Juniorenobmann Tomas Hermida: „Ich kann mich gut erinnern…“

Tomas Hermida, JuniorenobmannIch kann mich noch erinnern, wie ich am Hallenmasters in Thalwil als F-Junior gegen GC im Finale stand und Marc Eugster den entscheidenden Penalty ins Lattenkreuz drosch; wie wir bei den D-Junioren von der 2. Stärkeklasse in die Elite durchmarschierten; an Dennis Bühlers Grätschen, Marc Ledermanns Fürze, Beni Niederhausers Traumparaden, Nico Hofers Zuckerpässe oder Panos Agorastos Kaltschnäuzigkeit.

An Alessandro Felders Lob-Eigentor, das er noch verzweifelt zu verhindern versuchte und sich dabei eine Schürfwunde am Knie zuzog, die heute noch zu sehen ist. Die Aufholjagd der A-Junioren in Männedorf, als sie während 85 Minuten keinen einfachen Pass zu Stande brachten, um in der Nachspielzeit drei Tore zu erzielen und somit einen 0:3-Rückstand wettzumachen. Das Elfmeterschiessen von Jürg Camichels B-Junioren an einem Mittwochabend gegen den FC Schwamendingen im Cup-Viertelfinale, das leider verloren ging. Andrin Fischins erstes Tor bei den C-Junioren, das den ganzen Fussballplatz Riet zum Beben brachte. Sanrak Jamphatongs Strich aus 25 Metern ins Eck, Yves Rämis Freistoss von der Mittellinie, Vitor Soares´ Cristiano-Freistoss ins Lattenkreuz…

Oder an den Moment, als Luka Dugandzic beim B-Junioren-Aufstiegsspiel in Gossau in der 91. Minute alleine aufs Tor marschierte und den Ball sowas von souverän im Netz versenkte. An Conan O‘Briens Führungstreffer im Aufstiegsspiel gegen den FC Meilen und seinen Torjubel (er zeigte auf das SCZ-Logo auf seinem Shirt), während das Riet bebte. Renato Lionzos Abstaubertor in der letzten Nachspielminute nach einem Freistoss von Matteo Felder, das schlussendlich den Klassenerhalt sicherte. An das Aufstiegsspiel der A-Junioren auf der Sportanlage Fluntern, als Mauro Eichin mit einer Parade kurz vor Schluss den 1:0-Sieg sicherte. Und zu guter Letzt wie Kevin Rocha seinem Mitspieler Severin Oechslin im Mittelkreis des Riets einen neuen Haarschnitt verpasste…

Diese Geschichten habe ich hautnah erlebt. Sie wurden von SCZ-Junioren geschrieben. Und ich würde mich freuen, auch während der heute in einer Woche beginnenden Rückrunde viele solche Momente zu erleben. Lasst uns weiter Geschichte schreiben!

Tomas Hermida

/SCZ-Juniorenobmann/

SCZ-Wochenende: Aktive siegen, A-Junioren scheitern im Cup

Der SC Zollikon kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken: Alle drei Aktivteams gewannen ihre Testspiele vor der in zwei Wochen beginnenden Rückrunde. Die A-Junioren hingegen verloren im Cup-Achtelfinal gegen YF Juventus 0:3.

Von Dennis Bühler

Am Samstagabend kam die dritte Mannschaft des SC Zollikon zum ersten Sieg im Jahr 2013. Gegen die ebenfalls in der 5. Liga engagierte dritte Mannschaft des FC Altstetten gewannen die Gastgeber nach einer guten Leistung 5:1. Schon in der zweiten Minute eröffnete Lukas Eichhorn nach schöner Kombination über Davide Giampa und Dennis Bühler das Skore. Keine fünf Minuten später wurde Eichhorn im Strafraum gefoult, Giampa verwandelte den Penalty souverän zum 2:0. Den schönsten Treffer der Partie erzielte dann wieder Eichhorn, der an diesem Samstagnachmittag beste Zolliker. Nachdem er einem Abwehrspieler den Ball abgeluchst hatte, schlenzte er den Ball herrlich über den Goalie in die entfernte Torecke.

SCZ-Stürmer Lukas Eichhorn wird im Strafraum gefoult - Penalty! Spielszene im Testspiel der 3. Mannschaft am 23. März 2013.Das 4:0 für den SCZ schoss Bühler aus kurzer Distanz, zum 5:0-Pausenstand köpfelte SCZ-Captain Cedric Hofstetter nach einem Eckball ein. In der zweiten Halbzeit konnte der SCZ den hohen Rhythmus nicht beibehalten, dominierte das Spiel gegen einen schwachen Gegner aber weiterhin. Nach einem Foulspiel von SCZ-Verteidiger Dario Ciurlia gelang Altstetten mit einem Elfmeter der Ehrentreffer.

Im fünften Testspiel der Rückrunden-Vorbereitung feierte die dritte Mannschaft damit endlich das lang ersehnte erste Erfolgserlebnis. Die ersten drei Freundschaftsspiele hatte sie allesamt mit nur einem Treffer Differenz verloren (0:1, 1:2, 1:2). Einzig vor einer Woche gegen den starken FC Unterstrass war sie klar 1:7 unterlegen. Morgen Montag testet die Mannschaft von Trainer Fabian von Rechenberg ein letztes Mal, bevor sie am Sonntag 7. April gegen den Tabellenzweiten FC Wallisellen in die Rückrunde startet.

2. Mannschaft besiegt Berner Fünftligisten knapp

Eine weite Anreise nahm der FC Wabern am Sonntagvormittag auf sich. Bereits um 10.45 Uhr wurde das Testspiel auf dem Riet zwischen dem Berner Fünftligisten und der zweiten Mannschaft des SCZ angepfiffen. Die Gastgeber hatten gegen den unterklassigen Gegner erstaunlich viel Mühe, siegten letztlich aber durch ein Tor von Ismail Seven kurz vor Schluss 1:0.

Am kommenden Mittwoch spielt das Team von Trainer Ben Crawshaw ein Testspiel gegen den FC Oberrieden, in zwei Wochen trifft es zum Rückrundenauftakt auf den FC Italia Zurigo. Mit diesem Gegner hat die Zolliker Equipe noch eine Rechnung offen. In der Vorrunde trennte man sich 1:1, wobei der Schiedsrichter eine äusserst unglückliche Figur abgegeben hatte.

