1. Mannschaft: Zollikon erleidet höchste Niederlage seit elf Jahren

Die nach den letzten Rückschlägen sichtlich verunsicherte Zolliker Equipe lässt sich vom designierten Aufsteiger Höngg nach Belieben dominieren, schon zur Pause liegt sie schwer geschlagen 1:6 zurück. Letztlich kann sie froh sein, nicht eine zweistellige Anzahl Gegentore erhalten zu haben.

Von Dennis Bühler

Am 28. August 2011 besiegte der Sportclub Zollikon die 2. Mannschaft des SV Höngg auf dem heimischen Sportplatz Riet 7:0, es war das erste Spiel des SCZ in der 3. Liga nach 18 Jahren Unterbruch. Die Entwicklung der Zolliker Mannschaft verlief seither positiv, einem 3. Schlussrang in der ersten liess sie einen 2. Platz in der zweiten Drittligasaison folgen. In diesem Jahr, der dritten Spielzeit nach dem Aufstieg, sollte der nächste Schritt folgen. Unmissverständlich formulierten Trainer – und Spieler! – in der Winterpause das Ziel für diesen Frühling: Aufstieg in die regionale 2. Liga.

Angeschlagene Psyche

Was die Mannschaft in den letzten anderthalb Monaten bot, ist nur schon deshalb enttäuschend, weil den lauten Worten keinerlei Taten folgten. Wohl gewann sie Ende März ihre Auftaktpartie gegen den FC Kloten 2:0. Doch schon damals hielt der Berichterstatter fest: „2:0 gewonnen, aber noch nicht gut genug gespielt. Will das Team sein Saisonziel erreichen, wird es sich bedeutend steigern müssen. Nicht zuletzt vor dem gegnerischen Tor.“

Mit durchschnittlichen Leistungen ging es weiter: Gegen Racing spielte man 2:2-Unentschieden und verlor in der Nachspielzeit Mittelfeldspieler Marko Dugandzic, der wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz flog; gegen ein bescheidenes Regensdorf gewann man 4:2, was jedoch primär dem eingewechselten Stürmer Renato Lionzo zu verdanken war, der innert 15 Minuten drei Mal traf; gegen die schlechter klassierten Egg und Fällanden spielte man bloss Unentschieden, womit die Aufstiegshoffnungen einen ernsten Dämpfer erhielten; mit angeschlagener Psyche reiste man so gestern Sonntag ins Zürcher Stadtquartier Höngg.

Obwohl die Zolliker Aussichten, ihr Saisonziel doch noch zu erreichen, selbst bei einem Auswärtssieg bescheiden geblieben wären, schwor man sich, sich gegen Höngg nochmals am Riemen zu reissen und dem Gegner grösstmögliche Gegenwehr entgegenzusetzen.

Abwehr im Schlafmodus

Die guten Vorsätze waren nach 100 Sekunden Makulatur, als Höngg mit dem ersten Angriff der für den SCZ ungewohnt früh angepfiffenen Partie am Sonntagmorgen um 10.15 Uhr den Führungstreffer erzielte. Nach einem Freistoss in den Zolliker Strafraum befand sich die Abwehr noch im Schlafmodus, und ein Stadtzürcher Stürmer konnte unbedrängt einköpfeln. In der 9. Minute setzte sich ein Höngger auf der linken Seite durch, seine Flanke verwertete ein Stürmer wiederum per Kopf. SCZ-Goalie Murat Saliji war zum zweiten Mal geschlagen. Zwei Minuten später kamen die Gäste erstmals gefährlich in die gegnerische Platzhälfte – und konnten hiervon mit etwas Glück gleich Kapital schlagen. Andrea Schärer setzte sich auf der rechten Flanke mit einem Dribbling durch und passte zurück an die Strafraumgrenze auf Matteo Felder. Der Schuss des Zolliker Captains fand, leicht abgefälscht, den Weg in die untere rechte Ecke des Höngger Tors.

Die Zolliker Hoffnung, doch noch ins Spiel zu kommen, wähnte nur kurz. Drei Minuten nach dem Anschlusstreffer missglückte SCZ-Innenverteidiger Severin Oechslin eine Kopfballrückgabe, ein gegnerischer Stürmer fing den Ball ab, umkurvte Saliji und schob zum 3:1 ein. Noch zwei Mal bot sich den Gästen in der Folge die Möglichkeit, für Spannung zu sorgen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss von Christian Stengele schlenzte Andrea Schärer den Ball in der 27. Minute an die Latte des Höngger Tors, vier Minuten später traf er erneut die Latte. Der zurückprallende Ball fiel Sean Winkler auf den Kopf, der jedoch über das Tor köpfelte.

Kampflos dem Schicksal ergeben

Als Sascha Martin in der 35. Minute ein Rückpass zu kurz geriet, ein gegnerischer Stürmer den Ball abfing und quer durch den Zolliker Strafraum auf einen mitgelaufenen Mitspieler passte, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte, war das Spiel endgültig entschieden – und die Zolliker ergaben sich nun vorübergehend kampflos ihrem Schicksal. Zwei Gegentore in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit waren hierfür der verdiente Lohn. Der 1:6-Rückstand zur Pause war etwas hoch ausgefallen, weil der SCZ mit den beiden Lattenschüssen auch Pech gehabt hatte; aufgrund defensiver Unkonzentriertheiten und Unzulänglichkeiten aber war er folgerichtig.

Vom zweiten Durchgang gibt es wenig zu berichten. Die Zolliker Gegenwehr war – kein Wunder bei diesem Spielstand – längst gebrochen; und Höngg war damit zufrieden, die klare Führung zu verwalten, und schonte Kräfte. So erzielte der Gastgeber, der nach wie vor überlegen war, nur noch ein Tor. Nach einem schnell vorgetragenen Konter überlobte ein Höngger den zu weit vorne postierten Saliji zum 7:1.

Leichtigkeit und Selbstvertrauen verloren

So endete der sonntägliche Ausflug auf den Hönggerberg mit einer kolossalen Niederlage. Die Leichtigkeit, die den SCZ nach seinem Aufstieg 2011 zum 7:0 gegen Höngg beflügelte, hat das Team längst verloren. Und auch vom unbedingten Willen und Glauben an die eigenen Fähikgeiten, die im vergangenen September etwa noch dazu geführt hatten, dass man (das seither personell nahezu unveränderte) Höngg zuhause trotz zweier verschossener Elfmeter verdient 2:0 besiegte, ist in diesem Frühling nichts mehr zu spüren.

Unter diesen Vorzeichen kann es in den verbleibenden fünf Saisonspielen nur noch darum gehen, weitere Blamagen und rekordhohe Niederlagen zu vermeiden. Und dem langjährigen Erfolgstrainer Alain Merkli, der aus familiären Gründen unlängst seinen Rücktritt auf Saisonende bekanntgegeben hat, einen würdigen Abschied zu ermöglichen. Merkli hätte es nicht verdient, dass zum Ende seiner Ära ein schaler Nachgeschmack bleibt. Ihm gegenüber stehen die Spieler nun in der Pflicht.

Telegramm

SV Höngg II – SC Zollikon I 7:1 (6:1). Hönggerberg, 50 Zuschauer.

Tore: 2. 1:0. 9. 2:0. 11. M. Felder 2:1. 14. 3:1. 35. 4:1. 42. 5:1. 45. 6:1. 60. 7:1.

SCZ: Saliji; Stengele, T. Hermida, Oechslin (46. Vanek), Martin; Dugandzic, M. Felder; Y. Rämi (57. Gubler); A. Schärer, Lionzo, Winkler (78. M. Schärer).

