Die 1. Mannschaft spielt 1:1 im Aufstiegskampf in Männedorf

In der Partie gegen den Verfolger aus Männedorf spielt der SCZ 1:1. Sean Winkler hatte die Zolliker in Führung gebracht, die junge Mannschaft den Vorsprung aber nicht bis zuletzt verteidigen können.

Von Oliver Aeschimann

Die Kulisse war des Spitzenspieles zwischen dem Tabellenführer aus Zollikon und dem Ranglistendritten aus Männedorf würdig. Über zweihundert Anhänger hatten sich bei sommerlichem Wetter auf dem Sportplatz Widenbad in Männedorf eingefunden und unterstützten ihre Mannschaften lautstark. Ab der Darbietung durften sie zufrieden sein, schliesslich sahen sie eine hart umkämpfte Partie mit vielen Torchancen. Die Startphase war von vielen Fouls geprägt, wobei die Gäste aus Zollikon ansatzweise ihre Torgefahr zeigten. Allerdings hatte der FCM die beste Möglichkeit: Nach einem Gewirr im Zolliker Strafraum landete der Ball nur wenige Zentimeter über dem Tor.

Der Sportclub machte es wenig später besser: Mit der ersten richtig guten Gelegenheit in der 18. Minute ging er in Führung. Einen langen Freistoss von Asdin Azarnait hatte Albert Gubler mit dem Kopf verlängert, und Sean Winkler vollstreckte alleine vor dem Heimkeeper. Männedorf forcierte fortan vermehrt die Offensive, am nächsten kam der Gastgeber dem Ausgleich nach einer halben Stunde. Der abgelenkte Schuss streifte jedoch nur den Pfosten. Der SCZ blieb bis zur Pause zwar ohne weitere zwingenden Chancen, war aber durch das schnelle Überbrücken des Mittelfeldes stets gefährlich.

Grosser Druck in der zweiten Hälfte

Zu Beginn der zweiten Hälfte dominierte das Heimteam vermehrt das Spielgeschehen, der SCZ konzentrierte sich auf die Defensive und versuchte sich im Konterspiel. Der Schiedsrichter und der Pfosten verhinderten jedoch eine deutlichere Führung. Ersterer, als er Zollikon zwei eindeutige Elfmeter verwehrte, letzterer, nach einem Schuss des zur zweiten Halbzeit eingewechselten Andrea Schärers.

Diese Momente des Glücks gaben der Heimequipe wieder Aufschwung, und der Druck auf die Abwehr des Sportclubs vergrösserte sich immer mehr. Der junge SCZ-Torwart Mauro Eichin zeigte jedoch eine starke Partie und konnte zunächst die Führung wahren. In der 73. Minute war aber auch er machtlos. Nach einem Stellungsfehler seiner Vorderleute konnte er den Schuss zwar noch abwehren, der Abpraller zappelte dann aber im Netz. In der Schlussphase suchte Männedorf vehement den Siegestreffer und den jungen Zollikern schien die Luft auszugehen. Aber es sollten keine weiteren Treffer mehr fallen.

Gute Chancen auf den Aufstieg

Nach dem Schlusspfiff schienen beide Mannschaften mit dem Resultat nicht ganz zufrieden. Männedorf hatte mehr fürs Spiel getan und die Partie in der Schlussphase fast noch gedreht. Der SC Zollikon hatte es nach der Pause verpasst den zweiten Treffer zu erzielen und dem FCM so erst die Möglichkeit gegeben, besser ins Spiel zu finden.

Allerdings nützt den Zollikern das Unentschieden eindeutig mehr: Bei drei verbleibenden Runden haben sie drei Punkte mehr auf dem Konto und weniger Strafpunkte als die ersten beiden Verfolger Männedorf und YF Juventus. Gegen letztere folgt am Sonntag um 13.30 auf dem Riet der nächste Spitzenkampf. Sollte  der SCZ diesen gewinnen und Männedorf gleichzeitig in Höngg verlieren, käme dies wohl schon einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen gleich.

Telegramm

FC Männedorf– SC Zollikon 1:1 (0:1).

Widenbad, 230 Zuschauer, SR: Lakna.