1. Mannschaft gewinnt drittes Testspiel in Folge

In der Vorbereitung auf die Rückrunde gibt das Zolliker Fanionteam weiterhin ein gutes Bild ab. Gegen den Ballspielclub Albisrieden gewann die Mannschaft der Trainer Alain Merkli und Werner Kienle verdient 2:1. Schon nach drei Minuten traf Kaspar Burger mit einem Weitschuss, der allerdings nicht ganz unhaltbar schien. Der Berner Mittelfeldspieler erzielte erstmals seit rund anderthalb Jahren wieder ein Tor für den SCZ. Nach etwa 70 Minuten bauten die Gastgeber ihre Führung aus: Ein Verteidiger Albisriedens lenkte eine Flanke ins eigene Goal ab. Den Zürchern gelang zehn Minuten vor dem Spielende nur noch der Anschlusstreffer.

Die erste Zolliker Mannschaft zeigte bei eisigen Temperaturen eine gute Leistung, kein Spieler fiel ab. Die Defensive um Nicolas Girod, der als einer von wenigen Spielern 90 Minuten durchspielte, war solid und gestand dem Gegner kaum Torchancen zu. So war SCZ-Goalie Murat Saliji in der ersten Halbzeit einzig gefordert, als ihm sein Teamkollege Carlo Bühlmann eine reichlich gewagte, halbhohe Rückgabe spielte.

Im zentralen Mittelfeld überzeugten in der ersten Halbzeit Alessandro Felder und Kaspar Burger mit ihrer Präsenz und Zweikampfstärke, nach der Halbzeitpause bewiesen aber auch Yves Rämi sowie Neuzugang Sebastian Beisel, dass sie in der Rückrunde mehr als nur gute Alternativen sein können. Im Angriff sorgte Andrea Schärer wie gewohnt für viel Wirbel, auf dem Flügel gefiel Christian Stengele mit seiner Ballsicherheit genauso wie der in der Schlussphase etwas überraschend auf dieser Position eingesetzte Sascha Martin mit seiner Agilität und seinem Einsatz.

A-Junioren im Cup gegen YF Juventus chancenlos

Als einzige Zolliker Equipe bestritten die ältesten Junioren einen Ernstkampf. Im Cup-Achtelfinal blieb das Team der Trainer Yves Rämi und Mirsad Kadic gegen den SC YF Juventus chancenlos. Früh lagen die Zolliker A-Junioren 0:2 zurück, zum Schluss verloren sie 0:3. Auch wenn den Zollikern eine ansprechende Leistung gelang, hatten sie dem höherklassigen Gegner, der in der Coca Cola Junior League spielt, wenig entgegenzusetzen. Die Stadtzürcher beeindruckten mit ihrer Zweikampfhärte genauso wie mit ihrer Ballbehandlung und ihrem temporeichen Angriffsspiel.

Trotz des Ausscheidens im Pokalwettbewerb dürfen die Zolliker A-Junioren dem Rückrundenstart zuversichtlich entgegenblicken. Im März gewannen sie Freundschaftsspiele gegen zwei höherklassige Gegner. Für die am 7. April beginnende Halbjahressaison setzen sich die SCZ-Junioren den Meistertitel in der Promotionsklasse zum Ziel.

Das “Drü” verliert erneut ein Testspiel mit einem Tor Differenz

Nach der knappen Niederlage der Vorwoche gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte der 5. Liga stand dem „Drü“ am vergangenen Sonntag ein vermeintlich leichterer Gegner auf dem Riet gegenüber: doch auch gegen den FC Hakoah verlor die 3. Zolliker Mannschaft knapp.

Von Dimitri Witzig

 Der FC Hakoah befindet sich nach der Hinrunde auf dem zweitletzten Platz seiner 5.-Liga-Gruppe, weshalb sich die Zolliker Spieler am (zu) frühen Sonntagmorgen mit der Hoffnung auf ein wichtiges Erfolgserlebnis in Richtung Riet aufmachten. Doch bereits bei der Besammlung wurde die grosse Hoffnung etwas gedämpft: Bis Matchbeginn tauchten nur 14 Leute auf, da mehrere Spieler kurzfristig hatten absagen müssen. Zudem hatte sich der FC Hakoah mit neuem Trainer und einigen neuen Spielern in der Winterpause deutlich verstärkt.

Die Zielsetzung für dieses Testspiel lautete hauptsächlich, dass man den Beginn nicht wie im letzten Spiel komplett verschlafen und versuchen wollte, mehr Druck nach vorne zu entwickeln und Tore zu schiessen. Die erste Zielsetzung wurde teilweise umgesetzt, und so war es anfänglich eine ausgeglichene Partie. Dies lag aber nicht unbedingt nur daran, dass die Zolliker weniger verschlafen aus der Kabine kamen, sondern auch daran, dass der Gegner weniger Druck ausübte als die Fällander im Testspiel in der Vorwoche. Jedoch kassierte der SCZ in den ersten 20 Minuten kein frühes Gegentor, was grundsätzlich das Minimalziel darstellte.

Erste Wechsel führen zu Leistungssteigerung

Bereits nach ungefähr 25 Minuten ergriffen SCZ-Coach Fabian von Rechenberg sowie der gegnerische Trainer erste Massnahmen, um auf das dahinplätschernde Spiel einen gewissen Einfluss zu nehmen. So wurde Tarik Azarnait für den enttäuschenden Dimitri Witzig eingewechselt und Patrick Morf kam für Dario Ciurlia auf den Platz. Doch bereits nach fünf Minuten musste Dimitri Witzig für Christian da Silva wieder eingewechselt werden, da sich dieser unglücklich in einem Zweikampf verletzt hatte und für das restliche Spiel ausfiel. Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist und Chrigi bald wieder voll mittun kann.

Danach kam der SC Zollikon ein bisschen besser in Schwung und gelangte zu einigen gefährlichen Szenen, welche vor allem durch das hervorragende Positionsspiel von Davide Giampa auf dem rechten Flügel, die Schnelligkeit von Lukas Eichhorn im Sturm und die Übersicht von Kevin Rocha auf der „10“ initiiert wurden. Es gelang jedoch keinem von beiden Teams ein Torerfolg in der ersten Hälfte.

