Rückblick der U-23-Frauen: Nur ein Tor fehlte zum grossen Coup

„Äs Gööööli“ – nur ein einziges Gööööli hätte das U-23-Team auf den Thron gehoben. Aber „hätte“ und „wäre“ gibt es im Fussball nicht, schreiben die Trainer Kurt Müntener, Stephan Lang und Peter Christen. In vier Kurzinterviews kommen Spielerinnen der U-23 zu Wort.

Die Standortbestimmung vor Saisonbeginn war schwierig. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte  noch keine Spielerin 11-er-Fussball gespielt, und das Team wurde ausschliesslich aus B- und C-Juniorinnen der Saison 2011/12 gebildet. Die Umstellung auf das grosse Spielfeld, das Spiel in Blöcken und die etwas härtere Gangart in der U-23-Liga stellten eine grosse Herausforderung dar.

Acht Spiele, 21 Punkte mit einem Torverhältnis von 29:8 lautete die stolze Bilanz dieser Vorrunde. Sieben Spiele in Folge konnten siegreich beendet werden, wenn da nur nicht unser Auftaktspiel gewesen wäre: Ein einziges Gööööli hätte genügt, um am Ende der Saison auf Rang eins zu sein… aber eben, im Fussball gibt es ja kein „hätte“ und „wäre“. Ihr seid ein grossartiges Team!

Alle haben zu unserer ausgezeichneten Vorrunde beigetragen: Spielerinnen mit „langer“ Karriere, aber auch solche, die noch nicht lange dabei sind.

Q-di Müntener, Stephan Lang und Peter Christen

 

***

 

Maxine de Ven (Innenverteidigung, Captain)

Wie lange spielst du schon Fussball?

M: Seit fünf Jahren, mein Bruder inspirierte mich.

Warum gerade Fussball?

M: Wir spielten in der Schule oft Fussball. Mir gefällt es, weil es ein Teamsport ist.

Du bist Captain der U-23. Wie ist dein Team?

M: Wir haben eine gute Stimmung. Ich bin in meiner Eigenschaft als Captain akzeptiert, auch wenn ich halt ab und zu etwas laut werden muss.

Was sind deine Stärken?

M: Überblick (letzter Ball) und Schnelligkeit.

Wie lauten deine Ziele?

M: Captain bleiben und mein Spiel nach vorne optimieren.

Was nervt dich?

M: Wenn Mitspielerinnen ein Spiel schon in der Pause verloren geben, Unkonzentriertheit und Fehlerwiederholung im Spiel.

***

Vera Meier (Aufbau)

Wie lange spielst du schon Fussball?

V: Fünf Jahre. Ich war bereits bei den C- und B-Juniorinnen dabei, bevor ich in die U-23 kam.

Warum gerade Fussball?

V: Schon als Kind liebte ich das Fussballspiel.

Warum beim SCZ?

V: Ich wohne hier und habe im Team viele Kolleginnen.

Fussball ist nicht dein einziges Hobby. Du bist auch noch Pfadiführerin…

V: Viele meinen, das gehe nicht aneinander vorbei! Solange mir beide Hobbies Spass machen, kann ich mich sehr gut organisieren.

Wie lauten deine Ziele?

V: Mein fussballerisches Niveau zu halten.

Was sind deine Stärken?

V: Ich bin laufstark und verfüge über Spielübersicht und Kampfkraft.

***

Enkhjin Oldokh (Aufbau)

Wie lange spielst du schon Fussball?

E: Erst zwei Jahre. Ich kam auch erst mit 12 Jahren in die Schweiz.

Warum hast du dich für Fussball entschieden?

E: Fussball hat mich immer interessiert, obwohl ich mich zuhause erst für diesen „Bubensport“ stark machen musste!

Warum spielst du beim SC Zollikon? Schliesslich wohnst du ja in der Stadt Zürich.

E: Eine Freundin von mir spielte bereits in Zollikon.

Was sind deine Stärken?

E: Das Kopfballspiel. Und meine Trainer sagen, dass ich das Spiel lesen könne.

Welches sind deine Ziele?

E: Nach nur zwei Jahren Fussball habe ich das Ziel, mich laufend zu verbessern.

Wie ist dein Team?

E: Ich bin sehr gut aufgenommen worden, die Stimmung ist super.

***

Paula Etter (Sturm)

Wie lange spielst du schon Fussball?

P: Erst seit dreiviertel Jahren.

Warum gerade Fussball?

P: Weil es ein Teamsport ist und weil mir das Spiel mit dem Ball gefällt.

Warum spielst du beim SCZ?

P: Ich wohne hier, somit liegt das auf der Hand.

Wie lauten deine Ziele?

P: Ich möchte Erfolg für das Team wie auch für mich. Ich möchte von mir sagen können: „Ich spiele guten Fussball.“

Was sind deine Stärken?

P: Ausdauer, Schnelligkeit, und das stete Ziel, mich zu verbessern.

Wie ist dein Team?

P: Ich bin gut aufgenommen worden. Das Team wurde zu meiner zweiten Familie!

Du kommst direkt von den C-Juniorinnen. Stellte die Umstellung kein grosses Problem dar?

P: Die Umstellung zur U-23 war gut für mich. Ich musste mich durchsetzen und kann mich schneller verbessern.