Tore: 18. Winkler 0:1. 73. 1:1.

SCZ: Eichin; Bühlmann, Girod, Stengele, Azarnait (46. A. Schärer); Beisel, Burger; Winkler (65. F. Hermida), Y. Rämi, Martin; Gubler (70. T. Hermida).

Bemerkungen: 33. Pfostenschuss Männedorf, 50. Pfostenschuss A. Schärer. Verwarnungen: 23. Bühlmann, 59. Winkler (beide Reklamieren), 76. Martin (Foul). SCZ ohne G. Rämi, Hugentobler, Niederhauser (alle verletzt), A. Felder, Einstein, M. Felder, Kälin, Saliji, Lionzo, Camichel, Leumann (alle abwesend). Beim SCZ nicht eingesetzt: Aeschimann, M. Schärer.

***
Hier der Spielbericht der Zürichsee-Zeitung vom 5. Juni 2013.

Wegweisendes Aufstiegsspiel der 1. Mannschaft in Männedorf

Heute Dienstagabend spielt das Zolliker Fanionteam um 20 Uhr auswärts beim Tabellendritten FC Männedorf, der drei Punkte Rückstand aufweist. Gewinnt das Team der Trainer Alain Merkli und Werner Kienle, kann es Männedorf wohl bereits entscheidend zurückbinden. Sechs Zähler (sowie einige Fairnesspunkte) wären für die Mannschaft von Spielertrainer Roger Fegble, die vorgestern Sonntag 4:2 gegen den FC Morava gewann, in den verbleibenden drei Runden kaum mehr aufzuholen.

Yves RämiDie Zolliker gehen nach dem spielfreien Wochenende erholt in die wegweisende Partie im Kampf um den Aufstieg in die 2. Liga. Der FC Männedorf erwies sich in der Vergangenheit jedoch stets als hartnäckiger Gegner, der insbesondere auf eine herausragende Defensive zählen kann. Auch in dieser Saison hat wieder keine Mannschaft weniger Gegentore kassiert als der FCM (deren 26 in 18 Saisonspielen). Das letzte Direktduell endete im vergangenen November 1:1-Unentschieden. Erwin Böhler hatte in der ersten Halbzeit aus grosser Distanz getroffen, Yves Rämi für die Zolliker kurz nach dem Seitenwechsel per Elfmeter ausgeglichen. In der Saison 2011/12 hatte Männedorf beide Begegnungen für sich entscheiden können.

Die am Samstag wegen Regens verschobene Partie zwischen dem FC Witikon und dem SCZ wurde derweil neu terminiert: Das Spiel wird am Donnerstag 13. Juni um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz Looren nachgeholt. Zwischen der Partie gegen Männedorf und jener gegen Witikon empfangen die Zolliker am Sonntag um 13.30 Uhr den Tabellenzweiten YF Juventus auf dem Sportplatz Riet. (dbü)

Die Zolliker Gegner geben sich im Aufstiegsrennen keine Blösse

Das für gestern Samstag vorgesehene Spiel der 1. Mannschaft beim FC Witikon musste wegen unbespielbaren Terrains verschoben werden. Die drei verbliebenen Konkurrenten im Aufstiegskampf hingegen konnten ihre Partien auch an diesem regnerischen Wochenende austragen.

Die Ausgangslage drei Wochen vor dem Saisonende zeigt sich an der Tabellenspitze unverändert; einzig der SV Höngg hat sich wohl endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Er verlor beim SC YF Juventus 1:2. Die junge Stadtzürcher Mannschaft liegt mit zwei Punkten Rückstand auf den SC Zollikon auf Rang 2, hat aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen. Auf Rang 3 mit drei Zählern Rückstand ist der FC Männedorf klassiert, der heute Sonntag Morava 4:2 besiegte.