In der Pause wurde Reto Huber zu seinem ersten Einsatz für den SC Zollikon eingewechselt. Ihm waren die fehlende Spielpraxis und die fehlende Konsequenz deutlich anzumerken und so konnte er (noch) nicht sehr viel im Spiel nach vorne einbringen. In einem weiterhin einigermassen ausgeglichenen Spiel, in dem der Gegner über minimal mehr Spielanteile verfügte, kamen beide Teams auch zu Beginn der zweiten Hälfte zu einigen Torchancen.

Die Führung und ihre Folgen

Nach knapp 60 Minuten konnte sich Lukas Eichhorn auf Pass von Dimitri Witzig in der Mitte gekonnt durchsetzen und hämmerte den Ball aus gut 20 Metern mit seinem gewohnt unwiderstehlichen scharfen Schuss zum 1:0 unter die Latte. Durch diese Führung ging eine vermeintliche Welle der Erleichterung durch das „Drü“ und man hoffte, dass man nun erleichtert würde aufspielen können.

Leider schien die Führung den Zollikern die Konzentration zu rauben, so dass der Gegner kurz darauf nach unnötig verlorenem Zweikampf im Mittelfeld und schlechtem Stellungsspiel auf den Aussenbahnen (einmal links und einmal rechts) relativ einfach vor das Tor kam. Ohne überaus grosse Gegenwehr konnte er relativ schnell zwei Tore erzielen, bei denen leider auch der ansonsten erneut solide Vitor Soares machtlos war.

Auch wenn dem zweiten Gegentreffer vermutlich eine Abseitsposition vorausging, muss gesagt werden, dass wahrscheinlich ebenfalls falsche Abseitsentscheidungen zuvor zugunsten der Zolliker ausgefallen waren. Nach den beiden Gegentoren schienen bei den Zollikern die restliche Energie und der Mut komplett verschwunden zu sein.

Kraftlose Endphase und frühes Ende

Nach der Verletzung von Da Silva konnte der SCZ nur noch mit zwei Auswechselspielern agieren. Den Zollikern merkte man nun auch die mangelnde Kondition an, da sie sich bisher kaum gewohnt waren, mehr als 60 bis 70 Minuten zu spielen. Deshalb konnten die Zolliker leider nicht mehr auf den Rückstand reagieren.

Obwohl sie bemüht waren das Spiel noch zu drehen, kamen sie kaum mehr zu Chancen und konnten deswegen fast froh sein, dass der junge Schiedsrichter, dem man aufgrund vieler vermutlich fehlerhaften Abseitsentscheidungen leider nur eine durchschnittliche Leistung attestieren kann, bereits nach ungefähr 85 Minuten Spielzeit das Spiel beendete. Dies rief bei beiden Teams grosse Verwirrung und teilweise auch eine gewisse Belustigung hervor. Man beendete jedoch das Spiel dennoch und so musste das „Drü“ leider erneut als Verlierer vom Platz, obwohl man zwischenzeitlich in Führung gelegen war.

Fazit und Ausblick

Der Auftritt des „Drü“ war erneut ansprechend, aber erneut zu wenig konsequent. Man konnte sich nach den (teils deutlich zu kurzen) „weiten“ Abstössen oder den einfach Abstössen zu den Aussenverteidigern zu schlecht aus der eigenen Hälfte befreien und sich so nur sehr selten in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Ebenfalls verlor man nach teilweise einfachen Einwürfen zu leichtfertig den Ball wieder.

Die 3. Mannschaft hat nun die Möglichkeit, in den nächsten zwei Testspielen gegen zwei starke Gegner (1. Platz nach Hinrunde) an ihren Schwächen zu arbeiten, um dann im April zum Meisterschaftsstart gegen das zweitklassierte Wallisellen bereit zu sein. Es wartet auf jeden Fall noch einige Arbeit auf das junge Team.

Aufstellung

SCZ: Vitor Soares; Fabian Schwab, Maik “die Mauer” Panter, Cédric “Maag” Hofstetter, Dario „Grätsche“ Ciurlia; Christian da Silva, Dimitri Witzig, Andrin von Rechenberg, Kevin Rocha; Davide Giampa, Lukas Eichhorn.

Ersatz: Patrick Morf, Tarik Azarnait, Reto Huber.

Gelbe Karte: Cédric Hofstetter (Reklamieren).

Heute Abend im Gemeindesaal: die 52. SCZ-Generalversammlung

Sehr verehrte Gäste, liebe Mitglieder,

der Sportclub Zollikon freut sich, Sie zur 52. ordentlichen Generalversammlung in Zollikon
einladen zu dürfen. Diese findet im Gemeindesaal Zollikon statt am

Montag 4. März 2013, Zeit: 20:00 Uhr

Traktanden:
1. Abnahme des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Berichtes des Vorstandes
3. Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
4. Mutationen im Jahre 2012
5. Décharge-Erteilung an den Vorstand
6. Ehrungen
7. Wahl des neuen Vorstandes und der Revisoren
8. Festsetzung der Mitgliederbeiträge, des Budgets und der Bussen
9. Statutenänderungen
10. Anträge von Mitgliedern
11. Diverses

Anschliessend: Gemütliches Beisammensein bei Speis und Trank!

Gemäss § 12 der Statuten sind Anträge zur ordentlichen Generalversammlung dem Vorstand mindestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Gemäss §9 a) sind alle Mitglieder ab 18 Jahren stimmberechtigt.

Protokoll, Jahresrechnung und Revisorenbericht liegen vor der Generalversammlung ab 19:30 Uhr zur Einsichtnahme auf oder werden per Email verschickt.

Mit den besten Wünschen grüsst

Sportclub Zollikon

für den Vorstand

Andreas Roca
Präsident

A-Junioren: Im dritten Testspiel den ersten Sieg gefeiert

Die ambitionierten Zolliker A-Junioren absolvieren in der Vorbereitung für die Rückrunde sechs Testspiele. Darunter drei gegen oberklassige Gegner aus der Coca-Cola Junior League. Gestern Sonntag gelang im dritten Testspiel der ersehnte erste Sieg: Der SCZ besiegte den FC Phönix Seen 2:1.

Von Sebastian Oettli

Im ersten Testspiel traf der SCZ auf den FC Unterstrass aus der Promotionsspielklasse. Die Stadtzürcher schworen Rache für die 0:5-Niederlage im letzten Duell gegen den SCZ im vergangenen Sommer. Es lag wohl auch etwas an der Lockerheit des SCZ, dass man zwischenzeitlich mit 1:4 im Rückstand lag. Dabei offenbarte sich eine neue Schwäche: Drei der vier Gegentore wurden per Standards erhalten. Doch die Zolliker liessen sich nicht entmutigen und konnten in der zweiten Halbzeit mit zahlreichen Einwechslungen und neuem Schwung noch den Ausgleich erzielen – das Spiel endete 4:4-Unentschieden.

