhauser; Oechslin, Girod, Dugandzic, C. Bühlmann; Lionzo (62. Fuchs), Strazzella, Felder, Camichel (89. M. Schärer); A. Schärer, Winkler (82. Spalinger).

FCS: Wüsten, Antic (64. Eddine), Rodriguez, Baumman, Karadza; Hani, Rossi, Diener, Hess, Preite (79. Gava); Sorrentino.

Bemerkungen: Gelbe Karten für Felder (SCZ) sowie Medina, Sorrentino und Hess (alle Schlieren). Beim SCZ nicht eingesetzt: Azarnait, Saliji, Gubler. SCZ ohne Hugentobler und Y. Rämi (beide verletzt), Vanek (krank), Oettli (Militär) sowie F. Bühlmann und Martin (beide abwesend).

1. Mannschaft: Enttäuschendes 2:2-Remis gegen den FC Effretikon

Nach der ersten Saisonniederlage gegen den FC Brüttisellen-Dietlikon am Sonntag zuvor war von der 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon eine Reaktion gefordert. Trotz einer verbesserten Leistung aber geht die sieglose Serie weiter – das Zolliker Fanionteam trennt sich vom FC Effretikon 2:2-Unentschieden.

von Albert Gubler

Im Vergleich zum Spitzenkampf am Sonntag zuvor, der mit einer empfindlichen Niederlage gegen Brüttisellen-Dietlikon geendet hatte, stellte der Zolliker Trainer Christian Stengele die Mannschaft auf drei Positionen um: Der wiedergenesene Nicolas Girod rückte in die Innenverteidigung, Marco Schärer ersetzte auf dem Flügel den abwesenden Sandro Camichel und Kevin Spalinger lief für den angeschlagenen Sean Winkler im Sturmzentrum auf.

In der Anfangsphase war der SCZ gleich bemüht, das Spieldiktat in die Hand zu nehmen. Schon in der ersten Minute verzog Marco Schärer aus rund 20 Metern nur knapp. Die Zolliker setzten den Gast bereits in ihrer Hälfte unter Druck und liessen die Effretiker kaum ins Spiel kommen. Dies wurde nach elf Minuten mit dem 1:0 belohnt. Nach einem Spielzug über mehrere Stationen kam der Ball zu Andrea Schärer, dessen flache Rückgabe wuchtig von Sebastian Oettli im linken Eck versenkt wurde.

Doch fünf Minuten später fiel aus dem Nichts der Ausgleich für Effretikon. Nach einer Standardsituation und einer unübersichtlichen Situation im Strafraum gelangte der Ball zu einem Stürmer, der seinen Schuss aus rund 18 Metern im Tor unterbrachte. Die 1. Mannschaft liess sich durch den Rückschlag nicht beirren und kontrollierte das Spiel weiterhin, ohne zu grossen Torchancen zu kommen. Nach einem weiten Ball von Nicolas Girod war es wieder Andrea Schärer, der in die Mitte flankte. Der hohe Flankenball kam in der Mitte zu Kevin Spalinger, der präzise ins Tor köpfte und so seine gute Leistung mit einem Tor belohnte.

Rote Karte führt zum Ausgleich

Auch in der zweiten Hälfte liess der SCZ den Gegner zu Beginn wenig ins Spiel kommen, sondern dominierte das Geschehen im Mittelfeld. In der Offensive kamen die Zolliker zu einigen vielversprechenden Angriffen, welche man jedoch nicht konsequent genug zu Ende spielte.

Nach 80 Minuten folgte die entscheidende Szene. Nach einem abgefangenen Eckball liess sich Torhüter Guy Rämi zu einer Tätlichkeit hinreissen. Der Schiedsrichter ahndete diese mit einem Elfmeter und der direkten roten Karte. Somit kam Tomas Hermida nach langer Verletzungspause zu seinem Comeback auf einer ungewohnten Position. Gegen den anschliessenden Elfmeter war er machtlos. Mit einem Mann weniger spielte der SCZ weiter nach vorne, doch der entscheidende Lucky Punch wollte nicht mehr gelingen. Auch als eine gelb-rote Karte gegen den Gegner die Kräfteverhältnisse wieder ausglich, kam man nicht mehr zu klaren Torchancen.

Somit gab die erste Mannschaft erneut unnötig zwei Punkte ab. Wie bereits in der letzten Saison durchläuft sie nach einem starken Saisonstart eine Schwächeperiode. Für die letzten zwei Spiele – nächsten Sonntag zuhause gegen den FC Kloten und in der Woche darauf auswärts in Fällanden – gilt es, den negativen Trend endlich wieder umzukehren und mit einem positiven Schwung in die Winterpause zu kommen.

Telegramm

SC Zollikon I – FC Effretikon I 2:2 (2:1).

Sportplatz Riet, 200 Zuschauer.

Tore: 11. Oettli 1:0 17. 1:1. 33. Spalinger 2:1. 84. (Elfmeter) 2:2.

SCZ: G. Rämi; Martin, Dugandzic, Girod, Vanek; Lionzo (78. Winkler), Oettli (65. Strazzella), Felder,  M. Schärer (75. T. Hermida); A. Schärer, Spalinger (65. Gubler).