Rückblick der A-Junioren: Nach dem Klassenerhalt Lust auf mehr

Die Zolliker A-Junioren spielten im vergangenen Herbst sehr erfolgreich: Der Klassenerhalt in der Promotionsklasse wurde souverän erreicht. „Im Frühling soll die Tabellenspitze angegriffen werden“, schreibt Captain Sebastian Oettli.

Bis zum letzten Sommer hatte der heissblütige Neapolitaner Antonio Incagliato die Zolliker A-Junioren für zwei Jahre gecoacht. Nach ihm übernahm das Trainerduo Mirsad Kadic und Yves Rämi im August 2012 die älteste Juniorenmannschaft. Der selbst noch junge Yves Rämi hatte vor Antritt des Traineramtes noch Bedenken geäussert, ob der Altersunterschied zu seinen künftigen Junioren nicht zu klein sein würde. Doch diesen Bedenken kann er nach Ablauf des ersten Halbjahres widersprechen:

„Anfangs hatte ich wirklich Bedenken, da mehrere meiner Spieler bereits im erweiterten Kader der 1. Mannschaft standen und dadurch Teamkameraden von mir sind. Es war eine schwierige Herausforderung für mich, die richtige Mischung zwischen Kollege, Mitspieler und Autoritätsperson zu finden.

Ich glaube aber ich habe den richtigen Weg eingeschlagen und hoffe, dass in der Rückrunde weiterhin so gut und hart gearbeitet wird. Es macht wirklich Spass, so eine talentierte Mannschaft zu trainieren.“ 

Nur einmal mit mehr als einem Tor Unterschied verloren

Auf die Saison 2012/13 hin verliess der talentierte 92er-Jahrgang das A-Team in Richtung der Zolliker Aktivmannschaften. Der A-Junioren-Captain Sebastian Oettli war erst skeptisch, ob die jungen 95er den gestiegenen Ansprüchen entsprechen können:

„Ich hatte zuvor noch nie mit diesem Jahrgang zusammengespielt. Ich kann mich aber gut daran erinnern, wie Ante Vasilj einst bei uns, den damaligen B-Junioren, als Aushilfe spielte. Er beeindruckte mich damals mit seinem Biss. Trotzdem: Ich wusste nicht ob er und seine Kollegen sofort für die Promotionsklasse bereit sein würden.“

Als zusätzliche Verstärkung konnten die Zolliker Delano Fischer vom FC Red Star verpflichten. Dieser war in C-Junioren-Zeiten Teamkollege vom damals abgewanderten und längst zurückgekehrten Federico Bühlmann.

Die Testspiele in der Saisonvorbereitung verliefen erfolgreich. Wetzikon und Unterstrass wurden mit 3:1 bzw. 5:0 bezwungen.  Der Saisonstart missglückte trotzdem. Die Zolliker unterlagen in Stäfa und gegen Zürich-Affoltern jeweils mit 1:2. Das Trainerduo bemängelte schon damals, wie später noch so oft, dass die Jungs nicht von Anfang an bereit gewesen waren. Trotz der Anfangsmühen steigerten sich die SCZ-ler und gewannen in Meisterschaft und Cup vier Mal in Serie.

Im weiteren Verlauf der Saison blieb man mit Siegen gegen Abstiegskandidaten und Niederlagen gegen Aufstiegsanwärter immer im Mittelfeld der Tabelle. Dabei ist erwähnenswert, dass die Zolliker mit einer einzigen Ausnahme bei all ihren Niederlagen mit nur einem Tor Differenz unterlagen. Die Ausnahme bildete allerdings ausgerechnet das enttäuschende 0:3 im Derby gegen den späteren Aufsteiger Seefeld/Witikon.

Der 5. Rang in der Promotionsklasse als grosser Erfolg

Nach einem Sieg im letzten Meisterschaftsspiel konnten der SCZ die Saison in der vorderen Tabellenhälfte, auf dem 5. Tabellenrang, abschliessen. Dieses Ergebnis kann durchaus als Erfolg gewertet werden, da das Ziel Klassenerhalt klar erreicht wurde. Wann oder ob je eine Zolliker A-Juniorenmannschaft derart erfolgreich getschuttet hat, müsste man in der Vereinschronik nachlesen.

Klar ist, dass die Trainer gute Arbeit geleistet haben. Auf den Erfolgen möchte man sich aber keineswegs ausruhen, sondern die auf Papier günstig aussehende Gruppeneinteilung nutzen, um im Frühling die Tabellenspitze anzugreifen.

„Mein Ziel war es in der Promotionsklasse zu überwintern und mit jedem Spiel besser zu werden. Wenn man die ganze Hinrunde betrachtet, kann man sehen, dass das Team genau dies erfüllt hat. Mit dem 5. Tabellenplatz kann jeder sehr zufrieden sein, und jeder hat sich ein paar Wochen Pause verdient.

Für die Rückrunde gibt es für mich nur ein Ziel: Um den ersten Platz zu kämpfen. Damit wir dies erreichen, werden die nächsten drei Monate sehr entscheidend sein. Wir müssen alle zusammen sehr hart arbeiten und uns mit jedem Training verbessern. Mit drei Testspielen gegen Coca-Cola-League-Mannschaften und dem Cup-1/8-Final gegen YF Juventus können wir uns auf eine sehr harte Vorbereitung freuen und hoffentlich viel lernen und mit in die Saison nehmen.“

Dass der Spass am Fussball das wichtigste überhaupt ist, haben die Trainer nie vergessen. Ihre Jugendlichkeit kam dem Teamgeist entgegen. In den Trainings wurde – vielleicht sogar etwas zu viel – gewitzelt und Seich erzählt. Trotzdem wusste das Duo eine gesunde Grenze zu setzen, um trotzdem intensiv trainieren zu können.