Nur drei Tage später spielten die Zolliker auf dem Riet gegen FC Red Star aus der Meisterklasse. Der Respekt vor dem Gegner war dem SCZ in der ersten Halbzeit deutlich anzumerken, sodass die Rotsterne noch vor der Pause – wie könnte es auch anders sein – per Freistoss zur 1:0-Führung gelangten. Trotzdem merkte man beim SCZ, dass der Gegner nicht wirklich übermächtig war, und so ging man in der zweiten Halbzeit mit neuem Mut aufs Spielfeld zurück. Nun übernahmen die Zolliker das Spielgeschehen und kamen nach einem Foul an Federico Bühlmann gar zu einem Penalty. Diesen trat Kevin Rocha allerdings weit übers Tor.

Etwas später konnte sich Steven Scott am rechten Flügel durchsetzen. Die genaue Hereingabe konnte Federico Bühlmann leider nicht verwerten. Mit dem letzten Angriff erzielte der FC Red Star durch einen Konter den Treffer zum etwas schmeichelhaften 2:0-Schlussresultat. Zusammengefasst durfte der SCZ stolz sein, den oberklassigen Gegnern gehörig Paroli geboten zu haben.

Nach dem Aufstieg von den B-Junioren bestens eingelebt: Stürmer Joel Fuchs

Zum Abschluss der „englischen Woche“ reiste der FC Phönix Seen auf das Riet. Der Gegner war einigen Zollikern bekannt, weil die Winterthurer dem SCZ in einem Hallenturnier in Neftenbach 0:5 unterlegen waren. Klar war indes, dass dieses letzte Resultat für das Spiel auf Rasen keine grosse Bedeutung hatte.

Trotzdem hatten die Zolliker aus dem Spiel gegen Red Star die Erkenntnis gewonnen,  dass sie sich gegen Gegner aus der Meisterklasse nicht verstecken müssen. Mit dieser Einstellung gingen sie auch in das Spiel. In der Anfangsphase hatte der SCZ bereits leicht bessere Spielanteile, ohne aber zu zwingenden Torchancen zu gelangen. Wie aus dem nichts kam nach 15 Minuten das 1:0 für die Gäste. Ein Schuss aus 20 Metern wurde von einem Phönix-Spieler in Offside-Position abgelenkt und fand durch einen hohen Bogen seinen Weg ins Zolliker Tor. Da der Schiedsrichter den Ablenkenden mit einem Zolliker verwechselte, liess er das irreguläre Tor gelten.

Doch der SCZ liess sich nicht entmutigen, kämpfte und kombinierte tapfer weiter. Nach mehreren gefährlichen Angriffen wurde er für seine Angriffsbemühungen belohnt. SCZ-Stürmer Joel Fuchs wurde mit einem Steilpass bedient. Abgeklärt gewann der das 1-gegen-1-Duell gegen den Torhüter. Der Stürmer mit Jahrgang 1997 stiess zur Rückrunde von den B- zu den A-Junioren und hat sich mit seinem dritten Tor im dritten Spiel bereits bestens in sein neues Team eingefügt.

Die Ambition unterstrichen, ab April um den Titel mitzuspielen zu wollen

Mit dem Ausgleichstreffer hatten die Zolliker Blut geleckt. Sie gaben sich mit dem 1:1 nicht zufrieden und suchten weiterhin den Torerfolg. In der 40. Minute gelangte Federico Bühlmann an der linken Strafraumecke an den Ball. Mit viel Gefühl und genug Kraft schlenzte er den Ball in die linke obere Torecke: ein Prachtstreffer zur 2:1-Führung.

In der zweiten Halbzeit liess der SCZ nichts mehr anbrennen. Man verteidigte solide und konnte sich noch zwei bis drei Halbchancen erarbeiten. Bis zum Schlusspfiff blieb es beim 2:1. Mit dem Sieg gegen die Coca-Cola-League-Mannschaft von Phönix Seen steigerte sich der SCZ ein weiteres Mal und unterstrich seine Ambitionen, in der Frühjahrsmeisterschaft um den Titel mitspielen zu wollen. Diese beginnt in etwas mehr als einem Monat: am 7. April empfängt das Team der Trainer Yves Rämi und Mirsad Kadic das Team Fehraltorf/Russikon.

3. Mannschaft verliert Test trotz ansprechender Leistung knapp

Obwohl das letzte Spiel der Hinrunde im November knapp 1:2 verloren gegangen war, herrschte vor dem ersten Testspiel gegen den FC Fällanden (5. Liga) eine grosse Zuversicht in der 3. Mannschaft des SC Zollikon. Man konnte auf eine erfolgreiche und arbeitsreiche Winterpause zurückblicken und hoffte, dass man dadurch im Vergleich zu den anderen 5.-Liga-Teams ein wenig Boden gut machen konnte.

Von Dimitri Witzig

Dank des grossartigen Organisationstalentes unseres Teammanagers Tarik Azarnait stand uns im Dezember und Januar jede Woche eine Halle zum Training zur Verfügung. Diese wurde von vielen Spielern der dritten Mannschaft und einigen Spielern der zweiten Mannschaft rege genutzt, so dass praktisch den ganzen Winter über immer um die 15 Leute pro Training anwesend waren. Auch im ersten Training nach dem Hallentraining am letzten Mittwoch waren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt 20 Leute im Training anwesend, was doch sehr erfreulich ist.

Zusätzlich stiessen gegen Ende der Hinrunde beziehungsweise im Hallentraining mit Christian da Silva, Emanuel Telmo und Peter Schawalder neue Leute zum Team, die sich sofort durch gute Trainingspräsenz und grosses Engagement auszeichneten und die Mannschaft deutlich verstärkten. Ebenfalls wurde mit dem Rückrunden-Transfercoup von Altmeister Davide Guido etwas in die junge und motivierte Mannschaft gebracht, was ihr bisher noch gefehlt hatte: grosse Erfahrung.

Die Schaufelfähigkeiten der Eis-Spieler

Der FC Fällanden ist in seiner 5.Liga Gruppe zur Winterpause in der oberen Tabellenhälfte klassiert und war deshalb der optimale Testspielgegner: er befindet sich bereits dort, wo die 3. Mannschaft des SCZ in der Rückrunde hin will.