Übermorgen Dienstag kommt es auf dem Männedorfer Sportplatz Widenbad zum wegweisenden Spiel. Das Ziel der 1. Mannschaft des SCZ muss es sein, auswärts zumindest zu punkten, um den wohl hartnäckigsten Gegner im Aufstiegskampf auf Distanz zu halten. Am Sonntag trifft der SCZ dann auf dem Riet auf YF Juventus, bevor er im Nachholspiel gegen Witikon (noch nicht definitiv terminiert) und im abschliessenden letzten Saisonspiel am Grümpisonntag gegen Höngg wohl zwei Pflichtsiege einfahren muss, will er erstmals seit 22 Jahren wieder Spiele in der 2. Liga regional austragen. (dbü)

Das „Zwei“ unterliegt Uster 0:1: Besser gespielt und doch verloren

In der 4. Liga verliert die zweite Zolliker Mannschaft gegen den FC Uster 2b 0:1, obwohl sie die bessere Mannschaft war.

von Fabian von Rechenberg

 

Beim Zolliker „Zwei“ läuft es alles andere als rund: Die letzten fünf Spiele gingen allesamt verloren. Dazu kommt, dass sich Trainer Ben Crawshaw schulisch und beruflich neu orientiert hat, weshalb er sich in Zukunft nicht mehr um die Mannschaft wird kümmern können. Am vergangenen Donnerstag gab er seinen Rücktritt per Ende Saison bekannt.

Wegen schulischer Verpflichtungen konnte Crawshaw beim Spiel in Uster am vergangenen Sonntag nicht an der Seitenlinie stehen. Vertreten wurde er von „Drü“-Trainer Fabian von Rechenberg. Crawsahw hatte aber pflichtbewusst die Mannschaftsliste und die Aufstellung gemacht und sämtliches Material zusammengetragen. Die neuen Leibchen allerdings waren nach dem Waschversuch von Elias Grisoni nicht mehr auffindbar, und so wurden die in Mitleidenschaft gezogenen hellblauen Tenues hervorgekramt.

Die Stimmung war so schon vor Spielbeginn nicht die beste, weshalb Interimstrainer Fabian von Rechenberg das Blatt mit einigen Witzen über Ray Charles zu wenden versuchte. Und siehe da, die Stimmung kippte. Man blickte endlich wieder einmal in lächelnde Gesichter beim „Zwei“ – und es wurde noch besser: Der Interimstrainer suchte noch verzweifelt die Schiedsrichterkabine, da waren die Jungs schon auf dem Platz, hatten das Material dabei und liefen selbstständig ein, während Vitor Suares schon mal den Torhüter Ivo Dugandzic warm schoss. Für einmal lief alles so, wie es immer sollte.

Viele Chancen im ersten Durchgang

Mit besserer Stimmung kamen die Zolliker auf dem extrem schwierig zu bespielenden Kunstrasen, der eigentlich eher ein Filzteppich war, auch besser ins Spiel. In den ersten zwanzig Minuten kamen sie immer wieder zum Abschluss, wobei in letzter Konsequenz zu wenig Gefahr auf das Tor kam – mit Ausnahme eines hart getretenen Freistosses von Ruben Fernandez, der vom Torwart jedoch mirakulös pariert wurde.

Leider kam es kurz darauf zu einem Ballverlust im Zentrum, und der Ball wurde direkt in den Angriff des Heimteams gespielt. Auch Ivo Dugandzic konnte den heranstürmenden Angreifer nicht mehr am Torschuss hindern, sodass dieser zum 1:0 traf. In der Folge nahmen die Zolliker das Spiel wieder in die Hand, und auch die Chancen wurden zwingender. Michael Kuhn schmetterte den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor. Ein Kopfball von Matthias Stettler wurde vom Torwart gerade noch über die Latte gelenkt, und nach einem gut getretenen Eckball tanzte der Ball sekundenlang auf der Torlinie der Ustermer hin und her.

Der Schiedsrichter gibt weder den Penalty noch das Tor

Die zweite Hälfte verlief ähnlich wie der erste Durchgang. Die Zolliker hatten mehr vom Spiel und wieder gute Chancen. Jakub Vanek schoss nach einem Eckball mit voller Wucht den Torwart an. Jan Burkhalter traf mit einem Freistoss und dem darauffolgenden Nachschuss aus 17 Metern nur die Mauer. Und dann griff auch noch der Schiedsrichter in das Geschehen ein – beziehungsweise eben gerade nicht, als er nämlich den Zollikern einen Elfmeter verwehrte.