Auch neben dem Fussballplatz fehlte es nicht am Spass. Um den Teamgeist weiter zu stärken, organisierten die Trainer verschiedene Teamanlässe wie das FIFA-Playstation-Turnier, den Bowling-Abend und den Saisonabschluss im Hooters und Kaufleuten.

Sebastian Oettli

Rückblick der B-Junioren: Ein Auf und Ab und hohe Rückrundenziele

67 Tore erzielt und immerhin Rang 4 erreicht: Die Zolliker B-Junioren dürfen mit ihrer Herbstsaison zufrieden sein. Lernen müssten einige Spieler jedoch noch, die eigenen Vorlieben hinter die Gemeinschaft zurückzustellen, schreiben die Trainer Sandro Camichel, Ivo Dugandzic und Tomas Hermida. Auch müsse die Trainingspräsenz gesteigert werden.

Die B-Junioren können auf eine gute Spielzeit zurückblicken. Mit gesamthaft 67 Toren war unsere Offensive die stärkste der ganzen Gruppe! Dass es trotz dieser Tatsache nur zum unbefriedigenden 4. Platz gereicht hat, liegt jedoch nicht etwa an der Defensive, welche auch sehr solide war, sondern am krassen Gefälle innerhalb der Gruppe.

Das erste Spiel der Saison wurde klar und verdient gegen den späteren Aufsteiger Team Fehraltorf/Russikon verloren. Dies blieb das einzige Spiel, bei welchem wir an der Stärke des Gegners gescheitert sind. Danach wurden viele Matches sehr hoch gewonnen. Leider aber auch nochmals zwei knapp verloren, was eher mit unserer Leistung als der Qualität der Gegner zu erklären war. Wir Trainer sind uns jedoch sicher, dass diese Niederlagen der Mannschaft wesentlich mehr gebracht haben, als wenn wir einen weiteren 9:1-Sieg hätten feiern können wie beispielsweise im letzten Spiel der Saison.

Das Team ist stärker zusammengerückt

In der Mitte der Spielzeit wurde unser Team zusätzlich durch zwei Rückkehrer von Redstar verstärkt. So müssen die Ziele für die nächste Spielzeit klar sein: Ein 4. Rang wiederspiegelt auf keine Weise das Potenzial dieser Mannschaft.

Anfängliche Reibereien und Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft konnten weitgehend geregelt werden und das Team ist stärker zusammengerückt. Die Trainer sind in solchen Situationen stark gefordert. Die Erfahrung, welche man in einem Team sammelt, in welchem man seine eigenen Vorlieben hinter das Ziel einer Gemeinschaft stellen muss, ist für unsere Junioren sehr wertvoll. Doch teilweise fehlt diese Perspektive noch bei einigen. Es ist wichtig, dass diese Lektion bereits in jungen Jahren gelernt wird, denn in der Zukunft wird diese Art des Denkens vielerorts vorausgesetzt werden.

Bei der Trainingspräsenz sind wir leider auch noch nicht da, wo wir gerne wären. Vielen Spielern fehlt der Konkurrenzkampf auf ihren Positionen, was teilweise eine gefährliche Genügsamkeit aufkommen lässt.

Der „Schischi-Contest“ mit fünf Disziplinen

Eine Neuheit innerhalb des Trainings stellt der sogenannte ‚Schischi-Contest’ dar. In fünf Disziplinen stellen die Junioren ihr technisches Können unter Beweis. Den Gewinnern dieses prestigeträchtigen Events winkt jeweils Ruhm und Ehre auf unserer mannschaftsinternen Facebook-Seite. Der Wettbewerb ist daher stark umkämpft. Gratulation an die bisherigen Sieger: Gabriele, Silvan und Edon!

Wir danken allen Eltern für die Unterstützung an der Seitenlinie oder als Chauffeure und den Spielern für eine interessante und fruchtbare Zusammenarbeit!

Tomas Hermida, Ivo Dugandzic & Sandro Camichel

Rückblick der C-Junioren: Viele Lehren aus der Vorrunde gezogen

Resultatmässig verlief die Herbstrunde für die C-Junioren nicht nach Wunsch. Die Umstellung auf das grössere Spielfeld fiel einigen Spielern schwer. In der kommenden Rückrunde soll mit viel Einsatz zurück zum Erfolg gefunden werden, schreibt Trainer Werner Kienle.

Nach dem tollen Meisterschaftsgewinn mit den Da-Junioren im Frühjahr 2012 verlief die Herbstrunde mit den C-Junioren resultatmässig nicht nach unseren Vorstellungen. Nachdem Albi, Guy und ich als neues Trainer-Trio die C-Junioren übernommen hatten, stellten wir bald fest, dass wir uns einigen  Herausforderungen stellen mussten – angefangen mit dem sehr grossen Bestand. So konnte man aus allen D-Junioren, welche jahrgangbedingt zu den C-Junioren wechseln mussten, nur ein einziges Team zusammenstellen, da die Anzahl von 27 Spielern es nicht zuliess, daraus zwei Mannschaft bilden zu können.