Zuerst muss an dieser Stelle noch ein grosses Dankeschön an die 1. Mannschaft des SCZ ausgesprochen werden, die den Platz vor ihrem Testspiel vom Neuschnee befreite, der in der Nacht gefallen war. Ohne die starken Schaufelfähigkeiten des „Eis“ wäre unser Spiel vermutlich ins Wasser resp. in den Schnee gefallen. Immerhin bewies das „Drü“, dass es auch über gewisse Schaufelfähigkeiten verfügt, indem es den kleinen Nebenplatz vom Schnee befreite.

Verschlafen, unglücklich und kämpferisch

So wurde um 15:30 Uhr das erste Testspiel der Rückrunde bei frostigen Temperaturen angepfiffen (Trainer Fabian von Rechenberg nennt dies meist „optimales Fussballwetter“). Dem Zolliker Team war in den ersten Minuten deutlich anzumerken, dass der letzte Ernstkampf über drei Monate zurücklag. Der Beginn war sehr unkonzentriert und wurde total verschlafen. Der Gegner kam mit viel mehr Wille und Feuer aus der Kabine und so geschah schon nach einigen Minuten, was man unbedingt vermeiden wollte: Nach einer halbhohen Hereingabe des rechten Flügelspielers von Fällanden wollte der sonst so fehlerfreie Maik Panter befreien und lenkte den Ball unglücklich ab, so dass der Ball am chancenlosen Vitor Soares vorbeikullerte und es bereits nach ungefähr fünf Minuten unglücklich 0:1 stand.

Nach diesem unglücklichen Gegentor gestand die Abwehr des „Drü“ dem Gegner jedoch während der gesamten Spielzeit nicht mehr viele Chancen zu.  Ab der 10. Minute fing sich die gesamte Mannschaft und  der SC Zollikon war für das restliche Spiel die bessere Mannschaft. Das Mittelfeld um Captain Cédric Hofstetter stand gegen hinten sehr kompakt und konnte auch gegen vorne einige Angriffe einleiten. Durch die Einwechslungen von Lukas Eichhorn und Dimitri Witzig und die Versetzung von Chrigi da Silva kam einiges an Schwung in den Angriff und man kam durch zwei Weitschüsse von da Silva zu ersten respektablen Chancen.

Auch sonst spielte sich das Spiel nun vermehrt in der gegnerischen Hälfte ab und die Zolliker kombinierten sich teilweise locker bis zum Strafraum durch die gegnerischen Reihen. Dort offenbarte sich jedoch eine fehlende Entschlossenheit diverser Spieler den Abschluss konsequent zu suchen. Eine Schwäche, welche schon in anderen Spielen sichtbar gewesen war. Kurz vor der Pause wurde ein letztes Mal Peter Schawalder auf dem linken Flügel lanciert. Sein Abschluss kurz vor der Strafraumgrenze knallte jedoch gegen die Querlatte und sollte leider sein Ziel nicht finden. Deshalb ging man mit der Erkenntnis in die Pause, dass man jetzt zwar die bessere Mannschaft war und hinten sehr kompakt stand, aber mit 0:1 zurücklag.

Verbessert, aber inkonsequent

Zur Halbzeit wurden ebenfalls Fabian Schwab und Davide Guido eingewechselt und dem sichtlich erschöpften Captain Cédric Hofstetter wurde eine kurze Ruhepause eingeräumt. Nach der Pause war der SC Zollikon weiterhin die bessere Mannschaft und liess dem Gegner weiterhin wenige Chancen zu. Lange Bälle  des FC Fällanden wurden entweder von den Verteidigern oder dem sehr hoch stehenden Vitor Soares abgelaufen. Die sehr offensive Spielweise von Soares (z.B. linkische Lobs über die Angriffsreihe, Kopfball-Befreiungsaktionen zwanzig Meter vor dem Tor) bereitete Coach von Rechenberg zwar einige Kopfschmerzen, blieben jedoch ansonsten ohne Konsequenzen. So ist dem Schlussmann der Zolliker eine sehr starke Leistung anzurechnen. Er parierte zwei gefährliche Freistösse von der Strafraumgrenze mirakulös und war auch sonst ein sicherer Rückhalt.

Der SC Zollikon machte weiter Druck und war durch die Einwechslung des erfahrenen Davide Guido im Mittelfeld jetzt wesentlich ballsicherer und abgeklärter. So kamen die Zolliker mehrmals in den gegnerischen Strafraum, wo jedoch erneut die Konsequenz im Abschluss vermisst wurde und deshalb keine absolut zwingenden Chancen entstehen konnten. Kurz vor Schluss kam der SCZ noch zu seiner deutlichsten Chance. Auf dem rechten Flügel setzte sich der kurz zuvor eingewechselte Luka Demsar gegen zwei Gegenspieler durch und konnte auf Eichhorn weiterleiten, welcher den Ball gefährlich zur Mitte brachte. Dort setzte Telmo aus aussichtsreichster Position zum Kopfball an. Leider konnte er den Kopf nicht richtig zum Ball bewegen, weshalb daraus leider nur ein halbgefährlicher Brust-Ball resultierte. In den letzten Minuten versuchte der SCZ alles um die unnötige Niederlage abzuwenden. Doch auch die Sturmläufe von Innenverteidiger Maik Panter, der sein Eigengoal ausbügeln wollte, blieben ohne Erfolg und so stand es zum Schluss immer noch 0:1.

Fazit

Das „Drü“ zeigte eine kämpferische Leistung und stand (abgesehen von den ersten zehn Minuten) hinten sehr kompakt. Man merkte dem „Drü“ die fehlende Spielpraxis zwar deutlich an und diverse Leute waren mit der Umstellung auf das grosse Feld teilweise überfordert. Ich bin jedoch sehr optimistisch, dass durch fokussiertes Training in den nächsten Wochen und die restlichen Testspiele diese Mängel bis zum Beginn der Rückrunde behoben werden können. Das Ziel für die Rückrunde muss sicher sein, dass man in dieser zweigeteilten Gruppe zum Saisonende weiterhin an erster Stelle der zweiten Tabellenhälfte steht und den Rückstand gegen oben wenn möglich verkleinern kann.