Bemerkungen: Nach der roten Karte gegen G. Rämi hütete Tomas Hermida für die letzten zehn Spielminuten das Zolliker Tor. 80. Rote Karte gegen G. Rämi (Tätlichkeit). Gelbe Karte: Martin, Spalinger. Beim SCZ nicht eingesetzt: C. Bühlmann, Staubli, Oechslin. SCZ ohne Hugentobler und Y. Rämi (beide verletzt), Azarnait (krank) sowie F. Bühlmann, Camichel, Fuchs (alle abwesend) und Niederhauser (2. Mannschaft).

1. Mannschaft: 0:3 beim Leader – willkommen in der harten Realität

Zum dritten Mal in Folge nicht gewonnen – das Zolliker Fanionteam, das so gut in die Saison gestartet war, ist auf dem Boden der Realität gelandet. Beim 0:3 beim Tabellenführer Brüttisellen-Dietlikon ist es nach passabler Anfangsphase rasch unterlegen und in der zweiten Halbzeit stets einen Schritt zu spät. Von Rang 1 trennen den SCZ nun schon fünf Punkte – und viel Wille und Qualität.

Von Dennis Bühler

 

Fünf Spiele, fünf Siege – die 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon war makellos in die Saison gestartet. Manch einer auf und neben dem Spielfeld dürfte da schon mit dem in den letzten drei Saisons stets relativ knapp verpassten Aufstieg in die regionale 2. Liga geliebäugelt haben. Zu früh, wie man nach den vergangenen drei Partien nun weiss. Viel zu früh. Hatte man gegen Racing Zürich (1:1) das Spiel noch dominiert und konnte man gegen den FC Oerlikon/Polizei (1:1) einem verschossenen Elfmeter nachtrauern, wurden den Zolliker Spielern diesen Sonntag vom FC Brüttisellen/Dietlikon schonungslos die Grenzen aufgezeigt.

In der Anfangsphase duellierten sich die beiden nach Punktestand stärksten Teams der 3.-Liga-Gruppe noch auf Augenhöhe: Beide konnten ein paar Torchancen verzeichnen, blieben aber zu wenig zwingend. In der 20. Minute kam erstmals richtig Torgefahr auf: SCZ-Innenverteidiger Marko Dugandzic verpasste es rechtzeitig zu klären, Goalie Guy Rämi aber konnte den Schuss eines gegnerischen Stürmers mit einer guten Parade gerade noch in Corner lenken. In der kurz darauf folgenden Szene war Rämi machtlos: Der FC Brüttisellen/Dietlikon spielte sich mit einem Doppelpass durch die Zolliker Abwehrreihe, ein Angreifer brauchte nach einem Querpass durch den Strafraum aus kurzer Distanz bloss noch einzuschieben.

Eine Reaktion blieb aus

SCZ-Stürmer Sean Winkler bot sich kurz nach dem 0:1 die Gelegenheit zum Ausgleich, ein Verteidiger konnte seinen Abschluss aber im letzten Moment abblocken. Über den Elfmeterpfiff des ausgezeichneten Schiedsrichters Roger Bättig konnte sich der SCZ nach 35 Minuten nicht gross beklagen: Statt den Ball aus der Gefahrenzone zu katapultieren, hatte Abwehrspieler Severin Oechslin seinen Gegenspieler umkurvt, dieser schob sich zwischen Oechslin und den Ball und fiel nach einer leichten Berührung – clever gemacht. Goalie Rämi hechtete in die falsche Ecke. Der 0:2-Pausenstand war für den SCZ ein hartes Verdikt: Brüttisellen-Dietlikon hatte sich äusserst effizient gezeigt und jeden Fehler der Zolliker Hintermannschaft eiskalt ausgenützt.

Wer auf eine vehemente Zolliker Reaktion gehofft hatte, wurde in der zweiten Hälfte enttäuscht. Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel unterlief Aussenverteidiger Jakub Vanek im Spielaufbau ein Fehlpass, Brüttisellen nutzte den Freiraum geschickt aus und spielte rasch in die Spitze. Rämi liess einen Querpass vor dem Tor nach vorne abprallen, ein Stürmer erbte und schoss zum 3:0 ein. Spätestens jetzt erlischte die Zolliker Gegenwehr. Zwar hatte Andrea Schärer in der 66. und der 68. Minute zwei Gelegenheiten zum 1:3, Gastgeber Brüttisellen aber war dem vierten Treffer stets viel näher als Zollikon seinem ersten. Dass es letztlich beim zu knappen 3:0 blieb, war einzig dem Unvermögen des jungen Brüttiseller Teams zuzuschreiben, gut vorgetragene Konter mit einem Torerfolg abzuschliessen.

Lieber in den Ferien

Wie schon in den zwei vorangegangenen Partien fehlten dem SCZ die verletzten und abwesenden Spieler sichtlich. Während man Absenzen aufgrund von Verletzungen wohl einfach hinnehmen muss, spricht die Vielzahl von ferienhalber abwesenden Spielern gegen das Team und dessen Einstellung. Es ist nicht so, dass der Sportclub Zollikon in dieser Saison unbedingt in die 2. Liga aufsteigen müsste. Es ist auch nicht so, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, nicht alles geben würden. Nur: Weil momentan kein Spieler sein bestes Niveau erreicht, fällt es besonders ins Gewicht, wenn wichtige Spieler abwesend sind. Solche Ausfälle sind gegenwärtig nicht zu kompensieren.