Zudem spielten die ehemaligen D-Jungs in unterschiedlichen Spielstärken, weshalb einige gute bis sehr gute, andere wiederum durchschnittliche bis ungenügende fussballerische Fähigkeiten aufwiesen. Dennoch gelang es uns mit einem neu erarbeiteten Trainingskonzept, welches eine sinnvolle Gruppeneinteilung und das Rotationsprinzip beinhaltete, die Trainingseinheiten effizient und fokussiert zu gestalten, so dass diese einerseits nicht allzu sehr an Qualität einbüssten, andererseits auch jedermann profitieren konnte ohne dass der Spass dabei  zu kurz kam.

Viele Veränderungen für die ehemaligen D-Junioren

Weiter mussten wir uns mit der Tatsache abfinden, dass die ex D-Jungs in der neuen Saison mit vielen Veränderungen konfrontiert wurden. Als erstes mussten sich die meisten an die grösseren Dimensionen des Spielfelds, des Balls und des Tors gewöhnen. Ebenso forderten die längeren Laufwege und die längere Spielzeit (2x 40 Minuten) eine entsprechend bessere Ausdauer. Auch änderte sich das Spielsystem auf neu 4-4-2, weshalb während den Trainings eine vertiefte Einführung in die Viererkette unumgänglich wurde.

Während den Meisterschaftsspielen beschäftigte uns die teils markante körperliche Überlegenheit einzelner gegnerischer Spieler, was aber in dieser Alters-Kategorie durchaus zur Normalität gehört. Obwohl während den Spielen viele gute Ansätze zu erkennen waren, mangelte es dennoch bei den Zweikämpfen an der nötigen Aggressivität und der richtigen Portion Mut. Noch zu gross war wohl der Respekt oder gar die Angst, um von einem grösseren Gegenspieler frech den Ball zu erobern und gewieft mit kurzen, schnellen Passkombinationen die gegnerische Abwehr zu überlisten. Auch wenn wir uns dieser Schwächen bewusst waren und während der Trainings versuchten diese auszumerzen, gelang es im Verlauf der Meisterschaft nicht mehr eine Kehrtwende herbeizuführen. Es folgten weitere Niederlagen, so dass wir die Herbstrunde auf dem zweitletzten Platz beendeten.

Mit Fleiss, Ehrgeiz und Wille zurück zum Erfolg

Die schlecht abgeschlossene Meisterschaft wollen wir nun aber abhaken. Die entsprechenden Lehren daraus haben wir gezogen und werden versuchen, diese in die kommenden Trainings einfliessen zu lassen. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Jungs mit viel Fleiss, Ehrgeiz und Wille gute Fortschritte machen und wir während der kommenden Frühlingsrunde wieder Erfolge erzielen werden. Den letzten Schliff wird das Team dann während den kommenden Frühlingsferien im Trainingslager in Tenero (TI) erhalten, sodass wir gut gerüstet die dann schon laufende Meisterschaft weiter in Angriff nehmen können.

Ich möchte meinen Co-Trainern, Albi und Guy, für die tolle Zusammenarbeit und euch liebe Eltern für die Unterstützung, sei es am Spielfeldrand, für das Waschen der Tenues oder für den Personentransport, recht herzlich danken. Wie immer hoffe ich, dass wir auch weiterhin auf euch zählen dürfen. Zu guter Letzt danke ich, auch im Namen von Albi und Guy, den Jungs für den tollen Einsatz während der letzten Saison.

Werner Kienle

Rückblick der Da-Junioren: Kurz vor Ende den Meistertitel gesichert

Die Da-Junioren können auf eine erfolgreiche Herbstsaison zurückblicken: Im letzten Saisonspiel fingen sie den vormaligen Tabellenführer noch ab – in der in gut zwei Monaten beginnenden Frühjahrssaison dürfen die Zolliker in der Promotionsklasse antreten!

Es kommt mir vor, als sei schon eine Ewigkeit vergangen, als sei einiges passiert, seit Fausto, Titus, Markus und ich mit den Junioren im vergangenen August in die Saison starteten.  In den fünf Monaten gab es viele Erfolge zu feiern, aber auch einzelne Misserfolge zu überstehen.

Wir waren zu Beginn der Saison sehr gespannt, wie viel Potential in dieser doch eher jungen Mannschaft stecken würde. Und wie stark im Vergleich unsere Gegner sein würden. Nach zwei Trainings mussten wir bereits im Cup antreten – und trafen mit dem FC Stäfa gleich auf eine Promotionsmannschaft. Nach einer guten Leistung mussten wir uns 0:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlage waren wir Trainer mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Und sahen zuversichtlich in die bevorstehende Saison.

Die ersten Saisonspiele konnten wir alle gewinnen. Da jedoch noch weitere starke Teams in unserer Gruppe waren, die ihre Spiele ebenfalls gewannen – und dies mit teilweise deutlich besseren Torverhältnissen –, zierten wir dennoch nicht die Tabellenspitze. Von Training zu Training konnten wir uns verbessern. Auch gelang es uns gut, Gelerntes gleich im Spiel umzusetzen.

Die Jungs gaben nochmals in jedem Spiel Vollgas

So besiegten wir etwa den FC Wallisellen, der, nachdem er gegen uns verloren hatte, alle weiteren Spiele gewann. Schon bald stand das Spitzenspiel vor der Türe: Der Spitzenreiter FC Glattal Dübendorf kam aufs Riet und wollte auch aus Zollikon drei Punkte mit nach Hause bringen. Dies gelang den Gästen auch. Leider war dies kein Zolliker Tag, und wir mussten am Ende des Spiels zugeben, dass unsere Gegner diese Punkte verdient hatten.