Aufstellung SCZ

Vitor Soares; Daniel Christen, Maik Panter, Marcel Kaiser, Dario Ciurlia; Christian da Silva, Cedric Hofstetter, Peter Schawalder, Emanuel Telmo; Davide Giampa, Matthias Bircher.

Ersatzspieler: Dimitri Witzig, Davide Guido, Fabian Schwab, Lukas Eichhorn, Luka Demsar.

Bemerkung: Alle Spieler kamen auf eine Einsatzzeit von mindestens 45 Minuten. Nur die deutsche Abwehr-Mauer (und der bisherige Top-Torschütze(!) der Rückrunde) Maik Panter sowie der sichere Rückhalt Vitor Soares durften/mussten 90 Minuten ran.

Restbestand an Trainingsanzügen: heute bestellen, morgen besitzen

Ein Dutzend SCZ-Trainingsanzüge sind an Lager und können sofort ausgeliefert werden.

Den Trainingsanzug ansehen: hier.

Bestellen mit Angabe des genauen Trainingsanzuges per Mail an SCZ-Vorstandsmitglied Antonella Montanaro.

Eine neue Trainerbestellung, bei der die Nummer gewünscht werden kann, folgt erst in einigen Monaten.

 

Grösse Nummer
auf Trainingsanzug
Preis CHF
     
140 39 105
140 7 105
140 4 105
152 25 105
152 17 105
152 31 105
152 9 105
164 5 105
4 17 120
6 16 120
6 5 120

1. Mannschaft: „Wir wollen Teamerfolg – und an die Spitze“

In seiner ausgeglichenen 3.-Liga-Gruppe hat sich das Fanionteam in der Vorrunde eine gute Ausgangslage für das Frühjahr geschaffen: Mit 19 Punkten aus elf Spielen liegt es zwei Zähler hinter Tabellenführer Egg auf dem dritten Rang. Die Rückrunde beginnt für das Team der Trainer Alain Merkli und Werner Kienle in gut sieben Wochen, am 7. April. „Die Vorrunde hat Lust auf mehr geweckt“, schreibt das Trainerduo.

Wir  wollen Teamerfolg.

WIR, dass sind die Spieler, die Trainer, die Funktionäre und der Verein. Uns verbinden die Passion am Fussball und das gesetzte Ziel, welches WIR erreichen wollen. Uns verbindet eine Freundschaft – eine Brüderschaft – in der WIR bereit sind, das Beste füreinander zu geben und das Beste vom Anderen anzunehmen. WIR müssen nicht nur wissen, was wir zu tun haben – wir müssen es tun, um erfolgreich zu sein!

Wir WOLLEN erkennen was WOLLEN ist und wir WOLLEN tun was zu tun ist. Um zu wollen setzen wir die Voraussetzung in Geist und Herz. Intellektuell reflektieren wir, wo wir stehen, wie wir uns verbessern können und wie wir das GEWOLLTE erreichen können. Geistig fokussieren wir darauf – und wir fassen uns ein Herz, mutig voranzuschreiten und uns nicht abzubringen, beharrlich und leidenschaftlich den harten Weg des GEWOLLTEN voranzuschreiten.

„Unweigerlich greifen wir die Tabellenspitze an“

Den harten Weg gehen wir als TEAM, es spendet Kraft und Ausdauer. Unser TEAM füllt sich nur mit positiver Energie – wir werden sie brauchen und je härter die Umstände sein mögen, desto mehr hat sich unser positiver Energiespeicher zu füllen.

Wir arbeiten am ERFOLG. Er ist nicht resultat-, sondern aufgabenorientiert. Wir lösen diese Aufgaben (wie sauberes Passspiel, Zweikampf gewinnen, Laufen ohne Ball, Chancenauswertung, etc.) aggressiv, sportlich und sauber. Also ERFOLGREICH. Wir messen den ERFOLG nicht am Resultat, sondern daran, ob wir jedes Jahr besser werden. Und sollte uns dies gelingen, greifen wir unweigerlich die Spitze der Tabelle an.

Wir wollen mehr, WIR WOLLEN TEAMERFOLG!

„Die Vorrunde macht Lust, unsere Grenzen neu zu definieren“

Wir schauen auf eine kräftezehrende Vorrunde zurück, die wir trotz vielen Verletzungen, häufigen sporadischen Abwesenheiten und der Neubildung des Kaders gut gemeistert haben. So gut, dass die Ausgangslage bezüglich der Tabelle spannungsvoll, ja geradezu reizvoll ist, um die Spitze der Tabelle anzugreifen. Das Vorspiel hat „Kitzelqualitäten“, war erfolgreich und macht Lust auf die kommende harte Tour.

Denn eines sollte uns allen vor der Rückrunde fadenklar sein: „Wir sind lange in der Lage mindestens das Gleiche, wenn nicht mehr zu leisten wie andere Mannschaften, die vor und hinter uns stehen. Die Leistung ist – und so lauten die natürlichen Gesetze der Natur – abhängig von der Arbeit, die wir zu verrichten im Stande sind, vom Glück, welches wir auf unsere Seite zu ziehen haben, und von der Präzision, nichts dem Zufall überlassen zu wollen.“

In diesem Sinne freuen wir uns auf eine herausfordernde Vorbereitung der Rückrunde, die Lust daran, die eigenen Grenzen zu überschreiten und neu zu definieren, die Lust auf die harte Tour – um während der Rückrunde Tore zur allgemeinen Gruppenbefriedigung zu schiessen.

Den Verletzten wünschen wir gute Genesung der Finger, Rücken, Kreuzbänder, Menisken, Fussbänder, Oberschenkel und Fussnägel. Dem Vorstand und den Funktionären unseres Vereines danken wir herzlich für die gute, grosse, funktionierende Arbeit, die gute Voraussetzungen für unser Hobby schafft. Der 2. Mannschaft, den A- und B-Trainern danken wir für die schlussendlich gute Zusammenarbeit. Wendy sei liebevoll für Ihren enormen Einsatz und Goodwill geküsst.

„Werkli“ – Alain Merkli & Werner Kienle

2. Mannschaft: Trotz fehlenden Goalies gut in der 4. Liga etabliert

Nach dem Aufstieg fasste die zweite Mannschaft in der 4. Liga rasch Fuss. Schon nach wenigen Partien zeigte sich, dass es mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben würde. Vor der an 7. April startenden Rückrunde liegt das Zwei mit 15 Punkten aus zehn Spielen auf dem fünften Tabellenrang. „Wir beginnen bereits mit der Vorbereitung der Saison 2013/14“, schreibt Trainer Ben Crawshaw.