Zum Schluss warf der SCZ alles nach vorne – selbst der Torwart stürmte beim letzten Freistoss mit. Und tatsächlich zappelte der Ball im Netz. Doch der Schiedsrichter gab den Treffer wegen einer angeblichen Offsideposition nicht. Die Proteste der Zolliker waren heftig, so heftig gar, dass Jan Burkhalter die gelbe Karte erhielt. Und so verloren die Zolliker das Spiel beim FC Uster letztlich mehr als unglücklich. Aber so ist es halt im Fussball: Wenn es schlecht läuft, kommt meistens auch noch Pech dazu.

 

Telegramm

FC Uster IIb- SC Zollikon II 0:1 (0:1). Uster, 10 Zuschauer.

Tore: 25. 1:0.

SCZ: Ivo Dugandzic; Luca Mazzola (65. Vitor Suares), Johan Weiss, Jakub Vanek, Philipp Lang (45. Florian Rohrer); Renato Lionzo (50. Marc Schöpfer), Ismael Seven, Ruben Fernandes, Jan Burkhalter; Michael Kuhn, Matthias Stettler.

Der fünfte Sieg in Serie: Die 1. Mannschaft schlägt auch Racing

Die Zolliker Fussballer besiegen Racing Zürich 3:1 und können ihren Vorsprung an der Tabellenspitze leicht ausbauen. Doch noch trennen sie vier schwere Spiele vom Aufstieg in die 2. Liga.

Von Dennis Bühler

 

Fast alles läuft momentan für die erste Mannschaft des Sportclubs Zollikon: Sie selbst gewinnt auch, wenn ihr keine gute Leistung gelingt. Und die grössten Konkurrenten im Aufstiegsrennen nehmen sich gegenseitig die Punkte weg (YF Juventus verlor in Männedorf 2:4 – hier geht´s zum Spielbericht). Nach dem 3:1-Sieg gegen den Stadtzürcher Verein Racing liegen die Zolliker an der Tabellenspitze, neu fünf Zähler vor YF Juventus und selbst dann noch immerhin drei Punkte vor dem FC Männedorf, wenn dieser sein Nachholspiel gegen den FC Egg gewinnen sollte.

Noch vier Runden sind bis zum Saisonende auszutragen, dem SCZ bringen sie vier Gegner, die ihm alles abfordern werden. Am kommenden Samstag geht es auswärts gegen den FC Witikon, einen Gegner, der Punkte gegen den drohenden Abstieg in die 4. Liga braucht und sich in vergangenen Begegnungen stets als äusserst unbequem erwies. Dennoch: Ein Sieg gegen die Stadtzürcher ist für den SCZ Pflicht, will er im August erstmals seit 22 Jahren wieder Spiele in der regionalen 2. Liga austragen. In den letzten drei Runden trifft er dann auf die drei gleich hinter ihm platzierten Mannschaften, die sich allesamt noch Aufstiegschancen ausrechnen können: den FC Männedorf (auswärts), YF Juventus (zuhause) und den SV Höngg (zuhause).

Eichin pariert, Beisel verwertet

Am vergangenen Sonntag gegen Racing starteten die Zolliker besser in die Partie, waren aber lange Zeit zu wenig geradlinig im Spielaufbau und zu wenig zwingend vor dem gegnerischen Tor. Gelegenheiten blieben in der ersten Halbzeit Mangelware, auch wenn SCZ-Trainer Alain Merkli zum Spielschluss fast ein Dutzend gute Torchancen gesehen haben wollte. Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel nach 38 Minuten der Führungstreffer für die Gastgeber. Stürmer Marco Schärer schoss aus mehr als dreissig Metern, der stürmische Wind half das seine mit, der Goalie Racings griff ins Leere.

Wegweisend waren sodann die letzte Möglichkeit vor und die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel: Zuerst wehrte SCZ-Goalie Mauro Eichin mit seiner besten Tat einen Schuss mit dem Fuss ab; dann erzielte Mittelfeldspieler Sebastian Beisel mit einer sehenswerten Einzelaktion fünfzig Sekunden nach Wiederbeginn das 2:0. Nach einer Stunde wurde Kaspar Burger nach einem schönen Vorstoss penaltyreif gefoult, der schwache Schiedsrichter aber verzichtete auf den fälligen Pfiff. Im Gegenzug erzielte Racing den Anschlusstreffer. Eichin hatte gegen den platzierten Schlenzer aus zwanzig Metern keine Abwehrchance gehabt.