Und so ist das Team weit davon entfernt, die Ansprüche, die es an sich selbst stellt, zu erfüllen. Von Aufstieg sollte spätestens nach der Niederlage in Brüttisellen niemand mehr sprechen. Gegen Effretikon, das im Sommer aus der 2. Liga abgestiegen ist, geht es am kommenden Sonntag einzig darum, die sich abzeichnende Krise abzuwenden.

 

Telegramm

FC Brüttisellen/Dietlikon I – SC Zollikon I 3:0 (2:0).

Sportplatz Lindenbuck, 400 Zuschauer.

SR: Bättig.

Tore: 20. 1:0. 35. (Elfmeter) 2:0. 50. 3:0.

SCZ: G. Rämi; Martin, Dugandzic, Oechslin, Vanek; Lionzo, Oettli (46. Staubli), Felder, Camichel (60. M. Schärer); A. Schärer, Winkler (60. Spalinger).

Bemerkungen: In der zweiten Halbzeit Dugandzic im Mittelfeld und Staubli bei seinem Pflichtspieldebüt für die 1. Mannschaft in der Innenverteidigung. Gelbe Karten gegen Martin, Oettli, Staubli und Dugandzic (alle wegen Foulspiels). Beim SCZ nicht eingesetzt: Azarnait, T. Hermida, Stengele. SCZ ohne C. Bühlmann, Girod, Hugentobler, Y. Rämi (alle verletzt) sowie F. Bühlmann, Fuchs, Gubler, Niederhauser, Strazzella (alle abwesend).

1. Mannschaft: Zum zweiten Mal in einer Woche Punkte verspielt

Das Team von Trainer Christian Stengele kommt wie schon in der Vorwoche gegen Racing Zürich bloss zu einem 1:1-Unentschieden. Gegen den FC Oerlikon/Polizei hat es Pech, kommt der Gegentreffer doch wegen eines umstrittenen Foulelfmeters zustande und verschiesst SCZ-Captain Matteo Felder kurz vor Spielende einen Penalty. Dennoch muss es sich auch an der eigenen Nase fassen. Der kommenden Partie gegen Tabellenführer Brüttisellen/Dietlikon kommt nun wegweisender Charakter zu.

Von Dennis Bühler

In der Halbzeitpause dürfte SCZ-Trainer Christian Stengele noch einigermassen zufrieden gewesen sein mit seiner Mannschaft. Zwar hatte sie den Gegner nach starker erster halber Stunde (und einem Pfostenschuss von Sean Winkler) kurz vor dem Pausenpfiff stärker aufkommen lassen, doch Goalie Benjamin Niederhauser hatte noch kein einziges Mal wirklich eingreifen müssen. Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel aber veränderte sich der Gemütszustand Stengeles sichtlich: Lautstark machte er seiner Wut über die Entscheidung des Schiedsrichters Luft, nachdem dieser nach einer Intervention Sascha Martins im eigenen Strafraum auf Elfmeter entschieden hatte.

Tatsächlich war der Penalty äusserst streng gepfiffen. Der Spielleiter war sich dessen wohl selbst bewusst, verzichtete er doch darauf, dem bereits verwarnten SCZ-Aussenverteidiger eine zweite gelbe Karte zu zeigen. Der Angreifer des FC Oerlikon/Polizei schickte Niederhauser in die falsche Ecke und traf ungefährdet zur 1:0-Führung.

Zwei Chancen kurz vor Ende

Die Zolliker Mannschaft liess sich von der plötzlichen Hiobsbotschaft vorübergehend verunsichern. In der 54. Minute zeigte der stets sicher wirkende Niederhauser seine beste Tat: Ein Stadtzürcher Stürmer war der Zolliker Hintermannschaft entwischt, der SCZ-Goalie aber blieb lange stehen und tauchte dann rasch in die linke Ecke, um den Schuss des Gegenspielers zu entschärfen. Nach einer knappen Stunde kam der SCZ wieder stärker auf – und durch Sean Winkler bald zum verdienten 1:1-Ausgleich. Sascha Martin hatte eine Freistossflanke scharf in den gegnerischen Sechszehner getreten, wo der Zolliker Stürmer gekonnt aus der Drehung zum 1:1 abschloss.

In der Folge glich die Partie zuweilen einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten ihr Glück in der Offensive: Erst traf SCZ-Stürmer Andrea Schärer nur das Aussennetz, dann schoss ein Angreifer der Gäste alleine vor Niederhauser, von einem Abwehrspieler aber noch entscheidend bedrängt übers Tor. Der nach 69 Minuten eingewechselte Kevin Spalinger sorgte im SCZ-Angriff noch einmal für frischen Wind. In der 83. Minute wurde er im Strafraum gefoult, der Schiedsrichter zeigte – wohl nicht zuletzt auch im Wissen über seinen umstrittenen Pfiff auf der Gegenseite 35 Minuten zuvor – auf den Elfmeterpunkt. SCZ-Captain Matteo Felder übernahm Verantwortung, traf jedoch bloss den Pfosten. In der 86. Minute hatte Spalinger die letzte ausgezeichnete Torchance: Andrea Schärer hatte vor dem Tor quer gelegt, sein Sturmkollege den Ball aus kurzer Distanz aber nicht richtig getroffen

Im Angriff zu ideenlos

So blieb es beim 1:1-Unentschieden, das sich die Gäste mit konzentrierter Defensivarbeit und ein paar gut vorgetragenen Kontern in den Schlussminuten zwar verdient hatten, das für den SCZ aber doch unglücklich zustande gekommen war. Letztlich fehlten dem Team von Trainer Stengele aber zündende Ideen, blieb zu vieles Stückwerk und nur bis an die gegnerische Strafraumgrenze ansehnlich. Die Flügelspieler Sandro Camichel und Marco Schärer wurden zu selten ins Spiel eingebunden, viel zu oft wurde vorab in der Schlussphase mit langen Bällen operiert.