Bemerkungen: 44. Und 85. Tore von Höngg wegen Offsides aberkannt. Gelbe Karten gegen Lionzo (37.), Dugandzic (51.) und Vanek (76., alle wegen Foulspiels). SCZ ohne Eichin (gesperrt), Camichel, Girod, Hugentobler, Müller (alle verletzt), G. Rämi (abwesend) und Burger, A. Felder und Niederhauser (alle Auslandaufenthalte). Beim SCZ nicht eingesetzt: C. Bühlmann, F. Hermida.

 

 

Die höchsten Niederlagen im 21. Jahrhundert

Um sich an eine ähnliche Schmach zu erinnern, muss man weit in die Vergangenheit zurückblicken (siehe unten). Nur ein einziges Mal in diesem Jahrtausend hat ein Zolliker Fanionteam noch mehr Gegentore kassiert als gestern: Am 5. Oktober 2003 verlor der SCZ bei CCD Lautaro Chile 1:8. Vom gegenwärtigen Zolliker Team war damals einzig Ferry Hermida (der gegen Höngg allerdings nicht zum Einsatz kam) schon dabei.

• Am 11. Mai 2014 verlor der SCZ bei SV Höngg II 1:7.
• Am 9. September 2007 verlor der SCZ zuhause gegen den FC Uster II 1:7.
• Am 13. September 2005 verlor der SCZ bei Fällanden II 2:7.
• Am 10. Oktober 2004 verlor der SCZ bei Regensdorf II 1:7.
• Am 5. Oktober 2003 verlor der SCZ bei CCD Lautaro Chile 1:8.

1. Mannschaft: Nur 0:0 – die wohl letzte Aufstiegschance verspielt

Der Sportclub Zollikon kommt gegen den FC Fällanden in einem schwachen, seltsam emotionslosen Spiel nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und verliert den Anschluss an Tabellenführer Höngg endgültig. In den verbleibenden sechs Partien geht es für den SCZ nur noch darum, den guten Eindruck der bald drei 3.-Liga-Jahren nicht zu schmälern.

Von Dennis Bühler

Vielleicht fehlten am Ende doch zu viele Spieler in den Reihen der Zolliker, um den FC Fällanden, einen bestenfalls mediokren Gegner, besiegen zu können. Ohne Christian Stengele, Tomas Hermida und Nicolas Girod mangelte es der Zolliker Abwehr an Erfahrung und Abgeklärtheit, an zielgerichtetem Spielaufbau auch; ohne Marko Dugandzic fehlte es im Mittelfeldzentrum an Robustheit und an Genauigkeit, wenn die schnellen Aussenläufer Andrea Schärer und Renato Lionzo hätten lanciert werden sollen; und ohne Sandro Camichel und Sascha Martin fehlten auf der Flanke die Alternativen, die bei unerfreulicher Spielentwicklung noch einmal hätten frischen Wind bringen können. Vom langzeitverletzten Michael Hugentobler und dem langzeitabwesenden Alessandro Felder ganz zu schweigen. Insgesamt fehlte dem SCZ nicht weniger als eine ganze Mannschaft: elf Spieler.

So reichte es gegen den FC Fällanden bloss zu einem 0:0-Unentschieden, über das sich die Gäste sichtlich mehr freuen konnten als die Gastgeber. Die Fällander waren sich nicht zu schade, in den letzten Minuten der Partie jede Gelegenheit zur Spielverzögerung wahrzunehmen, und jubelten nach dem Schlusspfiff über einen Punktgewinn, der ihnen in der Tabelle etwa gleich viel nützt wie eine Skiausrüstung im Hochsommer. Indes: Unverdient war es nicht, dass die Gäste nicht mit leeren Händen aus Zollikon abreisten, auch wenn der SCZ insgesamt einen Tick besser war. Doch zu zaghaft waren die Zolliker Angriffe während der gesamten Partie gewesen, zu unkreativ der Spielaufbau, zu selten die klaren Torchancen.

Lionzo trifft, doch das Tor zählt nicht

Der Reihe nach: Bis der FC Fällanden in der 40. Spielminute zu einer ersten guten Torchance kam, die SCZ-Goalie Guy Rämi mit einer starken Reaktion zunichte machte, verlief das Spiel komplett ereignislos. Kurz vor dem Pausenpfiff glich Zollikon das Chancenverhältnis aus, als der gegnerische Torhüter einen Schuss von Carlo Bühlmann nach vorne abprallen liess und Renato Lionzo den Ball über die Torlinie drückte. Der Schiedsrichter aber aberkannte dem Tor die Gültigkeit, weil Lionzo im Abseits gestanden hatte. Ob der sehr gute Unparteiische auch in dieser Situation richtig entschieden hatte, war vom Spielfeldrand nicht auszumachen.

Nach einer guten Stunde intensivierten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen. Lionzo, der nun immer besser in Fahrt kam, kurze Zeit später aber unverständlicherweise ausgewechselt wurde, luchste seinem Gegenspieler in der 64. Minute im Mittelfeld den Ball ab und passte auf den Flügel zu Andrea Schärer. Dieser liess sich aus dem Strafraum drängen, konnte aber wenigstens noch in die Mitte passen, wo Lionzo bereitstand und aus der Drehung aufs Tor schoss. Der Fällander Goalie aber hielt ohne Probleme.

Offensivbemühungen zu spät verstärkt

In der 75. Minute köpfelte der eingewechselte Kevin Spalinger im Anschluss an einen Eckball von Andrea Schärer knapp übers Tor. Zwei Minuten später kam erneut Spalinger zur besten Torchance des gesamten Spiels: Igor Drmic, gegnerischer Spielertrainer, Abwehrchef und Bruder des Schweizer Nationalspielers Josip, konnte Spalinger aber im letzten Moment entscheidend bei der Schussabgabe stören. Der Schuss kam unplatzierter als gewünscht, der Goalie konnte in Corner lenken. In der 81. Minute wurde ein Schuss von Sean Winkler im Anschluss an einen weiten Einwurf von Ferry Hermida von einem gegnerischen Verteidiger abgeblockt.

Die Zolliker riskierten nun mehr, sie stellten kurz vor Anbruch der Nachspielzeit – wohl zu spät – auf eine Drei-Mann-Abwehr um, doch alles Anrennen nützte nichts mehr. Eine klare Torchance erspielten sie sich in den letzten zehn Minuten nicht mehr.

Starke Abwehr, enttäuschender Angriff

Wie bei einem torlosen Unentschieden üblich, überzeugte beim SC Zollikon in erster Linie die Defensive. Seinen besten Spieler hatte der SCZ im jungen Innenverteidiger Severin Oechslin, der kaum einen Zweikampf verlor und mit seinem Partner in der zentralen Abwehr stets sattelfest wirkte: Jakub Vanek, der wegen der Absenzen der drei nominellen Innenverteidiger Girod, Tomas Hermida und Stengele aus der 2. Mannschaft ins Fanionteam aufrückte, spielte, als ob er seit Jahren fester Bestandteil der Mannschaft wäre. Seine Kopfballstärke und Cleverness im Zweikampf stand der Equipe jedenfalls gut zu Gesichte.

Mit seiner Unerschrockenheit und Robustheit im Defensivspiel gefiel auch der rechte Abwehrspieler Asdin Azarnait, der im Angriff allerdings manchmal überstürzt wirkte. Weniger zur Geltung kam gegen Fällanden mit Carlo Bühlmann der andere Aussenverteidiger.