Schlechte Chancenverwertung

Im Zolliker Team machte sich nun einige Nervosität breit, zumal man einige gute Torchancen nicht verwerten konnte. In der 78. Minute legte Andrea Schärer quer auf den eingewechselten Albert Gubler, der im Fallen den Ball jedoch an den Pfosten statt ins verwaiste Tor lenkte. Einen Schlenzer von Ferry Hermida wehrte der gegnerische Goalie gekonnt in Corner. Einer herrlichen Aktion von Sean Winkler war es zu verdanken, dass der SCZ in den letzten Spielminuten nicht mehr um den wichtigen Sieg zittern musste: In der 88. Minute nahm der Stürmer den Ball mit der Hacke mit, liess einen Gegenspieler aussteigen und passte zur Mitte: Andrea Schärer hatte keine Mühe, den Ball ins leere Tor einzuschieben.

Der Sieg der Zolliker war gewiss nicht unverdient, zu umständlich hatte sich Racing über weite Strecken angestellt, zu gross war auch schlicht der Qualitätsunterschied der beiden Teams. Dennoch müssen sich die Gastgeber markant steigern, wollen sie die Tabellenführung bis zum Saisonende verteidigen. Die Aussenverteidiger agierten gegen Racing ungewohnt fahrig und leisteten sich zu viele Fehlpässe, die zentralen Mittelfeldspieler zeigten sich zwar zweikampfstark, blieben aber ohne grosse Wirkung gegen vorne – von einzelnen Aktionen wie Burgers Vorstoss abgesehen.

Nicht aufgegangen war auch die etwas überraschende Nominierung Beisels hinter den Spitzen. Der Süddeutsche und einzige Neuzugang in der zurückliegenden Winterpause war zwar gewohnt zweikampfstark, er erzielte auch ein Tor, doch der kreative Spielgestalter, den es gebraucht hätte, um die Aussenspieler und Mittelstürmer Marco Schärer vermehrt in Szene zu setzen, war er nicht. Im defensiven Mittelfeld ist Beisel, eine der positiven Überraschungen der zweiten Saisonhälfte und aus der Zolliker Elf kaum mehr wegzudenken, besser aufgehoben. Mit Yves Rämi musste ein möglicher Regisseur die Partie bis zum Schluss auf der Ersatzbank mit ansehen.

Nächstes Spiel:

Samstag, 1. Juni, 18 Uhr Sportplatz Looren in Zürich-Witikon: FC Witikon I – SC Zollikon I.

 

Telegramm

SC Zollikon – Racing Zürich 3:1 (1:0). Riet, 80 Zuschauer. Tore: 38. M. Schärer 1:0. 46. Beisel 2:0. 63. 2:1. 88. A. Schärer 3:1. SCZ: Eichin; Azarnait, Stengele, Girod, Bühlmann (87. Martin); Burger (70. Gubler), A. Felder; A. Schärer, Beisel, Winkler; M. Schärer (57. F. Hermida).

Bemerkungen: 28. Tor von Racing wegen Offside aberkannt. Gelbe Karten für Azarnait und F. Hermida (beide wegen Foulspiels). SCZ ohne Hugentobler, Niederhauser, G. Rämi (alle verletzt), Camichel, Einstein, M. Felder, T. Hermida, Kälin, Saliji (alle abwesend). Beim SCZ nicht eingesetzt: Aeschimann, Y. Rämi.

Juniorentrainer gesucht !

Du bist ein erfahrener Juniorentrainer und suchst eine neue Aufgabe in einem neuen Verein?

Du hast keine Trainererfahrung, bist jedoch fussballbegeistert und hast selber früher in einem Verein oder sogar beim SCZ gespielt und möchtest nun Deine Erfahrung und Dein Wissen als Spieler in der Funktion eines Junioren-Trainers unserem Nachwuchs weitergeben?