Negativ schlug sich auch die arg dünn besetzte SCZ-Ersatzbank zu Buche. Tomás Hermida hatte nach monatelanger Verletzungspause nur für Notfälle auf selbiger Platz genommen, Stengele plant sich ohnehin kaum je selbst einzusetzen, weil er von aussen Einfluss aufs Spiel ausüben möchte. So blieb nur Spalinger, dem nach seiner Einwechslung eine gute Leistung gelang. Unverständlich blieb, weshalb für ihn Winkler weichen musste, seit Jahen einer der torgefährlichsten Zolliker. Hätten gegen den FC Oerlikon/Polizei wenigstens ein paar der elf aus unterschiedlichen Gründen abwesenden Spieler zur Verfügung gestanden, wären die Aussichten auf Erfolg deutlich besser gestanden. Vorab die beiden Flügelspieler Joel Fuchs (Ferien) und Renato Lionzo (der das Kunststück fertig brachte, schon in der 7. Saisonpartie wegen vier gelber Karten gesperrt zu sein) wurden vermisst.

Steigerung tut not

Am kommenden Sonntag tritt die 1. Mannschaft des SCZ auswärts beim FC Brüttisellen/Dietlikon an. Das Duell der beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams der Gruppe 4 der 3. Liga weist wegweisenden Charakter auf. Momentan führt Brüttisellen/Dietlikon die Tabelle zwei Punkte vor dem SCZ an – mit 21 erzielten Toren und bloss sechs erhaltenen Treffern in sieben Partien. Spieler des FC Witikon, die diese Saison bereits gegen beide Vereine gespielt haben, halten Brüttisellen/Dietlikon für etwas besser als den SCZ, sprechen aber beiden Teams gute Aufstiegschancen zu. So oder so ist klar: Zollikon muss sich steigern, will es beim Tabellenführer bestehen. Die Leistung gegen Oerlikon/Polizei war zwar gut. Doch nicht gut genug.

Telegramm

SC Zollikon – FC Oerlikon/Polizei  1:1 (0:0).

Riet, 70 Zuschauer.

Tore: 48. Elfmeter 0:1. 60. Winkler 1:1.

SCZ: Niederhauser; Martin, Oechslin, Oettli, Vanek; M. Schärer, Strazzella, M. Felder, Camichel; A. Schärer; Winkler (69. Spalinger).

Bemerkungen: 83. M. Felder schiesst Foulelfmeter an den Pfosten. Gelbe Karten für Martin (30., Foul) und Oechslin (91., Foul). Beim SCZ nicht eingesetzt: T. Hermida und Stengele. SCZ ohne Lionzo (gesperrt), C. Bühlmann, Girod, Hugentobler, Y. Rämi (alle verletzt), Azarnait, F. Bühlmann, Dugandzic, Fuchs, Gubler (alle abwesend) sowie G. Rämi (2. Mannschaft).

1. Mannschaft: 3:0 Sieg im Cup gegen den FC Feuerthalen

Die erste Mannschaft setzte sich in der 2. Runde des Rene Faigle Cups gegen den FC Feuerthalen souverän mit 3:0 durch. Für die Tore sorgten Marco Schärer, Andrea Schärer und Joel Fuchs.

Von Albert Gubler

Zum ersten Mal seit Jahren spielt der SC Zollikon einmal in der 2. Runde des Cups. Nach den 6 Siegen in Serie wollte die 1. Mannschaft ihre gute Form weiterführen und unter die besten 32 einziehen. Trainer Christian Stengele rotierte die Mannschaft durch: Nur vier Spieler, die in der Vorwoche gegen den FC Küsnacht II in der Startformation standen, spielten gegen Feuerthalen von Beginn an (Renato Lionzo, Nicolas Girod, Flavio Strazzella und Captain Matteo Felder). Zudem schnürte der Trainer als Innenverteidiger selbst wieder einmal die Fussballschuhe.

Auf dem hohen Rasen in Feuerthalen war es von der ersten Minute an klar, dass es ein schwieriges, kampfbetontes Spiel werden würde. In der Anfangsphase hatte der Gastgeber mehr Spielanteile und versuchte mit langen Bällen hinter die Zolliker Abwehr Gefahr zu erzeugen. Die Verteidigung des SCZ überstand die anfängliche Druckphase jedoch unbeschadet.. Nach 20 Minuten ging der SCZ mit der ersten klaren Torchance in Führung. Der gegnerische Innenverteidiger spielte einen langen Ball in die Füsse von Albert Gubler, der alleine vor dem Torwart noch einmal querlegte: Marco Schärer, auf dem linken Flügel spielend, schob den Ball souverän ein. Kurz vor der Pause verhinderte Torhüter Guy Rämi noch mit einer starken Parade im 1 gegen 1 den Ausgleich.