Die zentralen Mittelfeldspieler Yves Rämi und Matteo Felder hielten sich defensiv schadlos, konnten in der Offensive aber nicht wie gewohnt Akzente setzen. Einen schwachen Tag schliesslich zog der Angriff um Sean Winkler und die Gebrüder Schärer ein. Allesamt waren sie kaum zu sehen, wobei sie auch das Pech hatten, dem stärksten Mannschaftsteil des FC Fällanden gegenüber zu stehen.

Charaktertest für das Fanionteam

In den verbleibenden sechs Spielen geht es für den SCZ nun nicht mehr um viel – sieben Punkte werden gegen den unangefochtenen Tabellenführer SV Höngg nicht mehr aufzuholen sein, selbst wenn der SCZ am kommenden Sonntag auswärts das Direktduell gewinnen sollte (10.15 Uhr, Sportplatz Hönggerberg). Umso interessanter wird es zu beobachten sein, wie die Mannschaft mit dieser Herausforderung umgeht. Die Mannschaft muss nun beweisen, dass sie Charakter hat und vollen Einsatz zu leisten gewillt ist, auch wenn es ihr – wie zuletzt – nicht nach Wunsch läuft.

Telegramm

SC Zollikon – FC Fällanden 0:0 (0:0). Riet, 70 Zuschauer.

SCZ: G. Rämi; Azarnait, Vanek, Oechslin, C. Bühlmann; Y. Rämi, M. Felder; Lionzo (68. F. Hermida), Winkler, A. Schärer; M. Schärer (59. Spalinger).

Bemerkungen: SCZ ohne Dugandzic (gesperrt), Camichel, Girod, T. Hermida, Hugentobler, Müller (alle verletzt), Martin, Stengele (abwesend), Burger, A. Felder und Niederhauser (alle Auslandaufenthalte). Beim SCZ nicht eingesetzt: F. Bühlmann, Gubler und Ersatzgoalie Eichin. Gelbe Karten: 40. Oechslin ((Un-)Sportlichkeit), 57. Y. Rämi (Foul).

3:3-Remis: Weiterer Rückschlag für die 1. Mannschaft gegen Egg

Beim 3:3-Unentschieden gegen Egg lässt die 1. Mannschaft erneut gegen einen schlechter klassierten Gegner Punkte liegen. Der Rückstand auf den Tabellenführer Höngg beträgt nun schon fünf Punkte.

Von Albert Gubler

Bereits um 10 Uhr früh pfiff der Schiedsrichter das Duell zwischen dem FC Egg und dem SC Zollikon an. Und die erste Mannschaft des SCZ war vom ersten Moment an hellwach: Nach sechs Minuten lief Kevin Spalinger durchs Mittelfeld und schoss flach auf das Egger Tor. Der Torhüter konnte den Ball nur abprallen lassen, wovon Marco Schärer profitierte. Die Zolliker Nummer 11 schob zum 1:0 ein. Doch wie bereits beim letzten Auswärtsspiel gegen Racing (2:2) gab die Führung der Zolliker Mannschaft keine Sicherheit.  In der 10. Minute kam Egg durch einen Schuss von der Strafraumgrenze zum Ausgleich.

In der Folge dominierte der SCZ die Partie. So folgte in der 22. Minute durch ein kurioses Eigentor die erneute Führung für Zollikon. Sean Winkler brachte einen Freistoss von der rechten Seite scharf in die Mitte, wo der Ball vom Bein eines Egger Verteidigers durch die Beine des Torwarts ins Tor prallte. Zehn Minuten später hatte Marco Schärer die Gelegenheit die Führung auszubauen. Doch nach einer guten Ballannahme legte er den Ball noch einmal quer anstatt selbst zu schiessen. Ein Egger Verteidiger klärte in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Andrea Schärer.

Der nachfolgende Eckball kam auf Umwegen zu Sean Winkler, dessen Schuss ins obere Eck vom Egger Torwart fantastisch abgewehrt wurde. Einen weiteren schönen Zolliker Angriff  schloss wieder Winkler aus sechs Metern zu überhastet ab. Er traf mit seinem schwächeren rechten Fuss nur das Aussennetz.

Zwei unnötige Ausgleiche in den Schlussphasen

Als sich die Mannschaften schon für den Pausentee bereitmachten, fiel der Ausgleich für den FC Egg. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau flankte Egg von der linken Seite in den Strafraum, wo der Ball mit viel Glück direkt im linken unteren Eck versenkt wurde.

In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel merklich ab. Der SCZ hatte nach 54 Minuten Glück, dass ein Egger Kopfball nur am Pfosten landete. Nach 64 Minuten ging die erste Mannschaft wieder in Führung: Andrea Schärer verlängerte einen Eckball des eingewechselten Renato Lionzo mustergültig per Kopf ins Eck. In den nächsten Minuten kamen weder Egg noch Zollikon zu nennenswerten Torchancen, bis der FC Egg in der 80. Minute einen Freistoss in gefährlicher Position zugesprochen bekam. Der Egger Stürmer traf dabei zum Ausgleich ins linke obere Eck. Die Zolliker konnten auf den erneuten Ausgleich nicht mehr reagieren.

Nur noch auf Platz 4

Durch den erneuten Punktverlust auf fremden Boden ist der Rückstand auf den FC Höngg auf fünf Punkte angewachsen. Zudem hat der FC Meilen den SCZ aufgrund der tieferen Anzahl Strafpunkte in der Tabelle überholt. Zu allem Übel verletzte sich der beim SCZ eine Viertelstunde vor Spielschluss eingewechselte Yannik Müller ohne gegnerische Einwirkung womöglich schwer am Knie. Wir wünschen ihm gute Besserung!

Am nächsten Sonntag um 13:30 bietet sich der ersten Mannschaft gegen Fällanden die Möglichkeit, wieder etwas Druck auf die Tabellenspitze ausüben zu können; hoffen müssen die Zolliker, dass der FC Witikon am Samstag den FC Höngg besiegt, damit die Mannschaften an der Ranglistenspitze wieder etwas näher zusammenrücken. Am übernächsten Wochenende reist dann der SCZ zu einem vorentscheidenden Spiel ins Zürcher Stadtquartier Höngg.

Telegramm

FC Egg – SC Zollikon 3:3 (2:2).

Tore: 6. M. Schärer 0:1. 10. 1:1. 22. Eigentor Egg 1:2. 44.  2:2. 64. A. Schärer 2:3. 80. 3:3.

SCZ: G. Rämi; Bühlmann, Stengele, Oechslin, Azarnait; Y. Rämi (82. F. Hermida), M. Felder, Spalinger; A. Schärer, Winkler (75. Müller); M. Schärer (46. Lionzo).

Bemerkungen: SCZ ohne Camichel, Girod, T. Hermida, Hugentobler und Martin (alle verletzt), Gubler (rekonvaleszent), F. Bühlmann (Militär), Burger, A. Felder und Niederhauser (alle Ausland) sowie Dugandzic (gesperrt). Beim SCZ nicht eingesetzt: Eichin (Ersatztorhüter), O’Brien.

1. Mannschaft: Ungefährdeter Sieg gegen ein harmloses Regensdorf

Nach dem Rückschlag gegen Racing (2:2) zeigt die 1. Mannschaft gegen den FC Regensdorf eine gute Reaktion. Beim 4:2-Sieg trifft der eingewechselte Renato Lionzo innert einer Viertelstunde drei Mal. Die beiden Gegentore fallen erst in der Nachspielzeit.