Du hast Freude und bist motiviert, Kindern zwischen 6 und 14 Jahren ein bis zweimal pro Woche das Handwerk des Fussballspielens beizubringen und sie an den Samstagen bei den Meisterschaftsspielen an der Seitenlinie zu coachen und zu betreuen?

Wenn dies auf Dich zutreffen sollte, dann bist Du bei uns an der richtigen Adresse.

Weil ein Trainer-Team aus mindestens zwei bis drei Trainern bestehen wird, können die Aufgaben aufgeteilt werden, womit für keinen Trainer ein zu grosser Aufwand anfallen wird

Auf die im August beginnende Saison 2013/14 suchen wir für folgende Mannschaften engagierte Trainer oder auch Trainer-Duos.

  • F-Junioren
  • E-Junioren
  • D-Junioren
  • Cb-Junioren

>> Bitte unbedingt weiterlesen!

Die B-Junioren lassen dem FC Rüti keine Chance und siegen 5:0

Die Zolliker B-Junioren gewinnen gegen den FC Rüti auch in dieser Höhe verdient 5:0. Gleich drei Mal traf Vedova, die weiteren Treffer erzielten Götsch und Schmid.

von Silvan Meyer (B-Junior)

Die B-Junioren des SCZ traten auswärts gegen den FC Rüti an, gegen welchen sie schon in der Vorrunde einen klaren Sieg verbuchen konnten. Trotz der bitteren Niederlage im letzten Spiel gegen den FC Gossau herrschte schon in der Garderobe eine gute Stimmung. Die Mannschaft wollte den Rückschlag vergessen und die Chance ergreifen, zu zeigen, was sie technisch und spielerisch drauf hat.  J. Fuchs und J. Bünte waren zwar immer noch gesperrt, doch sollte dies dem Siegeswillen keinen Abbruch tun. Auch die miserablen Platzverhältnisse sollten einem starken Auftritt nicht im Wege stehen. Das Wetter hingegen spielte mit.

Das Spiel begann, der FC Rüti hatte Anstoss. Der Beginn der Partie war einigermassen ausgeglichen, beide Teams hatten kleinere Chancen, von denen jedoch keine genutzt werden konnte. Doch schon nach 15 Minuten ging der SC Zollikon durch einen Knaller von V. Götsch ins rechte Lattenkreuz mit 1:0 in Führung. Doch war das Tor unglücklicherweise begleitet von einer Verletzung von D. Vidrac, der jedoch später wieder ins Spiel zurückkehren konnte. Von nun an zeigte sich klar, welches die bessere Mannschaft auf dem Platz war. Dies manifestierte sich durch zwei weitere Tore, beide erzielt durch G. Vedova.

Gegen Ende der 1. Spielhälfte fühlte sich der SC Zollikon fast ein wenig zu sicher, weshalb er etwas lockerer zu spielen begann und einige Chancen ungenutzt liess. Auch musste die Abwehr nun aufgrund der etwas legeren Spielweise des restlichen Teams verstärkt in Aktion treten. Das Tor konnte jedoch reingehalten werden.

Der Gegner schien bereits aufgegeben zu haben

In der Halbzeitpause machte der Trainer den Spielern bewusst, dass sie noch lange nicht gewonnen hatten und deshalb in der 2. Spielhälfte wieder Vollgas geben mussten. Die Mannschaft nahm sich dies zu Herzen, was jeder, der die 2. Halbzeit miterlebt hat, bezeugen kann. Sie spielte kreativ und entschlossen gegen einen Gegner, der schon aufgegeben zu haben schien und riesige Löcher offen liess, wodurch sich die Zolliker Spieler beinahe uneingeschränkt bewegen konnten. So kam es auch zu zwei weiteren Toren, einmal mehr durch G. Vedova und einmal durch H. Schmid. Dass nicht noch mehr Bälle ihren Weg ins gegnerische Tor fanden lag wohl einerseits daran, dass im zentralen Mittelfeld oftmals zu viel gedribbelt und zu spät abgespielt wurde, andererseits an einem Referee, der nach der alten Offside-Regel pfiff.