Die eingewechselten Stammspieler sorgen noch einmal für Wirbel

Nach der Pause hatte der SCZ das Spiel besser im Griff. Man setzte den Gegner früher und höher unter Druck und liess weniger gefährliche Bälle zu. In der 65. Minute folgte dann das 2:0 und die Vorentscheidung: der gegnerische Torhüter spielte den Ball unter Druck hoch zum eingewechselten Andrea Schärer, dessen Flachschuss aus rund 20 Metern unten rechts einschlug. Kurz zuvor war der wirblige Stürmer noch wegen einer Schwalbe im Sechzehner verwarnt worden.

In der 77. Minute sorgten die drei eingewechselten Spieler für das dritte Tor des Abends. Andrea Schärer setzte sich auf der linken Seite durch, legte zurück auf Sean Winkler, der aus kurzer Distanz uneigennützig auf Joel Fuchs ablegte. Für den 17-jährigen Flügel, seit dieser Saison aus der Aufstellung der 1. Mannschaft kaum wegzudenken, war es der erste Treffer für die erste Mannschaft.

In der Schlussphase setzte die Nachlässigkeit ein, die dem SCZ schon letzte Woche das Gegentor eingebrockt hatte. Doch Sascha Martin drosch einen Schuss des Gegners für den geschlagenen Guy Rämi noch von der Linie. So konnte man die weite Heimreise doch nach einem zu Null Sieg antreten.

In Feuerthalen zeigte die gesamte Mannschaft, die in dieser Konstellation vorher selten zusammengespielt hatte, eine gute und konzentrierte Leistung. Somit geht das Cup-Abenteuer in der Runde der letzten 32 weiter. Der SCZ hofft nach den zwei Auswärtsspielen in der Region Schaffhausen natürlich nun in der nächsten Runde auf ein Heimspiel.

Nächsten Sonntag reist der SCZ am frühen Morgen um 10:15 zum Spiel gegen den FC Racing. Auf dem grossen Platz beim Zoo hatte der SCZ die letzten paar Jahre viel Mühe, doch die 1. Mannschaft wird bestrebt sein, seine beeindruckende Serie weiter zu führen.

FC Feuerthalen – SC Zollikon 0:3 (0:1).

Schwarzbrünneli, 40 Zuschauer.

Tore: 23. M. Schärer 1:0. 65. A. Schärer 2:0. 77. Fuchs 3:0.

SCZ: G. Rämi; Azarnait, Girod, Stengele, Martin; Lionzo, Strazzella, M. Felder, M. Schärer (65.  Fuchs); Gubler (72. Winkler), Spalinger (57. A. Schärer)

FCF: Steiner; James, Vester, Ehrismann, Mäder; Aulisio, Kern; Oezgür, Cecchel, Monserrato; Räss

Bemerkungen: Beim SCZ nicht eingesetzt: Niederhauser, C. Bühlmann (verletzt).  SCZ ohne Dugandzic, Oechslin, Oettli (Ferien),  Camichel, Hermida, Hugentobler, Y.Rämi (verletzt),  F.Bühlmann (Ausland), Gelbe Karten: Strazzella, Gubler, Girod (alle Foul), A. Schärer (Schwalbe).

1. Mannschaft: Klarer 6:1 Derbysieg gegen den FC Küsnacht

Im Seederby zwischen dem SC Zollikon und dem FC Küsnacht setzte sich der SC Zollikon klar mit 6:1 durch. Die Partie war schon zur Pause entschieden.

Von Albert Gubler

Das Derby zwischen dem SCZ und dem FCK wurde mit viel Spannung erwartet. Nach der guten Leistung gegen Witikon und der damit verbundenen Tabellenführung im Rücken wollte die 1. Mannschaft ihre Serie weiter ausbauen. Im ersten Saisonspiel auf dem Kunstrasen liess man gleich zu Beginn des Spiels keinen Zweifel daran aufkommen, dass es schwierig ist, vom Riet Punkte zu entführen.

Bereits nach 6 Minuten fiel das 1:0: Nach einem Eckball von Andrea Schärer schloss Jakub Vanek volley ins hohe Eck ab. Der linke Aussenverteidiger erzielte damit sein erstes Meisterschaftstor für die 1. Mannschaft. Nach zwanzig Minuten verdoppelte Sean Winkler mit einem Freistoss. Dabei profitierte er von einem Fehler des gegnerischen Goalies, der seinen mässig getretenen Freistoss durch die Beine passieren liess. Bis kurz vor der Pause blieb es danach ruhig. Andrea Schärer sorgte mit vielen temporeichen Dribblings für Gefahr und wurde oft unsanft und regelwidrig gestoppt. Der Schiedsrichter sah dies jedoch meistens anders und verwarnte die Zolliker Nummer 10 sogar wegen einer vermeintlichen Schwalbe. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause entschied Zollikon die Partie. Nach einem Traumpass von Captain Matteo Felder umspielte Sean Winkler den Torwart elegant und schob im zweiten Versuch ein, nachdem er beim ersten Schuss noch einen Küsnachter Verteidiger auf der Linie traf. Danach schloss Renato Lionzo einen Konter ab, nachdem Joel Fuchs noch am gut reagierenden Trümpler gescheitert war.