Gleich nach diesem Spiel mussten wir eine weitere Pleite hinnehmen. Auswärts in Embrach gelang es uns (auch dank des Schiedsrichters) nicht mehr als einen Punkt zu holen. In diesem Moment mussten wir mehr machen, besser trainieren, uns gegenseitig aufbauen, uns aufmuntern. Weil nur noch vier Partien bis zum Saisonende zu spielen waren und wir selbst mit 12 Punkten aus den verbleibenden Spielen immer noch einen Punkt hinter dem Leader bleiben würden, sollte dieser alle seine Spiele gewinnen, war unsere Stimmung getrübt.

Und doch war ich mir sicher: Sollten wir es schaffen, in diesen vier Spielen 12 Punkte zu erzielen, würden wir in der nächsten Saison Promotion spielen.  Dies sahen auch die Junioren so und gaben nochmals Vollgas bei jedem Spiel. Dank dieses Einsatzes und dieses Willens, unbedingt als Sieger vom Platz gehen zu wollen, gelang es uns gegen Schwamendingen 2:0 zu gewinnen.

Der Sieg im letzten Saisonspiel

Dank einer grandiosen Team-Leistung konnten wir im folgenden Spiel gegen die Letzikids nach einem 0:2- Pausenrückstand doch noch mit einem 3:2-Schlussresultat als Sieger vom Platz gehen. BRAVO Jungs!

Und nach diesem Sieg kam bald auch schon die nächste erfreuliche Nachricht: Der Leader hatte beim seinem letzten Spiel Punkte abgegeben. Dies hiess für uns: Ein Sieg im letzten Saisonspiel, und der erste Rang würde uns nicht mehr zu nehmen sein. Das Spiel begann, und gleicht konnten wir mehrere Tore erzielen. Es stand für uns fest, dass wir unser Ziel – vier Spiele, 12 Punkte – erreichen würden. Und so geschah es auch. Mit einem klaren Schlussresultat zu unseren Gunsten war uns der erste Platz gewiss.

Ich möchte mich bei allen Junioren für die spannende, abwechslungsreiche, lehrreiche Saison bedanken. Fausto, Titus, Markus und ich freuen uns im neuen Jahr mit euch die neue Herausforderung in der Promotionsklasse anzutreten.

Fausto Montanaro, Titus Fehr, Markus Vogelsanger und Davide Guido

Mit Spass zum Erfolg – der SCZ 2+3 am Hallenturnier in Maur

Der SC Zollikon wurde am Hallenturnier beim FC Maur erst im Halbfinal vom FC Fällanden gestoppt. Eine beachtliche Leistung, an der alle ihren Spass hatten.

von Fabian von Rechenberg

Während der Grossteil der Aktivspieler des SC Zollikon sich anlässlich des traditionellen Skiweekends an der Sonne der Lenzerheide vergnügte, stellten sich zehn unerschrockene Zolliker aus der 2. und der 3. Mannschaft der Herausforderung, am Hallenturnier des FC Maur zu bestehen. Begleitet wurden sie von Coach Fabian von Rechenberg, der eine relativ einfache Taktik vorgab: „Habt Spass!“

Ein guter Start ist die halbe Miete

Im ersten Spiel ging es für den SCZ gegen einen alten Rivalen: den FC Witikon. Doch von Verbissenheit war in diesem Duell keine Spur zu sehen. Noch bis kurz vor Anpfiff wurde zwischen den Spielern beider Vereine gescherzt, gelacht und Sprüche geklopft. Als es dann endlich los ging, starteten die Zolliker besser in die Partie. Jeder gewonnene Zweikampf und jeder Abschluss wurde von der Spielerbank frenetisch gefeiert. Die positive Stimmung stärkte das Selbstvertrauen und lähmte den Gegner. Und so kam es, dass Marc Schöpfer die blauen Farben mit einem tollen Kopfballtor in Führung brachte. Den Ausgleichstreffer der Witiker, der kurz darauf fiel, schien wenig zu beeindrucken. Der SCZ spielte weiterhin munter nach vorne und der überragende Kevin Spalinger erzielte nach herrlicher Vorarbeit von Marc Schöpfer das Siegtor zum 2:1.

Ein kurzer Dämpfer

Im zweiten Spiel mussten die Zolliker gegen das Heimteam und den Turnierfavoriten FC Maur antreten. Dabei verhielten sie sich taktisch absolut abgeklärt und mauerten, was die Abwehr hergab. „Die Null muss stehen“, hatte Trainer von Rechenberg vor der Partie gefordert. Und die Null stand auch bis drei Minuten vor Schluss. Doch dann leistete sich der ansonsten überragende Vitor Soares im Tor des SCZ einen Aussetzer, als er einen einfachen Abstoss direkt dem Gegner in die Füsse passte. Die Mauer war gefallen und der SC Zollikon ging als Verlierer vom Platz.

Mit neuem Mut zurück auf die Siegerstrasse

Die anschliessende Ansprache des Zolliker Trainers hatte nur eine Botschaft: „Wir sind hier, um Spass am Fussball zu haben – Spiel abhaken und weiter anfeuern!“ Und diese Vorgabe setzte die Mannschaft perfekt um. Das Feuer war wieder entfacht, die positive Stimmung war bis auf die Ränge spürbar und die Zolliker räumten erst den FC Kloten mit 3:1 und anschliessend den FC Albisrieden mit 5:0 aus dem Weg. Damit war die Qualifikation für den Halbfinal geschafft.