Die wenigen Chancen, die der Gegner noch herauszuspielen vermochte, scheiterten entweder an der starken Abwehr oder am souveränen Torhüter J. Meier. So blieb es bis zum Schluss beim 5:0 zugunsten der Zolliker. Ärgerlicherweise waren auch in der 2. Halbzeit Verletzungen auf Seiten des SCZ zu beklagen, dieses Mal betroffen waren F. Barth und Torschütze V. Götsch. Doch auch sie waren noch im selben Spiel wieder einsatzbereit.

Alles in allem kann man von einem absolut verdienten Sieg des SC Zollikon sprechen, der sein Potential diesmal ausschöpfen konnte und somit quasi das ganze Spiel dominierte und dem Gegner nicht die geringste Chance liess. Der SCZ liegt nun nach drei Spielen auf dem 3. Platz mit je drei Punkten hinter dem Tabellenführer FC Wald und dem FC Gossau und mit Punktegleichstand zum FC Maur.

Willst Du Schiedsrichter für den Sportclub Zollikon werden?

Auch wenn der SCZ momentan über vier gute und zuverlässige Schiedsrichter verfügt, sind wir stets auf der Suche nach neuen Unparteiischen, die für unseren Verein Meisterschaftsspiele leiten. Ende August findet der nächste Grundkurs statt. Der SCZ übernimmt selbstverständlich die Ausbildungskosten.

Voraussetzungen, die ein Schiedsrichter oder eine Schiedsrichterin gemäss Fussballverband erfüllen muss:

  • Freude am Fussball
  • Mindestalter: 15 Jahre
  • genügende Sprachkenntnisse
  • gute Grundkondition
  • Bereitschaft, Aus- und Weiterbildungskurse zu besuchen

Hier können alle Informationen nachgelesen werden: Schiedsrichter-Grundkurs 2013

Wer sich für die Ausbildung zum Schiedsrichter interessiert, kontaktiere bitte unverbindlich SCZ-Präsident Andreas „Tresi“ Roca.

 

Der Anmeldeschluss naht: Jetzt fürs Grümpi/Schüeli anmelden!

Noch bis zum kommenden Montag, 20. Mai, kann man sich für die diversen Kategorien des traditionellen Zolliker Grümpel- und Schülerturniers anmelden. Das Turnier findet am Wochenende vom 21. bis 23. Juni auf dem Sportplatz Riet statt.

Hier kann man sich anmelden: Informations- und Anmeldeformular.

Bis jetzt sind rund 40 Mannschaften definitiv angemeldet – da geht noch mehr!

(scz)

Die 1. Mannschaft gewinnt Derby gegen Küsnacht nach Aufholjagd

Die Zolliker Fussballer besiegen den FC Küsnacht mit 4:2. Nach einem doppelten Rückstand zur Pause führen Sebastian Beisel durch einen Weitschuss und Fernando Hermida mit drei Treffern die Wende herbei.

Von Oliver Aeschimann

Bisher hatte der SCZ in der 3. Liga alle drei Direktbegegnungen gegen seinen Nachbarn verloren. Dass bei Küsnacht dabei auch immer wieder Spieler aus der zwei Ligen höher spielenden ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen sind, zeigt, wie wichtig das Derby auf beiden Seiten genommen wird. Die Ausgangslage der See-Equipen hätte vor der Partie nicht unterschiedlicher sein können: Zollikon grüsste von der Tabellenspitze, Küsnacht benötigte als Letzter dringend Punkte, um den Abstieg zu vermeiden.

Im ersten Drittel der Partie gestaltete sich das Spielgeschehen ausgeglichen, zwingende Torgelegenheiten gab es für keine Mannschaft. Und doch wurde der Sportclub durch einen Doppelschlag von Bischofberger (28./32.) eiskalt überrascht. Beide Male hatte die Zolliker Defensive dem Stürmer zu viel Raum gewährt –der ehemalige SCZ-Junior vollendete zuerst mit einem sehenswerten Weitschuss und daraufhin nach einer gekonnten Einzelleistung.

Zu allem Übel schied kurz nach den beiden Gegentreffern Torwart Guy Rämi verletzt aus. Da Ersatztorwart Murat Saliji mit der zweiten Mannschaft des SCZ im Einsatz stand, musste Yves Rämi aus dem Mittelfeld zwischen die Pfosten wechseln und seinen Bruder ersetzen. Fernando Hermida kam fortan auf der Spielmacherposition zum Einsatz. Bis zum Seitenwechsel waren die Gäste aus Zollikon zwar spielbestimmend, Küsnacht verteidigte aber geschickt und liess kaum gefährliche Aktionen zu.