 Wermutstropfen kurz vor Schluss

Kurz nach der Pause krönte Andrea Schärer seine starke Leistung mit einem Tor. Er fing einen Fehlpass der Küsnachter Verteidigung ab und zog alleine aufs Tor zu. Dort schob er gekonnt zum 5:0 ein. Die anschliessende Phase nutzten beide Trainer für einige Wechsel.  Es dauerte jedoch bis in die Schlussminuten bis weitere Tore fielen. In der 86. Minute spielte Sandro Camichel auf den Flügel zu Albert Gubler, dessen Querpass in die Mitte Marco Schärer souverän zum 6:0 verwertete. Alle drei Spieler waren kurz zuvor eingewechselt worden. Mit der letzten Aktion vor dem Schlusspfiff kam der FC Küsnacht noch zum Ehrentreffer. Der linke Flügel D Amico traf mit einem Schlenzer aus 20 Metern. Dieses Gegentor trübte die sonst starke Vorstellung des Heimteams, die zuvor 92 Minuten lang hochkonzentriert gespielt hatten. Es spricht viel für die Mannschaft, dass man nach dem Kantersieg über das erhaltene Gegentor enttäuscht war: Nur zu gerne hätte man zum zweiten Mal in dieser Saison zu null gespielt.

Dennoch: Mit 15 Punkten aus 5 Spielen ist der Saisonstart mehr als geglückt. Man wird versuchen, den Schwung des Spätsommers mit in den Herbst zu nehmen. In zwei Wochen spielt die Mannschaft auswärts gegen den FC Racing.

Ungewohnterweise spielt die 1. Mannschaft nächste Woche am Bettagswochenende: Zum ersten Mal seit Jahren nimmt sie an der zweiten Runde des Rene-Faigle Cups teil. Am Samstag um 19:00 Uhr trifft der SCZ auswärts auf den FC Feuerthalen (ebenfalls 3. Liga).

SC Zollikon 1 – FC Küsnacht 2 6:1 (4:0).

Riet. 100 Zuschauer.

Tore: 6. Vanek 1:0. 22. Winkler 2:0. 44. Winkler 3:0. 45. Lionzo 4:0. 53. A. Schärer 5:0. 86. M. Schärer 6:0. 93. D Amico 6:1.

SCZ: Niederhauser; Oechslin, Girod, Oettli , Vanek (83. Bühlmann); Lionzo, Strazzella (55. Martin), M. Felder, Fuchs (62. M. Schärer); Winkler (62.  Gubler), A. Schärer (73. Camichel).

FCK: Trümpler; De Nunzio, Tüscher (46. Brändli), Sulzer, Jasari, Hussein, Elmer, Donzallaz (46. Gökthas), Sprecher (45. Brotzer), D Amico, Schweizer

Bemerkungen:  SCZ ohne Dugandzic (Ferien) Hermida, Hugentobler, Y.Rämi (verletzt)  Azarnait (abwesend),  F.Bühlmann (Ausland), G. Rämi (2. Mannschaft).  Gelbe Karten: A. Schärer, Lionzo.

 

1. Mannschaft: Überzeugender Sieg gegen den FC Witikon

Beim 3:2 gegen den FC Witikon setzte die 1. Mannschaft seine Siegesserie mit einer überzeugenden Leistung fort. Dank dem vierten Sieg in Folge grüsst man weiter von der Tabellenspitze.

Von Albert Gubler

Der SC Zollikon und der FC Witikon lieferten sich in den letzten Jahren einige spannende Duelle, die nicht immer zugunsten des Seeklubs endeten. Am Samstag reiste die Mannschaft jedoch mit viel Selbstvertrauen zum ersten Auswärtsspiel auf den Sportplatz Looren. Trainer Christian Stengele vertraute der selben Mannschaft, die sich am Dienstag gegen den SV Seebach durchgesetzt hatte. Von Beginn weg hatte der SCZ mehr Spielanteile. Man setzte Witikon im Mittelfeld gut unter Druck und spielte den Ball zügig in die gefährlichen Zonen.

Dies führte in der 23. Minute zur Führung des SC Zollikons. Unter Druck konnte der Aussenverteidiger Witikons den Ball nicht klären: Stürmer Sean Winkler erzielte aus rund 18 Metern mit dem Innenrist das Tor. Danach ging es Schlag auf Schlag. Fünf Minuten später drang Flügel Joel Fuchs mit viel Tempo in den Strafraum ein und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Captain Matteo Felder verwertete souverän. Im Gegensatz zur letzten Saison mit einer miserablen Quote hat der SCZ diese Spielzeit noch keinen Elfmeter verschossen.

Drei Minuten später folgte der erste Dämpfer. Witikon zeigte sich durch schnelle Angriffe gefährlich und mit einem solchen erzielten die Gastgeber den Anschlusstreffer: Capeder schoss unten rechts zum 1:2 ein. Der SCZ reagierte sofort. Flügel Joel Fuchs schlenzte den Ball mit viel Wucht aufs Tor, so dass der Torhüter konnte nur abklatschen konnte. Renato Lionzo hämmerte den Abpraller ins leere Tor. Mit dem 3:1 ging es in die Pause.

Trotz frühem Anschlusstreffer keine Gefahr

In der zweiten Halbzeit spielte der SCZ weiterhin stark, bevor aus heiterem Himmel in der 57. Minute das 2:3 fiel. Witikon fing im Mittelfeld einen Pass ab und spielte schnell in die Tiefe, wo Vlahovic zum 2:3 Anschlusstreffer einschoss. Danach hatte die starke Zolliker Hintermannschaft um Nicolas Girod und Jakub Vanek das Geschehen im Griff. Torwart Benjamin Niederhauser musste selten eingreifen und überzeugte bei hohen Bällen mit viel Sicherheit. Auf der anderen Seite hatten die Zolliker Offensivspieler mehrere Gelegenheiten die Führung wieder auszubauen. Doch im Gegensatz zur ersten Halbzeit liess man die Effizienz vermissen.