 

Der Geist von „la familia“ lebt

Im Halbfinal musste man sich dem starken FC Fällanden, der später im Final den FC Maur besiegte, mit 0:2 geschlagen geben. Die wichtigste Erkenntnis an diesem Nachmittag ist jedoch nicht, dass der SC Zollikon eine ansprechende sportliche Leistung zeigte; sondern, dass der Geist von „la famila“ immer noch lebt! Vor dem Turnier war man eine zusammengewürfelte Mannschaft aus Spielern der 2. und 3. Mannschaft. Danach war man eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützte und die Spass am Fussball hatte. Lasst uns diesen Gedanken mit in die Rückrunde nehmen!

Turnierübersicht

Gruppenspiele:

SC Zollikon 2+3 – FC Witikon 2:1, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

SC Zollikon 2+3 – FC Maur 0:3, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

SC Zollikon 2+3 – FC Kloten 3:1, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

SC Zollikon 2+3 – FC Albisrieden 5:0, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

Halbfinal:

SC Zollikon 2+3 – FC Fällanden 0:2, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

Spiel um den 3. Platz:

SC Zollikon 2+3 – FC Neumünster 0:1, Sportanlage Looren, 80 Zuschauer

Aufstellung

Torwart: Vitor Soares

Block 1: Dennis Bühler, Maik Panter, Peter Schawalder, Davide Giampa/Luka Demsar.

Block 2: Johann Weiss, Luis Salinas, Marc Schöpfer, Kevin Spalinger/Luka Demsar.

Rückblick der Db-Junioren: „Es macht Spass, Freude und Fun!“

Die Db-Junioren haben im Herbst den hervorragenden dritten Platz erreicht. Im Frühling soll eine noch bessere Klassierung folgen. Dabei soll aber auf keinen Fall der Spass verloren gehen, versprechen die beiden neuen Trainer Elias Grisoni und Oliver Aeschimann.

Béla Kalman und Günther Kübler hatten die Saison als Trainer begonnen. Im letzten Training auf dem kalten Riet vor Weihnachten hiessen die Coaches Elias Grisoni und Oliver Aeschimann. Der Wechsel wurde aus beruflichen Gründen gegen Ende der Hinrunde vollzogen. Das Lob für die starken Leistungen gebührt deshalb vor allem Béla und Günther. Aber die Trainer sind bekanntlich immer nur so gut wie die Mannschaft: Und die Junioren haben das noch grössere Lob verdient!

In der ausgeglichenen Gruppe hat das Db den dritten Tabellenplatz erreicht. Besonders in Erinnerung blieb uns das Spiel gegen unseren Nachbarn aus Küsnacht. Der 2:1-Derbysieg war besonders schön, weil er hart umkämpft war und der Siegestreffer erst in den Schlussminuten gefallen ist.

„Weshalb spielt ihr gerne Fussball?“

Die Spieler erhielten während der Saison den Auftrag, schriftlich zu begründen, weshalb sie gerne Fussball spielen. „Am Fussball gefällt mir, dass es ein Teamsport ist. Jeder einzelne Spieler hat eine Aufgabe und ist wichtig fürs Team“, schrieb zum Beispiel John. Jonas fügte hinzu, dass er „etwas lernen“ und „ein guter Fussballer werden“ will. Und Sese hat „Spass, Freude und Fun“ am Fussball. Ähnliches notierten auch die anderen Spieler.

Diese Gründe, weshalb sie gerne im Sportclub sind und die Ziele, welche sie notiert haben, wollen wir Trainer uns zu Herzen nehmen. Jeder einzelne Junior soll sich verbessern und so auch die Mannschaft besser machen. Dann wird das Team im Frühling auch automatisch um die Tabellenspitze mitspielen. Abgesehen von Klassierungen und Zielen soll aber immer noch der Spass im Vordergrund stehen. Wir freuen uns sehr auf die Aufgabe und die Arbeit mit den Junioren im folgenden Halbjahr.

Wir möchten Günther und Béla für die tolle Arbeit mit der Mannschaft danken. Ihr habt uns ein super Team hinterlassen! Und bedanken möchten wir uns von ganzem Herzen auch bei den Eltern, die Trikots gewaschen, Fahrdienst geleistet, das Team angefeuert und große Geduld mit uns Trainern bewiesen haben.

Eli Grisoni und Oli Aeschimann

Rückblick der Dc-Junioren: „Wir sind stolz auf unsere Mannschaft“

Der Dc-Juniorentrainer Baris Bozcicek gibt in seinem Bericht die sechs fussball-pädagogischen Ziele bekannt, die er gemeinsam mit Co-Trainer Ante Vasilj für die Rückrunde formuliert hat. Wichtig ist dem Trainerduo insbesondere, den Teamgeist weiter zu stärken.

 

Am Mittwoch, 22.08.2012, trainierten Ante Vasilj und ich zum ersten Mal mit der Mannschaft der Dc-Junioren. Danach folgten bis und mit Mittwoch, 12.12., weitere 36 Termine inkl. Meisterschaftsspiele. Am Freitag, 14.12.2012, schlossen wir die Vorrunde im Rahmen eines Familienabends in der Aula Buchholz ab. Hierbei wurden wir von den Eltern tatkräftig unterstützt, weswegen ich mich bei allen Beteiligten auch auf diesem Weg erneut ganz herzlich bedanken will.