Von Dennis Bühler

Gleich vier Wechsel in der Startformation nahm Trainer Alain Merkli vor im Vergleich zur Vorwoche, als die 1. Mannschaft des Sportclubs Zollikon beim 2:2 gegen Racing zwei im Aufstiegsrennen wichtige Punkte verloren hatte: Marko Dugandzic und Kevin Spalinger fehlten gesperrt, die beiden Abwehrspieler Carlo Bühlmann und Tomas Hermida sassen nur auf der Ersatzbank. In der Startphase der Partie gegen den unter dem Strich klassierten FC Regensdorf hatten die Zolliker mehr Spielanteile, zwingende Torchancen aber fehlten. So kam es nicht von ungefähr, dass ein stehender Ball den Führungstreffer brachte: In der 9. Minute köpfelte Yves Rämi nach einem Eckball von Marco Schärer zum 1:0 ein.

Unverständlicherweise half der frühe Treffer eher den Gästen aus Regensdorf, besser ins Spiel zu finden, als dass er den Zollikern Sicherheit gab. In der 20. Minute griff SCZ-Goalie Guy Rämi nach einem weiten Pass in die Spitze am Ball vorbei, der Kopfball des Spielers von Regensdorf aber streifte bloss die Oberkante der Latte. Acht Minuten später eroberte Sebastian Oettli im Mittelfeld den Ball und leitete ihn weiter an Marco Schärer, der aus grosser Distanz schoss. Der Ball wurde von einem Abwehrspieler der Gäste abgeblockt und prallte vor die Füsse Sean Winklers, dessen Schuss aber konnte vom Regensdorf-Torhüter abgewehrt werden. In der 34. Minute kamen nochmals die Gäste zu einer Torchance, ein Kopfball aber flog knapp über das SCZ-Tor.

Der grosse Auftritt von Renato Lionzo

Die 1:0-Führung zur Pause war eher glücklich, die Leistung der Zolliker noch nicht gut genug. Dies änderte sich in der 2. Halbzeit vorab durch die Einwechslung Renato Lionzos. In der 61. Minute kam er für Marco Schärer ins Spiel und war sofort bemüht, ins Offensivspiel eingebunden zu werden. Drei Minuten war Lionzo auf dem Platz, als ihn Yves Rämi mit einem herrlichen Steilpass lancierte. Der SCZ-Stürmer liess dem Goalie keine Abwehrchance und traf zum 2:0. In der 69. Minute passte Lionzo zu Andrea Schärer, der nach einem Sprint aufs gegnerische Tor aber am gut reagierenden Goalie scheiterte.

In der 74. Minute sorgte Lionzo für die Entscheidung: Der von Yves Rämi freigespielte Andrea Schärer legte im Strafraum quer zum mitgelaufenen Mitspieler, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Fünf Minuten später ermöglichte wiederum Schärer Lionzo den lupenreinen Hattrick innert einer Viertelstunde: Erneut brauchte er ideal freigespielt nur ins gegnerische Tor einzuschieben. In den letzten Spielminuten führten Unachtsamkeiten in der Zolliker Hintermannschaft zu zwei Gegentoren, die zwar unnötig waren, dem Spiel aber keine Spannung mehr brachten.

Matteo Felder und Yves Rämi überzeugen

Den Zollikern genügte gegen weitgehend harmlose Regensdorfer eine durchschnittliche, aber allemal abgeklärte Leistung zum Sieg, der ihnen im Aufstiegsrennen den Anschluss an die Tabellenspitze wahrt. Ihre Besten hatte der SCZ in den zentralen Mittelfeldspielern Matteo Felder und Yves Rämi, die mit Zweikampfstärke und klugen Pässen gefielen. Von der Nachspielzeit abgesehen hinterliess aber auch die Abwehr einen stabilen Eindruck.

Nicht richtig ins Spiel fand hingegen der letztjährige Torjäger Sean Winkler, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder von Beginn an auflaufen durfte. Für einen Einsatz von Beginn schliesslich hat sich Dreifachtorschütze Lionzo aufgedrängt – nicht nur wegen seiner Treffer, sondern auch wegen seiner ausgeprägten Einsatzbereitschaft. Mit ihm hatte der SCZ in der letzten halben Stunde einen Stürmer, der dort intensiv nachsetzte, wo es auch mal wehtun kann: an vorderster Front.

 

Telegramm

SC Zollikon – FC Regensdorf 4:2 (1:0). Riet, 80 Zuschauer.

Tore: 9. Y. Rämi 1:0. 64. Lionzo 2:0. 74. Lionzo 3:0. 79. Lionzo 4:0. 90. 4:1. 93. 4:2.

SCZ: G. Rämi; Azarnait, Stengele, Oechslin, Martin (78. C. Bühlmann); M. Felder, Oettli; A. Schärer, Y. Rämi, Winkler (76. F. Hermida); M. Schärer (61. Lionzo).

Bemerkungen: SCZ ohne Dugandzic und Spalinger (beide gesperrt), Camichel, Girod, Gubler, Hugentobler (alle verletzt), Burger, A. Felder, Niederhauser (Auslandaufenthalte) und F. Bühlmann (Militär). Beim SCZ nicht eingesetzt: Ersatzgoalie Eichin, T. Hermida.

Die 1. Mannschaft lässt gegen Racing unnötig Punkte liegen

Im 3.-Liga-Duell mit dem Racing Club Zürich verpasst es der SC Zollikon, den Abstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen. In einem umkämpften Spiel trennen sich die beiden Klubs 2:2-Unentschieden.

Von Albert Gubler

Das Spiel auf dem Sportplatz in Zürich-Fluntern startete für die erste Mannschaft des SCZ sehr gut. Bereits nach neun Minuten traf Sascha Martin mit einem wunderbaren Schuss aus 28 Metern sehenswert in den Winkel. Doch anders als letzte Woche gegen Kloten verpasste es der SCZ gegen den Racing Club Zürich, rasch ein Tor nachzulegen. Im Gegenteil: Innerhalb von zehn Minuten drehte der Stadtklub das Spiel. Beiden Toren gingen Flanken von der linken Seite voraus. Der Ausgleich in der 22. Minute fiel nach einem Eckball, die Führung in der 29. Minute wurde nach einem zügig vorgetragenen Angriff ebenfalls per Kopf erzielt.

Nur zwei Minuten später hatte der SCZ Glück, als der Schiedsrichter einen Zweikampf im Strafraum als Schwalbe wertete und den Stadtzürcher Sünder mit der gelben Karte bestrafte. Noch vor der Pause gelang den Zollikern der Ausgleich: Kevin Spalinger traf nach 37 Minuten mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in die rechte untere Ecke. Dem Tor war ein sehenswerter Seitenwechsel von Carlo Bühlmann zu Sascha Martin vorausgegangen, der dem Torschützen den Ball vorlegte. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause.

Fehlendes Abschlussglück und späte rote Karte

In die zweite Halbzeit startete Racing gleich mit zwei guten Chancen. Die erste wehrte SCZ-Goalie Guy Rämi zum Eckball ab, während die zweite wegen Abseits abgepfiffen wurde, nachdem der Ball bereits im Tor lag. Danach hatte der SCZ, bei dem in der Pause Sean Winkler und kurz danach Yves Rämi eingewechselt wurden, das Spiel im Griff. Das nötige Abschlussglück fehlte jedoch. Spalinger und Andrea Schärer zielten aus identischer Schussposition am rechten Strafraumeck knapp daneben, während Winkler mit einem Freistoss am gut reagierenden Torwart scheiterte.