Nach langen 95 Minuten stand aber der vierte Sieg in Folge fest. Die Mannschaft hat mittlerweile die nötige Reife und das Quentchen Glück, um auch knappe Spiele für sich zu entscheiden. Zudem feierte Mittelfeldspieler Federico Bühlmann in seinem letzten Spiel vor einem längeren Auslandsaufenhalt einen Sieg. Wir wünschen ihm viel Spass!

Dank den vielen mitgereisten Fans konnte auch man auswärts auf viel Unterstützung zählen. Nächsten Sonntag spielt die 1. Mannschaft wieder zuhause: Man empfängt um 13:30 den FC Küsnacht zum Derby.

FC Witikon – SC Zollikon 2:3 (1:3).

Looren. 70 Zuschauer.

Tore: 23. Winkler 0:1. 28. Felder 0:2. 31. Capeder 1:2. 33. Lionzo 1:3. 57. Vlahovic 2:3.

FCW: Matticoli; Genoud, Wieland, Ruch (87. Oertle); Myles (84. Nutt), Ersoy (46. Bragado); Oberholzer, Miller, Vlahovic; Capeder.

SCZ: Niederhauser; Martin, Girod, Oettli , Vanek; Lionzo (68. F. Bühlmann), Strazzella (74. Camichel), M. Felder, Fuchs; Winkler (79.  Gubler), A. Schärer (92. Spalinger).

Bemerkungen: Beim SCZ nicht eingesetzt: Oechslin, Azarnait, C.Bühlmann. SCZ ohne Dugandzic (Ferien) Hermida, Hugentobler, Y.Rämi (verletzt) und M. Schärer, G.Rämi (abwesend) .  Gelbe Karten: Felder, Lionzo, F.Bühlmann.

Die 1. Mannschaft siegt weiter: 1:0 gegen den SV Seebach

Zwei Tage nach dem Sieg gegen Unterstrass zeigte sich die erste Mannschaft stark verbessert. Angeführt vom starken Captain Matteo Felder gewann man mit 1:0 gegen den SV Seebach und übernahm zum ersten Mal in der Saison die Tabellenführung.

Von Albert Gubler

Der SCZ hatte sich am Sonntag nur glücklich durchsetzen können und deshalb war die Mannschaft an einem warmen Spätsommerabend auf dem Riet darum bemüht, eine bessere Leistung zu zeigen. Dies gelang der ersten Mannschaft in einer erneut knappen Partie, die man jedoch zu jeder Zeit im Griff hatte.

Trainer Christian Stengele nahm zwei Änderungen in der Startaufstellung vor: Flavio Strazzella rückte für Severin Oechslin in die Mannschaft, während Renato Lionzo den abwesenden Sandro Camichel ersetzte. In der ersten Halbzeit kam der SCZ zur ersten klaren Torchance: Joel Fuchs traf mit nach einem Konter nur das Aussennetz. Seebach machte im Mittelfeld die Räume eng, so dass der Spielaufbau für den SCZ schwierig war. Die Gäste aus der Stadt kamen jedoch nur zu einer klaren Torchance, als sie nach einem Freistoss den Pfosten trafen. Torhüter Benjamin Niederhauser wäre aber zur Stelle gewesen. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.

Felder sorgt für das Tor des Tages

Der SCZ startete dominant in die zweite Hälfte und riss nun das Spieldiktat vollends an sich. In der 53. Minute belohnte sich der überragende Captain Matteo Felder für seine starke Leistung: Er traf nach einem Pass von Renato Lionzo aus 20 Metern mit einem trockenen Schuss ins linke untere Eck. Das Spiel wurde zunehmend von vielen kleinen Fouls geprägt. Auf dem Flügel sorgte Joel Fuchs erneut für Gefahr, dieses Mal segelte sein Abschluss jedoch um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Kurz danach zog er aus 23 Metern ab, sein fulminanter Schuss traf nur die Latte und Lionzo’s Abstauber wurde wegen Abseits zurückgepfiffen. Für Fuchs bleibt das erste Tor für die erste Mannschaft nur eine Frage der Zeit.

Seebach riskierte viel und profitierte von einigen Standardsituationen in Strafraumnähe, die jedoch vom SCZ allesamt souverän abgewehrt wurden. So brachte die erste Mannschaft den schlussendlich verdienten Sieg über die Runden.

Nun an der Tabellenspitze

Die Saison ist noch sehr jung, aber bereits jetzt ist die erste Mannschaft als einziges Team der Gruppe 4 ohne Verlustpunkt. Mit den bisher erzielten Resultaten kann man zufrieden sein: Spiele, die man im letzten Jahr noch unentschieden gespielt hätte, bringt man nun knapp, aber verdient nach Hause.  Am Samstag um 16:30 trifft der SCZ im ersten Auswärtsspiel auf den FC Witikon, mit dem man sich in den letzten Jahren schon einige spannende und nicht immer erfolgreiche Duelle geliefert hat.

SC Zollikon – SV Seebach 1:0 (0:0).

Riet. 100 Zuschauer.

Tore: 53. Felder 1:0.