Eine Charakterfrage

Trainer Alain Merkli ermahnte seine Mannschaft in der Pause, dass es eine Charakterfrage sei, ob man trotz der Hypothek aus der ersten Hälfte die Partie doch noch gewinnen könne. Allerdings benötigte seine Equipe zunächst auch Glück. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff hätten die Zolliker zwar bereits verkürzen können. Der Küsnachter Torwart lenkte eine Direktabnahme Hermidas aber knapp an die Unterkante der Latte. Auf der anderen Seite hätte Bischofberger aber die Partie mit seinem dritten Treffer bereits entscheiden müssen – alleine vor dem Zolliker Gehäuse verzog er allerdings seinen Schuss.

Beim Anschlusstreffer profitierte der SCZ schliesslich von einer ungewöhnlich strengen Regelauslegung durch den Schiedsrichter. Weil der Küsnachter Torwart den Ball länger als sechs Sekunden in den Händen gehalten hatte, entschied der Unparteiische auf indirekten Freistoss für die Gäste. Andrea Schärer führte diesen schnell aus und Fernando Hermida vollstreckte ohne Mühe.

Schien die Wende zuvor noch utopisch, so entfachte der Anschlusstreffer bei Spielern und mitgereisten Zolliker Zuschauern neue Hoffnung. In der 81. Minute jubelten diese gleichermassen: Nachdem der eingewechselte Albert Gubler kurz zuvor noch knapp am gegnerischen Torwart gescheitert war, zeigte er nun an der Strafraumgrenze Übersicht und legte für Sebastian Beisel auf. Dieser drosch den Ball nach der schönen Vorarbeit aus zwanzig Metern unhaltbar in die Maschen.

Entscheidung auf kuriose Weise

Es sollte der Beginn eines Zolliker Schlussfuriosos werden: Vier Minuten nach dem Ausgleich verlängerte Hermida am ersten Pfosten einen Eckstoss Azarnaits per Kopf ins Tor– 3:2. In der letzten Minute der regulären Spielzeit fiel dann die Entscheidung auf kuriose Weise. Der Küsnachter Torwart schoss nach einem Rückpass eines Verteidigers mit seinem Befreiungsschlag den nachgerückten Hermida an und von dessen Rücken kullerte der Ball ins Tor. Das letzte Aufbäumen von Küsnacht wurde abgewehrt und Zollikon stand als verdienter Sieger da.

Die Charakterprüfung hatten die Spieler des Sportclubs bestanden, aber wie schon in den Partien zuvor Mühe im Spielaufbau bekundet. Auch die Abwehrleistung muss in den verbleibenden fünf Spielen besser werden, will die Mannschaft erstmals seit 22 Jahren wieder in der 2. Liga spielen.

 

Telegramm

FC Küsnacht II– SC Zollikon I 2:4 (2:0).

Heslibach, 80 Zuschauer.

Tore: 28. Bischofberger 1:0. 32. Bischofberger. 2:0 69. F. Hermida 2:1. 81. Beisel 2:2. 85. F. Hermida 2:3. 89. F. Hermida 2:4.

SCZ: G. Rämi (36. F. Hermida); Bühlmann, Girod, Stengele, Azarnait; Beisel, A. Felder; Winkler, Y. Rämi, A. Schärer; M. Schärer (50. Gubler).

Bemerkungen: 50. Lattenschuss F. Hermida. 36. Guy Rämi verletzt ausgeschieden, danach Y. Rämi im Tor. Verwarnungen: 41. Azarnait, 50. F. Hermida, 86. Beisel (alle Foul), 90. Gelb-Rot gegen Hribal (FC Küsnacht, Foul).  SCZ ohne T. Hermida, Hugentobler, Niederhauser (alle verletzt), Martin, Einstein, M. Felder, Kälin (alle abwesend), Saliji, Bircher (2. und 3. Mannschaft). Beim SCZ nicht eingesetzt: Aeschimann, Burger.