Ich muss gestehen, dass wir trotz guter Vorbereitungsarbeit im Vorfeld ständig Anpassungen während der laufenden Meisterschaft vornehmen mussten. Vor allem bezüglich den Positionen resp. Funktionen einzelner Spieler auf dem Feld und der Taktik. Die ursprüngliche taktische Aufstellung von 1-4-4 gaben wir nach dem dritten Spiel auf und wechselten zum 1-3-3-2-System. Der untenstehenden Tabelle kann entnommen werden, wie die allgemeine Beteiligung zwischen dem 22.08. und dem 12.12.2012 war.

Mit zwei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen belegten wir schliesslich den sechsten Platz unter neun Mannschaften und haben zusammen aus begangenen Fehlern nützliche Lehren für die Zukunft gezogen. Zu den Niederlagen muss erwähnt werden, dass wir in vier von fünf Spielen das erste Tor schossen und spielerisch den Gegnern keineswegs unterlegen waren. Sie erwischten uns stets in Momenten unserer Unachtsamkeit, weil die Konzentration abnahm.

Unsere sechs fussball-pädagogischen Ziele

Wenn ich die Vorrunde kurz analysieren und die Konsequenz daraus ziehen müsste, würde ich sie wie folgt zusammenfassen:

  • Engagement – das entscheidende Bisschen = 6. von 9 Teams,
  • Performance + Schöpfen aus vorhandenem Potential = Erfolg in der Rückrunde.

Will heissen, dass wir über unseren Schatten springen und Gipfel erklimmen müssen, damit die Sonne auch für uns aufgeht. Dafür haben wir uns die nachfolgenden Ziele gesetzt:

  1. Teamfähigkeit und Teamgeist stärken!
  2. Konzentration mittels bestimmter Übungen schulen und stärken! (drei Übungen sind bereits bekannt…)
  3. Die Schwächeren fördern, die Stärkeren fordern!
  4. Taktik in praktischer Umsetzung eigener Absichten schulen und Grundzüge festigen!
  5. Für das Angriffsverhalten relevante Techniken anwenden sowie festigen, um bessere Verwertung der Torchancen zu erlangen!
  6. In der Rückrunde unter den ersten drei Teams sein!

Dem Kind ein Mitspracherecht geben

Unser Teambildungsprozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber der Wille der Kinder, gemeinsam sportlichen Erfolg zu erleben, ist unübersehbar und bildet zugleich eine gesunde Grundlage für die Zusammenarbeit. Es handelt sich bei dieser Mannschaft überhaupt um unkomplizierte und ehrliche Kinder, die unser Vertrauen und unseren Glauben an sie stets verdienen. Wir nehmen jedes Problem als Herausforderung wahr und schliessen alle Kinder in den Lösungsprozess ein. Dabei ist das Ziel, dem Kind zu erkennen zu geben,

  1. dass es immer ein Mitspracherecht hat und
  2. dass es davon Gebrauch machen muss.

Durch die Thematisierung folgender Erkenntnisse denke ich, dass wir ihnen auch für die zwischenmenschliche Seite des Lebens etwas beibringen konnten. Und zwar:

  1. „Wir sind alle nicht gleich, aber gleichwertig!“ sowie
  2. „Gewalt ist alles, was wehtut!“

Wir vermeiden z.B. auch den Ausdruck „aggressiv“ und verwenden dafür dynamisch, weil der Begriff „Aggression“ stets mit negativen Emotionen verbunden ist oder zumindest von diesen begleitet wird.

Der Genuss des „geistigen Ausfalls“

An Humor fehlt es bei uns durchaus nicht. Er erleichtert uns die Arbeit mit den Kindern sehr und motiviert sie gleichzeitig. Auf Anfrage erhalten die Kinder von uns die Erlaubnis während etwa fünf Minuten in den Genuss „des geistigen Ausfalls“ zukommen – natürlich unter unserer Aufsicht. Dabei dürfen sie schreien, sich auf dem Rasen wälzen, kriechen, herumspringen, miteinander ringen… oder einfach nichts tun. Eigent
lich vieles, was sie sonst nicht tun dürften, weil das irgendjemand stören würde. Unsere einzige Auflage ist, dass dabei niemandem gegenüber Gewalt angewendet werden darf.

Abschliessend können wir nur sagen, dass wir sehr stolz auf unsere Mannschaft sind und uns auf gemeinsame Erfolge in der Rückrunde freuen.

Baris Bozcicek und Ante Vasilj

Rückblick der Ea-Junioren: Spass und technische Fortschritte

Nicht möglichst oft zu gewinnen sei in diesem Alter wichtig, schreiben die Trainer der Ea-Junioren zu Recht. „Die Junioren sollen technisch Fortschritte erzielen und versuchen, viel zusammenzuspielen – ohne gross auf die Ergebnisse zu achten.“

In der neuen Zusammensetzung des Trainerteams klappte es von Anfang an hervorragend, obwohl Severin das erste Treffen komplett verschlief! Dafür merkten wir schon beim ersten Training, dass uns nach der Übernahme der Ea-Junioren eine äusserst aufregende und bereichernde Aufgabe bevorstand. Den Spielern stand die Spiel- und die Vorfreude ins Gesicht geschrieben. Und alle Junioren erwiesen sich als sehr talentiert, motiviert und lernfähig. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern funktionierte reibungslos, wofür wir Trainer uns sehr bedanken.

Resultatmässig verlief die Hinrunde der Ea-Junioren ausgeglichen (drei Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen). Uns wird sicher der 11:5-Auswärtssieg gegen den Nachbarn Seefeld in Erinnerung bleiben, als wir das ganze Spiel auch fussballerisch sehr zu überzeugen wussten.