Mit grossen Hoffnungen sind wir im vergangenen August in die neue Saison gestartet. Hierbei verspürte man nach der erfolgreichen Spielzeit 2011/12 einen grossen Nachhall an Euphorie sowie den Willen höhere Ziele zu erreichen. Nach erfolgreichen Trainingseinheiten und Testspielen stiessen wir bereits beim Eröffnungsspiel der Meisterschaft 2012/13 auf einen sehr starken Gegner: den FC Pfäffikon. Diese Mannschaft gehörte schon damals zu den Favoriten (und liegt nun zur Winterpause ohne Niederlage an der Tabellenspitze). Obwohl wir bereits in Freundschaftsspielen anderen Mannschaften der 4. Liga als Gegner begegnet waren, verbreitete sich zu Beginn doch auch etwas Nervosität.

Obwohl einige unserer Stammspieler noch in den Sommerferien weilten und mit Ferry Hermida sogar ein Feldspieler im Tor stand, konnten wir eine sehr gute Leistung erbringen und zeigen, dass wir dem FC Pfäffikon nicht unterlegen sind. Zwar besiegten uns die Zürcher Oberländer letztendlich, doch stellten wir über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft und unsere Niederlage war lediglich zwei Fehlern geschuldet.

Das Goalieproblem

Mit dem Aufstieg in die 4. Liga stieg das Niveau deutlich an, und die Partien waren häufig ausgeglichen und umkämpft. Auch stieg das Risiko, dass unsere Gegner ihre Torchancen vermehrt zu nutzen wüssten. Jedoch bestand unser grösstes Problem der Hinrunde in der Abwesenheit wichtiger Spieler sowie in der Schwierigkeit, einen „echten“ Torwart auf dem Platz zu haben. Vor allem das Goalieproblem zog sich durch die ganze Hinrunde. Fast alle Vereinstorhüter waren verletzt.

Deshalb war es eine grosse Herausforderung überhaupt jemanden zu finden, der sich ins Goal stellte. So setzten wir insgesamt auch sieben verschiedene Torhüter ein. Auch wenn jeder einzelne Goalie sein Bestes für die Mannschaft gab, wissen wir dennoch, dass die Rolle des Torhüters in einer Mannschaft von einem essentiellen Wert ist und ein beinahe wöchentlicher Wechsel im Tor automatisch einige Probleme mit sich bringt. Erschwerend war auch, dass kein Torwart im Training vorhanden war. Die dadurch entstandene vermehrte Konzentration auf die Verteidigung führte dazu, dass wir unsere Torchancen seltener nutzen konnten. Folglich wäre für das neue Jahr ein fester Torwart wünschenswert. Dies insbesondere deshalb, weil unsere Mannschaft in jedem Spiel dem Gegner prinzipiell überlegen war.

Der Blick in die Rückrunde

Das Ziel muss es sein, in der Rückrunde ungeschlagen zu bleiben. Oder zumindest in jedem Spiel alles zu geben, um den Platz als Sieger zu verlassen. Auch werden wir uns auch bereits auf die Saison 2013/14 vorbereiten: Wir werden verschiedene Formationen und Strategien einüben, um in Zukunft je nach Spielstand einen Plan A, einen Plan B und einen Plan C zu haben.

Mein persönliches Ziel ist es auch, jenen A-Junioren, die im Sommer den grossen Schritt zu den Aktivteams machen werden, bereits im Frühling einen Vorgeschmack geben zu können, wie es bei uns zu und her geht. In den vergangenen Jahren habe ich diesen Punkt vernachlässigt, weshalb die ehemaligen Junioren zu Saisonbeginn ihre Anpassungszeit benötigten.

Das Highlight der Hinrunde

Der Sieg gegen den FC Männedorf Mitte Oktober war sicherlich ein Hochgenuss. Hatte dieser Gegner uns vor zwei Jahren noch den Aufstieg gekostet, liessen wir ihm nun kaum eine Chance und besiegten ihn ungefährdet 3:0. So wurde unsere harte Arbeit der letzten zwei bis drei Jahre sichtbar. Mir persönlich hat dieses Spiel gezeigt, dass es sich lohnt „am Ball“ zu bleiben. Bedenkt: Wir haben unseren damaligen Rivalen sogar fussballerisch übertrumpft!

Eine zweite grosse Befriedigung stellte der Auswärtssieg gegen den FC Herrliberg dar im zweiten Saisonspiel dar. Weiter bin ich stolz darauf, dass es gelang eine 3. Mannschaft zu bilden und dass unsere SCZ-Familie von Jahr zu Jahr wächst und stärker wird.

Der Rückschlag der Hinrunde

Wir mussten uns von einem herausragenden Talent und einem grossartigen Menschen verabschieden: Christopher Musa Muhammed. Er wird mir und sicherlich auch der gesamten Mannschaft nicht nur auf dem Fussballplatz, sondern auch als Freund fehlen. (Seine Lebensgeschichte siehe: hier).

Thank you for the memories Chris and never stop believing!

Ben Crawshaw

Rückblick der 3. Mannschaft: Ein Team, das Freude macht

Fabian von Rechenberg, seit einigen Monaten Trainer der im August 2012 neu gegründeten 3. Mannschaft, stellt seine Spieler vor – nicht selten mit einem kräftigen Augenzwinkern.

Das Zolliker „Drü“ ist eine Mannschaft mit sehr viel Potential, hervorragenden Umgangsformen und grosser Freude am Fussball. Da dies auch von aussen ersichtlich war, habe ich mich während der zurückliegenden Hinrunde entschieden, diese Mannschaft als Trainer zu übernehmen. Sportlich konnten wir noch kaum Erfolge feiern. Doch diese werden folgen, wenn wir die oben genannten Attribute optimieren bzw. ausschöpfen.

Obwohl diese Mannschaft erst auf diese Saison hin gegründet wurde, hat sie sich im Verein bereits hervorragend integriert. Doch ihre Protagonisten kennen die wenigsten. Deshalb stelle ich sie hier vor:

Tarik Azarnait, der Teammanager

Ihm gebührt als Teammanager besonderer Dank. Er ist organisatorisch sehr wichtig für die Mannschaft, denkt teamübergreifend an den ganzen Verein und ist stets zuverlässig und hilfsbereit. Körperlich ist er „so lang wie breit“, was auf keinen Fall auf seine Einstellung zutrifft. Wenn er läuferisch besser wird, wird er auch als Spieler ein ganz wichtiger Dreh- und Angelpunkt.