In der Nachspielzeit erhielt SCZ-Mittelfeldspieler Marko Dugandzic wegen einer angeblichen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte, bevor Martin mit der letzten Aktion mit einem Kopfball das Tor nur um Zentimeter verpasst.

Rückstand auf Tabellenspitze bleibt unverändert

Der SCZ hat gestern unnötig Punkte liegen gelassen. Besonders in der ersten Hälfte zeigte man sich im Spiel nach vorne ideenlos und von individuellen Geniestreichen abhängig. Auch defensiv gestand man dem Gegner mehr Chancen zu, als es eigentlich nötig gewesen wäre.

Dennoch bleibt der Rückstand auf die Tabellenspitze unverändert, da der vormalige Spitzenreiter SV Höngg gegen den FC Männedorf ebenfalls nur zu einem Unentschieden kam. Neu führt der FC Witikon punktgleich mit Höngg die Rangliste an, während die erste Mannschaft des SCZ mit drei Punkten Rückstand dahinter lauert. Am nächsten Sonntag wird der SCZ im Spiel gegen den FC Regensdorf wieder versuchen, auf die Siegesstrasse zurückzukehren.

Telegramm

Racing Club ZH – SC Zollikon 2:2 (2:2).

Tore: 9. Martin 0:1. 22. 1:1. 29. 2:1. 37. Spalinger 2:2.

SCZ: G. Rämi; Bühlmann, T. Hermida, Oechslin, Martin; Oettli (66. Y. Rämi), Dugandzic, M. Felder; A. Schärer, Spalinger (80. Lionzo); M. Schärer (46. Winkler).

Bemerkungen: SCZ ohne Camichel, Girod, Gubler und Hugentobler (alle verletzt), Azarnait, Burger, A. Felder und Niederhauser (alle Ausland) sowie Müller und Stengele (beide gesperrt). Beim SCZ nicht eingesetzt: Eichin (Ersatztorhüter), F. Hermida, O’Brien.

1. Mannschaft: 2:0 gewonnen, aber noch nicht gut genug gespielt

Die 1. Mannschaft ist mit einem 2:0-Heimsieg gegen den FC Kloten zwar erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Will sie aber ihr Saisonziel erreichen und Ende Juni in die regionale 2. Liga aufsteigen, wird sie sich bedeutend steigern müssen. Nicht zuletzt vor dem gegnerischen Tor.

Von Dennis Bühler (Mitarbeit: Albert Gubler)

Schon die ersten drei Spielszenen liessen erahnen, dass der SC Zollikon an diesem Sonntagnachmittag das Glück auf seiner Seite haben würde: Nach drei Minuten lief zuerst ein Stürmer des FC Kloten alleine auf SCZ-Torhüter Guy Rämi zu, der den Winkel indes gut zu verkürzen wusste und den Angreifer so zu einem Heber zwang. Der Lob des Kloteners geriet zu hoch und flog über das Tor hinweg. Im Gegenzug wurde Andrea Schärer, der flinke Zolliker Flügelspieler, von einem Verteidiger der Gäste im Strafraum gefoult. Marko Dugandzic trat vom Elfmeterpunkt an und traf souverän in die linke obere Torecke. Nur drei Minuten später entschied der Schiedsrichter erneut auf Penalty für den SCZ, nachdem erneut Andrea Schärer nur mit einem Foulspiel hatte gestoppt werden können. Matteo Felder machte es Dugandzic, seinem Partner im defensiven Mittelfeld, gleich und liess dem Klotener Goalie keine Abwehrchance.

Das Spiel hatte also kaum begonnen, und der SCZ lag bereits mit 2:0 in Führung. Dieser Vorsprung tat dem Gastgeber in der Folge nicht nur gut. Er wirkte teilweise unkonzentriert, musste viele Ballverluste im Mittelfeld hinnehmen und konnte seine Angreifer kaum je in Szene setzen. In der 14. Minute leistete sich auch Goalie Guy Rämi, der in mehreren Szenen etwas unsicher wirkte, aber– das Wichtigste – schon zum sechsten Mal in dieser Saison zu null spielte, einen Aussetzer: Er liess einen Rückpass unter dem Fuss durchrutschen, konnte den Ball aber im letzten Moment noch von der eigenen Torlinie grätschen. Nach einer halben Stunde hätten die Gäste fast den Anschlusstreffer erzielt, der nicht unverdient gewesen wäre: Die Zolliker Abseitsfalle funktionierte nicht, doch der Klotener Stürmer, der Goalie Rämi bereits umkurvt hatte, vermochte den Ball aus spitzem Winkel nicht im Zolliker Tor unterzubringen.

Chaos und Unordnung nach Girod-Verletzung

Als die zweite Halbzeit zwei Minuten alt war, lag plötzlich der Zolliker Innenverteidiger Nicolas Girod am Boden. In der Pause wohl eingerostet, griff er sich nach einem harmlosen Zweikampf an die Leiste. Die Verletzung Girods verunsicherte die Zolliker Hintermannschaft sichtlich. Zu lange auch verzichtete das Trainerteam um Alain Merkli auf die fällige Auswechslung, obwohl schnell klar war, dass Girod nicht würde weiterspielen können. Als Kevin Spalinger, der erstmals seit Jahren wieder in der 1. Mannschaft zum Einsatz kam, an der Seitenlinie zur Einwechslung bereit stand, war das Chaos dann perfekt: Einige riefen Marco Schärer aus dem Spiel, andere wiesen darauf hin, dass die Zolliker nun ja schon seit fünf Minuten in Unterzahl spielten, weshalb Spalinger also logischerweise für Girod ins Spiel kommen müsse. Erst, als ein paar Minuten später mit der Auswechslung Schärers auch der eigentlich geplante Wechsel vollzogen war, ordnete sich der SCZ wieder besser. Zuvor hatte Guy Rämi einen Schuss eines Kloteners aus zwanzig Metern sehenswert um den Torpfosten gelenkt.

In der 64. Minute hätte Sebastian Oettli, der im Mittelfeld den Vorzug vor Yves Rämi erhalten hatte, alles klar machen müssen: Der Jüngste im Zolliker Team schoss freistehend und aus kurzer Distanz jedoch über das Klotener Tor, weil er plötzlich in Rücklage geraten war. Auch seine zweite Grosschance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, liess der SCZ in fahrlässiger Manier aus: Dugandzic schoss seinen Penalty derart schwach, dass der Klotener Goalie mühelos abzuwehren wusste. Wiederum war der für die gegnerische Abwehr kaum zu stoppende Andrea Schärer im Strafraum von den Beinen geholt worden.

Gelb-Rot für Stengele

In der 74. Minute schätzte Guy Rämi einen Schuss falsch ein, der Ball prallte an den Pfosten und wäre von einem gegnerischen Stürmer beinahe im Nachschuss verwertet worden. Der Schiedsrichter aber entschied auf Offside. Im Gegenzug vermochte ein Klotener Verteidiger nach dem schönsten Zolliker Spielzug der Partie einen Schuss von Spalinger auf der eigenen Torlinie abwehren.

In der Schlussphase wurde der bis dahin tadellose Schiedsrichter (nicht einmal die Klotener hatten sich über die drei Elfmeterpfiffe beschweren können) verhaltensauffällig. Erst verwarnte er den Zolliker Abwehrspieler Christian Stengele für ein Dutzendfoul, und bloss vier Minuten später zeigte er dem 27-Jährigen zum zweiten Mal Gelb. Nicht nur Stengele war fassungslos über die Bestrafung, die in keiner Art und Weise dem Vergehen entsprach. Der Zolliker hatte zuerst einen Freistoss rasch ausführen wollen, nahm dann aber von dieser Idee Abstand, weil ein gegnerischer Stürmer den Passweg zustellte. Als Stengele sich vom Ball entfernte, um einem Mitspieler die Ausführung des Freistosses zu überlassen, sah der Schiedsrichter den Tatbestand der Spielverzögerung erfüllt.