SCZ: Niederhauser; Martin, Girod, Oettli , Vanek; Lionzo (71. F. Bühlmann), Strazzella, M. Felder, Fuchs (84. Spalinger); Winkler (76.  Gubler), A. Schärer (92. M. Schärer).

Bemerkungen: Beim SCZ nicht eingesetzt: Salatti, Oechslin. SCZ ohne G. Rämi, Dugandzic (Ferien) Azarnait (krank) C. Bühlmann, Hermida, Hugentobler, Y.Rämi (verletzt) und O’ Brien (Militär). Gelbe Karten: Vanek, Lionzo.

Der SC Zollikon gewinnt gegen den FC Unterstrass mit 2:1

In einer über weite Strecken zähen Partie gewann der SC Zollikon knapp mit 2:1 gegen den Konkurrenten vom FC Unterstrass. Stürmer Andrea Schärer sorgt mit zwei Toren für den Unterschied.

Von Albert Gubler

In der ersten Viertelstunde deutete noch nichts auf eine enge Partie hin: der SC Zollikon startete mit viel Tempo und Elan in die Partie und liess den Gast aus der Stadt Zürich kaum zum Zug kommen. Folgerichtig fiel in der 14. Minute das 1:0 – Andrea Schärer kam nach einem Konter und einem Pass von Sandro Camichel frei vors Tor. Der Stürmer liess sich die Chance nicht entgehen und verwertete eiskalt. Unerklärlicherweise kam es danach zum Bruch im Zolliker Spiel.

Die beiden Mannschaften neutralisierten sich vorerst im Mittelfeld ohne zu nennenswerten Chancen zu kommen. Ein Fehler in der Innenverteidigung Zollikons führte dann aus heiterem Himmel zum Ausgleichstreffer. Hofmann schlenzte den Ball aus 20 Metern ins hohe Eck.

Ereignisarme Partie nach der Pause 

Auch nach der Pause blieb das Spiel hart umkämpft, aber wenig attraktiv. Das nasse Herbstwetter liess weniger schöne Kombinationen zu. Für Aufregung sorgte ein Treffer vom FC Unterstrass, der vom Schiedsrichter aberkannt wurde, weil der Ball vorher die Auslinie überquert hatte.

Weder Zollikon noch Unterstrass kam zu klaren, hundertprozentigen Torchancen und das Spiel fand weite Strecken über lange Bälle statt.

Am Ende hatte der SC Zollikon das nötige Quentchen Glück. Nach einer butterweichen Flanke von Jakub Vanek standen Renato Lionzo und Andrea Schärer goldrichtig. Lionzo überliess Schärer, der mit einem satten Halbvolley ins linke untere Eck die Partie zugunsten des SCZ entschied.

Noch viel Luft nach oben

Die erste Mannschaft gewinnt also zum dritten Mal im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Christian Stengele. Es spricht eindeutig für die Mannschaft, dass sie auch die engen Spiele für sich entscheiden kann. Auch am Sonntag zeigte sie wieder einmal viel Kampfgeist und Moral. Dennoch bleibt vor allem spielerisch viel Raum nach oben. Während der SCZ in den ersten 15 Minuten sehr stark spielte, konnte die Mannschaft in den restlichen 75 Minuten auf dem nassen Zolliker Rasen nicht daran anknüpfen.

Da Andrea Schärer in seiner neuen Position als Stürmer in Hochform aufspielt, konnte man sich trotzdem die drei Punkte sichern. In den bisherigen Pflichtspielen glänzte er mit bereits 4 Toren und sorgt stets für Gefahr am gegnerischen Sechzehner.

Schlechte Nachrichten gibt es aus dem Lazarett: Yves Rämi, der sich letzte Woche bereits in der 2. Minute gegen den FC Altstetten verletzte, hat sich einen Kreuzband-, Meniskus- und Innenbandriss zugezogen. Wir wünschen dem kreativen Mittelfeldspieler gute Besserung und eine rasche Genesung!

Morgen Dienstag folgt für die erste Mannschaft schon das nächste Heimspiel: Gegen Seebach hat die erste Mannschaft die Gelegenheit, den tollen Saisonstart weiterzuführen und erstmals die Tabellenführung der Gruppe 4 zu übernehmen.

Telegramm:

SC Zollikon – FC Unterstrass 2:1 (1:1).

Riet. 50 Zuschauer.

Tore: 14. A. Schärer 1:0. 9. Hofmann 1:1. 85. A. Schärer 2:1.

SCZ: Niederhauser; Martin, Girod, Oechslin (71. Strazzella), Vanek; Camichel (58. Lionzo), Oettli, M. Felder, Fuchs (85. Bühlmann); Winkler (80. Spalinger), A. Schärer.

FCU:  Piso Dominquez (38. Marda); Fischer, Adler, M. Schacher (46. Müller), Punnacklkilukken, Lo Russo, Helmchen (65. D. Schacher), De Donno, Hofmann, Paramanathan (29. Hasan), Roccuzzo (46. Gigli)

Bemerkungen: Beim SCZ nicht eingesetzt: Gubler. SCZ ohne G. Rämi, Dugandzic (Ferien) Azarnait, C. Bühlmann, M. Schärer (abwesend) Hermida, Hugentobler, Y.Rämi (verletzt) und O’ Brien (Militär). Strazzella nach seiner Einwechslung im Mittelfeld, Oettli dafür in der Innenverteidigung. Gelbe Karten: Martin, Spalinger, Helmchen.