Cedric Hofstetter, der Captain

Die Captain-Binde steht ihm gut – er ist an der Aufgabe gewachsen. Seine Freude am Fussball strahlt positiv auf die ganze Mannschaft. Wenn Sie ihn mal persönlich treffen wollen, gehen Sie in ein x-beliebiges Partyloch an der Langstrasse. Es ist der halbnackte Blondschopf auf der Tanzfläche.

Maik Panter, die stille Mauer

Reden tut er nicht viel, er arbeitet lieber. Das macht ihn zu einer Mauer in der Abwehr. Wenn er nun auch noch kommunizieren würde, würde es um ihn herum weniger bröckeln.

Dario Ciurlia, der Spassvogel

Es macht Spass Dario beim Fussball zuzusehen: Er ist motiviert, hat Freude am Fussball und er lacht viel. Den Vogel muss ich ihm aber noch austreiben. Nachdem er im Spiel über die eigenen Füsse stolperte, rief er: „Man muss den Fans ja etwas bieten!“

Daniel Christen, die Nr. 13

Momentan jagt er den Rekord für die meisten Fouleinwürfe in einer Saison, aber das wird schon noch. Er ist aufrichtig, korrekt, willig und vorbildlich. Und auch äusserlich sowie spielerisch erinnert er mich ein wenig an den Fussballer Florian Stahel. Eine klassische Nummer 13 halt.

Patrick Morf, der Kampfläufer

Er kämpft und kämpft und läuft und läuft – so wie es die Zolliker schon immer getan haben. Leider steht er sich mit dem Selbstvertrauen einer gerade geduschten Katze oft selbst im Weg. Aber eins lass Dir gesagt sein, mein lieber Patrick: Dein Trainer glaubt an Dich!!

Fabian Schwab, der Sunny-Boy

Frauen von Zollikon: Es gibt eine neue Attraktion auf dem Riet! Fussballerisch mal hopp mal flop, aber sein Lächeln ist immer top. Und das Beste: Er hat viel Potenzial… im Fussball.

Marcel Kaiser, die Ente

Laufen tut er wie eine Ente – aber Enten können auch fliegen! Und ein Überflieger ist er definitiv. Er hat hart an sich gearbeitet und könnte in der Rückrunde zur ganz grossen Überraschung werden.

Luka Demsar, der Lieblingsjunior

Jeder Trainer hat einen Lieblingsjunior. Ich selbst bin dies bei „Zwei“-Trainer Ben Crawshaw. Mein Liebling ist Luka Demsar. Keiner ist so motiviert, diszipliniert und positiv wie er. Danke Luka! Wegen Menschen wie Dir mache ich diesen Job, auch wenn Du manchmal ein ziemlicher Holzfuss bist.

Andrin von Rechenberg, mein Bruder

Lieber Andrin, wir von Rechenbergs sind leider nicht gerade mit Talent gesegnet worden. Dafür mit Schönheit und Charakter!

Dimitri Witzig, das „Urgestein“

Bei Dimitri hat man das Gefühl, er spiele schon ewig im SC Zollikon, auch wenn die aktuelle erst seine erste Saison ist. Vielleicht liegt das daran, dass er kaum ein Training verpasst, was ihn ehrt. Oder weil er bei jedem Trinkgelage dabei ist, was mir ebenfalls vorbildlich erscheint. Oder weil bei ihm alles so langsam vonstattengeht, was sich definitiv ändern muss!

Davide Giampa, der Spielmacher

Davide ist ein klassischer Spielmacher. Er hat immer gute Ideen, doch leider entscheidet er sich noch zu oft für die falschen. Er braucht noch mehr Training und Spielpraxis, dann wird er die unumstrittene Nr. 10 dieser Mannschaft. Seine freundliche und aufrichtige Art neben dem Platz schätze ich sehr, aber auf dem Spielfeld braucht es mehr Aggressivität.

Clot Sponagel, die Absenz

Wer? Clot Sponagel: In Zollikon aufgewachsen, guter Fussballer, kämpferisch und läuferisch top. Sie würden Ihn kennen und schätzen, wenn seine Trainingspräsenz nicht so miserabel wäre. Kneiff Dich in den Hintern, Cloti!

Lukas Eichhorn, der stylische Rammbock

Dass der gute Mann Style hat kann man ihm nicht absprechen. Auch sein Rammbock-Stil auf dem Feld, wie er die Abwehr durchbricht, gefällt. Leider fehlt er manchmal im Training, was hingegen stillos ist.

Swen Mäder, der Assistenztrainer

Lieber Swen, es liegt noch viel Arbeit vor uns… nicht nur mit den Fischen!

Fabian von Rechenberg, der Trainer

Auch der lernt immer noch dazu. Zum Beispiel, dass man die Trikots am Spieltag braucht! Aber eines kann man ihm nicht absprechen: Er liebt seine Junioren und er wird alles daran setzen, dass sie Freude am Fussball, am SC Zollikon und an ihrer Mannschaft haben.

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Vorfreude ist die schönste Freude

In der Rückrunde freuen wir uns auf die neuen Spieler und die Rückkehrer wie Colin, Christian, Reto, Ralph, Marc, Peter und viele mehr. Da sind einige verheissungsvolle Spieler darunter, die sich bereits super in das Team integrieren.

Danke!

Ganz besonderer Dank gilt den Trainern Alain Merkli, Werner Kienle und Yves Rämi, dem Vorstand und allen Zuschauern für ihre Unterstützung. Und natürlich auch allen Spielern die bei uns ausgeholfen haben und echte Leistungsträger waren. Dabei gilt besonderer Dank Zülfü Seven, Vitor da Silva, Matthias Bircher und Murat Saliji, die mehrere Spiele bestritten haben. Meinen ganz persönlichen Dank möchte ich an Ben Crawshaw richten, welcher mir als Freund und Trainerkollege immer zur Seite stand.

Die 3. Mannschaft ist ein echter Blickfang, und ich bin mir sicher, dass wir noch für einige positive Überraschungen sorgen werden. Habt Spass daran!

Fabian von Rechenberg

Euer Coach (für meine Junioren)

Euer Flitzer von Zollikon (für alle andern)