Obwohl die Zolliker nun in Unterzahl agierten, konnten sich die Klotener keine Torchance mehr erspielen. Nach einer Flanke Spalingers war es vielmehr der eingewechselte Zolliker Yves Rämi, der mit einem sehenswerten Weitschuss für den letzten Höhepunkt der Partie sorgte. Der Klotener Torwart aber lenkte den Ball mit einer Glanzparade um den Pfosten.

Der Grat zwischen Aufstieg und Absturz ist schmal

Die Zolliker hatten auch im Spiel gegen Kloten zumindest phasenweise angedeutet, wozu sie in dieser Saison imstande sein können. Klar wurde allfälligen Phantasten aber auch vor Augen geführt, wie schmal der Grat zwischen Aufstieg und Absturz ist: Das Spiel hätte, wäre (mit Ausnahme der späten gelb-roten Karte) nicht alles für die Zolliker gelaufen, durchaus auch mit einem Punktverlust für den SCZ enden können. Kloten, das sich nun höchstens noch Aussenseiterchancen auf den Aufstieg ausrechnen darf, war jedenfalls nicht viel schlechter als der Gastgeber.

Wenn nun Stengele ein Spiel gesperrt und Girod verletzt möglicherweise wochenlang fehlen werden, wird die Personaldecke in der Defensive bereits dünn. Besser sieht es in der Offensive aus: Sean Winkler, der seit vergangenem Juni keinen Ernstkampf mehr bestritten hatte, deutete sein Potenzial in der Schlussphase mit einigen schönen Pässen und Flanken an. Schon bald dürfte er in die Startformation zurückkehren. Und so hoffentlich für die Torgefahr sorgen, die am Sonntag in gewissen Szenen fehlte. Nicht immer wird der SCZ 2:0 gewinnen, wenn er aus dem Spiel heraus keinen Treffer zu erzielen vermag.

Telegramm

SC Zollikon – FC Kloten 2:0 (2:0). Riet, 80 Zuschauer.

SCZ: G. Rämi; C. Bühlmann, T. Hermida, Girod (52. Spalinger), Stengele; Dugandzic; A. Schärer, Oettli (66. Y. Rämi), M. Felder, Martin; M. Schärer (60. Winkler).

Tore: 5. Dugandzic (Penalty) 1:0. 8. M. Felder (Penalty) 2:0.

Bemerkungen: 72. Dugandzic verschiesst Penalty. Gelbe Karte: 82. Stengele (Foul). Gelb-rote Karte: 86. Stengele (Spielverzögerung). Beim SCZ nicht eingesetzt: Azarnait, Eichin, Lionzo. SCZ ohne Camichel, Gubler, Hugentobler (alle verletzt) sowie A. Felder und Niederhauser (abwesend).

Die 1. Mannschaft hat ihr Ziel für die Rückrunde definiert: Aufstieg

Am Wochenende beginnt für die Zolliker Fussballer die zweite Saisonhälfte. Die 1. Mannschaft des Sportclubs will ihre gute Ausgangslage nützen und zum Ende der Spielzeit in die regionale 2. Liga aufsteigen. Am Sonntag trifft sie zum Auftakt auf den FC Kloten – der im Kampf um den Aufstieg auch noch ein Wörtchen mitzureden gewillt ist.

Von Dennis Bühler

Gleich fünf Mannschaften können sich in der Gruppe 3 der 3. Liga vor der am Sonntag beginnenden Rückrunde Hoffnungen machen, am Ende der Saison in die höchste regionale Fussball-Liga aufzusteigen. Tabellenführer Höngg und das fünftplatzierte Kloten trennen nämlich bloss fünf Punkte. Dazwischen liegt auf dem dritten Rang mit drei Zählern Rückstand auf den Leader der Sportclub Zollikon. Die Mannschaft von Alain Merkli hat sich im Herbst eine Position erspielt, die alle Chancen lässt. Oder wie es der Trainer sagt: „Es ist eine Ausgangslage, die Lust auf mehr bereitet.“

Diese Woche nun haben die Spieler bei einer Teamsitzung die Zielsetzung bekräftigt, die auch Merkli verfolgt: In dieser Saison zählt nur der Aufstieg. Seit das Team vor bald drei Jahren in die 3. Liga aufgestiegen ist, konnte es sich kontinuierlich steigern: Die Saison 2011/12 schloss es auf dem 3. Tabellenrang ab, im letzten Sommer verpasste es als Zweiter den Aufstieg in die 2. Liga nur knapp. Ab kommendem August soll der SCZ nun, klappt alles nach Wunsch, erstmals seit 23 Jahren wieder eine Partie in der regionalen 2. Liga austragen.

Torjäger Winkler kehrt zurück

Im Vergleich zur Vorrunde ist die Mannschaft nahezu unverändert. Mit Kevin Spalinger ist ein Spieler aus der eigenen 2. Mannschaft hinzugekommen, der im Angriff schon sehr bald eine valable Alternative sein kann. Endlich wieder fit ist auch Sean Winkler, der sich im vergangenen Juni schwer verletzt hatte und die ganze Vorrunde über ausfiel. In den Testspielen wusste der Stürmer bereits wieder zu überzeugen: In jeder Partie traf der Torjäger mindestens einmal ins gegnerische Tor.

In der Vorbereitung hat die Mannschaft einen guten Eindruck hinterlassen. Gegen die beiden Zweitligisten Seefeld und Wollishofen konnte sie gut mithalten und spielte jeweils 1:1-Unentschieden; gegen die Drittligisten Herrliberg (3:1) und Hausen am Albis (2:1) gewann sie knapp, hatte aber mehr Mühe mit der Spielgestaltung. Höhepunkt der vergangenen viereinhalb Monate ohne Ernstkampf war das Trainingslager in der Nähe von Valencia, während welchem die Mannschaft Anfang März die ideale Infrastruktur nutzte, um weitere Fortschritte zu erzielen. Übermorgen Sonntag will sie ihre neuen Fertigkeiten den Zuschauern auf dem heimischen Sportplatz Riet präsentieren. Um 13.30 Uhr empfängt sie mit dem FC Kloten einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen.

Termin: Sonntag, 30. März, 13.30 Uhr, Sportplatz Riet in Zollikon: SC Zollikon – FC Kloten.

Stefan Rüf und Toni Incagliato treten nach Jahrzehnten ab

An der 53. Generalversammlung des Sportclubs Zollikon gaben vorige Woche zwei langjährige Vorstandsmitglieder ihren Rücktritt bekannt. Stefan Rüf scheidet nach 20 Jahren aus der Vereinsführung aus, Toni Incagliato nach zehn Jahren.

Stefan Rüf war fast während seiner ganzen Vereinszugehörigkeit im Vorstand engagiert. Dem SCZ nämlich trat er – unüblich – nicht schon als Kind oder Jugendlicher bei, sondern erst als Erwachsener. „Ich habe zwar schon als kleiner Bub Fussball gespielt“, erinnert sich der 48-Jährige. „Ich wollte aber dem Klub nicht als Junior beitreten. Lieber spielte ich mit Kollegen in der Freizeit, ohne regelmässig ein Training besuchen zu müssen.“ Nur fünf Jahre nachdem er in der 2. Mannschaft in der 4. Liga zu spielen begonnen hatte, fragte ihn dann der damalige SCZ-Präsident Martin Buchmüller an, ob er nicht als Nachfolger von Giovanni Marti als Juniorenobmann beginnen wolle. Spontan sagte Rüf zu – und blieb bis letzte Woche Teil der Vereinsführung.