Wichtiger war uns jedoch, dass die Junioren technisch Fortschritte erzielten sowie versuchten viel zusammenzuspielen ohne gross auf die Ergebnisse zu achten. Deshalb legten wir Wert auf Trainings mit vielen Ballberührungen und vielen Spielen. Zudem fehlte in keinem Training eine Koordinationseinheit.

Auch in der Rückrunde ohne Ergebnisdruck antreten

In der Rückrunde erhoffen wir uns weiterhin viel Spass und Motivation im Training sowie weitere technische Fortschritte bei jedem Spieler. Momentan arbeiten wir an der Ballkontrolle. Ab Ende Januar werden wir dann ein neues technisches Thema formulieren und einüben.

Ausserdem werden wir zusätzlich zu den zwei Hallenturnieren, die wir bereits bestritten haben, noch an zwei weiteren teilnehmen. Diese werden uns hoffentlich gut auf die anstehende Rückrunde vorbereiten, die wir wie die Vorrunde ohne Ergebnisdruck in Angriff nehmen wollen und in der wir wieder sehr viel Augenmerk auf Spass und fussballerische Fortschritte legen werden.

Da wirklich alle Spieler in der Mannschaft talentiert und einsatzwillig sind, möchten wir in diesem  Bericht keinen besonders hervorheben. Wir sind uns jedoch sicher, dass André, Arthur, Cla, Gabba, Jeremy, Johnny, Leon, Luca, Marco, Max, Maxi, Morris, Niels, Philip, Sandro und Vinc, wenn sie in Zukunft auch mit so viel Freude und Einsatzbereitschaft beim SCZ trainieren, noch viel Freude am und Erfolg im Fussball haben werden und sich viel Lob für ihre bisherigen Leistungen bei uns verdient haben.

Severin Oechslin, Conan O´Brien, Alessandro und Matteo Felder

Rückblick der Eb-Junioren: „Einfach mal auf den Ball hauen“

Viele Spieler hätten grosse Fortschritte erzielt, schreiben die Trainer der Eb-Junioren. Und doch: „Es liegt noch ein langer Weg vor uns.“ Vor allem die Konzentration müsse besser werden.

 

Seit vergangenem August trainieren wir die Eb-Junioren zusammen, jeweils am Mittwoch- in Zollikon und am Donnerstagabend im Zollikerberg. 14 Jungs und ein Mädchen bilden eine illustre Truppe, die viele unterschiedliche Charaktere umfasst. Grossgewachsene Viertklässler, ein Fünftklässler und aufstrebende Drittklässler, die in der Vorjahressaison noch im F spielten, müssen lernen, zu einer Mannschaft zu werden. Während einige fussballtechnisch schon weiter sind, tun sich andere noch schwerer damit, den Ball unter Kontrolle zu bekommen und zu behalten, ihn sauber zu führen und wieder präzise weiterzugeben. Einige profitieren von ihrer Körpergrösse, andere von ihrer Wendigkeit, andere vom starken Einsatzwillen. Einige hört man über das ganze Feld rufen, andere beobachten still.

Für uns Trainer gilt es, die unterschiedlichen Talente und Charaktere unter einen Hut zu bringen und neben der Förderung der individuellen Fähigkeiten das taktische Denken der Kinder zu schulen und aus ihnen eine Mannschaft zu formen. Auch wenn auf allen Ebenen schon grosse Fortschritte erzielt wurden: Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Spieler gingen mit Rückschlägen positiv um

In den ersten neun Spielen der Saison musste das Team ziemlich viel einstecken. Nach einem Startsieg in Bäretswil mussten bis zur Winterpause sieben (meist hohe) Niederlagen hingenommen werden, einmal gelang noch ein Unentschieden. Die Kinder gingen mit den Rückschlägen fast immer positiv um, wir Trainer nicht immer. Wir haben aber die erste Hälfte der Saison bewusst auch dazu genutzt, alle Kinder auf allen Positionen spielen zu lassen. Die Mannschaft wurde deshalb nicht nach der individuellen Stärke der Spieler aufgestellt, sondern jeder sollte möglichst viel spielen und lernen können.

Sicherlich kann in der bevorstehenden zweiten Saisonhälfte mit einem besseren Abschneiden gerechnet werden, wobei wir nicht mit Wunder rechnen. Für die grosse Mehrheit der Junioren steht der Spass am Fussball im Vordergrund. Sie erleben das Training eben auch als „fröhliches Austoben“, nichts ist schöner als „einfach einmal kräftig auf den Ball zu hauen“. Ehrgeiz steht nur für wenige im Zentrum. Längere Zeit konzentriert zu üben ist deshalb für die Mehrheit der Spieler schwierig. Das kontrastiert teilweise erheblich mit der Vehemenz des Einsatzes und der Konzentration bei anderen Mannschaften, denen wir begegnen.

Aber: Wir freuen uns jedesmal, „unsere“ Junioren zum Training und zum Spiel zu begrüssen, und wir gehen davon aus, dass sie dies auch tun. Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit auch für die reibungslos funktionierenden Fahr- und Waschdienste der Eltern. Wir freuen uns jeweils mit den Kindern, wenn ihre Eltern und/oder Grosseltern mit am Spielfeldrand stehen und sie anfeuern.

Luca Tonet, Marco Valsangiacomo und Edwin van der Geest