Insgesamt zehn Jahre war Toni Incagliato in der Juniorenabteilung aktiv: Anfang der Neunzigerjahre erst drei Jahre als Juniorenobmann, seit 2007 dann als Teil der Juniorenkommission und zusätzlich als Seniorenobmann. Diese Aufgaben aber sind bei weitem nicht die einzigen, die Incagliato in seiner langen SCZ-Karriere innehatte: Als Jugendlicher dem Verein beigetreten, wurde er mit 18 Jahren Schiedsrichter und dann bald auch Juniorentrainer. Von den E- bis zu den A-Junioren gibt es kaum eine Alterskategorie, die der 48-jährige Italiener nicht während wenigstens einer Saison trainiert hätte. Ein paar Jahre war er auch Coach in der 4. und 5. Liga. 16 Jahre lang war er zudem Bestandteil des Organisationskomitees, das jeden Juni das traditionelle Grümpel- und Schülerturnier auf die Beine stellt. Von 2007 bis 2011 war er als OK-Präsident gar massgeblich am Gelingen des nicht nur für die Vereinsfinanzen enorm wichtigen Anlasses verantwortlich.

Nun sei es an der Zeit, dass neuer Schwung und neuer Elan in die Juniorenabteilung komme, begründen Rüf und Incagliato den Zeitpunkt ihres Rücktrittes. Dieser Wunsch wurde den beiden Abtretenden, die beide mit Applaus zu Ehrenmitgliedern gewählt wurden, schon an der diesjährigen Generalversammlung erfüllt: Als ihre Nachfolger wurden Albert Gubler und Severin Oechslin gewählt. 25-jährig der eine, 19 Jahre alt der Zweite. (dbü)

1. Mannschaft: Bergsteigern gleich die Wanderung fortsetzen

Wieder einmal mehr dürfen wir auf eine ziemlich erfolgreiche Vorrunde zurückblicken und unseren Dank an diejenigen richten, die zum guten Gelingen der Saison beigetragen haben. Allen voran möchten wir Dir, liebe Wendy, für die konstante und fürsorgliche Energieversorgung vor den Spielen danken. Die Kochschürze an Dir ist kaum mehr wegzudenken und steht Dir hervorragend. Auch der treuen SCZ-Fankurve mit dem Parole-Führer Carlos richten wir unseren Gruss und Dank. Eine Fankurve mit einem Niveau, die seinesgleichen sucht und die ihren gierigen Durst auf die SCZ-Sonntage noch immer nicht verloren hat.

Im Hintergrund arbeitet der Vorstand und ermöglicht nicht nur dem Verein ein Funktionieren, sondern unterstützt auch die erste Mannschaft tatkräftig, sei es mit der Koordination des Spielbetrieb oder der Organisation von Mannschaftskasse, Trainingsmaterial, Infrastruktur und Sponsoren. Der zweiten Mannschaft und den A-Junioren wie auch deren Trainern danken wir für die überaus gute Zusammenarbeit und die sportliche Unterstützung.

Attraktive Ausgangslage, die Lust auf mehr macht

Wie man den oberen Zeilen entnehmen kann ist es offensichtlich, dass ein Team nicht nur aus einer Elf besteht, sondern dass ein Team aus einem Netz an funktionierenden, gleichgesinnten und koordinierten Teammitgliedern besteht, die Ihre Energien bündeln. Wir konnten dieses Netz auf diversen Ebenen dieses Jahr erfolgreich ausbauen und stärken. Zu Beginn der Saison durften wir drei ehemalige Junioren, einen Auswärtigen in unser Kader einbauen und Marko Dugandzic als verlorenen Sohn bei uns wieder willkommen heissen. Eine Entwicklung die uns freut.

Und die Stärkung des Netzes hat sich auch in den Resultaten gezeigt. Wir stehen nach der Vorrunde an dritter Stelle in der Spitzengruppe einer starken 3.-Liga-Gruppe – eine durchaus attraktive Ausgangslage, welche Lust auf mehr bereitet. Es geht bergauf. Doch die Luft in der Höhe ist sehr dünn und so erachte ich es als wichtig, dass wir mit dieser Lust auf mehr trainieren, den Gipfelsturm mit Engagement angehen und den oft mühsamen Weg beharrlich mit Teamgeist meistern müssen. Die sportliche Leistung, die wir zu erbringen haben, nimmt uns leider niemand ab. Das Kader muss den Weg gehen, doch kann das oben erwähnte Bodenpersonal die jeweiligen Basislager weiterhin so gut wie möglich vorbereiten und einrichten.

Ich freue mich auf die kommende Rückrunde. Nicht wegen der frühen Illusion auf dem Gipfel des Berges angekommen zu sein und die Aussicht zu geniessen, sondern um einem Bergsteiger gleich den betörenden Weg weiterzugehen, den wir gemeinsam zu gehen uns entschlossen haben.

Dem ganzen Kader, dem erweiterten Kader und meinen Trainerkollegen Ferry und Werner möchte ich für die treue und motivierte Seilschaft herzlich danken.

Alain Merkli

2. Mannschaft: Zeugnisse für den Prinz, die Bulldogge und die Diva

Zeit für Zwischenzeugnisse – “Zwei”-Trainer Fabian von Rechenberg zeigt seinen Spielern schonungslos auf, was ihm in der ersten Hälfte des Jahres gut und was weniger gefallen hat. Gestern: Teil 1 (von A wie Aeschlimann bis M wie Muratovic). Heute: Teil 2 (von R wie Rocha bis W wie Winkler).

von Fabian von Rechenberg

 

Kevin Rocha – der Prinz

Trainingspräsenz: Gut

Einsätze: 7

Tore: 0

Karten: 0

Technisch ist der junge Prinz sicherlich eines der grössten Talente im Sportclub. Auch kommunikativ bringt er sich während den Spielen gut ein. Hatte einen kurzen moralischen Hänger, bei dem der Trainer beide Augen zudrückte, ansonsten ein anständiger und talentierter Spieler. Aber: Der junge Prinz ist sich zu schade seine zartbesaiteten Fingerchen schmutzig zu machen. Anders kann man sich nicht erklären, wieso er beim Aufräumen immer als erster davon läuft. Das muss besser werden! PS: Danke für das Organisieren der Musikboxen.

 

Florian Rohrer – wer ist das?

Trainingspräsenz: unter jeder Sau!

Einsätze: 0

Tore: 0

Karten: 0

Flooooorian, komm mal wieder kicken!

 

Murat Saliji – der Linienwart

Trainingspräsenz: Durchschnittlich

Einsätze: 5

Tore: 0

Karten: 1 Gelbe

Endlich haben wir einen fixen Torwart. Er ist ein richtiger Linienwerter, der zwischen den Pfosten tolle Paraden zeigt. Allerdings verlässt er die Grundlinie nicht so gerne. Das Rauslaufen muss noch etwas besser werden. Bitte auch beim Material etwas mehr mit anpacken.

 

Luis Salinas – der Papi

Trainingspräsenz: Gut

Einsätze: 8

Tore: 4

Karten: 0

Wehe wenn der Honduraner sein Feuer zündet. Er ist ein ganz gefährlicher Angreifer und ein Dauerläufer. Spielt aus irgendeinem Grund nicht gerne von Beginn weg, obwohl er das gar nicht schlecht macht. Allerdings ist der selbsternannte „Papi“ ziemlich weich geworden: Er weint gerne mal rum, wie streng er es hat und wie kraftlos er doch sei. Papi, ich habe Spieler wie Lucio, die mit gebrochenen Knochen spielen. Du Muschle!!

 

Ismail Seven – der Motor

Trainingspräsenz: Weisch du eigentlich, dass mir am Zischtig Training händ?!

Einsätze: 8

Tore: 1

Karten: 3 Gelbe, 1 Gelb/Rote

Er ist nach wie vor der Motor im Mittelfeld. Keiner ackert, rackert und läuft so viel wie er. Allerdings hadert er zu viel mit dem Schiedsrichter, sodass dieser auch mal gegen uns pfeift. Die Trainingspräsenz muss besser werden.

 

Zülfü Seven – das Küken

Trainingspräsenz: Schlecht

Einsätze: 5

Tore: 0

Karten: 0

Der jüngste Spieler im Kader. Hat ein super Spiel gegen Racing gemacht. Da ist viel Potential vorhanden. Vor allem, weil er nun auch endlich mehr läuft und kämpft als in der letzten Saison. Allerdings redet das Küken auf dem Platz so viel wie Ralph – also gar nicht. Und die Trainingspräsenz ist auf ähnlich schlechtem Niveau wie bei seinem älteren Bruder.

 

Kevin Spalinger – die Diva

Trainingspräsenz: Gut

Einsätze: 9

Tore: 1

Karten: 3 Gelbe

Keiner hatte so viele Einsatzminuten im „Zwei“ wie er. Er ist der Denker und Lenker im Mittelfeld. Dank seiner guten Technik ist er auf fast jeder Position einsetzbar. Allerdings sollte man ihm das alles nicht zu oft sagen. Unser guter Kevin entwickelt sich nämlich immer mehr zur Diva. Läuferisch und in den Zweikämpfen ist er immer noch auf einem hohen Niveau, aber sein entenhaftes, spannungsloses Arschgewackle, wenn er gerade nicht so Bock hat, kann einen zum Wahnsinn treiben.

 

Matthias Stettler – der launische BerserkerMatz Stettler, nach dem Aufstieg im Sommer 2012 zu Spässen aufgelegt

Trainingspräsenz: Gut

Einsätze: 3

Tore: 0

Karten: 0

Matz ist so ein echter Naturbursche. Er könnte auch erzählen, dass er als Förster arbeitet, das würde man ihm sofort abnehmen. Auf dem Platz ist er ein Arbeiter. Einer, der gerne und viel läuft. Das schätzt man wirklich an ihm. Aber wehe es steht ihm einer auf den Fuss, dann wird er zum nassen Büsi und der Abend ist hinüber. Darf sich beim Zwischenzeugnis mit Salinas zu den Weichbechern stellen.

 

Flavio Strazzella – die Bulldogge

Trainingspräsenz: Gut

Einsätze: 5

Tore: 1

Karten: 1 Gelbe

Der gute Mann ist etwa so breit wie lang… allerdings ohne ein Gramm Fett. Körperlich ist er dementsprechend auf einem sehr hohen Niveau. Hat auch eine gute Technik und ist ein anständiger Junge. Ein bisschen oft in den Ferien. Ansonsten alles tiptop und eine echte Verstärkung fürs „Zwei“.

 

Jakub Vanek – der König der Lüfte

Trainingspräsenz: Durchschnittlich, weil er immer um 21.20 Uhr gehen muss!

Einsätze: 6

Tore: 0

Karten: 0

Kein langer Ball geht am König der Lüfte vorbei. Er ist eine Mauer in der SCZ-Abwehr. Integriert sich nach anfänglichen altersbedingten Schwierigkeiten immer besser in das Team. Aber lieber Jakub: Das Training dauert bis 21.50 Uhr und nicht bis 21.20 Uhr!

 

Joris Verweij – die schnelle Stelze

Trainingspräsenz: Durchschnittlich

Einsätze: 3

Tore: 1

Karten: 0

Joris kam, sah und traf im Spiel gegen Racing. Der junge Holländer ist gross und schnell und damit ein Versprechen für die Zukunft. Kämpferisch und läuferisch muss er sich noch mächtig steigern. Da man ihn nun aber auch im Kraftraum antrifft, kann das ja noch werden. Die Trainingspräsenz muss etwas besser werden.

 

Johann Weiss – die Grätsche

Trainingspräsenz: Sehr gut

Einsätze: 5

Tore: 0

Karten: 1 Gelbe

Die Zehn-Meter-Grätschen von Johann sind legendär, und auch sonst ist er kein Kind von Traurigkeit. Seine Mitspieler haben mit seinem harten Einsteigen in den Trainings des Öfteren zu kämpfen. Und das ist gut so! Leider kommt der liebe Johann als ältester Spieler des „Zwei“ langsam in die Jahre. Aber so lange er so fleissig trainiert, kann er den jungen Wilden das Leben noch lange schwer machen.

 

Severin Winkler – der zweite Frühling

Trainingspräsenz: Schwach

Einsätze: 5

Tore: 0

Karten: 0

Nachdem er gegen Stäfa als Innenverteidiger komplett im Schilf stand mussten wir den armen Severin erstmal wieder aufrichten. Doch dann erlebte er seinen zweiten Frühling und zeigte enorm starke Leistungen auf der rechten Aussenverteidigerposition. Leider wurde er durch Verletzungen und seinen Einsatz im Theater wieder etwas zurückgeworfen. Aber lieber Sevi: Du bist noch lange nicht zu alt fürs „Zwei“!

 

Ben Crawshaw – der Coach vom Coach

Lieber Ben, was würde ich nur ohne Dich machen? Auch der Coach braucht einen Coach, vor allem im mentalen Bereich. Vielen lieben Dank!

 

 

 

Fabian von Rechenberg – der TrainerFabian von Rechenberg als "Teamplayer of the Year" an der Aufstiegsfeier der 2. Mannschaft im Sommer 2012

Ein junges Team braucht einen jungen Trainer. Ob das immer richtig ist? Sicher nicht! Aber ich gebe mir grosse Mühe und freue mich jede Woche aufs Neue auf Euch. Nächstes Jahr werde ich wirklich strenger! Hoffentlich…

 

 

Vorfreude auf den neuen Assistenztrainer

Ab der Rückrunde wird der Trainerstab um einen weiteren Assistenten erweitert. Wer das ist? Lasst Euch überraschen. Aber eins kann ich Euch sagen: Wir versprechen uns mehr Ordnung und Disziplin dank ihm!

Danke!

Vielen Dank an den Vorstand, dass ihr immer so nachsichtig mit mir seid (Mitgliederbeiträge, Geburipartys etc). Vielen Dank an Wendy dafür, dass du die beste Klubmutter bist, die man sich wünschen kann. Vielen Dank an die Trainer vom „Eis“ und „Drü“ für die tolle Zusammenarbeit. Und ganz besonderen Dank an: Denise Rämi, Daniel Bruderer, Ronja Karpf und Edith Karpf-Godenzi, dass ihr uns bei jedem einzelnen Spiel (auch bei Wind und Wetter) unterstützt habt!

Wir freuen uns auf die Rückrunde. AAANNNEEE MAAANNNEEE!!!!

Fabian von Rechenberg

Euer Coach (für meine Junioren)

Euer Flitzer von Zollikon (für alle andern)